Hhm. Vielleicht hätte ich heute noch keine Rezension zu Schmitts "Leviathan" geschrieben, zwar weil ich nach erstmaligen Durchlesen noch nicht behaupten kann, Schmitt überhaupt verstanden zu haben. Es ist - DAS muss man wissen - ein esoterisch geplanter Text, der sich also nicht einfach so erschließt. Nun habe ich in (zur Zeit der einzigen) weiteren Rezension allerdings soviel - ich muss sagen - haarsträubendes - gelesen, dass ich nicht anders konnte, als dagegen zu halten. Allein schon das Nachwort von (Herausgeber) G. Maschke lohnt den Kauf. Es ist mehr als ein Nachwort, ist ist ein hoch aktueller Text zur gegenwärtigen politischen Lage.
Übrigens ist im gesamten "Leviathan" von Schmitt kein Antisemitismus auszumachen, wenn man nicht jede Kritk an jüdischer Religion antisemitsch nennen mag. Und eine solche starre Haltung dem Judentum gegenüber birgt ja oft gerade Antisemitismus hinter freundlicher Maskerade. Falls Sie mehr über Schmitts Leviathan mit mir reden möchten, schicken Sie mir eine Mail. Ab etwa Anfang 2005 dürfte ich den Text ausreichend verarbeitet haben...