Fashion Sale Hier klicken reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
44
3,4 von 5 Sternen
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:19,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

VINE-PRODUKTTESTERam 8. November 2011
Der Machdi ist ein ganz typischer Band für die neuen Teile der Chronik. Denn eines stellt man ganz eindeutig fest: Der Stil von den Anfängen der Chronik lässt sich hier kaum noch wiedererkennen. Man bekommt hier im Prinzip alles, was man von einem neuen Chronikband erwarten kann: Andrej und Abu Dun geraten wieder in irgendein großes Ergeignis (hier: der Zwist zwischen Sultan und Machdi) in irgendeinem bedeutenden Ort Europas (hier: Konstantinopel und der Nil). Es taucht wieder eine Frau auf, in die sich Andrej mehr oder weniger verliebt und die er beschützen will. Irgendetwas stimmt wieder einmal nicht mit ihnen (hier: Abu Dun ist als Unsterblicher aufeimal süchtig nach grünen Blättern, genannt Kat) und das Rätsel will gelöst werden... Ich mag gar nicht weiterschreiben, denn wer die Chronik kennt, weiß um des Rätselslösung nun eigentlich schon Bescheid... Ganz zu schweigen von bestimmten Lieblingsphrasen Hohlbeins wie z.B. "er verscheuchte den Gedanken" oder "der Fluss sah aus, als ob er kochte", die sich ständig wiederholen.
Ach ja, wenn mir der Humor der Chronik im Zusammenspiel Abu Duns und Andrejs nicht so gut gefallen würden und ich die Serie an sich nicht so sehr mögen würde - ich hätte nach gut zehn Seiten das Buch aus der Hand gelegt und nicht mehr weitergelesen. Warum muss Hohlbein denn seine Bücher immer nach dem gleichen Schema schreiben? Fast würde ich dazu tendieren zu sagen, er soll dem ganzen doch endlich mal ein fulminates Ende setzen und sich auf andere Dinge konzentrieren, doch mich interessiert einfach zu sehr, ob sie in der Neuzeit ankommen oder sich mal der Neuen Welt zu wenden, als dass ich das wirklich laut ausprechen würde.
Das Problem der Serie ist einfach, dass sie so lang ist und Hohlbein nebenbei noch zu viele andere Projekte hat. In jedem Buch taucht daher immer eine Sache auf, die eigentlich mit Kenntnis der Serie anders hätte laufen müssen. Hier z.B. fühlt sich Andrej unwohl bei einer Reihe von Statuen der alten ägyptischen Göttern und sein Gesprächspartner glaubt, dass sie auch Unsterbliche wie Andrej und Abu Dun waren. Andrej fühlt sich unwohl, denkt oder sagt jedoch nichts dazu. Am liebsten hätte ich an der Stelle ganz laut geschrieen: "Du kennst sie doch du Dummkopf! Mit einer warst du doch sogar zusammen und trauerst gerade um ihren Tod!!!" Furchtbar so etwas. Eigentlich hatte ich mir einmal vorgenommen die gesamte Chronik noch einmal zu lesen, doch mit dieser Kenntnis lasse ich es lieber - wer weiß, was mir noch alles auffallen würde?
Der größte Schnitzer war jedoch, dass in diesem Band zwei Dialoge zwei Mal im Buch zu zwei verschiedenen Zeitpunkten stattfanden. Um es klar auszudrücken sie waren doppelt. Zwei verschiedene Dialoge, tauchen zwei Mal auf!!! Entweder war es Hohlbein so dermaßen wichtig, den Inhalt rüberzubringen, dass es ganau so noch einmal erzählt werden sollte, er hält den Leser für zu doof, dass es zweimal gesagt werden musste oder er ist beim Schreiben aus Versehen erst auf copy und dann später auf paste gekommen. Da fragt man sich doch, womit so ein Lektor sein Geld verdient.
So genug gemeckert. Denn eigentlich ist das Buch gut. Zeitlich gesehen spielt der Band nur eine Schiffsreise von Venedig nach Konstinopel plus ein paar Tage. Der Machdi treibt ein herrliches Verwirrspiel mit den beiden Helden. Hohlbein schafft es wieder einmal prächtige Bilder heraufzubeschwören und die Landschaften und Städte vor dem geistigen Auge wahr werden zu lassen. Die Handlung ist spannend, wenn ich auch manchmal den Überblick verloren habe und die Gespräche zwischen Abu Dun und Andrej tuen ihr übriges zum Lesespaß bei. Auch hier ein typischer Chronikband. Dennoch bleibt immer noch im Hinterkopf, dass doch einfach mal etwas neues, frisches passieren sollte. In diesem Bereich ist tatsächlich eine Kleinigkeit passiert: Abu Duns Schwäche hat diesmal tatsächlich sichtbare und nachhaltige Auswirkungen. Endlich mal etwas Ehrlichkeit. Wenn schon mächtige, starke Unsterbliche ständig Schwäche zeigen müssen, dann soll es doch bitte auch mal Konsequenzen haben.
Leider, leider bricht das Buch mitten in einem Kampf ab. Die beiden setzen an zu fliehen und - Schnitt. Keine Auflösung, kein Hinweis, wie es nun weitergeht mit den beiden, nur lose Handlungsfäden, die herumliegen. So dürfen wir gewiss sein, dass es noch einen vierzehnten Teil geben wird, denn so kann man es einfach nicht stehen lassn.

