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Der Letzte seiner Art [Gebundene Ausgabe]

Andreas Eschbach
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (173 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

5. November 2003
Duane Fitzgerald lebt zurückgezogen in Dingle, einem kleinen Ort an der irischen Küste. Er ist ein Mann in den besten Jahren und bezieht eine Pension von der US-Army. Doch er kann sie nicht recht genießen. Er weiß, dass er nie wieder normales Essen zu sich nehmen, nie mehr eine Frau lieben wird. Dafür besitzt er Fähigkeiten, um die ihn andere Menschen beneiden würden. Denn er ist das Ergebnis eines geheimen Experiments ═ eines Experiments, das auf schreckliche Weise fehlgeschlagen ist ... Es war der Versuch, perfekte Soldaten zu erschaffen, aus einer Verbindung von Mensch und Maschine. Wesen mit Knochen aus Titan und einem Herz aus Stahl, ausgestattet mit den letzten Errungenschaften der modernen Technik. Doch man hatte einen Faktor übersehen, der sich in allen komplexen Systemen zeigt. Und so wurden die Supermänner in den Ruhestand geschickt, ehe sie je zum Einsatz kamen. Für ihren Opfermut erhielten sie die Freiheit, dort zu leben, wo sie wollten. Dafür mussten sie versprechen zu schweigen.Aber das Schweigen hat nun ein Ende. Ein Mann forscht nach Duane und wird in seinem Hotelzimmer ermordet. Die junge Wirtin des Dorfhotels verschwindet, und es heißt, sie stehe mit der IRA im Bunde. Die örtliche Polizei wird auf Duane aufmerksam, und er weiß, dass dies für ihn nicht gut ist. Doch weit größere Sorgen machen ihm die geheimnisvollen Fremden, die ihn beobachten.Duane Fitzgerald muss sich entscheiden. Was ist der Eid wert, den er geschworen hat? Und was ist die Freiheit wert, wenn er damit doch nur zum Spielball anderer Interessen wird ═ und alle in tödliche Gefahr bringt, die ihm nahe stehen?Ein Thriller der ganz besonderen Art, wie ihn nur Andreas Eschbach schreiben kann.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 350 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (5. November 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785721234
  • ISBN-13: 978-3785721230
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (173 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 412.894 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer", der 1995 erschien und für den er 1996 den "Literaturpreis des Science Fiction-Clubs Deutschland" erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller "Das Jesus-Video" (1998), das im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. ProSieben verfilmte den Roman, der erstmals im Dezember 2002 ausgestrahlt wurde und Rekordeinschaltquoten bescherte. Mit "Eine Billion Dollar", "Der Nobelpreis" und zuletzt "Ausgebrannt" stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf.
Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne.

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Der Autor von Das Jesus Video und Eine Billion Dollar hat sich selbst übertroffen! Niemand bewegt sich so souverän im Niemandsland zwischen Science Fiction und Wissenschaftsthriller wie Andreas Eschbach, und Der Letzte seiner Art ist ein schönes Beispiel dafür, dass ein Schriftsteller sich weiterentwickeln und sich trotzdem treu bleiben kann.

Duane Fitzgerald ist ein zutiefst einsamer Mann, und das hat gute Gründe: Jahrelang gehörte er einer militärischen Spezialeinheit an, deren Mitglieder in einem Geheimprojekt der US-Regierung zu Supersoldaten aufgerüstet werden sollten. Duane weiß selbst nicht mehr, wie vielen Operationen er sich unterziehen musste, um das zu werden, wovon andere nur träumen -- mehr als ein Mensch. Er und seine Mitstreiter sollten im ersten Golfkrieg die Entscheidung bringen, doch etwas ging schief, und jetzt lebt er von seinen Freunden und von seiner Vergangenheit abgeschnitten, im Haus seiner verstorbenen Großmutter an der Westküste Irlands.

Bisher war es Duane gelungen, sich mit diesem ruhigen Dasein abzufinden. Heimlich schwärmt er für eine rothaarige Schönheit, die ein Hotel des Städtchens führt. Und zur Entspannung liest der ehemalige Soldat, der sich nie für einen Intellektuellen gehalten hat, den römischen Philosophen Seneca -- über die Kürze des Lebens und die menschliche Fähigkeit, auch unter widrigen Umständen Zufriedenheit zu finden. Eines Tages tauchen jedoch mysteriöse Männer im Ort auf, und Duane erfährt, dass die noch lebenden Teilnehmer des Experiments einer nach dem anderen Unfällen zum Opfer gefallen sind. Ihm wird klar, dass seine zurückgezogene Existenz nicht mehr von Dauer ist, doch ganz ohne Widerstand will er nicht aufgeben. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Der Letzte seiner Art ist in erster Linie ein unglaublich fesselndes Buch. Dabei verzichtet Eschbach weit gehend auf dröhnende Hollywood-Action, sondern hält es eher mit Alfred Hitchcock und dreht die Spannungsschraube langsam, aber unerbittlich fester. Besonders gelungen sind auch die Passagen, in denen Duane über sein Leben reflektiert und sich völlig ungekünstelt mit Seneca auseinander setzt. Allein in sprachlicher Hinsicht hätte man sich etwas mehr Sorgfalt gewünscht: Manche Sätze lesen sich, als entstammten sie einer wenig gelungenen Übersetzung aus dem Englischen. Das sollte allerdings niemand davon abhalten, das Telefon abzustellen und jeglichen Besuch auszuladen, um sich diesem Schmöker ungestört widmen zu können. Einen Spannungsroman von vergleichbarem Niveau wird derzeit wohl kaum jemand hervorbringen. --Hannes Riffel


