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Der Luzifer-Effekt: Die Macht der Umstände und die Psychologie des Bösen [Taschenbuch]

Philip G. Zimbardo , Karsten Petersen
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Dieses bedeutende und brisante Buch offenbart verstörende Wahrheiten; über physische und psychische Gewalt, über Misshandlungen und Folter, über Kriegsverbrechen und Massenmorde - und über die Menschen, die sie ausführen, anordnen, ermöglichen oder zulassen. Philip Zimbardos These: Nicht die Veranlagung bringt gute Menschen dazu, Böses zu tun, sondern die Situation, in der sie sich befinden oder in die man sie versetzt. (...) Bei aller Beklemmung, die die Lektüre dieser ungemein detailreichen Studie unweigerlich auslöst, öffnet das Buch aber auch ein Fenster der Hoffnung: So wie man Situationen schaffen kann, die Menschen zum Bösen zu verführen, so können auch Zivilcourage und heldenhaftes Verhalten durch geeignete Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Weichenstellung gefördert werden. www.literatur-report.de - Juli 2008

"Jeder Mensch ist potenziell ein Gewalttäter und in jedem von uns steckt ein Teufel; aber nicht die Veranlagung bringt den Menschen dazu, Böses zu tun, sondern die Situation, in der er sich befindet oder in die er versetzt wird, lautet Zimbardos provozierende These. Anhand historischer und aktueller Beispiele sowie eigener Forschungen zeigt der renommierte amerikanische Sozialpsychologe im Detail, wie gruppendynamische Prozesse, situative Kräfte und das soziale Umfeld zusammenwirken können, um aus anständigen Bürgern Folterknechte und Mörder zu machen. (...) Auch die Mittäterschaft politischer und militärischer Entscheidungsträger arbeitet er deutlich heraus. Eine hochbrisante Studie, die bereits viel Beachtung in den Medien gefunden hat." ekz-Informationsdienst - Januar 2009

"Ein fesselnder, gleichwohl erschreckender Blick auf unsere dunkle Seite ... Für alle, die sich fragen, wie Böses entsteht und bekämpft werden kann." emotion

"Er schildert in seinem Buch detailliert, wie in beiden Fällen Machtstrukturen und Befehlsketten zu den Misshandlungen geführt haben - eine Reise in Herz und Gehirn der Finsternis." www.focus.de

"In seinem Buch zeigt er (...) den Zusammenhang von Individuum, Gruppe und Kultur in der Erschaffung des Bösen. (...) Aber Zimbardo warnt auch vor Vorurteilen und Abwehrmechanismen, mit denen er, mit denen wir alle, zu tun haben." (dradio.de)

"Professor Zimbardo verdient einen tief empfundenen Dank für die Freilegung und Beleuchtung der dunklen, verborgenen Ecken der menschlichen Seele. Sein Buch ist nicht immer eine ermutigende Lektüre. Doch er bestätigt, dass es zu den entscheidenden Herausforderungen der menschlichen Existenz gehört, sich selbst kennenzulernen". (Vaclav Havel)

"Eine beeindruckendes Stück Forschung zur Natur des Bösen und den Systemen und Situationen, die es nähren." (Observer)

"Alle Politiker und gesellschaftlichen Berichterstatter sollten dieses Buch lesen ... Keine erfreuliche Lektüre für diejenigen, die überzeugt sind, dass wir als Individuen moralisch autonom sind ... Der Luzifer-Effekt ist ein wichtiges Buch." (Sunday Times)

"Das letzte Kapitel ist ein Juwel. Nahtlos zeigt Zimbardo hier, wie die gleiche Sozialpsychologie, die unsere übelsten Instinkte ausnutzt, sich so umgestalten lässt, dass sie das Beste in uns hervorbringt ... Dieses wichtige Buch sollte Pflichtlektüre nicht nur  für Sozialwissenschaftler sein, sondern auch für Politiker, Entscheidungsträger und Erzieher." (American Scientist)

zahlreiche weitere Rezensionen zum englischen Original: siehe www.lucifereffect.com

ein New York Times-Bestseller

Buchrückseite

„Ein beeindruckendes Stück Forschung zur Natur des Bösen und zu den Systemen und Situationen, die es entfesseln.“ Observer