Fazit: Das Buch ist ein typischer neuer Chronikband von mit denselben Stärken und Schwächen wie in den vorangegangenen Bänden und nach einem ähnlichen Schema. Wer die anderen mochte, wird auch hier auf seine Kosten kommen. Dennoch würde ich mir wünschen, wenn mal wieder etwas mehr Frische in die Handlung hinein käme. Die Handlung an sich ist jedoch spannend, verwirrend und dadurch allemal unterhaltsam, allerdings mindern die ständige Wiederholung von Phrasen oder ganzen Dialogen sowie kleine Logikfehler in Bezug auf den Ablauf der Chronik - vom gleichbleibenden Schema ganz zu schweigen - schon den Lesespaß.
66 Kommentare| 37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. November 2011
Ich hatte bis zum zwölften Band der Reihe annähernd nur Hohlbein gelesen. Danach war von ihm nicht mehr wirklich etwas vorhanden, was mich interessiert hat und so musste ich mich nach neuer Literatur umsehen und bin so letzten Endes bei Büchern von Markus Heitz und auch weniger Bekanntem wie beispielsweise John Asht hängen geblieben. Ich denke, dieser Umstand lässt mich Hohlbein in etwas gedämpfterem Licht sehen, da es allem Anschein nach möglich ist, in Büchern auch durchgehend Spannung zu erzeugen, ohne Seite für Seite auf das nächste Ereignis warten zu müssen.
Das Buch gliedert sich - soweit ich es nach der nicht unbeträchtlichen Zeit zwischen dem letzten Band und diesem hier beurteilen kann - nahtlos von Geschichte und Stil in die Reihe ein. Wie gehabt wird "zornig angefunkelt", "entschlüpfen einem Gedanken, bevor man sie wirklich fassen kann" und "tun einem Worte leid, kaum dass sie ausgesprochen wurden". Die schon angesprochenen gut zwei Seiten, die sich nach geschätzten 400 komplett wiederholen, finde ich mehr als peinlich, vor allem, weil ich mir nicht vorstellen kann, wie jemandem, der bei der Sache ist, so ein Schnitzer passieren kann. Diverse Logiklücken runden das Ganze nach unten ab, wenn Abu Dun sich vor 300 bis 400 Jahren an Leuchtschrift erinnert fühlt.
Die Geschichte baut sich über gut 600 Seiten auf und man ist durchaus gespannt, wie sich die einzelnen Geheimnisse entlüften werden. Welche Kreaturen mögen Andrej wohl zu seinen unguten Gefühlen verleiten, wie kann sich Sharif unmenschlich schnell bewegen (Süleyman aber scheibar nicht), warum hat's auf einmal so unnatürlich viele Krokodile im Nil...? Das baut zwar Spannung auf, aber entladen und entwirren tut es sich nicht.
Das Ende ist - auch ohne die offenen Fragen - meines Erachtens der Schwachpunkt des Buches. Die Handlung ändert gleich mehrmals so exzessiv die Richtung, dass zumindest ich mich geärgert habe, weil es dem Buch auch noch den Rest der Nachvollziehbarkeit nimmt. Und im Stile von: "es war doch kein Elefant, sondern nur ein Hering" hatte ich das Gefühl, mir würde klargemacht, über hunderte Seiten zuvor nur verarscht worden zu sein.
Direkt davor hatte ich den dritten Teil der Hohlbeinschen Elfenchroniken gelesen. Diesem Buch habe ich einen Stern verliehen, weil es meiner Meinung nach wirklich Schund war. Der Machdi ist immer noch wesentlich besser und ich denke, dem Hohlbein-Fan, der überwiegend nur diesen Stil kennt, wird es auch gefallen. Nach dem Finale bleiben da bei mir zwei Sterne übrig...
0Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Januar 2012
Hallo zusammen,