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Kundenrezensionen

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66 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der letzte 6 Millionen Dollar Mann 17. August 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Duane Fitzgerald lebt in „Ruhestand".
Einst Amerikas teuerster und geheimster Soldat hatte man, nachdem Clinton an die Macht, kam keine Verwendung mehr für Cyborgs.
12 Jahre lebt er nun schon fast völlig isoliert in einem kleinen irischen Fischerdorf.
Unzählige Operationen, die ihn vor Jahren zur perfekten Kampfmaschine geformt hatten fordern jetzt ihren Tribut. Kurzschlüsse in seinen elektronischen Verbindungen, ein nicht mehr richtig funktionierender Kraftverstärker im Oberschenkel und ganz natürliche Alterserscheinungen machen ihm das Leben schwer.
Als ein amerikanischer Anwalt auftaucht um Duane zu einem Schadensersatz-Prozess gegen die Vereinigten Staaten zu überzeugen, überschlagen sich die Ereignisse.
Kurz bevor der Anwalt Duane Unterlagen zeigen kann, die ihn angeblich überzeugen sollen, dass dieser betrogen worden ist, wird er erschossen.
Auch die interessante und attraktive Hotelmanagerin Bridget verschwindet spurlos.
Duane bleibt eigentlich keine andere Wahl als nach Jahren wieder in den „Combat Mode" umzuschalten.
Das Buch liest sich wirklich gut und flüssig. Eschbach erzählt aus der Sicht des „alternden" (er ist Mitte 30) Elitesoldaten Duane, der von sich selbst nicht mehr genau weiß wer er eigentlich ist und wo sein Menschsein aufhört und sein Maschinendasein beginnt.
Die Stimmung ist oft schwermütig, wenn er die Schattenseiten des Cyborg-Lebens beschreibt, (er kann keine normale Nahrung mehr zu sich nehmen, er wird nie wieder irgendwelche Beziehungen zu anderen Menschen eingehen können).
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Geschichte mit leisen Tönen 9. September 2005
Format:Taschenbuch
Für mich der bisher beste Roman, den ich von Eschbach gelesen habe. Wobei die Unterschiede auf hohem Niveau nur graduell sind. Ein richtig schlechtes Buch von ihm ist mir bislang noch nicht untergekommen, alle beinhalten starke Geschichten, aber diese ist besonders gelungen. Gerade der Kontrast zwischen der Existenz eines Cyborg und seinem unauffälligen Leben an der irischen Küste macht den großen Reiz aus. Der Autor geht sparsam mit den Möglichkeiten um, die eine Geschichte um einen Cyborg eigentlich ermöglicht. Stattdessen geht es um die dicht geschilderte Innerlichkeit dieses Opfers des menschlichen Größenwahns. Statt sinnloser Materialschlachten und abenteuerlichen Kampfszenen, ein tiefer Blick in die Seele der menschlichen Kampfmaschine. Das alles wird atmosphärisch großartig geschildert und man bekommt mal wieder Lust, nach Irland zu reisen. Die Spannung kommt dabei nicht zu kurz. Eine gutes Buch - 5 Sterne.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Menschmaschine 1. Juni 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Wäre es nicht einfach wunderbar, übermenschliche Kräfte zu besitzen, im Dunkeln sehen zu können und wie eine Spinne senkrechte Wände hinaufzuklettern? In einem Versuchsprojekt der amerikanischen Regierung wurden fünf amerikanische Elitesoldaten zu Cyborgs - menschliche Kampfmaschinen - umgebaut. Nach unzähligen Operationen, sollten sie eigentlich im ersten Golfkrieg zum Einsatz kommen. Das Projekt kam jedoch wegen technischer Probleme ins Stocken, die Cyborgs wurden "ausgemustert". Zurück blieben eine handvoll menschlicher Schrotthalden - und eines der bestgehütetsten Militärgeheimnisse, das zunehmend zum Sicherheitsrisiko wird.

