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Der Letzte seiner Art: Thriller
 
 

Der Letzte seiner Art: Thriller [Kindle Edition]

Andreas Eschbach
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (146 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Autor von Das Jesus Video und Eine Billion Dollar hat sich selbst übertroffen! Niemand bewegt sich so souverän im Niemandsland zwischen Science Fiction und Wissenschaftsthriller wie Andreas Eschbach, und Der Letzte seiner Art ist ein schönes Beispiel dafür, dass ein Schriftsteller sich weiterentwickeln und sich trotzdem treu bleiben kann.

Duane Fitzgerald ist ein zutiefst einsamer Mann, und das hat gute Gründe: Jahrelang gehörte er einer militärischen Spezialeinheit an, deren Mitglieder in einem Geheimprojekt der US-Regierung zu Supersoldaten aufgerüstet werden sollten. Duane weiß selbst nicht mehr, wie vielen Operationen er sich unterziehen musste, um das zu werden, wovon andere nur träumen -- mehr als ein Mensch. Er und seine Mitstreiter sollten im ersten Golfkrieg die Entscheidung bringen, doch etwas ging schief, und jetzt lebt er von seinen Freunden und von seiner Vergangenheit abgeschnitten, im Haus seiner verstorbenen Großmutter an der Westküste Irlands.

Bisher war es Duane gelungen, sich mit diesem ruhigen Dasein abzufinden. Heimlich schwärmt er für eine rothaarige Schönheit, die ein Hotel des Städtchens führt. Und zur Entspannung liest der ehemalige Soldat, der sich nie für einen Intellektuellen gehalten hat, den römischen Philosophen Seneca -- über die Kürze des Lebens und die menschliche Fähigkeit, auch unter widrigen Umständen Zufriedenheit zu finden. Eines Tages tauchen jedoch mysteriöse Männer im Ort auf, und Duane erfährt, dass die noch lebenden Teilnehmer des Experiments einer nach dem anderen Unfällen zum Opfer gefallen sind. Ihm wird klar, dass seine zurückgezogene Existenz nicht mehr von Dauer ist, doch ganz ohne Widerstand will er nicht aufgeben. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Der Letzte seiner Art ist in erster Linie ein unglaublich fesselndes Buch. Dabei verzichtet Eschbach weit gehend auf dröhnende Hollywood-Action, sondern hält es eher mit Alfred Hitchcock und dreht die Spannungsschraube langsam, aber unerbittlich fester. Besonders gelungen sind auch die Passagen, in denen Duane über sein Leben reflektiert und sich völlig ungekünstelt mit Seneca auseinander setzt. Allein in sprachlicher Hinsicht hätte man sich etwas mehr Sorgfalt gewünscht: Manche Sätze lesen sich, als entstammten sie einer wenig gelungenen Übersetzung aus dem Englischen. Das sollte allerdings niemand davon abhalten, das Telefon abzustellen und jeglichen Besuch auszuladen, um sich diesem Schmöker ungestört widmen zu können. Einen Spannungsroman von vergleichbarem Niveau wird derzeit wohl kaum jemand hervorbringen. --Hannes Riffel

Kurzbeschreibung

In einem kleinen irischen Fischerdorf lebt ein Mann, der ein Geheimnis hütet. Nein, mehr als das, er ist das Geheimnis. Sie hatten ihm übermenschliche Kräfte versprochen. Stattdessen wurde er zum Invaliden. Er hatte gehofft, ein Held zuwerden. Stattdessen muss er sich vor aller Welt verbergen. Denn Duane Fitzgerald ist das Ergebnis eines geheimen militärischen Experiments, eines Versuchs, der auf tragische Weise fehlgeschlagen ist. Für seinen Opfermut erhielt er dieFreiheit, den Rest seines Lebens dort zu verbringen, wo er es sich wünschte. Im Gegenzug musste er sich verpflichten zu schweigen Doch es gibt da jemanden, der sein Geheimnis kennt - und er ist ihm bereits auf der Spur.

