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Der Mönch und der Philosoph: Buddhismus und Abendland. Ein Dialog zwischen Vater und Sohn [Taschenbuch]

Jean-Francois Revel , Matthieu Ricard , Christoph Vormweg
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Januar 2003
Der grandiose Dialog zwischen Mönch und Philosoph – zwischen Vater und SohnMatthieu Ricard wuchs in einer angesehenen Pariser Familie auf, der Vater Philosoph, die Mutter Künstlerin. Nach einer herausragenden Karriere als Molekularbiologe am Institut Pasteur kehrt Matthieu Ricard der Wissenschaft den Rücken, reist nach Indien und wird buddhistischer Mönch. In Der Mönch und der Philosoph begegnet er seinem Vater Jean-François Revel. Es entwickelt sich ein aufregender und scharfsinniger Dialog zwischen Abendland und Buddhismus, zwischen rationaler Philosophie und buddhistischer Kontemplativität. Der Vater möchte verstehen: Warum ist sein Sohn Buddhist geworden? Der Leser wird dabei zu den Fragen und Themen geführt, die unser tägliches Denken und Handeln bestimmen, den Grundfragen, wie sie gleichermaßen von westlicher und östlicher Philosophie gestellt wurden: Wer bin ich? Was ist die Welt? Woher kommt die Gewalt? Was ist der Schlüssel zum Glück? Gibt es eine absolute Wahrheit? Vater und Sohn diskutieren und streiten und fast nebenbei stoßen sie vor in die Tiefe der buddhistischen Lebensweisheit und abendländischen Erkenntnis.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: KiWi-Taschenbuch (1. Januar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462032399
  • ISBN-13: 978-3462032390
  • Originaltitel: Le Moine et le Philosophie
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 152.943 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jean-François Revel, geboren 1924, international anerkannter Philosoph, Agnostiker. Veröffentlichte zahlreiche, auch ins Deutsche übersetzte Bücher. Matthieu Ricard, geboren 1946. Nach einer herausragenden Karriere als habilitierter Molekularbiologe und nach Jahren der Forschung am Institut Pasteur ging Ricard nach Indien und wurde buddhistischer Mönch. Heute gehört er zum engsten Kreis um den Dalai Lama.