muss mich inzwischen echt mühen, mir Hohlbein Literatur anzutun. Aber da ich nicht mitten in der Serie aufhören will, bleibt mir nichts anderes übrig. Glücklicherweise kann ich mir die Bücher leihen und muss sie nicht kaufen. Seit Band 11 ist die Qualität der Serie echt unter aller S..

- ständig gleicher Ablauf der Geschichte
- Andrej (A) und Abu Dun (AD) schwanken zwischen unerklärlichen Schwächeanfällen (Kampf gegen 1 bis 5 'Normale' ist plötzlich nicht zu gewinnen) und dann schmeißt AD wieder mit Krokodilen um sich und A bewegt tonnenschwere Steine
- die fortwährende Frotzelei zwischen A und AD ist inzwischen so platt und nicht mehr zu ertragen
- A kriegt ja angeblich sonst immer mit, wenn Menschen und Vampire in der Nähe sind -> trotzdem schleichen sich permanent Menschen an ihn ran und tauchen plötzlich auf und er ist dann totaaaaaal überrascht
- permanent schleichen Schatten in den Räumen rum oder die Winkel passen nicht zueinander oder er fühlt das es nicht von Menschen oder für Menschen ist (naja, das taucht in sehr vielen anderen Werken von Hohlbein ebenfalls auf ... die Hexer Serie lässt grüßen)
- die Charaktere im Buch wechseln von Kapitel zu Kapitel ihre Eigenschaften, sind extrem oberflächlich und anscheinend emotional absolut instabil, da sie von Seite zu Seite zwischen tiefer Traurigkeit und ziemlicher Albernheit, zwischen Zorn und Freude, Verständnis und Unverständnis schwanken

Insgesamt kann ich nichts positives mehr über die letzten Teile dieser Serie sagen und habe fast den Eindruck das Hohlbein einen untalentierten Ghostwriter dafür nutzt und keinerlei wirkliches Interesse an Qualität und Fortgang der Serie hat. Ist aber auch kein Wunder wenn er gefühlte 100 Bücher pro Jahr veröffentlicht. Nur noch Masse statt Klasse.

Fazit: Enttäuschend und Schade um die Zeit

Tobias
33 Kommentare| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Mai 2012
desto abstruser der Inhalt.

Seit mehreren Bänden wird die Qualität der Geschichte um die beiden Unsterblichen immer schlechter:

Logik Fehler; Schreibfehler; stets die gleichen Dialoge und die ach so schwer zu überwindenden Situationen, die dann doch überwunden werden und natürlich das Verhalten eines mittlerweile jahrhunderte alten Mannes (Andrej) der sich wie ein bescheuerter Teenie benimmt.

Also mal ehrlich warum lesen wir die Chronik noch?!

Meinem Gefühl nach ist die Serie zu einem durchgeweichten Gemisch aus ständigen Wiederholungen und unglaubwürdigen Ideen verkommen.
Die beiden ersten Bände waren das beste was ich zu ihrer Zeit im Genre gelesen hatte, aber was der Hohlbein uns jetzt bietet ist echt nicht mehr annehmbar.
Aus Treue zur Chronik und den beiden sympathischen Unsterblichen hab ich mich bis zum Machdi durchgekämpft, aber jetzt ist Schluss.