„Eine Reise in Herz und Gehirn der Finsternis." Focus online

„Ein notwendiges und wichtiges Buch.“ Gehirn und Geist

"Ein fesselnder, gleichwohl erschreckender Blick auf unsere dunkle Seite ... Für alle, die sich fragen, wie Böses entsteht und bekämpft werden kann." Emotion

Was bringt gute Menschen dazu, Böses zu tun? Wie können normale Bürger dazu verleitet werden, unmoralisch zu handeln? Wo liegt die Grenze zwischen Gut und Böse, und wer läuft Gefahr, sie zu überschreiten?

Mit Der Luzifer-Effekt hat der renommierte amerikanische Sozialpsychologe Philip Zimbardo ein bedeutendes und brisantes Buch vorgelegt. Es schlägt den Bogen von den Details des weltberühmten Stanford Prison Experiment bis zu den grausamen Geschehnissen im Gefängnis von Abu Ghraib im Irak, und es offenbart verstörende Wahrheiten: über physische und psychische Gewalt, über Misshandlungen und Folter, über Kriegsverbrechen und Massenmorde – und über die Menschen, die sie ausführen, anordnen, ermöglichen oder zulassen. Zimbardos These: Nicht die Veranlagung bringt gute Menschen dazu, Böses zu tun, sondern die Situation, in der sie sich befinden oder in die man sie versetzt. Die Macht der Umstände schafft Täter und Opfer, und in oft diffusen Verantwortungsgeflechten verlieren moralische Maßstäbe allzu leicht ihr Fundament.

Bei aller Beklemmung, die die Lektüre dieser ungemein detailreichen Studie unweigerlich auslöst, öffnet das Buch aber auch ein Fenster der Hoffnung: So wie man Situationen schaffen kann, die Menschen zum Bösen verführen, so können auch Zivilcourage und heldenhaftes Verhalten durch geeignete Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Weichenstellungen gefördert werden. Der „Banalität des Bösen" setzt Zimbardo die „Banalität des Heldentums" entgegen.

„Pflichtlektüre nicht nur für Sozialwissenschaftler, sondern auch für Politiker, Entscheidungsträger und Erzieher.“ American Scientist

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Philip G. Zimbardo ist Professor emeritus für Psychologie an der Stanford University und Leiter des Stanford Center on Interdisciplinary Policy, Education, and Research on Terrorism. Sein Lehrbuch Psychology and Life ist in zahlreiche Sprachen übersetzt worden und hat sich millionenfach verkauft. Zimbardo hat auch an der Yale University, der New York University sowie der Columbia University gelehrt und war Präsident der American Psychological Association. Mit seinem Namen ist unter anderem das berühmte Stanford Prison Experiment verbunden, zu dem es die viel genutzte Website www.prisonexperiment.org gibt. Im Jahr 2004 sagte Zimbardo als Sachverständiger im Kriegsgerichtsverfahren gegen einen der US-Armeereservisten aus, die angeklagt waren, im Abu-Ghraib-Gefängnis im Irak Gefangene misshandelt und gefoltert zu haben.

„Professor Zimbardo verdient einen tief empfundenen Dank für die Offenlegung und Beleuchtung der dunklen, verborgenen Winkel der menschlichen Seele. Sein Buch ist eine nicht immer ermutigende Lektüre. Doch der Autor zeigt sehr deutlich, dass es zu den entscheidenden Herausforderungen der menschlichen Existenz gehört, sich selbst kennenzulernen.“ Václav Havel, Schriftsteller, Bürgerrechtler, Präsident der Tschechischen Republik (1936-2011)

Weitere Informationen zum Autor und zum Buch unter: www.zimbardo.com und www.lucifereffect.com

Bei Springer Spektrum ist auch Zimbardos Buch Die neue Psychologie der Zeit erschienen.

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