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
38 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend 29. September 2005
Von J. Klein
Format:Taschenbuch
Ein wunderbares Buch, das meinen Blickwinkel auf den Buddhismus sehr positiv verändert hat. Die Gespräche zwischen Vater und Sohn sind sehr tiefgründig und immer auf hohem Niveau.
Die Bemängelung eines Rezensenten, dass zu viel auf die Bücher von Jean-Francois Revel verwiesen würde, ist schlichtweg falsch. Es wird an einigen Stellen auf Revels Schriften verwiesen, aber auch auf andere wissenschaftliche Texte, was meiner Meinung nach nichts weiter als reine Quellenangaben sind.
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45 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Meine zweihundert Worte 14. Dezember 2004
Von Yanshou
Format:Taschenbuch
_
Ein gutes Buch
Was erwarte ich von einem Buch, das den Dialog zwischen zwei Menschen zum Thema hat, die über abendländische Philosophie und Buddhismus diskutieren? Erwarte ich einen brillanten Schreibstil? Einen didaktisch strukturierten Kapitelaufbau? Nein. Ich erwarte, vielmehr erhoffe, daß brisante Fragen gestellt und sachliche, kluge Argumente ausgetauscht werden.
„Der Mönch und der Philosoph" unterscheidet sich von der Literatur, die buddhistisches Gedankengut lediglich darlegt eben gerade durch das Charakteristikum des Disputs - das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Standpunkte.
Dabei schneidet die buddhistische Position sehr gut ab, wie ich finde. Die Diskutierenden wissen, worüber sie reden. Der Vater, Jean Francois Revel, ist ein wirklicher Kenner der abendländischen Philosophie und versteht es, die buddhistische Lehrmeinung immer wieder auf ihre Realitätstauglichkeit zu prüfen: „Wie soll man sich gegen die Mafia verteidigen, wenn man keine Gewalt anwendet...?" Der Sohn Matthieu Ricard, ein buddhistischer Mönch, geht mit bemerkenswerter Gelassenheit und sehr scharfsinnig auf die bohrenden Fragen seines skeptischen Vaters ein.
Ich bin nicht sicher, ob dieses Buch einem „absoluten Neuling in Sachen Buddhismus" zu empfehlen ist. In jedem Falle stellt es für Kenner der buddhistischen Grundposition eine interessante Lektüre dar, nicht nur was das eigentliche Thema der Diskussion betrifft, sondern auch, wie beide Parteien diesen Disput führen.
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43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr lehrreicher Dialog 19. August 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
In diesem Buch ist auf anspruchsvolle aber nicht verwirrende Art und Weise ein Dialog zwischen einem westlichen Philosophen und seinem Sohn, einem buddhistischen Mönch festgehalten. Es entwickelt sich ein sehr interessantes Gespräch in dem die unterschiedlichen Sichtweisen sehr deutlich werden. Da der Philosoph auf eine eher dem westlichen Verstand bekannte Art argumentiert fühlt man sich stark an der Diskussion beteiligt und ist umso verblüfter die Antworten des Mönchs zu lesen.
Durch das Gespräch erhält man die Möglichkeit sich intensiver mit der Philosophie des Buddhismus auseinander zu setzen und das Buch schafft etwas, was andere nicht bewirken: Verständnis für diese äußerst komplexe Weltsicht zu gewinnen.
Das Buch liest sich sehr gut und flüssig und ist an keiner Stelle langweilig. Es kein bloßer Ratgeber, aber auch ein Ratgeber, wenn man das Buch als Ausgangspunkt für eigene Überlegungen nutzt.
Meine Kaufempfehlung! Ich wünsche viel Freude beim Lesen.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr spannend und sehr lehrreich! 18. Oktober 1999
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt und sehr bewegt. Ich habe mehr über Buddhismus gelernt als aus jedem anderen Buch, daß sich ausschließlich mit diesem Thema befaßt. Sicher, es ist stellenweise schwer zu lesen, denn es verbirgt seinen intelektuellen Anspruch nicht. Was ist eine "Entität"? Ein spannender Dialog zwischen abendländischer Kultur und einer Philosophie die uns garnicht so fremd ist wie man glauben würde. Kein Buch für Romanleser!
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ost-West-Dialog auf hohem Niveau 12. Juni 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ein schönes Zeugnis für gegenseitigen Respekt und echte geistige Auseinandersetzung, die um das Thema Wissenschaft und Religion, Buddhismus und westlicher Lebensstil kreist. Wenn Ricard manchmal zu unkritisch aus tibetischer Sicht argumentiert, die er offenbar hundertprozentig verinnerlicht hat, bringt Revel notwendige kritische Einwände zur Geltung.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Pseudonym
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Die Annäherung an die buddhistische Gedankenwelt mittels eines Gespräches erleichtert den Zugang zu der fernöstliche Materie, da die Gesprächspartner gezwungen sind, auf detaillierte Ausführungen zu verzichten. Und das gelingt außerordentlich gut und auf hohem Niveau.

Jean Francois Revel, der westliche Philosoph, tritt zugleich als Gesprächspartner und Gesprächsleiter auf. Die Themen sind entsprechend originell gewählt und decken verschiedenste Gebiete ab. Naturgemäß stehen somit Themen zur Diskussion, die sich an den Interessen einer französisch geprägten Philosophietradition orientieren mit Schwerpunkt auf die Staatslehre und die Ethik.

Wer jedoch ein intensives (philosophisches) Streitgespräch erwartet, wird enttäuscht. Denn auf notwendige und einleitende Ausführungen in die fremdartig Denkart des Buddhismus kann nicht zur Gänze verzichtet werden. Dementsprechend beschränkt sich Revel in seiner Rolle als Gesprächspartner leider auf Nachfragen zur Beseitigung von Unklarheiten und kurzen Kommentaren zu den buddhistischen Ansichten. Als Vertreter der westlichen Denkart lässt Revel verschiedenste philosophische Konzepte verschiedenster Epochen zu Wort kommen und trägt seine Anmerkungen zuweilen in einer provokanten, anregenden und prägnanten Form vor. Anmerkungen, auf die sein Sohn, der buddhistische Mönch, auf intelligente Weise zu entgegnen weiß.

Insgesamt lebt das Buch von den scharfsinnigen Kommentaren des westlichen Philosophen, durch die es sich letztendlich von klassischen Einführungsbüchern unterscheidet. Dementsprechend ist es zu bedauern, dass sich Revel zugunsten seines Sohnes zurückhält.
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