Andreas Eschbach erzählt die Geschichte eines dieser Cyborgs. Dabei lässt er den Leser vor allem in dessen Seele sehen. Was man dabei entdeckt ist eine Art "Anti-Terminator" - keinen strahlender Helden sondern einen gebrochenen, desillusionierten Menschen. Eschbach schreibt nüchtern und ohne Pathos - und gerade deshalb geht das Buch so unter die Haut. "Der letzte seiner Art" ist ein zutiefst menschlicher Roman, der nach der Bitterkeit eines verpfuschten Lebens schmeckt. Auf dieses Buch habe ich lange gewartet!
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Leiden des alten Cyborg 15. Oktober 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Was macht ein „Terminator", wenn er in den Ruhestand geht? Klar: Er wird Gouverneur von Kalifornien. Autor Andreas Eschbach nimmt die Eingangsfrage jedoch wörtlich und erzählt seine Geschichte aus der Sicht eines pensionierten US-Supersoldaten. Duane Fitzgerald lebt völlig vereinsamt im Exil - an der Westküste Irlands. Der seinerzeit in einem Geheimprojekt der amerikanischen Regierung zum „Cyborg" aufgerüstete Kämpfer, spürt nicht nur sein fortschreitendes Alter. Er registriert auch das Verfallsdatum zahlreicher Implantate in seinem Körper. Die zwischen Krimi und Science Fiction angesiedelte Geschichte bezieht ihren Reiz aus einer fesselnden Grundidee: Eben der Frage, wie es einem Menschen ergehen mag, der in seinem Unterbauch eine Nuklearbatterie mit sich herumschleppt, der darüberhinaus im Verborgenen leben muss und offiziell überhaupt nicht existiert. Ein zunächst irreal anmutender Plot. Eschbach schildert die Hauptfigur indes so einfühlsam, dass der Leser die körperlichen und seelischen Qualen des „Terminator"-Rentners nachvollziehen kann. Das Psycho-Porträt eines Mannes, dessen Knochen aus Titan bestehen und der kein normales Essen zu sich nehmen kann, dient aber nur als Zündfunke für eine Krimi-Handlung, in deren Folge mehrere Bürger des kleinen irischen Städtchens ihr Leben lassen. Fitzgerald selbst wird zum Gejagten, der seinerseits herausfinden muss, wer ihn ausschalten oder obduzieren will. Fraglos hat jemand seinen geheimen Aufenthaltsort verraten, denn plötzlich bevölkern Geheimdienst-Agenten das beschauliche Städtchen. Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen na ja
für mich der bisher langatmigste Roman von Eschbach. Trotzdem aber lesenswert.
Ein Elitesoldat der zum Cyborg operiert worden ist und im Irrland seinen Ruhestand pflegt... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von Christian veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Der Letzte seiner Art
Inhalt
Duane Fitzgerald führt ein abgeschiedenes Leben in einem kleinen Ort an der irischen Küste. Niemand kennt ihn wirklich oder ahnt wer er tatsächlich ist. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von Weltenträumer veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen der letzte seiner Art
Ich habe schon bessere von Eschbach gelesen, alles in allem doch recht kurzweilig - leichte Urlaubslektüre. Hast sich schnell durchlesen lassen
Vor 1 Monat von Gerhard Weis veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen moin
Zum zweiten Mal gelesen, immer noch prima. Sehr empfehlenswert!!
Mehr gibt es nicht zu sagen, muss aber was schreiben sonst kann ich nicht abspeichern :-)
Vor 2 Monaten von Uwe Haas veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wirklich gut geschrieben
Wie immer: ein echter Eschbach. Erschreckend, was man mit Menschen machen kann und wohl auch tut. Für mich durchaus vorstellbar, wenn man es sich auch nicht vorstellen mag,... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von igelgitt veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Buch
Die Zusendung des Buches war vollkommen zufriedenstellend. Das Buch ist von der Qualität her
meiner Meinung nach schlechter als in den Angaben von den Gebrauchsspuren... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Marie-Luise Bartsch veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Faszinierende Idee
Inhalt:
Duane Fitzgerald ist das Ergebnis eines geheimen militärischen Experiments. Doch seit der Versuch auf tragische Art fehlgeschlagen ist, führt er ein... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Anne veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Sympathischer Anti-Held
Der ehemalige amerikanische Elitesoldat Duane Fitzgerald lebt sehr zurückgezogen, mehr oder weniger versteckt, in einem kleinen Ort an Irlands Küste. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von jamamashid veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gut, aber es wäre mehr drin gewesen
Das Thema Cyborg und perfekter Soldat hat mir sehr gut gefallen. Auch, wie das Militär später mit unliebsam gewordenen Schöpfungen umgehen könnte. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Leseratte veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung
Einen interessante Geschichte, überraschende Wendungen, Liebe, Herzschmerz und technische Details, die zeigen , dass es die realität sein könnte. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von M. Meyer veröffentlicht
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