Ich kann nicht einmal mehr den Fans diesen Band empfehlen,
und mal ehrlich im Prinzip habt ihr diesen Band in gewisser Weise schon gelesen...
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juli 2016
Die Kurzfassung wäre: Die Unsterblichen sind auf einen Mann aufmerksam geworden der den amtierenden Sultan loswerden will, sie begeben sich, begleitet von Männern des Sultans auf der Suche nach dem Mann und erleiden dabei viele Verluste.

Das erste viertel des Buches liest sich noch recht fix, dann aber geht es an den Nil und dort wiederholt sich mehrfach immer die selbe Geschichte, die Gruppe wird angegriffen und übersteht die Angriffe mit Verlusten, das geht so die Hälfte des Buches lang, dann trennt man sich und Andrej trifft den Machdi und die Geschichte wird im letzten viertel des Buches wieder interessanter.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Februar 2012
und schleppt sich etwas mehr als 700 Seiten lang durch die aus immer gleichen Textbausteinen zu bestehen scheinende Wüste. Ein Kurzaufenthalt in Konstantinopel lädt zur üblichen Kerker- und Gefängnis-das-nicht-wie-Gefängnis-aussieht Tour ein, ist dann aber eigentlich auch schon wieder vorbei. Es geht in die Wüste, genauer gesagt, den Nil hinauf. Ein paar Textbaustein-Dialoge und einige Textbaustein-See(Fluss-)kämpfe später (von denen jeder einzige beinahe verloren doch noch, dank der üblichen Deus-ex-machina: Abu, die 30 Krieger die anscheinend irgendwo waren und Karten gespielt haben, ein fliegendes Krokodil, glimpflich ausgeht) kommt es zum Zusammentreffen mit jemandem der nicht der ist, der er zu sein vorgibt und noch dazu ein doppeltes (eher n-dimensionales) Spiel spielt. Endkampf, aus.
Abgesehen davon, dass Herr Hohlbein inzwischen ganz hemmungslos der wiederkehrenden Verwendung seiner zunehmend länger werdenden Textbausteine fröhnt, (Andrej sinniert zum Beispiel gleich drei mal darüber, dass er sich einen anderen Umstand für sein Ableben vorgestellt hatte) kommt ein beinahe 2 Seiten langer Dialog gleich doppelt vor. Die Tatsache, dass dieser Dialog übrigens an beiden Stellen zu passen scheint ist eher besorgniserregend als positiv zu bewerten. Redundanz ist nunmal keine literarische Stärke.

Noch schlimmer als die handwerklichen Schnitzer wiegt eigentlich nur die konsequente Fortführung der schon aus den letzten Bänden bekannten Problematik, dass die einzigen Momente die die Handlung voran bringen diejenigen sind, in denen Andrej etwas unvorstellbar dummes, naives und unlogisches tut. Wofür Hohlbein ihn sich auch regelmäßig selbst schelten lässt. Das hält Andrej aber nicht davon ab bei der nächstbesten Gelegenheit wieder zu handeln als sei er ein Teenager in der Selbstfindungsphase und nicht ein 300 Jahre alter erfahrener Krieger und Weltenbummler.
Dazu ein bisschen Selbstmitleid, ein paar vollkommen unangebrachte Schwächemomente und ein bisschen Ränkespiel. Dieses mal ist es übrigens Abu Dun dem durch eine (Drogen-)Vergiftung seine übernatürlichen Kräfte abhanden kommen.

Das Ende dieses Bandes lässt erwarten, dass der nächste, vierzehnte Band, direkt dort einsetzt wo dieser endete. Zumindest bleibt das zu hoffen, denn sonst würde man sich fragen müssen wo die vielen losen Enden für deren Auflösung Wolfgang Hohlbein wohl keine passenden Textbausteine mehr übrig hatte hinführen. (Goodbye Abu Dun?)

