Eine junge Frau, die sich in einen Mann verliebt, der ihre Gefühle nicht erwidert. Eine Frau, die von sich selbst glaubt, sie wäre selbstbewusst, während sie überlegt, wer sie eigentlich ist, wer sie "sein möchte", wie sie auf andere wirkt und in ihrer Schüchternheit gefangen nicht weiss, wie sie auf andere zugehen soll. Eine Frau, die vorgibt, auf der Suche nach einem "unmännlichen" Mann zu sein, während alles darauf hindeutet, dass sie einen typisch männlichen Mann sucht. Eine Frau, die ihren Angebeteten mit Monologen über Spermien, Empfängnis und männlicher Unverfrorenheit überschüttet, und sich hinterher wundert, warum ihm die Lust vergangen ist. Eine Frau, die sich nach einer Abfuhr nicht anders zu helfen weiss, als ihm zu unterstellen, ein Frauenfeind zu sein. Eine Frau, für die die Solidarität unter Frauen das höchste ist, während sie selbst fleissig mit den Freunden anderer Frauen ins Bett steigt. Das ganze Buch ist ein einziger Widerspruch - auf jeder Seite. Aber es ist absolut lesenswert!