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Der Liebesverrat [Gebundene Ausgabe]

Ingrid Bacher
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

4. Oktober 2005
Die Zärtlichkeit nach der Enttäuschung und das Aufflammende, Umstürzlerische der neu erwachten Liebesfähigkeit und wieder das Einmalige, so unbedingt, als müsse man zerstören das Alltägliche, das Unterholz der Gefühle, um den anderen wirklich zu erreichen.Drei seit langem miteinander befreundete Paare treffen sich in einem Nobelrestaurant auf dem Lande, um gemeinsam die letzten Stunden des Jahres 2004 miteinander zu verbringen. Überraschend mitgebracht hat das eine Paar eine sehr junge, schöne Frau. Ihre Anwesenheit verändert nicht nur das Zusammenspiel der drei Paare, lässt Empfindungen heftiger und Erinnerungen bedeutsamer werden, sondern fordert auch von dem, den sie liebt, eine Entscheidung.
Verrat ist im Spiel, einerlei wie die Entscheidung fällt. Welche Liebe wird bewahrt, welche ist schon lange verloren, aufgegeben oder wiedergewonnen? Liebe verlangt nach Vertrauen, aber gerade dieses erwünschte Doppelgespann erweist sich als Illusion. Ist der Verrat am anderen erst vollzogen, wenn er offenbart wird oder war das den anderen Vernichtende gerade seine Geheimhaltung? Liebe - ein Feuervogel, man versucht ihn zu zähmen, zu verändern, ein Haushuhn aus ihm zu machen und wundert sich dann, wo der Feuervogel geblieben ist. Ist es dies, was plötzlich den sechs Personen deutlich wird, überwältigt durch die Konfrontation mit der Jungen, die sich ihres Rechtes auf Liebe so gewiss ist? Oder bildet sich eine andere Erkenntnis heraus?
Die Natur umlagert das erleuchtete Haus. Ihre Anwesenheit und in größeren Dimensionen ihre Unberechenbarkeit beeinflussen die Gespräche der sieben Menschen, die gemeinsam mit vielen Fremden den Augenblick feiern, in dem das alte Jahr sich abwendet und das neue sich öffnet.

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Der Liebesverrat + Sieh da, das Alter: Tagebuch einer Annäherung
Preis für beide: EUR 32,60

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 120 Seiten
  • Verlag: Dittrich, Berlin; Auflage: 1 (4. Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937717153
  • ISBN-13: 978-3937717159
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.137.775 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Ließ sich der Lebenslauf der Liebe seismografisch aufzeichnen, sein Verlauf wäre von dem eines Erdbebens kaum unterscheidbar. Silvester 2004: Drei befreundete Paare mittleren Alters feiern in einem entlegenen Gasthof den Jahreswechsel und entstauben ihre Erinnerungen. Alles wäre wohl wie in all den Jahren zuvor, hätte Bernward nur nicht Judith mitgebracht, seine gefährlich schöne, den Kinderschuhen kaum entwachsene Nichte. Und vielleicht hätten Tanzmusik und Feuerwerk dafür gesorgt, dass die Wahrheit draußen bleibt, außerhalb der eigenen vier Wände. Aber aus Rücksicht auf die Opfer der Tsunami-Katastrophe wird auf diese Stimmungutensilien verzichtet. Was bleibt einem also anderes übrig, als zu reden? Ingrid Bachér entwirft in der Erzählung ›Der Liebesverrat‹ ein atmosphärisch dichtes wie düsteres Panorama aus Betrug und Selbstbetrug und weiß die Vorboten geologischer wie privater Katastrophen auf subtile Art und Weise zu verknüpfen … Dieses Buch ist nicht zuletzt ein Lehrstück über die Ausweglosigkeit, den Dingen auf den Grund gehen zu wollen; der, sobald man ihn betritt, sich von neuem auftut. (Heike Kunert, Die Zeit)

Die erzählerische Konstellation ist prekär: Drei verheiratete Pare, seit langem befreundet, treffen sich zu einem Sylvesterdiner. Dazu kommt eine junge schöne Frau. Sie hat ein Verhältnis mit einem der Ehemänner. Davon wird die Festtafel bald erfahren. Man bemüht sich, gelassen zu reagieren. Doch peu á peu kommen Risse zum Vorschein. Verrat an der Liebe heißt für die für die 75-jährige Autorin, die Mitglied der Gruppe 47, Präsidentin des westdeutschen PEN-Zentrums war und zuletzt im „Tagebuch einer Annäherung“ (2003) über das Alter schrieb, vor allem Verrat an einer Haltung. Ein Verrat aus falscher Behaglichkeit, als ob man das Leben mit einem langen Regen verwechseln könnte, bei dem man den Schirm aufspannt und wartet, bis es vorbei ist. Dagegen stellt sich eine Prosa der Neugier, des Staunens, der Aufmerksamkeit. (Thomas Wild, Der Tagesspiegel)

