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Der Mann mit der Kamera

Yelizaveta Svilova , Dsiga Wertow    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 44,90
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Der Mann mit der Kamera + Berlin, die Sinfonie der Großstadt / Melodie der Welt (2 DVDs)
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Produktinformation

  • Darsteller: Yelizaveta Svilova, Dsiga Wertow, Michail Kaufman
  • Komponist: Nigel Humberstone
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Russisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Studio: absolut Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 31. Juli 2006
  • Produktionsjahr: 1929
  • Spieldauer: 67 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000FITYN6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 68.549 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

s/w - Stummfilm
Eines der erstaunlichsten Filmdokumente seiner Zeit. Vertov dokumentiert den Tagesablauf einer großen sowjetischen Stadt und legt seinen Film als wegweisendes Experiment an. Er verzichtet auf narrative (literarische) und inszenierend-gestaltende (theatralische) Elemente und setzt allein auf die Wirkung der Montage. Filme sollten nach Vertos Überzeugung generell und ausnahmslos das "Leben so zeigen, wie es ist"; jede Art von Inszenierung war ihm Verfälschung und nur Verdummung des Publikums. "Der Mann mit der Kamera" ist ein filmisches Manifest, von dessen avantgardistischem Wagemut das Kino als Kunstform weiterhin zehrt.

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5.0 von 5 Sternen Meisterwerk 8. November 2007
Format:DVD
Ich habe den Film vor ein paar Jahren in einem kleinen Kino in Braunschweig gesehen. Damals spielte die Sheffielder Band IN THE NURSERY live zum Film.
Ein großartiger Stummfilm. In der UdSSR lange verboten. Denn er zeigt u.a. den (vermeintlichen ) technischen Fortschritt des Landes / Industrialisierung und die Wirkung auf die Menschen. Vor allem wird deutlich , dass der normale Arbeiter nichts davon hat. Er bleibt arm.
Das passte natürlich gar nicht in das offizielle Bild des glücklichen Werktätigen.
Dennoch gilt er auf Grund der intensiven Darstellung industrieller Abläufe auch als Vorbild für Industriefilme
Der Film ist außerdem deshalb herausragend , weil er über die damals modernste Schnitttechnik verfügt.Sie ermöglichte schnelle Bildschnitte Diese Technik wurde eigentlich erst wieder konsequent seit den Neunziger Jahren angewendet, zunächst in Musikvideos,dann in der Werbung , heute in vielen Blockbustern.
Schade , dass ich nur 5 Sterne vergeben kann...
P.S: : Die Filmmusik von ITN ist prima, noch empfehlenwerter ist aber die vom CINEMATIC ORCHESTRA
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Slice of Live 24. Januar 2008
Von Polygraph
Format:DVD
Wer hat nicht schon einmal am Fenster gestanden, den fahrenden Autos nachgesehen und dabei gedacht "Wo kommen die her? Wo fahren die hin?" Oder beim Vorbeigehen an einer Hochhausfassade hochgeblickt und sich gefragt, was für dutzende Geschichten hinter diesen verschiedenen Fenstern tagtäglich passieren müssen.
Kaum ein Film hat dieses fein-sentimentale Gefühl besser eingefangen als Dziga Vertovs "Mann mit der Kamera".
Von den ersten Sonnenstrahlen, die langsam über einen leergefegten Boulevard kriechen, bis zum Feierabend, nach dem jeder wieder seiner Wege geht, dokumentiert der Film einen Tag in einer großen Stadt. Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gehen Menschen zur Arbeit, wer frei hat, fährt zum Strand; die Rentner sitzen im Park; manch einer treibt Sport, oder trifft sich zum Damespiel in der Kneipe.
Eine Heiratsurkunde wird unterschrieben ' zwei Menschen sind glücklich. Einen Raum weiter im selben Standesamt wird eine Scheidungsurkunde unterschrieben ' zwei Menschen sind unglücklich (vielleicht aber auch nicht). Kinder kommen auf die Welt; ein Beerdigungszug fährt vorbei.
An anderer Stelle beobachten wir die Frauen in den Telefonzentren die jede Minute hunderte von Gesprächen hin- und herschalten; zwischen Menschen, die wir nie zu sehen bekommen. Und im Hintergrund laufen unaufhörlich die Räder in den Fabriken.
Der Film ist über jede Zweifel erhaben; trotzdem kann ich jedem geneigten Käufer nur empfehlen, die ebenfalls erhältliche englische DVD-Fassung zu kaufen: Die kommt nicht nur in schickem Pappschuber, sondern auch mit 2 verschiedenen Musikfassungen und einem Audiokommentar.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bahnbrechend 28. August 2011
Von Bryllyant
Format:DVD|Verifizierter Kauf
Der Mann mit der Kamera von Dziga Vertov, ist mit nichts zu vergleichen was ich bislang gesehen habe. Im ersten Moment ist es eine Dokumentation über das russische Alltagsleben, welche in verschiedene Themen unterteilt wurde. Mal ist es grob die Fortbewegung, mal die Arbeit dann auch wieder Sport und Freizeit. Im Mittelpunkt steht aber stets der Mensch und wie er sich den Fortschritt zu nutzen macht. Dabei benutzt er Bilder die ich 1929 kaum für möglich gehalten hätte. Erstmal von der technischen Seite gesehen, denn was Vertov uns an Perspektiven bietet muß in der damaligen Zeit bahnbrechend gewesen sein. Auch die Effekte die er durch Dopplungen, Bild im Bild und anderen Feinheiten aufzeigt, ist für das Entstehungsjahr unfaßbar. Dann ist das Bildmaterial für dieses Jahrzehnt extrem ungewöhnlich. Oben ohne Aufnahmen und den Blick in den Schritt der Frau nach der Geburt, wären 80 Jahre später in den USA wahrscheinlich immer noch zensiert. Und das präsentiert uns Vertov in einer unglaublichen Schnittfolge. Dabei gibt es keine Schauspieler und auch keine Dialoge und somit natürlich auch keine Untertitel. Jeder der sich für das Medium Film interessiert, kann an diesem nicht vorbeigehen.
Für jeden Filmstudenten sollte der in jedem Fall Pflicht sein.

