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Tavia überlebt als einzige von insgesamt 256 Passagieren einen Flugzeugabsturz. Ein Wunder glauben die Medien, aber bevor sie sich auf die schwer verletzte Tavia stürzen können, wird sie von ihrer Tante und ihrem Onkel in Sicherheit gebracht und lebt sofort gut behütet bei ihnen, denn auch Tavias Eltern haben den Absturz nicht überlebt. Während ihrer Therapie-Stunden bei Elisabeth versucht sie das Trauma zu verarbeiten und lernt zwischenzeitlich auch Benson kennen und lieben, als eines Tages der mysteriöse Quinn auftaucht, zu dem sie sich wie von selbst hingezogen fühlt. Als Tavia dann auch noch entdeckt, dass sie merkwürdige Dinge geschehen lassen kann, denkt sie, ihre Hirnverletzung wäre vielleicht doch schlimmer, als ursprünglich angenommen...

Es ist immer schwierig über Bücher zu schreiben, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten. So auch bei diesem Buch, wobei die Inhaltsangabe und auch schon der Titel dafür aber umso mehr verraten, was ich wirklich schade finde, denn so wird doch viel Spannung vorweg genommen.

Tavia ist also unsere junge Protagonistin in dieser Geschichte und recht sympathisch. Generell sind die meisten Figuren recht sympathisch und vielschichtig angelegt, so dass es wirklich schwer fällt zu entscheiden, wer hier wirklich gut und böse ist. Einfache Schwarz-Weiß-Malerei gibt es hier also nicht, was tatsächlich gut ist, denn so hält sich die Spannung auch tatsächlich das gesamte Buch über. Trotz allem kommt mir aber gerade Tavia als Ich-Erzählerin etwas unnahbar rüber, ich konnte an vielen Stellen ihre Handlungen und Gedanken nicht so recht nachvollziehen, was ich schade fand.
Elisabeth, Reese, Jay und vor allem Benson sind sehr gut gelungen, vor allem bezüglich dessen, dass man einfach nicht weiß, was wirklich hinter diesen Figuren steckt. Hier ist Pike die Charakterbildung sehr gut gelungen, wie ich finde.

Den Schreibstil der Autorin fand ich wirklich schön flüssig und einmal angefangen, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, was auch nicht zuletzt dem gelungenen Einstieg geschuldet war. Auch die Optik des Buches ist toll! Die goldenen Absetzungen passen perfekt zum Titel, wie ich finde.

Die Idee insgesamt ist klasse! Ich fühlte mich in großen Teilen als Leser mit in der Verantwortung heraus finden zu müssen, wer jetzt wirklich vertrauenswürdig ist und auf welcher Seite steht. Das hat so richtig Spaß gemacht.
Aprilynne Pike hat hier eine tolle und gut durchdachte Geschichte geschaffen, die definitiv Lust auf mehr macht und mehr wird es ja auch geben, dass "Der Kuss der Göttin" ist lediglich der Beginn dieser Reihe. Auf den zweiten Band bin ich bereits gespannt und vergebe für diesen ersten abzüglich meiner kleinen Kritik vier gute Sterne!
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Zitat:
„Ich sehe ihr Gesicht. Dieses Gesicht, an das ich mich fast länger als an mein eigenes erinnern kann. Ich hätte gedacht, ich sei endlich von diesem Gesicht befreit.
Nur dass ich jetzt niemals frei sein kann. Ich brauche sie. Wir brauchen sie.“
(S. 7)

Inhalt:
Tavia überlebt als Einzige von 256 Passagieren einen Flugzeugabsturz. Ihr Sitz in der Kabine blieb allen Regeln der Physik zuwider verschont, als wäre er nicht Teil des Unfalls gewesen.

In ihrem neuen Leben, bei ihrem Onkel und dessen Frau, Monate nach dem Absturz, sieht sie überall diesen blonden Mann. Ein Stalker? Als sie versucht, ihn anzusprechen, verschwindet er einfach.
Das Verlustgefühl ist groß, er weckt überwältigende Gefühle in ihr, die Tavia nicht begreift.

Im Gegensatz zu ihrem besten Freund Benson, der sofort vom Schlimmsten ausgeht, beruhigt die Therapeutin Elizabeth Tavia und empfiehlt ihr nicht, sich von dem Blonden fernzuhalten.

Als Tavia ein Telefonat ihrer Tante belauscht, bricht ihre neue heile Welt in Stücke. Gemeinsam mit der Tatsache, dass sie Dinge aus dem Nichts materialisieren kann, dessen Zeuge Benson wird, ist sie sich ganz sicher, dass sie nicht verrückt ist, sondern dass etwas Außergewöhnliches mit ihr geschieht…

Meinung:
Vorwarnung: Lest die Inhaltsangabe NICHT, sie verrät meiner Meinung nach viel zu viel.
Zum Glück habe ich nicht noch einen Blick darauf geworfen, ehe ich zu lesen angefangen habe. Denn sonst hätte ich die ganze Spannung, das Hinfiebern auf die Auflösung, nicht erlebt. So konnte ich mich unvoreingenommen auf das Buch einlassen und bin erst im Nachhinein geschockt, weil dieser Spaß den Lesern der Inhaltsangabe nicht gegönnt ist.

