Jacq, bekannt mit "Ramses", legt hier einen Roman mit einer durchaus interessanten und vielversprechenden Story vor: in einem französischen Konzentrationslager begenen sich ein Freimaurer mit seinen Getreuen sowie ein Benediktinermönch, beide müssen zusammenarbeiten, um zu Leben, und beide ziehn 0aus ihrer Weltanschauung bzw. aus ihrer Religion die notwenide Kraft, um in der Hölle des Lagers zu überleben und keine Fehöler zu machen, die ihr eigenes Leben oder das ihrer Mitgefangenen gefährden könnten. Daraus hätte man viel machen können - einen tiefgehenden Vergleich der Anschauungen, Darlegung und Grundlagen von Gemeinsamkeiten und Gegensätzen der beiden Systeme, starke Charaktere, die sich mit sich selbst und mit dem vermeintlichen Gegner auseinandersetzen. In Jacqs Roman ist davon nicht viel zu spüren. Die Geschichte ist keinesfalls unspannend, liest sich flott und kurzweilig, aber das ist es dann auch. Alles bleibt an der Oberfläche, interessante Ansätze werden kaum weiterverfolgt. Einzig die Philosophie der Freimaurer wird ein wenig näher dargestellt, der Mönch verkommt jedoch vollends zum Klischeebild, das Vorbild aus Robin Hood, nämlcih "Bruder Tuck", ist unverkennbar. Man hätte so viel mehr draus machen können. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)