Der eine Stern setzt sich zusammen aus einem halben Stern aus nostalgischen Gründen und einem halben Stern für die Nichtverwendung des Textbausteins "Irgendwas war hier falsch"
11 Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Juli 2012
Eine gewisse Austauschbarkeit der Handlung, kleinere Logikfehler, Brüche im Erzählstrang und Ungenauigkeiten bei dem verwendeten geschichtlichen Hintergrund gehörten ja seit dem 4. Band zunehmend zur "Vamypria Ex Machina".

Bis zum 9. Band konnte dies durch Hohlbeins flüssig zu lesenden Schreibstil, die humorvolle Wechselwirkung zwischen Abu Dun und Andrej und spannende, bildhafte Beschreibungen noch teilweise ausgegleichen werden... auch wenn es mit jeder deutlichen Wiederholung bestimmter Sequenzen, jedem Bruch, jeder offenbleibenden Frage schwerer wird.

Im 11. und 12. Band beginnt der Autor beliebig Teile seiner selbst geschriebenen Vorgeschichte durcheinanderzuwerfen, einen nachvollziehbaren Erzählstrang endgültig abtzutöten und von Momenten aufgesetzt wirkender " naiver Ritterlichkeit" abgesehen agieren die "Helden" endgültig wie rüpelhafte Schläger deren Handlungsalternativen Gewalt, Erpressung unter Drohung von direkter Gewalt oder Epressung unter Drohung von mittelbarer Gewalt(Drohposen von Abu Dun, offentsichtliches Waffen vorbereiten,...) sind.

*Achtung Spoiler*
Band 13 stellt dann einen Negativrekord auf...schon die Einleitung stimmt uns entsprechend ein...
Zitat "Getrieben, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen tragen Andrej Delany und Abu Dun die Bürde der Unsterblichkeit, ohne dafür ihre Menschlichkeit zu opfern. Der Versuchung, sich der dunklen Seite hinzugeben, haben sie stets wiederstaden..."
-Rätsel ihrer Herkunft zu lösen?...Unsinn, in den meisten Bänden war das nur ein vage angesprochenes Randthema...Maria und Rache (in der ein oder anderen Form) waren meist die bestimmenden Werte
-Der Versuchung haben sie stets wiederstanden...Unsinn, hat der Autor des 13 Bandes die anderen überhaupt gelesen?
Beide sind ihrer dunklen Seite schon erlegen und Andrej hat schon wahre Feste der Dunkelheit gefeiert!

Der Band folgt nun dem üblichen Schema der "Vampyra ex Machina"-Bände, nur das unsere "Helden" diesmal keine 50 Seiten brauchen um sich bei den wichtigsten Machtfraktionen anzufeinden, die Bevölkerung offensiv auf sich aufmerksam zu machen und dafür zu sorgen, daß Gerüchte über ihre eigene Unverwundbarkeit in Umlauf geraten...in weiten Teilen ist die "Einleitung" in gerafter Form praktisch 1 zu 1 aus dem 10 Band übernommen...sogar das verletzte Auge das durch Sterbliche verletzt wurde die ihn eigentlich gar nicht hätten verletzen dürfen...aber von besonders offentsichtlichen Anleihen aus den bisherigen Bänden abgesehen...

fallen besonders massiv die Patzer bei den geschichtlichen Anleihen aus...
Der Sultan Süleyman des II. ist nach der Niederlage seines Heeres bei Wien durch Ungarische Truppen anfällig für die Anfeindungen fanatischer Gläubiger, insbesondere des Machdi..

Wir erinnern uns...
Die Helden helfen bei der Verteidgungs Wien's gegen die Truppen Süleymans
Sie sind während der Vorbereitungen "Der spanischen Armada" (1588) und dem großen Brand von London(1666) dabei

Es müßte sich also um die 2. Belagerung von Wien(1683) handeln aber...
-wäre es dann so schwer gewesen Sultan Mehmed IV zu schreiben
-den Sieg Venedig, dem heiligen römischen Reich oder Polen zuzusprechen...Mächte die wenigstens an der Schlacht
teilgenommen haben
-und zu bedenken das Ungarn zu diesem Zeitpunkt teils direkt, teils als Vasall Teil des Osmanischen Reiches war

so reihen sich Brüche der internen Logik an Brüche mit dem verwendeten Hintergrund an Brüche der Handlung an Brüche...etc...