Das erste (kurze) Kapitel riss mich sofort in das Buch. Mit seinen beinahe kryptischen kursiv gedruckten Angaben am Ende konnte ich nicht anders, als weiterzulesen und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Was war bei dem Flugzeugabsturz passiert?

Erst danach lernte ich Tavia wirklich kennen. Nach ihrer Therapiestunde, in ihrem neuen Leben bei ihrem Onkel, beobachtet sie etwas: Ein Mädchen und einen jungen blonden Mann in historisch-anmutenden Gewändern… und ein seltsam glänzendes Dreieck über der Tür ihres Hauses. Das Dreieck kommt ihr genauso bekannt vor wie der junge Mann, der in der Nacht plötzlich im Garten ihres Onkels steht und sie zu sich winkt.

Aprilynne Pike baut sofort eine mysteriöse Atmosphäre rund um ihre Protagonistin Tavia auf. Ich wollte immer mehr erfahren, wollte sie noch besser kennenlernen, mehr über das Unglück wissen und mit ihr auf die Suche nach diesem Mann gehen.

Seltsamerweise liest sich die Geschichte, als könne man sie durchschauen. Sie wirkt vorhersehbar, was sie absolut nicht ist. Immer wieder bot die Autorin Neues, fügte der Summe an „Absonderlichkeiten“ ein weiteres Detail zu… Und somit wusste ich auch nach der Hälfte des Buches noch nicht, in welche Richtung es gehen würde.

Tavia war nicht gerade das, was ich als „mir sympathisch“ bezeichnen würde. Dafür ist sie meist zu distanziert, ihre Emotionen erreichten mich nicht immer.
Aber sie ist eine gelungene, facettenreiche, bis zum Ende hin interessante Protagonistin.
Der Leser erlebt gemeinsam mit ihr die ganzen „Anfänge“, sieht ihre Entwicklung, erforscht ihre Vergangenheit. Tavia ist eher düsterer Natur, was nach dem Unfall, dem Verlust der Eltern, zahlreichen OPs und Therapien nicht verwunderlich ist. Ihr bester (und einziger) Freund Benson ist ihr Anker, ihr Halteseil.
Sie kann ihm ihre wahren Gefühle nicht offenbaren, aus Angst, alles zu verändern.

Benson ist ein Charakter, der nicht sofort alle seine Schichten offenbart. Er ist intelligent, denkt mit, steht Tavia auch in den schlimmsten Zeiten zur Seite. Und auch seine Gefühle verändern sich…

Liegt es an Quinn, diesem gutaussehenden, mysteriösen Typ, der Tavia zu verfolgen scheint und zu dem sie sich hingezogen fühlt?

Stopp! Wer hier jetzt eine typische Dreiecksgeschichte erwartet, liegt daneben. Denn die Autorin versteht sich darin, kleine Info-Happen über die Charaktere zu verteilen, die sich erst nach und nach zu einem Gesamtbild verbinden. Und so habe ich auf den ersten Seiten auch die Augen über dieses anvisierte Dreieck verdreht, vor der klischeehaften „Liebe aus dem Nichts“ gegenüber dem Fremden… Die Augen wurden mit der Zeit immer größer.

Frau Pikes Idee ist gut durchdacht, sie gab zahlreichen Aspekten des Allgemeinwissens einen neuen Hintergrund (solche „Beweise“ liebe ich in Geschichten!) und erschuf ein sehr interessantes neues Weltbild.

Der Erzählstil des Buches war gewöhnungsbedürftig. Von einfach und flüssig bis hin zu verwirrend und abgehackt, beinahe zusammenhanglos, dass es schwer fällt zu folgen. Er passt wunderbar zu der Geschichte, zu der Erzählweise aus der Ich-Perspektive der ebenso verwirrten Tavia… Dennoch bin ich nicht ganz warm damit geworden.

Dafür ließ mir die Autorin aber auch keine Zeit. Ich raste beinahe durch das Buch und mir blieb kaum Zeit, Luft zu holen, bis alle Zahnräder ineinander greifen konnten, als die letzten Elemente eingesetzt wurden. Stück für Stück wird das Puzzle zusammengesetzt und das Gesamtbild wird ersichtlich.
Das Ende ist vorerst zufriedenstellend, ich möchte dennoch unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Urteil:
Wenn man die Inhaltsangabe nicht liest, ist „Der Kuss der Göttin“ eine ganz besondere Fantasy-Geschichte. Die beinahe permanent vorhandene Spannung und die Frage nach dem Gut und Böse machen das Buch zu einem wahren Pageturner. Das alles konnte mich aber nicht ganz über den atemlosen, abgehackten Stil hinwegsehen lassen. Daher sehr sehr gute 4 Bücher für den „Kuss der Göttin“.

Ein Must-Read für Fantasy-Fans, die sich gerne auf falsche Fährten locken lassen und dabei über kleine sprachliche Unebenheiten hinwegsehen können.