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56 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Duane Fitzgerald lebt in „Ruhestand".
Einst Amerikas teuerster und geheimster Soldat hatte man, nachdem Clinton an die Macht, kam keine Verwendung mehr für Cyborgs.
12 Jahre lebt er nun schon fast völlig isoliert in einem kleinen irischen Fischerdorf.
Unzählige Operationen, die ihn vor Jahren zur perfekten Kampfmaschine geformt hatten fordern jetzt ihren Tribut. Kurzschlüsse in seinen elektronischen Verbindungen, ein nicht mehr richtig funktionierender Kraftverstärker im Oberschenkel und ganz natürliche Alterserscheinungen machen ihm das Leben schwer.
Als ein amerikanischer Anwalt auftaucht um Duane zu einem Schadensersatz-Prozess gegen die Vereinigten Staaten zu überzeugen, überschlagen sich die Ereignisse.
Kurz bevor der Anwalt Duane Unterlagen zeigen kann, die ihn angeblich überzeugen sollen, dass dieser betrogen worden ist, wird er erschossen.
Auch die interessante und attraktive Hotelmanagerin Bridget verschwindet spurlos.
Duane bleibt eigentlich keine andere Wahl als nach Jahren wieder in den „Combat Mode" umzuschalten.

Das Buch liest sich wirklich gut und flüssig. Eschbach erzählt aus der Sicht des „alternden" (er ist Mitte 30) Elitesoldaten Duane, der von sich selbst nicht mehr genau weiß wer er eigentlich ist und wo sein Menschsein aufhört und sein Maschinendasein beginnt.
Die Stimmung ist oft schwermütig, wenn er die Schattenseiten des Cyborg-Lebens beschreibt, (er kann keine normale Nahrung mehr zu sich nehmen, er wird nie wieder irgendwelche Beziehungen zu anderen Menschen eingehen können). In diesen Momenten findet Duane Trost nur bei Seneca, der ihn während des ganzen Buches in Gedanken begleitet und dessen Lebenslauf viele Parallelen zu seinem eigenem aufweist.
Diese Schwermütigkeit schadet der Spannung jedoch in keiner Weise; die Story geht flott und zügig voran, es gibt einige unerwartete Wendungen und - ganz wichtig - der Plot ist absolut stimmig.
Ich finde „Der letzte seiner Art" nicht ganz so fesselnd und unglaublich wie „Das Jesus-Video", kann es aber absolut empfehlen, ich habe es fast in einem durchgelesen,- was will man mehr!

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Für mich der bisher beste Roman, den ich von Eschbach gelesen habe. Wobei die Unterschiede auf hohem Niveau nur graduell sind. Ein richtig schlechtes Buch von ihm ist mir bislang noch nicht untergekommen, alle beinhalten starke Geschichten, aber diese ist besonders gelungen. Gerade der Kontrast zwischen der Existenz eines Cyborg und seinem unauffälligen Leben an der irischen Küste macht den großen Reiz aus. Der Autor geht sparsam mit den Möglichkeiten um, die eine Geschichte um einen Cyborg eigentlich ermöglicht. Stattdessen geht es um die dicht geschilderte Innerlichkeit dieses Opfers des menschlichen Größenwahns. Statt sinnloser Materialschlachten und abenteuerlichen Kampfszenen, ein tiefer Blick in die Seele der menschlichen Kampfmaschine. Das alles wird atmosphärisch großartig geschildert und man bekommt mal wieder Lust, nach Irland zu reisen. Die Spannung kommt dabei nicht zu kurz. Eine gutes Buch - 5 Sterne.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Menschmaschine 1. Juni 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Wäre es nicht einfach wunderbar, übermenschliche Kräfte zu besitzen, im Dunkeln sehen zu können und wie eine Spinne senkrechte Wände hinaufzuklettern? In einem Versuchsprojekt der amerikanischen Regierung wurden fünf amerikanische Elitesoldaten zu Cyborgs - menschliche Kampfmaschinen - umgebaut. Nach unzähligen Operationen, sollten sie eigentlich im ersten Golfkrieg zum Einsatz kommen. Das Projekt kam jedoch wegen technischer Probleme ins Stocken, die Cyborgs wurden "ausgemustert". Zurück blieben eine handvoll menschlicher Schrotthalden - und eines der bestgehütetsten Militärgeheimnisse, das zunehmend zum Sicherheitsrisiko wird.

