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Der Magier. SZ-Bibliothek Band 34
 
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Der Magier. SZ-Bibliothek Band 34 [Gebundene Ausgabe]

William Somerset Maugham , Melanie Steinmetz , Ute Haffmans
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 267 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek; Auflage: 1 (6. November 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937793526
  • ISBN-13: 978-3937793528
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 298.169 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Paris der Jahrhundertwende. In einem von Malern und Bohemiens besuchten Restaurant begegnen die sch”ne Margaret Dauncey und ihr Verlobter - der Arzt Arthur Burdon - dem Magier Oliver Haddo, hinter dessen abstoáendem Žuáeren sich ein undurchsichtiger, schillernder Charakter verbirgt. Margaret verf„llt dem verh„ngnisvollen Einfluss dieses Mannes...
Doch Arthur nimmt den Kampf mit dem ungleichen Gegner auf.

Über den Autor

William Somerset Maugham, geobren 1874 in Paris, im Alter ab 10 Jahren aufgewachsen bei seinem Onkel, einem Provinz-Geistlichen. Vagabundierender Student in Heidelberg mit Besuchen von philosophischen, historischen und literarischen Vorlesungen. Medizin-Studium bis zur Approbation am St. Thomas Hospital in London. Zahlreiche Reisen, u. a. in den Fernen Osten. Seine Erzählungen waren oft gewürzt mit geistreich-witziger, auch zynischer Lebenskritik. Literarische Vorbilder waren Guy de Maupassant und Anton Tschechow.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Arabella
Mein Mann empfahl mir dieses Buch mit den Worten "Es fängt ganz harmlos an...".

Auf den ersten Seiten liest sich dieses Buch eher wie ein betulicher Liebesroman aus alten Zeiten. Da ist zum einen Magaret eine junge, kluge, aber auch etwas naive Schönheit mit künstlerischen Ambitionen, da ist zum anderen ihr Verlobter Arthur, Arzt, ein rationaler Mensch, emotional gehemmt, kurz gesagt: ein Langweiler.

Magaret, die Arthur viel zu verdanken hat, läßt in ihrem Herzen mehr die Vernunft als die romantische Liebe walten und verlobt sich mit ihm, immer in der stillen Hoffung, die fehlenden leidenschaftlichen Gefühle mögen sich schon noch einstellen.

Dann kommt Oliver Haddo, der Magier, ins Spiel und die Geschichte nimmt ihren tragischen Verlauf. Magaret ist gleichermaßen abgestoßen und fasziniert von diesem häßlichen, eitlen und großspurigen Unsymphat, bringt er doch in ihr all die Seiten zum Klingen, die sie mühsam zu unterdrücken sucht: Obssesion und Leidenschaft.

Sie kommt von diesem einst schönen Mann, der im Laufe der Erzählung immer unansehlicher und böser wird nicht mehr los, sie gibt sich letztendlich selbst auf und ihr Tod ist eigentlich nur logischer Schlußpunkt dieser selbstzerstörerischen Beziehung.

Meisterlich schafft es Maugham den Leser mit in den Bann dieser Beziehungsgeschichte zu nehmen, man kann das Buch dann einfach nicht mehr aus der Hand legen. Das ganze parapsychologische und okkulte "Brimborium" drumherum war für mich eigentlich nur Aufhänger einer grandiosen tiefenpsychologischen Studie über die Abgründe der Leidenschaft.
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Dieses Buch, das in der vortrefflichen Reihe "SZ-Bibliothek" erschienen ist, deckt offenbar den Bereich des Gruselromans auf hohem Niveau ab. Somerset Maugham bezeichnet sein Buch im Untertitel als parapsychologischen Roman. Der Romancier hat eine obsessive Dreieicksgeschichte verfasst, die sich in erster Linie mit dem Irrationalen auseinandersetzt. Der erfolgreiche Chirurg Arthur ist verlobt mit der bildschönen Künstlerin Margaret. Bevor es zur Eheschließung des sich aufrichtig liebenden Paares kommt, wendet sich die junge Frau abrupt dem hässlichen, in jeder Beziehung wenig appetitlichen Magier Haddo zu, der sich allüberall unangenehm in Szene setzt. Der Nicht-Mediziner Haddo befasst sich mit rational Unfasslichem und möchte in seinem Labor künstlich Menschen, sogenannte " homunculi" herstellen. Dazu benötigt er, wie er einschlägiger Literatur entnimmt, vor allem Menschenblut! Die schöne Margaret verändert unter dem Einfluss Haddos zunehmend ihre Persönlichkeit. Sie scheint durch die Beziehung zu diesem Mann schizophren geworden zu sein. Ihre diffusen Ängste werden mit dem Grad ihrer Hörigkeit immer stärker. Arthur und ihre engsten Freunde versuchen die unglückliche, fortdauernd schwächer werdene Frau aus den Fängen des selbsternannten Magiers zu befreien. Doch die Künstlerin stirbt bevor es zur Loslösung kommen kann -aus ungeklärten Gründen- . Ob ihr plötzliches Ableben mit den vermeintlich magischen Fähigkeiten Haddos und dessen " Homunculibastelei" in Verbindung zu bringen ist, bleibt letztlich der Phantasie des Lesers überlassen!
Somerset Maugham setzt sich in diesem Buch u.a. mit dem Phänomen der Hörigkeit auseinander. Inwiefern kann ein Mensch ungewollt dem Willen eines anderen unterworfen werden? Welche Voraussetzungen sind in solch einem Falle unabdingbar? Ferner befasst sich Maugham mit den vielen absonderlichen Facetten des Okkultismus, der Parapsychologie, der Magie, des Schattens, des Unwirklichen, des Unerklärlichen, des sozusagen Gruseligen. Das Ergebnis ist ein unterhaltsamer , sprachlich wunderbar komponierter Roman, der in seinem Genre sicher als gelungen gelten kann!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von hartmutw
So begeistert ich von dem Buch am Anfang war, so ratlos ließ es mich am Ende zurück: Was wie eine psychologisch meisterhafte Milieu- und Sittenstudie beginnt gerät im Laufe der Erzählung immer mehr aus den Fugen und entwickelt sich in der Tat zu einem Gruselspaß erster Güte - wenn man dieses Genre eben mag...