Die Serie:
Der Kuss der Göttin
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©his-and-her-books.blogspot.de
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am 17. April 2015
Es ist schon eine Weile her, dass ich das erste Mal von dem Buch 'Der Kuss der Göttin' gelesen hatte. Ich weiß auch nicht mehr wo es war, aber der Titel machte mich neugierig, denn Geschichten mit Göttern lese ich besonders gerne. Die Kurzbeschreibung tat dann das Übrige und zu Weihnachten überraschte mein Mann mich mit dem Buch.
Das Cover ist schon wirklich sehr schön. Es ist einfach und hat eine perfekte Farbzusammenstellung. Die goldenen Akzente glitzern und glänzen, weshalb schon allein der Anblick einfach unbeschreiblich ist.
Die Handlung ist interessant und wurde auch wirklich sehr gut umgesetzt. Natürlich ist der Anfang ein wenig verwirrend, denn man hat keinen wirklichen Anhaltspunkt was da vor sich geht.
Tavia ist eigentlich eine recht sympathische Protagonistin. Ihre Situation ist schwierig und ihr zurückgezogenes Selbst vollkommen verständlich. An einigen Stellen fand ich sie zu naiv, aber da diese Charaktereigenschaft nicht zu oft vorkam, konnte ich locker darüber hinweglesen.
Als plötzlich seltsame Dinge geschehen, ist sie natürlich geschockt und auch überfordert, aber komplett betrachtet, steckt sie es relativ gut weg. Es war auch wirklich schön zu sehen, wie sie immer selbstbewusster wird, je mehr die Handlung voranschreitet. Diese Entwicklung machte ihren Charakter noch authentischer.
Jeder weitere Charakter, der im Buch vorkommt, birgt sein ganz eigens Geheimnis. Im Laufe des Geschehens wird immer mehr aufgedeckt und das macht die ganze Handlung in gewisser Weise unvorhersehbar. Allerdings muss ich gestehen, dass ich ein recht gutes Gespür für Personen und ihren wahren Charakter habe, deshalb waren einige Dinge für mich vielleicht nicht ganz so überraschend, wie sie auf andere Leser wirken.
Mir fiel es in den ersten Kapiteln ein wenig schwer mich mit dem Schreibstil der Autorin anzufreunden. Ich kann allerdings nicht genau sagen, ob es an der mangelnden Ruhe um mich herum gelegen hat, oder ob der Stil wirklich ein wenig gewöhnungsbedürftig war. Tatsache ist aber, dass ich nach ein paar Kapiteln keinerlei Probleme mehr hatte in das Geschehen einzutauchen und das Buch auch weitestgehend in einem Rutsch durchzulesen.
Ich mochte die Ideen, die die Autorin einbringt und auch die letztendliche Umsetzung gefiel mir sehr gut. Von einer Menge Mystik, über interessante Charaktere und vielen Überraschungen, bis hin zur Spannung, die das komplette Buch durchzieht, bekommt man wirklich alles geboten.
Trotzdem kann ich leider nicht die komplette Sternchenzahl geben, denn während des Lesens fehlte mir einfach dieser 'Wow'-Effekt. Mir fehlte dieser gewisse Kick, der mich atemlos macht und der mich in Lesepausen ungeduldig immer wieder zu dem Buch schielen lässt.
Ich vergebe trotzdem gerne und vollkommen verdiente 4 Sternchen und eine klare Empfehlung. Auf Band 2 freue ich mich sehr, denn da im ersten Band noch nicht alle Fragen geklärt wurden, bin ich jetzt natürlich neugierig wie sich das Geschehen und die Charaktere weiterentwickeln und wie die Autorin alle Stränge zu einem Ende bringt.

~*~ Nicole J. ~*~
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am 18. Mai 2016
Kurzbeschreibung:

Liebe, Schicksal und göttliche Macht
Die 17-jährige Tavia ist ein Wunder: Sie hat als Einzige einen Flugzeugabsturz überlebt. Doch plötzlich hat sie Visionen von einem seltsam altertümlich wirkenden Jungen, der sie vor einer großen Gefahr warnt. Und bald wird sie von mysteriösen Männern verfolgt....
[ Inhaltsangabe kürze ich absichtlich ab, leider gibt der Klappentext schon so viele Hinweise zur Geschichte, dass ein wenig Spannung verloren gehen könnte...]