Zusätzlich ärgerlich ist auch das offenen Fragen aus dem 12. und vorherigen Bänden nur neue hinzugefügt werden statt Anworten zu liefern.

Ihnhaltlich und vom Erzählstrang her liest sich der Band wie der Aufsatz eines Schülers der 2. Klasse der Highländer, Dracula und Blade gesehen hat und das ganze wild mit geschichtlichem Teilwissen zu einem Aufsatz mixt.

Es tut mir wirklich in der Seele weh, daß ich die Bände zusammen, statt Stück für Stück gekauft habe.
Spätestens den 6 oder 7 Band hätte ich nicht mehr gekauft und es wäre mir einiges erspart geblieben.

Am ehesten vergleicbar finde ich die Chronik ab dem 4. Band mit der düsteren Warhammerreihe um "Gotrek und Felix" welche "Inhaltlich und Qualitativ" aber um Längen besser ist, teilen sie auch Kampflastigkeit und eine gewisse Austauschbarkeit im roten Faden der Romane so glänzt "Gotrek und Felix" mit funktionierender interner! Logik, funktionierender Integration des verwendeten Hintergrundes,...

Für fanatische Holbeinfans ist der Band evtl. von Interesse aber allen anderen kann ich nur abraten.
Sowohl bei eher tiefgängiger/storyintensiver Fantasy, als auch bei eher sichter/kampflastiger Fantasy und allen Variantionen dazwischen gibt es ein breites Angebot an Büchern die das Geld eher wert sind als dieses Machwerk.
11 Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juni 2013
In diesem Buch führt die Reise nach Ägypten. Dort treffen Abu Dun und Andrej wieder auf böse Wiedersacher und eine schöne Frau.

Die Geschichte dieses Bandes von Wolfgang Hohlbein ist zwar nicht schlecht, aber es wiederholen sich viele Strukturen aus vorherigen Teilen. Teilweise kommt auch unlogisches hinzu. Zum Beispiel, in den vorherigen Büchern haben Abu Dun and Andrej immer wieder gegen große Mengen an Wiedersachern gekämpft, oder schwere Gegenstände gehoben.

In diesem Buch wird dies teilweise zur Schwierigkeit, was vollkommen unlogisch für Kenner der Serie ist. Leider muss ich mit manch anderem Rezensenten übereinstimmen, dass die Chronik immer mehr an Innovation und Spannung verliert. Meiner Meinung nach ist es langsam Zeit die Geschichte zu Ende zu bringen und die Chronik der Unsterblichen abzuschließen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juni 2014
Mir ist völlig schleierhaft, wieso Hohlbein seine beiden Hauptcharaktere nach theoretischen 300 Jahren immer noch nebeneinander herlaufen läßt, als müßten Sie sich gegenseitig etwas beweisen.
Er entwickelt die Beziehung in keinster Weise weiter. Es ist vollkommen klar, dass man sich bei diesem Buch-Stil Schwertkämpfe vorkommen aber ich beginne das Buch mehr und Mehr "quer" zu lesen. Mittlerweile langweilt die immer gleiche Abfolge der "Beziehungen" von Andre die immer dem gleichen Muster folgt.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Februar 2016
Ich meine jetz die komplette Buchserie, ich bin seit dem ersten Teil von "Der Chronik der Unsterblichen" faziniert und voll in den Bann gezogen, ich bin jetz nicht das was man als Leseratte oder Bücherwurm bezeichnen könnte, ich habe bisher nur die Harry Potter Bücher, Der Hobbit und Bücher von Wolfgang Hohlbein gelesen (viele) und diese Buchreife nimmt mich jedes mal mit auf ein Abenteuer. Ich kann es euch nur ans Herz legen mal ein Buch von Hohlbein zu lesen die sind echt klasse geschrieben und lassen sich toll lesen besonders die Chroniken!!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

9,99 €
9,99 €