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Produktinformation
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Pug und Tomas träumen davon eines Tages in der mittelalterlichen Fantasy-Welt von Midkemia zu Helden heranzuwachsen. Während Tomas die Kunst des Schwertkampfs erlernt, schlägt Pug den Weg eines Magiers ein. Die Weichen ihres Schicksals sind gestellt als die jungen Kämpen eines Tages auf ein merkwürdiges Schiffswrack stoßen. Pug und Tomas haben mehr Möglichkeiten, zu Helden heranzureifen, als ihnen lieb sein kann... Mit Der Lehrling des Zauberers begann Raymond E. Feist seine Midkemia-Saga, die heute zahlreiche Romane umfasst und weltweit Millionen Fans begeistert. Midkemia wird in einem Atemzug mit Tolkiens Herr der Ringe genannt und der Comic schafft es brillant, Feists Fantasy-Welt in stimmungsvolle, dynamische und packende Bilder umzuwandeln. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .
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Zu Anfang dachte ich, in allen sechs Büchern wird es mehr oder weniger um den Spaltkrieg gehen, der ja im ersten band beginnt, aber so ist es nicht. eher geht es um die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen auf Midkemia eines ziemlich langen Zeitraums. Aber auch um die Entwicklung der vielen einzelnen bedeutsamen Charaktere und zu einem sehr großen Teil dreht sich alles um die Familie conDoin, insbesondere um Arutha und dessen Söhne.
Die ersten beiden Bände „Der Lehrling des Magiers" und „Der verwaiste Thron" gehören inhaltlich zusammen, am Ende dieser beiden endet dann auch der Spaltkrieg.
Der dritte und vierte Band, „Die Gilde des Todes" und „Dunkel über Sethanon" entpuppen sich auch als „Paar", denn die Handlung in diesen Büchern beginnt einige Zeit nach dem Ende des Spaltkriegs. Hier muss das westliche Königreich (unter der Führung von Arutha) einer neuen Bedrohung Herr werden, die diesmal von den Dunkelelben und ihrem Prophet Murmandamus ausgeht.
Der fünfte band „Gefährten des Blutes" steht mehr inhaltlich gesehen für sich alleine, der Plot beginnt an einem Zeitpunkt 20 Jahre nach dem Ende des Spaltkriegs. Aruthas Zwillingssöhne Borric und Erland werdenins Kaiserreich Kesh geschickt, wo sie sich sehr bald blutigen Intrigen stellen müssen.
Der sechste und letzte Band „Des Königs Freibeuter" spielt dann nochmal einige Jahre später als das vorhergegangene Buch. Hier steht Aruthas jüngster Sohn Nicholas im Vordergrund, und wie in „Gefährten des Blutes" wird ein neuer, bisher noch unbekannter Teil Midkemias beschrieben.
Dieses Buch sollte man allerdings auf keinen Fall lesen
- wenn man einen in sich abgeschlossenen Fantasy-Roman lesen möchte (es ist Einstiegsdroge für eine schier endlose Reihe inhaltlich lose miteinander verknüpfter Bände...)
- wenn man auf der Suche nach dem ultimativ Neuen im Fantasy-Genre ist (ein Waisenjunge, der zum Magier ausgebildet wird, naja, irgendwo kommt einem vieles bekannt vor)
- wenn man unbedingt ein starres Gut-Böse-Schema benötigt (sollte sich ein solches im ersten Band andeuten, wird es im zweiten Band gnadenlos umgekehrt).
Alle anderen sind gut mit dem Beginn der Midkemia-Saga bedient.
"Der Lehrling des Magiers" ist sicherlich kein großes Buch. Ich stehe aber auf dem Standpunkt, daß es für Fantasy-Romane gar nicht mehr möglich ist, viel Neues in das Genre zu bringen. Das ganze Genre hat sowieso Tolkien erschlossen und ist als ein Meilenstein der Literatur auch bislang oft kopier aber nie erreicht worden. Darauf kommt es aber für mich auch nicht an. Für mich zählt es bei einem Fantasy-Roman, wie sehr er mich zu fesseln vermag, und in diesem Bereich spielt der Roman von Feist innerhalb der Fantasy-Literatur für mich ganz oben mit.
Wenn man, so wie ich, die Güte eines Fantasy-Romans nicht daran mißt, wie innovativ die Handlung oder die Ideen sind, sondern sich darauf beschränkt, das Lesevergnügen zu bewerten, dann ist mir der Roman von Feist knappe 5 Sterne wert.
Ach ja: Die Idee mit der Paralleldimension, die war wirklich neu für mich - und sehr gut obendrein! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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