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Der Mann mit der Ledertasche.
 
 
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Der Mann mit der Ledertasche. [Broschiert]

Charles Bukowski
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)

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Broschiert, 1977 --  
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Produktinformation

  • Broschiert: 201 Seiten
  • Verlag: Dtv (1977)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423118784
  • ISBN-13: 978-3423118781
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 10,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 805.352 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Charles Bukowski
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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Mann mit der Ledertasche
OT Post Office OA 1971 DE 1974Form Roman Epoche Moderne
Der Roman schildert das Leben eines Arbeiters, Spielers, Trinkers und Autors an der prosperierenden Westküste der USA nicht ohne Selbstironie aus der Sicht des Außenseiters.
Entstehung: Bukowski lebte acht Jahre mit der ebenfalls alkoholsüchtigen Jane Cooney Baker zusammen, war 1955–58 mit Barbara Frye verheiratet und bekam 1964 mit Frances Smith eine Tochter. 1952–55 arbeitete er auf unterster Rangstufe der Amtshierarchie bei der Post in Los Angeles, trat nach seiner Scheidung wieder in den Dienst ein und wurde 1969 wegen seines exzessiven Lebenswandels entlassen. Aus kürzeren Prosatexten, in denen er sein Alter Ego wie sonst auch Henry Chinaski nennt, stellte er schließlich den Roman zusammen.
Inhalt: Die gelungensten Episoden schildern den tragikomischen Alltag des Briefzustellers in der ersten Phase als ausgebeutete Aushilfskraft, einem Spießrutenlauf zwischen Hitze und Wolkenbruch, aberwitzigen Normen und Regeln, dem zynisch-bürokratischen Chef und mitleidlosen, psychotischen Postempfängern inklusive der Klischees von zähnefletschenden Hunden bis zu nymphomanischen Hausfrauen. Viele Missgeschicke erhalten durch den sarkastischen Ton, absurde Steigerung und Wiederholung und Großbuchstaben, die Gebrüll markieren, etwas Comicartiges. Der subalterne Arbeiter unterwirft sich nur des Lohns wegen der täglichen Routine. Sie wird satirisch überzeichnet, ohne dass der Roman durchgehend komisch wäre; vielmehr ist er skeptisch und lapidar erzählt.
Aufbau: »Dies ist ein Roman. Er ist niemandem gewidmet.« Nach diesem Motto führen die relativ schmalen sechs Kapitel im Kreis und ein Stück darüber hinaus. Jedes enthält kurze Episoden, Szenen, Momentaufnahmen von einer halben bis zu wenigen Seiten. Nicht alle haben Pointen, aber alle vermitteln den gleichen Lakonismus. Am Ende quittiert Chinaski nach elf Jahren vor seinem 50. Geburtstag den Dienst, um den Roman zu schreiben, nachdem er zuvor schon auf dienstliche Verwarnungen mit einer 42-seitigen Gegendarstellung reagiert hat.
Wirkung: Neben den Kultautoren der Beat Generation hat Bukowski den Themen Alkoholismus, Spielsucht und Promiskuität in schonungsloser Sprache die Bahn gebrochen. Für bürgerliche Leser war er an seiner Misere selbst schuld; um so größer ist die Fangemeinde, die der Underground-Status anlockte und die durch stereotype Geschichten bedient wurde. Neben Internetseiten gibt es heute eine Charles-Bukowski-Gesellschaft, die nach seinem Spitznamen »Buk« ein Jahrbuch herausgibt. A. H. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Bukowskis vergeblicher Versuch, sich den absurden Arbeitsnormen der US-Post anzupassen. Sein erster Roman: witzig, anarchisch, bitterböse. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Leben und Sterben in L.A. 20. September 2005
Format:Taschenbuch
Hank Chinaski arbeitet als Postbote in den Suburbs von L.A..Als Aushilfsbriefträger wird er für die härtesten Touren der Stadt eingeteilt. Von den Villenvierteln kann er nur träumen.

Es ist das "schnellste" Buch der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Hier zieht " Billy the Kid " gegen den Rest der United States Autoren.

Es ist ein berührendes Buch des Deutschamerikaners und zeichnet sein Berufsleben bei der US Post, die Tristesse der Vororte der Millionenstadt und den leichten Geschmack der Budweiser 6 Packs in den 60ern.

Wenn Hank, der Titelheld, gegen 4 Uhr am Morgen in seine Dienststelle torkelt, dann ist sein Auftreten eine frühe Persiflage auf den heute praktizierten Wirtschaftsliberalismus und seine menschenverschlingende Gleichgültigkeit.

Bukowski setzt einen Charakter, einen Menschen, ein Individuum ins Bild, gegen die Namenslosigkeit, gegen die Austauschbarkeit von Menschen.