Meine Meinung:

Direkt im ersten Kapitel wird man von Aprilynne Pike mitten hinein in die Geschichte der siebzehnjährigen Tavia gezogen. Wie durch ein Wunder überlebt sie als Einzige schwerverletzt einen Flugzeugabsturz. Da ihre Eltern tragischerweise bei diesem Unglück ums Leben kamen, wird Tavia bei ihrer Tante und ihrem Onkel untergebracht, die sie liebevoll umsorgen und versuchen sie vor der Öffentlichkeit und den Medien zu verstecken.
Niemand weiß von Tavias Vergangenheit, außer ihr einziger Freund Benson. Als sie allerdings plötzlich anfängt merkwürdige Zeichen und einen Gutaussehenden Fremden zu sehen, ist sie unsicher wem sie sich anvertrauen kann.
Ich muss sagen, mir ist es anfangs ein wenig schwer gefallen in die Geschichte hineinzukommen, was ganz sicher nicht an der fehlenden Spannung lag, sondern an der Schreibweise der Autorin. Zum Teil sind Sätze wahnsinnig lang und verwirrend, was aber, wenn man sich dann dran gewöhnt hat, irgendwie zu Tavias chaotischer Denkweise passt.
Die ganze Geschichte wird aus Sicht der siebzehnjährigen Hauptprotagonistin erzählt, die mir eigentlich von Anfang an sympathisch war. Durch ihren schrecklichen Verlust und ihre schwerwiegenden Hirnverletzungen wirkt sie zu Beginn der Geschichte etwas Verwirrt und Zerbrechlich, allerdings durchlebt Tavia eine große Wandlung. Bis auf Benson lässt sie nicht wirklich gerne Menschen an sich ran, was man nach ihren Verlust gut verstehen kann. Sie möchte einfach nicht mehr verletzt werden.
Benson ist Bibliothekar und schon früh kann man spüren, das die beiden sich eigentlich mehr mögen, als sie zugeben möchten. Ich mochte ihn sofort! Er wirkt unheimlich einfühlsam, ist sehr belesen und klug und scheint immer genau das Richtige für Tavia zu machen. Er steht immer an Tavias Seite und versucht sie zu schützen und für sie da zu sein. Ein wahrer Traumtyp, wenn da nicht noch Quinn wäre, der Tavia völlig verwirrt.
Vor ihrem Unfall hat sie leidenschaftlich gerne gemalt, sollte sogar an einer angesehenen Kunstschule angenommen werden, aber nach dem Absturz fühlt sie sich nicht mehr in der Lage zu zeichnen. Das ändert sich, als ihr immer wieder ein merkwürdig gekleideter Junge begegnet, der plötzlich auch vor ihrem Haus auftaucht. Wer ist dieser Junge? Was genau will er von ihr? Und warum kommt er ihr so schrecklich vertraut vor?
Immer mehr merkwürdige Dinge passieren in Tavias Leben und zwingen sie gemeinsam mit Benson zu einer aufregenden Flucht, auf der Suche nach Tavias Vergangenheit...
Zwischendurch hatte ich ein wenig Sorge, dass die ganze Geschichte zu einer altbekannten "Dreiecksgeschichte" mutieren könnte, aber der Autorin gelingt es immer wieder völlig überraschende und unvorhersehbare Wendungen einzubauen, die mir wahnsinnig gut gefallen haben.
"Der Kuss der Göttin" nimmt von Kapitel zu Kapitel immer mehr an Spannung zu und ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Aprilynne Pike hat eine faszinierende Welt erschaffen, die mit glaubhaften und interessanten Protagonisten bestückt wurde und die unheimlich neugierig auf die Fortsetzung macht.

Fazit:

Eine spannende Geschichte, die einen immer wieder überrascht und auf einen anderen Weg als vermutet führt. Jeder Freund von spannender Fantasy wird dieses Buch wohl genauso lieben wie ich!
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am 30. April 2016
Ich hatte mir so viel von diesem Buch versprochen. Der Klappentext klang so, als könne es mein neues Lieblingsbuch werdem und das Cover hat mich umgehauen. Aber ich bereue jeden Cent, den ich ausgegeben habe. Sehr selten bin ich von Büchern enttäuscht, aber hier...
Die Geschichte zieht sich hin und die Charaktere ziehen keinerlei logische Schlüsse und sind meiner Meinung nach schlecht ausgearbeitet. Der Schreibstil hat auf mich eher einschläfernd gewirkt und es hat Wochen gedauert, bis ich das Buch durch hatte. Ich weiß nicht, ob es daran lag, Dass ich mit so hohen Erwartungen an das Buch ran gegangen bin, aber ich bin bitter enttäuscht.
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am 19. Oktober 2014
Das Cover ist in einem Gold gehalten und passt meines Erachtens nach gut zum Titel des Buches

Die Charaktere konnten mich wirklich begeistern. Tavia versucht immer stark zu sein und mit ihrem Leben klar zu kommen, doch das ist oftmals gar nicht so einfach. Immer wieder beweist sie Mut und Stärke und lebt nach ihren eigenen Regeln. Benson ist ihr bester Freund und immer für sie da. Dabei kann er wirklich liebevoll sein und den Leser auch mal zum seufzen bringen. Reese und Jay sind ihre Patentante und Patenonkel, sie kümmern sich um sie seit dem Flugzeugabsturz. Dabei ist Reese eher zurückhaltend, während Jay eher versucht sich ihr zu nähern. Ihre Therapeutin Elizabeth wirkt ein bisschen unheimlich mit komischen Anwandlungen. Und natürlich will ich nicht den geheimnisvollen Quinn vergessen, welcher ihr immer wieder begegnet.