Hinzu kommt bei der DVD die Möglichkeiten aus 3 verschiedenen Scores auszuwählen. Wegen einem dieser Dreien bin ich erst auf den Film gestoßen, da er von der britischen Band "In the Nursery" komponiert wurde. Da mich diese Band seit Jahren fasziniert war es natürlich ein Pflichtkauf, den ich jetzt in keinster Weise bereut habe. Der Score ist fantastisch und unterstützt das Bildmaterial äußerst eindringlich. Die anderen beiden habe ich noch nicht gehört, aber ohne diese Musik kann ich mir die Bilder nun schwer vorstellen. Obwohl sie 70 Jahre nach dem Film entstanden ist .
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Mann mit der Kamera und die Frau mit der Schere 21. September 2010
Format:DVD
Dsiga Wertow geboren als Denis Arkadjewitsch Kaufman 1896 in Bia³ystok, sah sich ganz im Geiste der Oktoberrevolution dazu verpflichtet, sein filmisches Schaffen in den Dienst des Aufbaus eines sowjetisch-sozialistischen Staates zu stellen. In diesem Sinne lehnte es jegliche Inszenierung und somit den Spielfilm an sich ab. Er sah im Dokumentarfilm ein "revolutionäres Potential". Einzig Schnitt und Montage sah er als legitimes filmisches Mittel an. Selbst auf den Einsatz von Zwischentiteln verzichtete er ganz.

Der Film ist seiner Zeit alleine deswegen weit voraus, weil Wertow darin die Entstehung des Filmes offen legt und somit dem Filmhandwerk an sich huldigt. Der Mann mit der Kamera ist Wertows Bruder, der Kameramann Michail Kaufman, die Frau mit der Schere ist seine Frau, die Cutterin Jelisaweta Swilowa. (Ein dritter Bruder, Boris Kaufman war Kameramann und Oscar-Preisträger in Hollywood.) So kann der Zuschauer die Entstehung des Filmes miterleben vom Dreh, über den Scheideraum bis hin zum fertigen Film.

Der Film besitzt auch eine gewisse Ähnlichkeiten mit Berlin - Symphonie einer Großstadt (D 1927). Die Stadt steht im Mittelpunkt, sowie ihre Bewegung, ihre Schnelligkeit durch Motorisierung und Mechanisierung. Gedreht wurde in Odessa, Kiew und Moskau. Auch der Mensch in dieser Stadt kommt vor. Dabei wird der Unterschied zwischen den Klassen deutlich sichtbar: Zum einen ist da der Arbeiter, der in der Fabrik oder im Bergbau sein Leben und seine Gesundheit riskiert. Auf der anderen Seite die feinen Damen, die mit schönen Hüten und Juwelen in Kutschen spazieren fahren. Das wirkt nun ganz und gar nicht, als sei es mit der sozialistischen Führung abgesprochen.
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