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Poetry Slam mit Rückporto 14. Februar 2007
Format:Taschenbuch
Charles Bukowskis Jahre bei der Amerikanischen Bundespost. Ich kann mich noch gut an die Anfänge erinnern. Buk, das war Schmutz und Pornografie, jedenfalls im Volksmund. Heute stellen die Naserümpfer von damals Bukowskis Werk als große Kunst hin. Recht haben sie, aber warum erkannten sie das nicht früher? Der Mann mit der Ledertasche zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie das große, prüde Amerika ganz tief im Inneren tickt. Bukowski fühlt den Puls der Zeit nicht am Handgelenk, sondern da, wo er besonders heftig schlägt; im Kopf und in der Hose. Seine abenteuerlichen Ausfahrten mit dem Postauto und die Bekanntschaften im Kreis der Postkunden und Postmitarbeiter haben schon fast etwas wallfahrtartiges an sich. Und dann ist da noch immer die Sprache. Während Heerscharen von Literaten mit schwülstigen Wortgebilden versuchen ein kleines Licht im Kopf des Lesers anzuzünden, rotzt Bukowski ein paar Worte aufs Papier, die einen Steppenbrand im Schädel des Lesers auslösen. Da ist Buk noch immer einzigartig. In einer Sprache, die jeder versteht, teilt er uns seine Sorgen und Ängste mit. Teilweise urkomisch, dann wieder makaber und beängstigend. Der Mann mit der Ledertasche ist gnadenlos gute Undergroundliteratur der Ersten Stunde. Ein Buch, das mit Sicherheit immer wieder zu Dir zurückkehrt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Erstling 28. Dezember 2007
Von Odysseus
Format:Taschenbuch
Bukowksis erster Roman und auch mit Sicherheit einer der besten. Die Handlung ist rasch erzählt: Der nicht immer unsympathische Taugenichts Hank Chinaski, Bukowsis mehr oder weniger autobiographisches Synonym, arbeitet entweder bei der Post oder in irgendwelchen Gelegenheitsjobs und besticht dabei immer wieder durch Faul-, Trunkenheit und/oder sein miserables Benehmen. Am Ende kündigt er und schreibt diesen Roman. Weitere Handlungsbeigaben sind  typisch für Bukoswki  diverse Frauengeschichten sowie seine ausgeprägte Vorliebe für Sinfonien und Pferederennen. Wenngleich auch die letzten beide Elemente m.E. hier noch nicht ganz so stark herauskommen, wie in späteren Werken.

Das Werk ist mit Sicherheit um einiges biographischer als 'Faktotum', schließlich hat Bukowski selber lange für die Post gearbeitet. Was die Sprache bzw. die Übersetzung anbelangt  sie liest sich sehr flüssig, glaubhaft und passt sich an Bukowskis Ansichten und Denkweisen an. Das Werk ist mit Sicherheit teilweise vulgär, zeigt aber auch glänzende ironisch-satirische Einwürfe, ab und an Mal schiebt Bukowski auch traurige Episoden ein.

Bukowski hat stellenweise extrem Krankes und zum Teil auch eher Langweiliges geschrieben, dieses Werk gehört zu keiner der beiden Gruppen. Seine Werke und Ansichten polarisieren und können nicht jedem gefallen. Aber: Wer schon immer mal Bukoskwi lesen wollte, kann hier oder alternativ bei "Faktotum" bedenkenlos zuschlagen. Leser, die schon andere Werke angewidert weglegten, dürften hier auch nicht glücklich werden. Fans von Buk kennen das kurzweilige Buch ja i.d.R. schon.

P.S. Ausnahmsweise nicht von Carl Weissner übersetzt. Trotzdem erste Sahne!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Sehr gutes Buch
Das Buch ist wirklich spannend zu lesen und beleuchtet sehr gut die Arbeitsumstände in der heutigen Welt in vielen Betrieben. Sehr empfehlenswert.
Vor 2 Monaten von Privat veröffentlicht
Ein vergnüglicher Roman mit moralischen Schwachstellen
Ein vergnüglicher Roman, in der Einfachheit seiner Sprache bestechend treffsicher formuliert Bukowski als Henry Chinaski seine Erfahrungen mit der amerikanischen... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Jörg Wolter veröffentlicht
Pöschtleralltag
Dieses Buch beschreibt die Erlebnisse von Bukowski als Postbote. Täglich muss er sich durch den Dschungel kämpfen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Tulpe veröffentlicht
Der Anfang einer großen Liebe
Der Mann mit der Ledertasche - war mein erstes Buch von Bukowski, inzwischen habe ich fast alle Bücher die man in Deutschland veröffentlicht hat. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von ape and crocodile veröffentlicht
In einem Zug durchgelesen
Es ist stellenweise schockierend, banal, brutal, abgedreht und bodenständig.
Man schafft es nicht sich vom scheinbar angeborenen Voyerismus frei zumachen... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Susanne Laser veröffentlicht
Bukowski ist Leben
Bukowski hat im grunde nur das aufgeschrieben, was jeder, subjektiv gesehen mal mehr mal weniger intensiv, zeitweise oder mehrfach in seinem eigenen Leben durchlebt und... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Bkain veröffentlicht
Chinaski und die Post
Bukowski schreibt über seine Jahre bei der Post. Das ist witzig, skurril und jederzeit unterhaltsam. Ein Mann, dem die Jahre durch die Hände rinnen. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Krimi-Leseratte veröffentlicht
Realitätsnah und brutal
Alkoholismus, Spielsucht, Frauen und der öde Altag eines Postbeamten ende der 60er Jahre in LA. So könnte man dieses Buch auf einen Satz herunterbrechen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Mai 2010 von Viking
Zeitloser Klassiker
Wohl das beste Buch aus der Feder des genialen Charles Bukowski.
In einer grandios ironischen Art beschreibt er s(einen) etwas verrückten Alltag. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. April 2010 von Matthias Mandl
Von der hässlichen Seite des amerikanischen Traums
Charles Bukowski, Jahrgang 1920 (in Deutschland geboren, im Alter von 2 Jahren mit seinen Eltern in die USA ausgewandert)
studierter Journalist, hält sich in Jugendjahren... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Dezember 2009 von Stephan Seither
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