Aprilynne Pikes Schreibstil war wieder einmal sehr ausgeschmückt und bildhaft und dabei mehr als nur ein bisschen spannend und fesselnd, weswegen ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Die Story bot für mich mal etwas neueres. Tavia hat es nicht leicht seit ihre Eltern beim Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind. Der Flugzeugabsturz bei dem sie wie ein Wunder die einzige Überlebende ist. Seit jeher verändert sich alles, und die Erwachsenen in ihrer Nähe benehmen sich auch reichlich komisch. Nur auf ihren besten Freund Benson ist immer verlass.
Als ich das Buch begonnen habe, war ich wirklich gespannt, was mich erwarten würde. Der Leser kann sich perfekt in Tavia hineinversetzen, denn er ist wie sie: Unwissend. Nicht nur die Tatsache, dass sich alle sehr geheimnisvoll geben erzeugt Spannung, sondern auch die ständige Frage wer oder was Tavia ist. Und diese Frage begleitet den Leser bis zum Schluss des Buches, was mir ausgesprochen gut gefallen hat.
Außerdem war ich sehr davon angetan, wie viele verschiedene Gefühle auf den Leser übergreifen und den Roman zu echter werden lassen.
Kurz vor Schluss erfährt man als Leser dann endlich was Tavia ist, was für den Leser nur eine kleine Überraschung ist, da er irgendwann anfängt so etwas zu vermuten. Natürlich folgen aber noch mehr Überraschungen, die den Leser dann doch ein bisschen mehr aus den Socken haut und meine Meinung zum Buch sogar noch gesteigert hat.

Das Cliffhanger ist wirklich mies. Einerseits schließt er das Buch gut ab, anderer Seits will man sofort wissen wie es weiter geht!

Fazit:
Aprilynne Pikes neues Werk konnte mich vollauf begeistern. Die Spannung hält bis zum Ende des Buches an und ebbt nie wirklich an. Dabei ist dieser Roman mal etwas neues. Ich kann dieses Buch allen Fans von Aprilynne Pike nur empfehlen, und natürlich denen, die etwas für Götter über haben.
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am 5. November 2013
*Worum geht's?*
Tavias Leben liegt in Trümmern. Sie ist die einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes, bei dem auch ihre Eltern umgekommen sind. Notdürftig kommt sie bei ihrer Tante und ihrem Onkel unter. Dort soll sie sich erholen, ein neues Leben beginnen. Aber kann Tavia nach allem, was sie erleben musste, jemals wieder ein normales Leben führen? Ihre einzige Stütze ist ihr bester Freund Benson, mit dem sie sogar über die seltsamen Dinge sprechen kann, die plötzlich in Tavias Nähe geschehen: Sie sieht Zeichen, die sonst niemand sieht. Sie kann Gegenstände materialisieren - aus dem Nichts! Und sie wird von einem mysteriösen Blonden verfolgt, zu dem sie sich unweigerlich hingezogen fühlt. Zusammen mit Benson macht sich Tavia auf die Suche nach Antworten. Die ersten Hinweise findet sie in ihrer unmittelbaren Umgebung: Als Tavia ihre Tante bei einem Telefongespräch belauscht, zersplittert selbst der kümmerliche Trümmerhaufen, der von ihrem Leben noch übrig geblieben ist...

*Meine Meinung:*
"Der Kuss der Göttin" ist der Auftakt einer neuen Reihe aus der Feder von "Elfenkuss"-Autorin Aprilynne Pike. Diesmal erzählt sie die Geschichte von Tavia, einem Mädchen, das unter mysteriösen Umständen als Einzige einen Flugzeugabsturz überlebt. Seitdem hat ihr Leben viele merkwürdige Wendungen genommen. Als Tavia plötzlich Zeichen sieht, die außer ihr niemand sehen kann, beginnt sie auf eigene Faust nachzuforschen, was mit ihr geschieht. Dabei ahnt sie nicht, was für eine Entdeckung sie machen wird! Auch als Leser tappt man lange Zeit im Dunkeln. Pike weckt bereits nach wenigen Seiten die eigene Neugierde und schafft einen aufregenden Spannungsbogen, der sich über die gesamte Geschichte erstreckt. Man klebt förmlich an den Seiten,weil man um jeden Preis wissen möchte, wie es weitergeht und welche Geheimnisse im nächsten Kapitel auf einen warten.

Die Voraussetzung, um in den vollen Genuss des Buches kommen zu können, ist jedoch, dass man den Klappentext und auch die Autorenvita vor dem Lesen gekonnt ignoriert hat. Hat man das nicht, wird der gemeine Spoiler den Lesespaß extrem schmälern. Das spannende Rätselraten um Tavias Geheimnis, das den Großteil des Romans ausmacht, wird dann durch mühselige und zähe Langeweile ersetzt. Spoiler-Opfer können sich die ersten 300 Seiten getrost sparen und eigentlich nur das Ende lesen, um später Anschluss an den zweiten Band zu finden. Dabei hat Aprilynne Pike ihre Geschichte so interessant aufgebaut! Meine Empfehlung: Hände weg vom Klappentext!

