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Der Mann. Ein Irrtum der Natur?
 
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Der Mann. Ein Irrtum der Natur? [Gebundene Ausgabe]

Steve Jones
1.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Rowohlt, Reinbek; Auflage: 1 (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3498032194
  • ISBN-13: 978-3498032197
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 810.457 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Er ist kränklich, stirbt früh und meist ohne Haare auf dem Kopf. Er ist gewaltbereit, schlecht in der Schule, und wenn er sich nicht zu Tode säuft, dann bringt er sich womöglich bei einem Auto-Crash um Kopf und Kragen. Der Mann -- ein Auslaufmodell der Natur? Mit einer Fülle von Fakten und Anekdoten versucht der britische Genetiker und Wissenschaftsjournalist Steve Jones, diese These zu untermauern.

Zentrales Argument ist dabei eine Entdeckung der Genetiker, die in den letzten Jahren so manchem Mann den Angstschweiß auf die Stirn trieb: Das Y-Chromosom, welches im Augenblick der Befruchtung über das Geschlecht des künftigen Menschen entscheidet, ist in erster Linie eine Ansammlung von Schrott. Nur noch relativ wenige intakte Gene findet man hier, denn im Gegensatz zum X-Chromosom fehlt dem Männermacher ein gleichartiger Partner zum Gen-Tausch, weshalb es in seiner Einsamkeit degeneriert. In einigen Millionen Jahren, so geht die Spekulation, könnte es womöglich sogar ganz verschwunden sein.

Doch hat dieses eine, genetische Phänomen wirklich etwas mit den aktuellen Problemen und Eigenarten des schwächelnden Geschlechts zu tun? Den Beweis bleibt Jones zwar schuldig, dafür bietet der Autor aber in lockerer, humorvoller Schreibweise eine Fülle von Einsichten in die Grundprinzipien der Evolution und Genetik und in die biologischen Grundlagen des Mann-Seins. Nachdem Jones mit Wie der Wal zur Flosse kam die Entstehung der Arten aktualisieren wollte, so versucht er sich hier ein weiteres Mal als Darwins "Ghostwriter" und folgt dessen Die Abstammung des Menschen. Das Ergebnis ist für einen Professor des Londoner University College erstaunlich reißerisch, dafür aber auch erstaunlich lesbar und vergnüglich. Egal, ob Mann oder Frau -- wer Interesse an biologischen Zusammenhängen hat und den Titel des Buches nicht allzu ernst nimmt, wird an diesem Buch seine Freude haben. --Birgit Will

Kurzbeschreibung

Warum gibt es eigentlich Männer, und noch dazu so viele? Die Herstellung eines männlichen Organismus ist biologisch sehr aufwendig - weshalb auch etliche Arten ohne Männchen auskommen -, und schon ein einziger Mann könnte mit den bei einem Geschlechtsakt produzierten Samenzellen sämtliche Frauen in Europa befruchten. Mehr noch: Spätestens seit Klonschaf Dolly ist klar, dass Männer sogar zur Erzeugung von Nachwuchs im Grunde überflüssig sind. Ist der Mann also ein evolutionäres Auslaufmodell, ein Irrtum der Natur.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Leider hat der Genetiker des Imperial College of London seinen Lehrauftrag etwas verfehlt. Die Propagierung von Thesen erfolgt auf sehr reißerische Weise. Sucht man die hierfür notwendigen wissenschaftlichen Belege, so wird man in disem Buch nicht fündig werden. Scheinbar hat seine Kolumnistentätigkeit beim Daily Telegraph doch schon auf seine Objektivität als Wissenschaftler abgefärbt. Der Vermittlung dieses an sich interessanten Stoffes tut man hiermit sicherlich keinen großen Gefallen. Das Buch seines Oxforder Kollegen Bryan Sykes, das vermutlich bald auch in deutscher Sprache erscheinen wird, ist von ganz anderer Qualität. Zwar stellt auch Herr Sykes Thesen auf, die durchaus in Frage gestellt werden können, doch führt er für seine Argumentation profunde Belege an. Wer an diesem Thema interessiert ist, sollte auf jeden Fall zu dem Buch von Herrn Sykes greifen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kundrie
Format:Taschenbuch
Ich habe dieses Buch vor Jahren erstanden und mit Vergnügen gelesen. Auch meine Freundinnen und Freunde (!) waren sehr angetan. Da ich keine Doktorarbeit erwartet habe, reichten mir die durchaus vorhandenen "Belege" in Form und Inhalt auch aus, um gegebenenfalls selber weiterzuforschen. Das Buch ist populärwissenschaftlich, ohne platt zu sein, erfrischend geschrieben und enthält viel Wissenswertes, ohne dabei anstrengend oder zu fremdwortlastig zu sein oder des Humors zu entbehren. Meine Mitleser/innen und ich hatten nicht den Eindruck, dass der Verfasser irgendeinem Männerhass unterliege, im Gegenteil.

Kulturhistorisch interessant finde ich es, dass seit Anfang unserer westlich-christlichen Zivilisation die Schmähung und Diskreditierung von Frauen an wirklich an den Haaren herbeigezogenen Sachverhalten (Das Weib= die Sünde, das Weib= im Bund mit dem Teufel etc.) Allgemeingut war - aber wenn ein doch naturwissenschaftlich begründetes Buch erscheint, das Fakten bietet und vorstellt und dabei weder schmäht noch diskriminiert, ticken manche Männer aus und fühlen sich beleidigt. Entsprechend dann die Rezensionen.

Übrigens hatte ich das Buch jahrelang als Toilettenlektüre im Bad liegen; meinen Söhnen hat da gar nichts geschadet, im Gegenteil. Männer sind für mich dann Männer, wenn sie die Tatsachen ihrer genetischen Prädisposition gelassen hinnehmen und sich unbeeindruckt und unerschrocken als Persönlichkeiten wahrnehmen. Kerle, ihr seid doch nicht so weich, dass man euch alles ersparen muss, oder?
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6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
...diesen ewigen Blödsinn vom schlechten, dummen Mann und der ach so viel schlaueren und überlegenen Frau. Ich dachte, wir sind endlich so weit, beide Geschlechter als gleichwertig zu betrachten. Davon abgesehen ist dieser Müll total realitätsfern. Im Alltag lässt sich dieses Lieblingsthema der Medien so gar nicht beobachten. Was man bis zum Abitur über Evolution erfährt, reicht vollkommen, um zu verstehen, dass Mann und Frau eine Einheit bilden und Frauen ohne Mann ziemlich aufgeschmissen wären (wie andersrum auch). Und zwar nicht nur aus Vermehrungsgründen. Allein die Spezialisierung auf versch. Tätigkeiten und entsprechende Anpassung unterscheidet beide Geschlechter. Der Autor hat wohl ziemliche Minderwertigkeitskomplexe. Wobei er wohl doch nicht ganz Unrecht hat, denn zumindest ein Mann mit Namen Steve Jones ist tatsächlich unnötig. Für so einen ausgemachten Schwachsinn soll er sich von seiner Lieblingsdomina ein paar extra Hiebe geben lassen.
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