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Der Kurzvortrag im Assessorexamen, Strafrecht
 
 
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Der Kurzvortrag im Assessorexamen, Strafrecht [Taschenbuch]

Wolfdieter Kaiser , Birgit Schöneberg
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Broschiert EUR 18,90  
Taschenbuch, 2001 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 138 Seiten
  • Verlag: Hermann Luchterhand Verlag; Auflage: 3., überarb. Aufl. (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3472045701
  • ISBN-13: 978-3472045700
  • Größe und/oder Gewicht: 29,4 x 20,8 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.923.000 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Mittlerweile ist dieses Skript in die 4. Auflage (2003) gegangen, was die Verfasser allerdings nicht davon abhält, in den Fällen weiterhin mit DM-Beträgen zu operieren...

Die Einleitung des Buches (die ersten 15 Seiten) geben den Referendaren nicht nur Tipps für den zu haltenden Aktenvortrag in der mündllichen Prüfung, sondern verweisen auch auf konkrete Formulierungstipps.

Genau wie in anderen Anleitungsbüchern zur Verfertigung von Aktenvorträgen vermisst man allerdings ein wenig die Realitätsnäe, wenn man bedenkt, dass man sich von den 60 Minuten Vorbereitungszeit immerhin 15 Min. (!) nehmen soll, um sich den Vortrag einzuprägen und noch einmal "Revue passieren" zu lassen.
Wo sollen diese 15 Minuten im Ernstfall herkommen?

Die Hauptschwäche des Buches liegt jedoch nach meinem persönlichen Empfinden bei den zu übenden Aktenvorträgen selbst, die jedoch den Hauptteil des Buches ausmachen.
Dabei fällt unter anderem die unrealistisch hohe Quote von Einstellungen nach § 170 Abs. 2 StPO auf. In der Vortragsrealität liegt die Quote wohl eher unter 10%.
Daneben hat mich die Angabe virtueller Städte (Ufnik, Brahe) verwundert. Nimmt man sich damit doch die Möglichkeit einige Probleme zur Zuständigkeit anzusprechen.
Zudem fehlen jegliche Erläuterungen/Hinweise/Fallbeispiele zum Strafbefehl (407ff. StPO) bzw. zum beschleunigten Verfahren (417ff. StPO).
Hinzu kommt nach meiner persönlichen Einschätzung die Ungeeignetheit mancher Fallbeispiele für Aktenvorträge in der Realität. Dies möchte ich anhand eines Beispiels erläutern: Die gesamte Aktenvortragslänge soll idR 10 Minuten, höchstens 12 Minuten betragen. Anhand dieser Zeitspanne werden die Fälle von den Justizprüfungsämtern hinsichtlich Länge und Schwierigkeit auch ausgewählt. Ich habe mir Mal die Mühe gemacht und den Lösungsvorschlag zu Fall 2 betont langsam und laut vorgelesen. Die Uhr stoppte nach 4 (!) Minuten Vortragszeit.
In der Realität ist so etwas ausgeschlossen. Man würde sich bei solch einer Lösung (zu Recht) fragen, ob man nicht mehr als die Hälfte vergessen hat!
Aufgrund des limitierten Platzes bei dieser Rezension verkneife ich mir, eingehend jeden Lösungsvorschlag inhaltlich ausaeinander zu nehmen bzw. zu kritisieren; nur so viel: Geniessen Sie die Lösungsvorschläge mit absoluter Vorsicht!

Alles in allem kein gelungenes Werk... Der einzelne Stern ist für die recht gelungene Einleitung.

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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gute Tips 18. April 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das JA-Skript zum Aktenvortrag besteht aus einem einleitendem Teil, der mit den Grundsätzen des Aktenvortrages vertraut macht. Danach folgen einige Seiten mit den Besonderheiten des strafrechtlichen Aktenvortrages. Hervorzuheben ist dabei, dass auch Formulierungshilfen gegeben werden. Man bekommt ein Gefühl, dass es nicht die einzig seeligmachende Formulierung gibt. Es wird aber klar, welche Formulierungen gut sind.
Im zweiten Teil des Skripts finden sich acht Aktenvorträge, also die Aufgabenstellungen und eine Lösung. Die Lösungen sind ausformuliert, so dass man auch hier noch mal einen guten Eindruck für die Formulierung bekommt. Hinter jedem Vortrag finden sich dann nochmal Tips, worauf besonderes Augenmerk zu legen ist. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass meiner Ansicht nach, zu viele Fälle des Skript mit einer Einstellung nach § 170 II StPO enden. Aber dies kann man leicht mit den original Aktenvorträgen, die man beim Landgericht (Personalrat in NRW) findet, ausgleichen. Ich würde empfehlen erst das Skript durchzuarbeiten und dann mit den Originalvorträgen weiter die Routine zu üben.
Insgesamt sehr hilfreich für einen gelungenen Vortrag.
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Format:Broschiert
Brauchbar ist das Skript, weil es in der inzwischen 9. Auflage aktuelle Fälle anschaulich darstellt und allgemeine Grundsätze vermittelt. Außerdem gibt es Formulierungshilfen für typische Fallkonstellationen an die Hand. Jede Übungsakte ist nicht nur als Lösungsskizze, sondern eben auch ausformuliert abgedruckt "Sehr geehrte Damen und Herren..."

Obwohl in Niedersachsen nur noch aus anwaltlicher Sicht Aktenvorträge gestellt werden, habe ich mir auch die Aktenvorträge aus staatsanwaltlicher Sicht (die im Skript deutlich überwiegen) genau angesehen und auch in meiner Lerngruppe frei vorgetragen. Inhaltlich ist sind diese den Aktenvorträgen aus anwaltlicher Sicht letztlich ähnlich und es hilft, ein Gefühl für die (materiellen) Schwerpunkte in einem Aktenvortrag zu entwickeln.

Gleichwohl ist es nicht *das* Skript schlechthin. Schon gar nicht für niedersächsische Referendare. Dazu mangelt es an anwaltlichen Problemstellungen. Da es aber schwierig ist, überhaupt Aktenvorträge zum Üben zu finden, stellt es aus meiner Sicht eine durchaus nützliche Ergänzung zu sonstigen Materialien dar.

Neben den Aktenvorträgen aus der AG habe ich mich nur mit den bekannten Übungsakten aus NRW und mit diesem Skript auf meine Prüfung vorbereitet. Bei mir lief es sehr gut. Mit 11 Punkten im strafrechtlichen Aktenvortrag kann ich mich sicher nicht beklagen.
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