Tavia ist eine Protagonistin, die einen sehr schnell zum Mitfiebern animiert, obwohl man sich nur schwer mit ihr identifizieren kann. In ihrem jungen Leben musste sie bereits viele Verluste und Schicksalsschläge erleiden. Ihre Psyche ist angeknackst und lässt sie so manchen wirren Gedanken denken, den man ohne ihre Erfahrungen nur schwer nachvollziehen kann. Besonders ihre schwankenden Gemütslagen gehören dazu. Nichtsdestotrotz - oder gerade deshalb! - ist Tavia eine Hauptfigur, die man gerne auf Entdeckungstour begleitet. Sie vollzieht eine enorme Entwicklung und macht sich mit ihrer wachsenden Persönlichkeit und ihren vielschichtigen Facetten mit jeder Seite interessanter und sympathischer.

"Der Kuss der Göttin" beinhaltet wie die meisten Jugendbücher ebenfalls eine Dreiecksbeziehung. Wer aber nun schon genervt aufseufzen möchte, den kann ich beruhigen: Aprilynne Pike hat sich für ihre Liebesgeschichte, wie auch für den Rest ihres Auftakts, neue und interessante Aspekte überlegt, die sie deutlich von dem typischen Klischee abweichen lassen. Tavia verstrickt sich nicht in überspitzte Gefühlsduseleien. Sie weiß genau, was sie will. Doch auch sie muss feststellen, das Liebe viel mehr ist als Schmetterlinge im Bauch zu haben. Und das Schicksal hat es Liebenden noch nie leicht gemacht...

Die Nebencharaktere sind Aprilynne Pike großartig gelungen. In "Der Kuss der Göttin" gibt es eine Vielzahl an Figuren, die in Tavias Leben treten, aber niemand von ihnen spielt nur eine Statistenrolle. Die Autorin hat jeden Charakter mit Liebe zum Detail geschaffen, sie mit tiefgreifenden Hintergrundgeschichten lebendig werden lassen und sie mit vielschichtigen Facetten ausgeschmückt. Was an ihnen jedoch am meisten überzeugt, ist ihr grandioses Maskenspiel. In diesem Roman gibt es keine 0815-Figuren, deren Bedeutung für den Handlungsverlauf schon bei der ersten Begegnung deutlich sind. Pike hat auch hier viele Überraschungen für ihre Leser parat und kann damit auf ganzer Linie überzeugen!

*Cover:*
Das Cover zählt nicht unbedingt zu meinen Lieblingen. Es strahlt zwar eine gewisse Atmosphäre aus, die durchaus zur Geschichte passt, und auch die Verzierungen sind gut gelungen, aber das Mädchengesicht ist vielen anderen Covergesichtern viel zu ähnlich und hebt sich dadurch leider nicht von der Masse ab.

*Fazit:*
"Der Kuss der Göttin", der Auftakt der neuen Reihe von Aprilynne Pike, erweckt nach den ersten Seiten schnell den Eindruck, stereotyp und vorhersehbar zu sein. Doch der Schein trügt! Die Autorin liefert in ihrem neuen Buch eine großartige und spannende Geschichte mit einer neuen Idee ab, die einen vollkommen zu fesseln weiß. Auch die Charaktere sind klug durchdacht und alles andere als durchschaubar. "Der Kuss der Göttin" steckt voller Überraschungen und hat mich absolut begeistert! Um diesen Auftakt aber tatsächlich genießen zu können, muss man um jeden Preis den fiesen Klappentext meiden. Wer ihn liest, kennt bereits das große Geheimnis um Tavia und kann sich fast die gesamte Geschichte sparen. Also her mit dem Buch, aber Hände weg vom Klappentext! Für "Der Kuss der Göttin" vergebe ich sehr gute 4 Sterne.
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am 20. Oktober 2013
Kurzbeschreibung

Die 17-jährige Tavia ist ein Wunder: Sie hat als Einzige einen Flugzeugabsturz überlebt. Doch plötzlich hat sie Visionen von einem seltsam altertümlich wirkenden Jungen, der sie vor einer großen Gefahr warnt. Und bald wird sie von mysteriösen Männern verfolgt. Tavia flieht gemeinsam mit Benson, ihr einziger Vertrauter und gleichzeitig ihre große Liebe. Sie finden heraus, dass Tavia eine Göttin ist: Vor Urzeiten wurde sie dazu verdammt, immer wiedergeboren zu werden, immer auf der Suche nach ihrem Seelenpartner. Ihre Verfolger sind die Reduciata, die einen ewigen Kampf gegen die Götter führen. Ihre einzige Hoffnung ist Quinn, der Junge aus ihrer Vision. Nur mit ihm ist Tavia unverwundbar und kann gegen die Reduciata bestehen. Doch dafür müsste Tavia Benson verlassen …

Meinung

Tavia ist die einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes. Ihre Eltern sind dabei umgekommen und so zieht Tavia zu ihrer Tante und ihrem Onkel, die sie bis dahin nicht kannte. So entkommt sie dem Medienrummel und beginnt ein neues Leben. Ihre einzigen Vertrauten sind ihre Tante Reese, Onkel Jay, Psychotherapeutin Elizabeth und ihr Freund Benson, in den sie heimlich verliebt ist. Langsam erholt sie sich von ihren seelischen und körperlichen Verletzungen als plötzlich merkwürdige Dinge passieren. Sie sieht Dinge, die andere nicht sehen können, sie wird verfolgt und sie trifft immer wieder auf einen seltsamen jungen Mann der ihr zugleich fremd und vertraut erscheint. Ist Tavia verrückt und alles seltsame nur ein Produkt ihrer Phantasie, sind dies die Nachwirkungen ihrer schweren Hirnverletzung oder steckt etwas anderes hinter allen Geschehnissen?

