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Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz Audio-CD – Audiobook, CD


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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Patmos; Auflage: Gekürzte Lesung. (15. Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3491912547
  • ISBN-13: 978-3491912540
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 2,4 x 12,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 807.649 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Wenn man zu den Glücklichen gehört, die ihren Urlaub noch vor sich haben, so sollte man ein Buch nicht vergessen: Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz, verfasst vom Autorenteam Fruttero/Lucentini. Wenn man dann auch noch in das winterliche Venedig fährt, kann nichts mehr schiefgehen.

Die Hauptfigur des Buches, Mr. Silvera, ist ein "Mann um die 40, groß und mager, mit einem scharf geschnittenen Medaillenkopf und leicht gekrümmten Schultern". Bezeichnend für ihn ist sein grashalmdünnes, nur sehr schwer deutbares Lächeln und seine viel sagende Antwort auf schwierige Fragen -- "ah". Man könnte sich für ihn alle möglichen Berufe vorstellen, aber er passt nur sehr schwer in das Bild eines Reisebegleiters. Mit unendlicher Geduld lässt er die immer wiederkehrenden Begeisterungsausbrüche der Touristen, die er durch Venedig führt, über sich ergehen: "Look, look, Mr. Silvera!"

Er kennt sein Venedig, doch er trennt ganz entschieden das Venedig der Touristen und die ihm bekannte Stadt. Es ist etwas Geheimnisvolles um diesen Mr. Silvera, der fließend suaheli und chinesisch spricht, sich an Fresken erinnert, die es an dieser Stelle seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr gibt und auf einem Gemälde einen Angehörigen der Familie Fugger identifiziert, als ob er ihn selbst gekannt hätte. Ein wirklich faszinierender Mann, doch es ist nicht einfach, sich gerade in ihn bis über beide Ohren zu verlieben. Das führt unweigerlich zu Schwierigkeiten. Man hätte den beiden ihr Glück gegönnt -- welche Stadt würde sich besser dafür eignen als Venedig -- doch das Leben von Mr. Silvera lässt das leider nicht zu.

Fruttero und Lucentini spielen die verschiedenen Möglichkeiten der Figur des Mr. Silvera bravourös durch, selbst der CIA und der KGB werden nicht ausgelassen, doch diese Lösung ist für die beiden Autoren natürlich zu primitiv. Sagen sie doch von sich, dass sie genau die Bücher schreiben, die sie selbst gerne lesen würden. In einem Interview führen sie aus, dass sie bei diesem Projekt zum Ziel hatten, das alte Venedig sichtbar zu machen und so zu erhalten, bevor es in einem Abfallhaufen versinkt. Und dieses Ziel haben sie zweifelsohne erreicht.

Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz gehört zu jenen Büchern, von denen man sich während der Lektüre wünscht, sie mögen nicht aufhören. Man könnte noch stundenlang mit Mr. Silvera und seiner Prinzessin durch die verschlungenen Gässchen des kalten Venedigs streifen. Am Ende ist gar nicht so genau zu sagen, ob das nun ein Krimi war -- es kommt weder eine Leiche, noch ein Kommissar vor -- oder nur eine melancholisch angehauchte Liebesgeschichte. Derjenige aber, dem diese Zuordnung nicht so wichtig erscheint, der kommt bei der Gedankenspielerei um das Phänomen der Zeit voll auf seine Kosten. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Carlo Fruttero, geboren 1926 in Turin, hat zusammen mit Franco Lucentini viele sehr erfolgreiche Kriminal- und Gesellschaftsromane geschrieben, darunter "Die Sonntagsfrau", "Wie weit ist die Nacht", "Der Palio der toten Reiter", "Der Liebhaber ohne festen Wohnsitz", "Das Geheimnis der Pineta". -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 19. Oktober 2008
Format: Audio CD
Das Autorenteam Carlo Fruttero und Franco Lucentini hat mit "Der Liebhaber ohne Wohnsitz", möglicherweise eine der schönsten Liebesgeschichten verfasst, die je geschrieben wurden.

Die Geschichte spielt im winterlichen Venedig. Hauptfigur ist der polyglotte Reiseführer David Ashver Silvera. Er hat keinen festen Wohnsitz, dafür kann er alle gängigen Sprachen und scheint alle Menschen aus allen Jahrhunderten zu kennen. Ferner ist er ein ausgezeichneter Fachmann was Geschichte und Kunst Venedigs betrifft. Hier in der Lagunenstadt trifft er auf die Ich-Erzählerin, eine römische Principessa, die im Kunsthandel tätig ist. Für ein Auktionshaus soll sie in Venedig eine Gemäldesammlung expertisieren. Sie deckt dabei einen ausgeklügelten Kunstschwindel auf. Die Spur zu den Tätern möchte sie am liebsten unter Mithilfe des geheimnisvollen Mr. Silvera finden, der unter anderem auch erstaunlich viel von Fresken und Gemälden versteht. Am liebsten aber würde die Aristrokatin, in den engen, dunklen und verschlungenen Gassen Venedigs, mit dem geheimnisvollen Fremden schmusen, denn sie hat sich in ihn verliebt. In ihn verlieben sich die Frauen, er aber lässt keine Liebe zu, entzieht sich jeder engen Verbindung. Wer ist der mysteriöse Fremde?