Andreas Eschbach erzählt die Geschichte eines dieser Cyborgs. Dabei lässt er den Leser vor allem in dessen Seele sehen. Was man dabei entdeckt ist eine Art "Anti-Terminator" - keinen strahlender Helden sondern einen gebrochenen, desillusionierten Menschen. Eschbach schreibt nüchtern und ohne Pathos - und gerade deshalb geht das Buch so unter die Haut. "Der letzte seiner Art" ist ein zutiefst menschlicher Roman, der nach der Bitterkeit eines verpfuschten Lebens schmeckt. Auf dieses Buch habe ich lange gewartet!
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Der Cyborg kommt ...
Eschbach berührt in seinem spannenden Roman die Frage, ob uns Maschinen etwas von unserer Menschlichkeit nehmen, ob Kunstherzen, Schrittmacher, künstliche... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Wilh Ruprecht Frieling veröffentlicht
lauwarm, nicht mehr...
Immerhin habe ich das Buch in einem Stück gelesen. Eschbachs gute Schreibe steht hier in Gegensatz zum Inhalt: Die Ich-Form bei einem Roman dieser Art... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von crim veröffentlicht
Auch ein Cyborg wird nicht jünger
Der ehemalige Elitesoldat Duane Fitzpatrick ist in Rente. Als Altersdomizil wählte er ein verschlafenes Städtchen an der irischen Küste - soweit so... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Historienfreak veröffentlicht
3,4 Sterne, nicht ganz den Erwartungen erntsprechend
Duane ist ein Cyborg im Ruhestand. Die Regierung findet keine Verwendung mehr für ihn und seine verbliebenen Kameraden. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Caröchen veröffentlicht
Denke an den Tod... / Hörbuch Der letzte seiner Art
...diese Seneca-Worte gehen Duane Fitzgerald durch den Kopf, als sich seine Geschichte dem Ende zuneigt. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Thomas Knackstedt veröffentlicht
ein schlichtes Meisterwerk
Es ist schon 2 Jahre her, dass ich dieses Buch gelesen habe, aber es haftet in meiner Erinnerung, auf eine Art, wie kein anderes Buch. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von e-finger veröffentlicht
Unterhaltsam - aber kein typischer Thriller
Zum Inhalt möchte ich mich nicht äußern, da dieser mehrfach bereits beschrieben wurde.

Ich habe von A. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Doc Mac veröffentlicht
Andreas Eschbach ,,Der Letzte seiner Art"
A. Eschbach stellt hier eine Vision dar, die im Zeitalter von Gen-Technik, Nano-Technik und hoch entwickelter, unglaublich inteligender Rechner nicht absurder erscheint wie vor 100... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von N. Palm veröffentlicht
der letzte seiner art
ich bin mit diesem buch sehr zufrieden. ich würde sagen, ein richtiger eschbach. für mich war es ein gleichmäßiges dahin lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von irene posch veröffentlicht
Ergreifend- phantasievoll - philosophisch - authentisch
Andreas Eschbach gehört zu den wenigen Autoren in meinem Leben, einzig kann ich nur Hesse noch erwähnen, die mich wirklich ergriffen haben. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von G. Kiphard veröffentlicht
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 (Was ist das?)
&quote;
Das größte Hindernis des Lebens ist die Erwartung, die sich auf den nächsten Tag richtet. Du verlierst dadurch das Heute. Seneca, DE BREVITATE VITAE &quote;
Markiert von 4 Kindle-Nutzern
&quote;
Was nützen einem Menschen achtzig Jahre, die er unnütz vertan hat? Er hat sie nicht wirklich gelebt, er hat sich nur im Leben aufgehalten, und er ist nicht spät gestorben, sondern hat lange Zeit dazu gebraucht. Seneca, EPISTOLAE MORALES &quote;
Markiert von 4 Kindle-Nutzern
&quote;
Seneca. Nur ein Unglück gibt es für einen Menschen, nämlich dass es Dinge in seinem Leben gibt, die er als Unglück ansieht. &quote;
Markiert von 4 Kindle-Nutzern

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