Hauptprotagonistin Tavia mochte ich von Anfang an. Sie hat einiges mitgemacht und die meisten ihrer Gedanken und Handlungen sind somit nachvollziehbar. Sie ist facettenreich angelegt.

Benson ist ein sympathischer Charakter und wirkt bodenständig. Er unterstützt Tavia und steht ihr zur Seite.

Generell sind die Charaktere vielschichtig angelegt. Sie sind nicht schwarz oder weiß und man kann nicht sagen wer ist gut und wer ist böse. Das wirkt sich positiv auf den Spannungsbogen aus.

Die Geschichte wird von Tavia in der Ich - Perspektive erzählt. Es gibt wenige, kurze Sequenzen einer anderen Person. Dies war mein erstes Buch von Aprilynne Pike und der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen, an manchen Stellen etwas holprig.

Einziger großer Kritikpunkt ... der Klappentext. Soviel von der Geschichte zu verraten wird so manchen viel des Lesevergnügens nehmen. Weniger ist da einfach mehr!

Fazit: "Der Kuss der Göttin" von Aprilynne Pike ist ein gelungener Trilogieauftakt der mich in seinen Bann ziehen und begeistern konnte. Ich freue mich auf Band 2.

Zitat
"Er kann mich nicht sehen, oder? Die Scheiben von Rees`s Auto sind von außen gesehen fast verspiegelt. Aber sein Blick bleibt auf mich gerichtet, und ich kann sogar von hier aus sehen, wie er überrascht die Augen aufreißt."
(Seite 15)

Trilogie
Band 1: Der Kuss der Göttin
Band 2:
Band 3:
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am 7. Oktober 2013
Liebe, Schicksal, göttliche Macht, so heißt es zur neuen Fantasiereihe der Autorin Aprilynne Pike.
Ich konnte ziemlich unvoreingenommen dieses Buch lesen, ohne große Infos auf den Inhalt, da ich die unkorrigierte Fassung vom Verlag erhielt. Kein Zwischendurch mal schaun, was sagt denn so der Klappentext - kommt ab und an mal vor.
Worum geht es nun in diesem Auftaktband "Der Kuss der Göttin"?
Es beginnt mit den Erinnerungen der 17-jährigen Tavia an einen Flugzeugabsturz, den sie als Einzige überlebt. Auch ihre Eltern waren bei dem Unglück ums Leben gekommen. Nunmehr war das neue Zuhause bei ihrer Tante Reese und Onkel Jay. Ihr neuer Wohnort Portsmouth, New Hampshire, eines der ältesten Städte der USA. Die alten Häuser und Gebäude üben eine große Faszination auf Tavia aus, so dass sie diese zu gern gezeichnet hätte.
Doch diese Begabung konnte sie seit dem Unfall nicht mehr ausüben. Es ging einfach nicht.
Sie fühlte sich schuldig, denn wenn sie nicht der Einladung der Huntington Academy of the Arts gefolgt wäre, die ihr ein Stipendium auf der Kunstakademie angeboten hatten, würden ihre Eltern noch leben.
Und wie kam es, dass ausgerechnet sie allein überlebt hatte? Es war alles so merkwürdig.
In der neuen Stadt hat sie nur einen, dem sie ihre Geschichte anvertraut hatte. Ihre Tante und Onkel Jay wollten nicht, dass ihr neuer Aufenthaltsort bekannt würde. Dem Medienrummel war Tavia nicht gewachsen. Und das letzte Highschool-Jahr machte sie übers Netz. Benson, ihr Vertrauter, der in einer Bibliothek arbeitete, irgendwie kam er mir schon ziemlich schnell sehr merkwürdig vor. Als Tavia meint, dass sie verfolgt wird, finden sich vermehrt Zeichen, die sie nicht deuten kann. Tavia wird stiller Zeuge eines Telefonats ihrer Tante. Das Gehörte versetzt sie in Panik und sie verlässt fluchtartig das Haus.
Es gäbe einiges, worüber sie sich Gedanken machen sollte. Doch da sie durch den Unfall ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten hatte, führt sie dies auf wahrscheinlich zurückgebliebene Schäden zurück, Hirngespinste halt. Ich fand es etwas merkwürdig, dass gerade Benson sie auf der Flucht unterstützt, obwohl ...
Auch wenn die Autorin ihre Charaktere gut und wohlwollend beschrieben hat, diesen einen Protagonisten sollte man im Auge behalten.
"Der Kuss der Göttin" ist in der Ich-Erzähl-Perspektive von Tavia geschrieben. Es ist von der Idee gut und spannend geschrieben.