Die Liebesverrat-Geschichte im geschlossenen Raum des Restaurants, in dieser erstarrten Jahreswechsel-Nacht, ist ohne Ausweg. Eine Art Orientexpress. Keiner entkommt. Was von draußen hineindringt, geschieht übers Internet. Die Wirtsleute hocken im Büro und suchen auf der Vermisstenliste nach der Tsunami-Katastrophe den Namen ihres weltreisenden Sohnes. Vermutlich hätte kein mittelmäßiger Autor sich die Chance entgehen lassen, den Jahreswechsel mit dem Liebesverrat und dem Tod des Sohnes zu koppeln. Auf solche Affekte ist Ingrid Bachér, einst Mitglied der Gruppe 47 und PEN- Präsidentin, nicht angewiesen. Ihre Erzählung braucht zur Katastrophe des Liebesverrats keine Weitere. Wie sie auch keine Antworten für ein glückliches Leben und richtige Liebe liefert und auch kein Urteil über den Verrat spricht. „Der Liebesverrat“ begann mit der Anreise der sieben. Am Ende, wenn die Freunde wieder in ihre Autos steigen und in die Nacht des neuen Jahres fahren, bleibt alles offen. Die sieben werden ins Leben entlassen und mit ihnen der Leser. Der Schluss dieser so konzentrierten, dichten Erzählung kommt fast überraschend. Das Ende ist also ein Ärgernis, wie bei jeder Geschichte, die zum Begleiter wurde. Im Grunde ist auch das ein Verrat. Aber ein schöner. Weil er zum Wiederlesen ermuntert. Es lohnt sich. (Lothar Schröder, Rheinische Post)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren 1930 in Rostock, aufgewachsen in Berlin, lebt in Düsseldorf und Italien, arbeitete als Journalistin und für den Rundfunk, schrieb Hörspiele und Fernsehspiele, Erzählungen und Romane. 1958 veröffentlichte sie ihr erstes Buch, gehörte seitdem zur Gruppe 47, wurde später Mitglied des westdeutschen PEN-Zentrums und in den Jahren 1995/96 dessen Präsidentin. Von ihren Romanen wurden besonders bekannt »Das Paar« und »Woldsen oder Es wird keine Ruhe geben«. Zuletzt veröffentlicht: »Schliemanns Zuhörer«, das 2003 in einer englischen Ausgabe erscheinen wird, und »Sarajewo 96« mit Bildzeichen von Günther Uecker. Zur Zeit ist sie Vorsitzende der Heinrich-Heine-Gesellschaft.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Buch läßt mich ratlos zurück 16. März 2006
Kurz zum Inhalt: Drei seit langem befreundete Paare und ein junges Mädchen, das von einem der Ehepaare mitgebracht wird, verbringen gemeinsam den Silvesterabend. Sie essen ein 7-Gang-Menue aus elitären Speisen, die ich kaum aussprechen kann und geben sich auch sonst sehr intellektuell. Da ein Mann aus der Runde mit dem jungen Mädchen eine Beziehung hat, was alle am Tisch wissen, wird viel über Liebe und Ehe gesprochen.
Aber sie reden auf sehr hohem intellektuellem Niveau. Sie zitieren aus Büchern, aus Theaterstücken, sie zerreden das Thema weise. Aber die verletzten Gefühle, die nach einem Aufschrei verlangen, werden am Tisch nicht thematisiert.
Die Menschen am Tisch sind mir zutiefst unsympatisch. Ihre Unterhaltung erscheint mir suspekt und sehr künstlich hochgestochen. Reden so befreundete Menschen? Erzählen sie sich nichts über ihr Leben, über ihren Alltag? Wird wirklich in Anwesenheit der betrogenen Ehefrau, die selbst betrügt, so diskutiert? Da ist eine Kälte, die mich schon beim Lesen frieren läßt.
Vielleicht verstehe ich diese arrangierte "Freiheit" in dieser Ehe nicht, aber mir fehlen einfach echte Gefühle. Jeder prollige Gefühlsausbruch wäre mir lieber als diese kalte Unterhaltung.
All das ist in einer wunderbaren Sprache geschrieben, allein dafür lohnt sich das Lesen, und dafür gibts die Sterne.
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4.0 von 5 Sternen Großartiger und geheimnisvoller Selbstbetrug 12. Dezember 2008
Von Günter Nawe "Herodot" TOP 500 REZENSENT
Welche Liebe wird bewahrt, welche gewonnen oder verraten? Drei befreundete Paare feiern Silvester in einem entlegenen Lokal. An einem Silvestermenue entlang schreibt Ingrid Bachér philosophische Exkurse über Liebe und Treue, über Glück und Unglück. Und zum Hauptgang gibt es dann den realen Bezug zur theoretischen Auseinandersetzung. Die junge und schöne Judith verkündet die Verlobung mit Arno, der (noch) mit Nina verheiratet ist. Nina wiederum wusste sich mit Arthur zu trösten, dessen Frau Karla trotz allem nicht an der Treue ihres Mannes zweifeln will. Bernward und Harriet beobachten das Zusammenspiel der Paare aus gebührender, wenn auch teilnahmsvoller Distanz. Ingrid Bachér hat mit der wunderbaren Erzählung "Der Liebesverrat" ein kleines Drama über unterschiedliche Lebensläufe der Liebe verfasst. "Du fragst mich, Kind, was Liebe ist? Ein Stern in einem Haufen Mist.", wird Heinrich Heine zitiert. Oder doch eher, will man der Autorin glauben, ein großartiger, geheimnisvoller Selbstbetrug?
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