Dieser Roman ist einerseits ein fesselnder Krimi, obwohl es weder Leiche noch Kommissar gibt, er ist andererseits aber auch eine, in Melancholie eingerahmte wunderbare Liebesgeschichte und natürlich last not least eine Liebeserklärung an Venedig, einen Ort, der wie geschaffen ist für diese Geschichte.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von marielan VINE-PRODUKTTESTER am 17. Dezember 2003
Format: Taschenbuch
Was war das denn? Das Buch, das unter "Krimi" in der Buchhandlung und der Bücherei einsortiert ist, beginnt mit einer kurzen Begegnung zwischen dem Herrn Silvera und einer Italienerin im Flugzeug. Wenig später entpuppt die Italienerin sich als Ich-Erzählerin der Geschichte, die als Expertin eine scheinbar wertlose Kunstsammlung begutachten soll.
(Der Leser denkt: Aha, ein Krimi mit Bilderfälschung, Kunstschmuggel, gekauften Expertisen.) Daneben werden aber auch, abweichend von der Erzählperspektive, die Erlebnisse des Herrn Silvera geschildert bis zum Zusammentreffen mit der Kunstexpertin.
(Der Leser denkt: Aha, Liebesgeschichte verwoben mit der Krimierzählung.)
Hat man sich durch die etwas verwirrenden ersten 50 Seiten gekämpft, beginnt das Buch zu gefallen, v.a. wenn man Venedig ein wenig kennt. In einem ironischen bis boshaften Ton lassen die Autoren das gesellschaftliche Leben der venezianischen Schickeria erstehen und die Kunstszene mit der übertriebenen Höflichkeit zueinander einerseits und dem Konkurrenzkampf hinter der Fassade andererseits. Vergnüglicher Höhepunkt ist die Schilderung des feierlichen Abendessens bei Cosima, einer Gesellschaftsdame, an dem Herr Silvera in die illustren Kreise eingeführt wird und der Gastgeberin mehr Beachtung schenkt als seiner Geliebten, der Kunstexpertin.
Spannend wird das Buch v.a. durch die Frage, wer Herr Silvera ist und welches Geheimnis er verbirgt. Aber wenn dies offenbar wird, wundert sich der Leser nur noch: Fantasy? Und diese Geschichte mit der Kunstsammlung hatte nur den einen Sinn, der Herkunft des Herrn Silvera auf die Schliche zu kommen?
Ab hier verliert das Buch leider auch seinen ironischen Ton und wird leicht tragisch. Und schööön traurig.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ben Johnson am 26. Juni 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Da das Buch von den Buchhandlungen unter Krimis einsortiert wurde, erwartet man zunächst einen Krimi reinster Klasse mit Kommissar und Leiche. Doch es kommt bald zu einer der schönsten und geheimnisvollsten Liebesbeziehung in Venedig zwischen der Prinzessin und Kunsthändlerin aus Rom und dem mysteriösen polyglotten Reiseleiter Mr. Silvera. Es sind feinsinnige Beobachtungen und nur zarte Anspielungen auf die sinnlichen Liebesnächte. Mit Hilfe von Mr. Silvera versucht die Prinzessin einem Kunstschmuggel auf die Spur zu kommen, was ihr am Ende des Romans auch gelingt.
Doch wer ist dieser magic Mr. Silvera mit seinem grashalmfeinen Lächeln und seinen wundervollen „Ah"-Ausrufen - seinen profunden Kenntnissen Venedigs und ihrer Historie und Kunst - seinem anscheinend profanen Erscheinen als Reiseleiter und seiner wechselnden Identität am Ende des Romans? Ein Schmuggler, Betrüger, wo sich sogar KGB und CIA einschalten oder - das bleibt des Lesers Phantasie überlassen - der ewige Jude bzw. der aus dem Italienischen übersetzte wandernde Jude Ashver. Die vielen Einblendungen biblischer bzw. jüdischer Geschichten verwirren einen etwas, da man sich anfangs auf einen festgelegten Typ versteifte, der am Ende mysteriös per Schiff ins Unbekannte reist, in ein weiteres Zeitalter, denn das Phänomen Zeit ist in diesem Roman ein Schlüsselwort. Ich halte erwähnenswert, daß die letzten Kapitel dem Thema ewiger Jude gewidmet sind, wodurch der Roman mehr zur Phantasiegeschichte mit biblischem Hintergrund wird. Hier nimmt die Geschichte einen tragischen, schmerzlichen Verlauf.
Der Abschied der zwei Liebenden, das Wissen der Prinzessin um Mr.
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