Maughams Einleitung besticht durch die Klugheit, die er vor allem durch die Weltsicht von Sarah und Margaret zum Ausdruck bringt: Entscheidet sich die eine ganz bewusst für einen "beschränkten" Bräutigam um Sicherheit und Geborgenheit zu finden (was einer der Ausgangspunkte für die spätere Entwicklung sein wird), so analysiert Sarah kühl und hellsichtig ihre eigenen Gefühle und ihre Lage in einer Umwelt, in der Stil, Klasse und Intelligenz "nie an ein hübsches Gesicht heranreichen können". Diese und andere hellsichtigen Analysen lassen die Erzählung zu einem amüsanten Einblick in die damalige (und zum Teil ja auch heutige!) Gesellschaft werden.

Was aber wie eine typische British upper-class-story beginnt entwickelt sich bald zu einer Geschichte über Ausgrenzung, Kränkung und Rache, die an Rasanz zunimmt und ein schlechtes Ende praktisch unausweichlich macht. Soweit, so meisterhaft!

Allerdings muss ich mich einem der vorherigen Rezensenten anschließen: Eine Andeutung der esoterischen Abgründe wie bei Thomas Mann hätte der Geschichte vermutlich gut getan. So aber werden wir direkt in Frankensteins Labor versetzt und die Geschichte driftet ab in einen wahren Horrorstrudel, in dem selbst die unwahrscheinlichsten Fantasien Wirklichkeit werden können.

Für Fans des Genres mag dies für willkommene Schauer sorgen. Mich persönlich verstörte der Fall von brillanter rationeller Schilderung und Analyse zu Sex and Crime im alten Paris denn doch zu sehr, um das Buch wirklich ins Herz schließen zu können.

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Eine ganze Zeit ist es her, dass ich das letzte Buch aus der ersten SZ-Reihe gelesen und rezensiert habe. Lesen Sie weiter...
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Langatmig, schwülstig und inhaltsleer
Zum Inhalt des Buches verweise ich auf die anderen Rezensionen und auf die Angaben von amazon.

Kurz zur Kritik:

Nach vor allem sprachlich gelungenem kurzen... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von laertesdd veröffentlicht
Langatmig, aber ab der Mitte doch sehr spannend
Um Gefallen am Buch zu finden, musste ich mich bis Seite 90
quälen. Danach fesselte es durch magische Ereignisse und
wurde recht spannend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Mai 2010 von O. Oberlnder
Schwamm drüber
Na ja, was von dieser Erzählung wirklich zu halten ist, hat Somerset Maugham in späteren Jahren selber in Worte gefasst. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2009 von helmut seeger
Mysteriöses Frühwerk
Die Reihe Süddeutsche Zeitung / Bibliothek" bietet eine vielversprechende und preiswerte Auswahl von großen Titeln der internationalen Literatur - und William Somerset... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2008 von Karl-Heinz Heidtmann
ein englischer Klassiker des 20. Jahrhunderts
Somerset Maugham (1874-1965) war seiner Zeit, wo die heutige Gentechnik noch nicht bekannt war, bereits weit voraus. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. August 2008 von Buecherfans
Ein wahrhaft magischer Roman
Bevor ich das Buch las, kannte ich mich in der Welt der Magie nicht wirklich aus. Auch wusste ich von Aleister Crowley, der bekanntlich für den Bösewicht des Buches Pate... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. März 2008 von Michael Mirwald
eindimensional, vorhersehbar, langwierig
Jedenfalls eine Geschichte, die man zumindest am Anfang ohne Qualen (wie so manche andere der Reihe) lesen kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. März 2008 von Kritischer Leser
Phantastischer Thriller
Für die Gestalt des Magiers Oliver Haddo gibt es ein reales Vorbild. Es heißt Aleister Crowley, ein Lügner und Angeber, dem der Autor in Paris begegnete. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. August 2007 von R. Funk
Der Magier. SZ-Bibliothek Band 34
Ein wahrhaft schöne und fesselnde Geschichte, schön an William Sommerset Maugham ist die Art des Schreibens die aufgrund Ihres psychologischen Tiefganges und der Art der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2004 von Demian
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Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
San francisco geschichte 0 14.08.2011
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