Man wird von Beginn an in eine Geschichte hineinkatapultiert, ja wirklich, dass man mehr und mehr wissen, sprich lesen möchte. Und was hat es mit diesem Quinn auf sich, der sie verfolgt (oder doch nicht?) und zu dem Tavia sich auf eine ganz besondere Art hingezogen fühlt?

Fakt ist ...
lest auf keinen Fall den Klappentext bzw. die Buchinfo!
Von Beginn an bis zum Ende war dies eine fast gelungene Fantasiegeschichte. Götter und Fantasie passt eh immer, und der Titel verrät es ja auch irgendwie schon, wer Tavia ist.
Wen die Götter lieben, ab und an wurde die Autorin auf ihrem Schreibweg von ihnen in Stich gelassen, was sich größtenteils auf ihre Schreibweise auswirkte. Trotz allem - meine Leseempfehlung und ich bin wirklich neugierig, wie es weitergeht.
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Die 18jährige Tavia Michaels ist die einzige Überlebende eines Flugzeugabsturzes der über 200 Menschen - darunter ihre Eltern - das Leben gekostet hat.
Um der Presse zu entkommen und weil dies ihre einzigen lebenden Verwandten sind, beginnt Tavia ein neues Leben bei ihrer Stieftante Reese und deren Mann Jay. Tavia muss sich nicht nur von ihren lebensbedrohlichen Verletzungen erholen, sondern auch psychisch den Verlust verkraften. Sie geht daher nicht mehr auf eine öffentlichen Schule, sondern lernt alleine in der Bibliothek. Dort lernt sie College-Student Benson kennen, der zwar ein Nerd ist, aber zu dem sich Tavia von Anfang an hingezogen fühlt. Aber irgendetwas an ihr ist ganz anders als vor dem Unglück. Tavia sieht immer häufiger einen Jungen auf der Straße und in ihren Träumen, zu dem sie ebenfalls eine starke Verbindung zu haben scheint. Richtig kurios wird es aber, als Tavia entdeckt, dass sie Dinge aus dem Nichts erschaffen kann, diese aber nach wenigen Minuten mit allen Spuren verschwinden. Als dann auch noch Verfolger auftauchen und sie Gespräche belauscht in der es um ihren Tod geht bleibt Tavia nur noch die Flucht ...

"Der Kuss der Göttin" von Autorin Aprilynne Pike hat mich überrascht mit seiner ungewöhnlichen Geschichte.
Es gibt wenig, was mir hier nicht gefallen hat, aber eins davon ist der deutsche Titel. Im englischen Original heißt das Buch "Earthbound", was hier mit "Erdgebunden" übersetzt wird und das ist meiner Meinung nach auch neutraler und besser als Reihentitel zu verwenden. Das deutsche Cover hingegen finde ich wunderschön, auch wenn das Original ein wenig besser die Figuren wiedergibt und etwas einzigartiger ist.
Im Mittelpunkt der Ereignisse steht Tavia, die ein wirklich toller und starker Charakter ist. Sie ist absolut glaubhaft in ihrem Schmerz, ihrer Trauer und ihrer wachsenden Stärke und Entschlossenheit und ich freue mich schon darauf in den weiteren Bänden mehr von ihr zu lesen, denn natürlich ist "Der Kuss der Göttin" der Auftakt einer Reihe.
Gefallen hat mir hier auch die Liebesgeschichte, obwohl es eine Dreiecksbeziehung ist, was ich normalerweise überhaupt nicht mag. Wir haben hier keine oberflächlichen Beziehungen in denen es eher darum geht, ob unsere Protagonistin nun lieber den Softie mit blondem Haar oder den Draufgänger mit dunklem Haar mag, sondern das ganze ist tatsächlich etwas tiefgründiger und komplizierter. Mehr möchte ich dazu auch gar nicht verraten.
Überzeugen kann auch der übersinnliche Anteil der Geschichte, denn obwohl schon viel über Götter geschrieben wurde fand ich die Handlung dennoch überraschend und den Aufbau nachvollziehbar.
Insgesamt gesehen sind aber bei mir noch sehr viele Fragen offen und im Nachhinein sind auch noch zusätzliche Fragezeichen entstanden. Zwischendurch war es schon ganz schön verwirrend wenn man nicht weiß wer denn jetzt zu den "Guten" und wer zu den "Bösen" gehört und dann vielleicht auch noch die Grenzen zu verschwimmen scheinen und sowohl Tavia als auch der Leser nicht mehr richtig durchblickt. Hier wünsche ich mir noch mehr Klarheit in der Fortsetzung, bin aber bis dahin schon gespannt wie die Geschichte weiter erzählt wird.
Empfehlen kann ich "Der Kuss der Göttin" an alle Leser die spannende, actionreiche, mysteriöse, magische und romantische Bücher mögen, denn all das findet sich hier wieder.
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