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Der Tod des Märchenprinzen. Frauenroman
 
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Der Tod des Märchenprinzen. Frauenroman [Taschenbuch]

Svende Merian
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Broschiert --  
Taschenbuch, 3. Juni 1983 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 348 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 20 (3. Juni 1983)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499151499
  • ISBN-13: 978-3499151491
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,6 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 211.761 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Svende Merian hat ein Thema behandelt, das viele Frauen (und auch Männer !) angeht: Das Bild, den Traum, die Illusion des Märchenprinzen (der Märchenprinzessin ), der (die) eines Tages plötzlich da ist, lang gehegte kindliche Wunschbilder, Märchenvorstellungen endlich erfüllt. Wunschbilder, die sich, auf den wirklichen Menschen gewendet, als erdrückende Klischees erweisen. ..." (Ute Büsing in Zitty)

Über den Autor

Svende Merian, geboren 1955 in Hamburg, studierte Germanistik und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Seit 1980 als freie Schriftstellerin tätig. Mit dem Roman "Der Tod des Märchenprinzen", vielen Lesungen in Oberstufen, auch heute wieder, mit dem Diskussionsschwerpunkt: Gesellschaftskritik der 70er Jahre. Auch Lesungen und Schreibwerkstätten zum Thema moderne Märchen in Grundschulen. Weitere Romane "Sehnsucht hat lange Beine" und "Ach hätt ich genommen den König Drosselbart" und andere Buchveröffentlichungen. Italienische Reisen nach Florenz, Genua und Sizilien.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Widerspruch um Widerspruch 1. Februar 2007
Von Pseudonym
Format:Taschenbuch
Eine junge Frau, die sich in einen Mann verliebt, der ihre Gefühle nicht erwidert. Eine Frau, die von sich selbst glaubt, sie wäre selbstbewusst, während sie überlegt, wer sie eigentlich ist, wer sie "sein möchte", wie sie auf andere wirkt und in ihrer Schüchternheit gefangen nicht weiss, wie sie auf andere zugehen soll. Eine Frau, die vorgibt, auf der Suche nach einem "unmännlichen" Mann zu sein, während alles darauf hindeutet, dass sie einen typisch männlichen Mann sucht. Eine Frau, die ihren Angebeteten mit Monologen über Spermien, Empfängnis und männlicher Unverfrorenheit überschüttet, und sich hinterher wundert, warum ihm die Lust vergangen ist. Eine Frau, die sich nach einer Abfuhr nicht anders zu helfen weiss, als ihm zu unterstellen, ein Frauenfeind zu sein. Eine Frau, für die die Solidarität unter Frauen das höchste ist, während sie selbst fleissig mit den Freunden anderer Frauen ins Bett steigt. Das ganze Buch ist ein einziger Widerspruch - auf jeder Seite. Aber es ist absolut lesenswert!
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist genau 20 Jahre alt, und insofern tut man/frau ihm vielleicht Unrecht, wenn man es mit den Leseaugen von heute liest; aber andererseits befinden wir uns nun einmal im Jahre 2000, und was Literatur sein will, muss sich mit dem Anspruch konfrontieren lassen, auch über die historische Aktualität hinaus noch etwas bieten zu können. Womit gleich noch eine zweite nicht ganz geklärte Voraussetzung angesprochen ist, nämlich die der Literaturhaftigkeit. "Frauenroman" heißt das Werk im Untertitel, Gedichte sind eingestreut; aber schon der plot genügt weniger literarischen Kriterien als dem Gang des wirklichen Lebens, und dass dieses ein Garant für gute Literatur sei, ist ein Mythos. Besonders in der zweiten Romanhälfte äußert sich diese Wirklichkeitsnähe in einem gewissen Hang zum Gleichförmigen. Die Ich-Erzählerin versucht sich zu entlieben, verkündet wiederholt, über den falschen Märchenprinzen hinweg zu sein, und schmilzt dahin, sobald sie ihm begegnet. Wenn sie ihm mal grade nicht begegnet, formuliert sie Erkenntnisse, die deutlich machen, dass das Frauenbewegtheitsvokabular, das in der ersten Hälfte des Romans der Durchschnittsleserin ein Gefühl irgendwo auf der Skala zwischen schlechtem Gewissen und Kulturschock hervorgerufen hatte, doch eher eine Frage der Rhetorik als der Persönlichkeitsentwicklung war. Alles in allem: eher kulturhistorisch als literarisch interessant.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Karl Self
Format:Taschenbuch
Ich habe das Buch zwar erst viel später gelesen, aber die 1980er Jahre habe ich selbst in voller Länge durchgemacht. Und das war oft eine echt dunkle Zeit. Das Buch subsumiert (und überspitzt) vieles, was in meiner Sicht damals falsch gelaufen ist. Da ist dieses unglaublich misstrauische, politisierte, paranoide Verhältnis zwischen den Geschlechtern, das zumindest in meinem Umfeld zu einer großen Prüderie führte, und jegliche Romantik oft schon im Keim erstickte. Alles war Politik, und jede Beziehungskiste stand quasi im Schatten von mindestens 5000 Jahren Frauenunterdrückung. Männer waren eigentlich grundsätzlich suspekt -- und das sind sie ja bis heute. Und alles was Frauen taten war quasi automatisch von einer kleinen Gloriole umgeben -- auch das hat sich bis heute kaum geändert.

Die Autorin schildert, wie sie sich in einen "Typen" verliebt, obwohl ihr soviel Glück von Anfang an suspekt ist. Dann kühlt die Beziehung ab, die Autorin sieht das als Affront gegen die gesamte Frauenheit und rächt sich mit einem Verhalten, das heute wohl als stalking klassifiziert würde. Das Buch war seinerzeit ein Bestseller und wurde von manchen zu einem Meilenstein der Frauenemanzipation hochgejazzt -- und damit ist über die Achtziger Jahre, oder wenigstens ihre dunklen Seiten, auch schon alles gesagt.

Das Buch selbst -- unsäglich. Als Zeitdokument -- unbezahlbar. In der Mischkalkulation also zwei Punkte.
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-zweitens einer super... Lesen Sie weiter...
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Dieses Buch ist eigentlich nur in Kombination mit der Antwort "Ich war der Märchenprinz" von Arne Piewitz (ein Pseudonym...) zu ertragen, doch dann ist es wirklich lustig. Lesen Sie weiter...
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