Römisches Reich im 4 Jahrhundert n.Chr.: Die aus vornehmer Familie stammende Charis, ein intelligentes Mädchen mit einer Neigung zur Heilkunst flieht, als Eunuch verkleidet, nach Alexandria, um einer, von ihrem Vater arangierten Heirat mit einem unsympathischen römischen Statthalter zu entgehen. In Alexandria gelingt es ihr einen „Studienplatz in Medizin" zu belegen und es schließlich zum angesehenen Arzt zu bringen, bis sie sich lt. Buchrücken „haltlos" in einen Mann verliebt. Was sich wie zweitklassiger, romantischer Kitsch anhört ist in Wirklichkeit ein ernster historischer Roman mit sehr lebendig wirkenden Beschreibungen von Land und Leuten. Auch mit einem Leuchtturm (von Alexandria) hat das ganze eigentlich nichts zu tun. Der Autorin gelingt es eine unglaubwürdige Geschichte sehr überzeugend zu präsentieren und Charaktere zu schaffen, die nachhaltig in Erinnnerung bleiben. Schade das es keine weiteren Abenteuer mit der sympathischen Charis gibt.