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Der Kurze Brief Zum Langen Abschied
  
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Der Kurze Brief Zum Langen Abschied [Unbekannter Einband]

Peter Handke
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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: Suhrkamp, 1972 (1972)
  • ASIN: B0046U495W
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Sondereinband
"Der kurze Brief zum langen Abschied" ist eine Mischung aus Entwicklungs-, Reise- und Kriminalroman. Die Ich-Person, deren Namen man nicht erfährt, flieht aus seinen Ehezwängen nach Amerika und lernt, sich im Laufe der Reise von bedrückenden alten Denk- und Reaktionsmustern zu befreien. Seine Frau Judith, eine Schauspielerin (auch Handkes erste Frau übte übrigens diesen Beruf aus) verfolgt ihn mit der Intention, ihn zu töten. Im Zentrum steht allerdings die Entwicklung der Ich-Person von einem durch Erschrecken und Angst bestimmten Bewusstsein zu einem neuen, nicht mehr entfremdeten, sondern offenen Bewusstsein.

Die von Peter Handke, einem der größten Dichter und Erzähler Österreichs, verfasste Erzählung birgt einige Intertextualitäten in sich. Alleine der Titel weist auf ein Spätwerk von Raymond Chandler hin: "The long goodbye" - "Der lange Abschied". Diese Detektivgeschichte weicht vom Sujet des Kriminalromans insofern ab, als nicht die Aufklärung des Falles im Mittelpunkt steht, sondern die Person des Detektivs Phillip Marlowe. Weiters ist als Intertextualität "Der Grüne Heinrich" von Gottfried Keller zu nennen, unbestritten einer der größten Bildungsromane in der deutschsprachigen Literatur. Nicht zuletzt bleibt "Anton Reiser" von Karl Philipp Moritz zu erwähnen. Je ein Zitat aus diesem Werk leitet den Leser am Kapitelanfang ein (das Buch ist zweigeteilt in "Der kurze Brief" und "Der lange Abschied").

Handke hat zweifellos eine nach großen Vorbildern geschaffene hervorragende Erzählung verfasst, die meines Erachtens weniger eine Liebesgeschichte, sondern vielmehr eine Dokumentation eines Erkenntnisprozess - ja, fast eines Läuterungsprozesses - seitens der Ich-Person darstellt.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schöne Prosa 22. September 2008
Von Mag Sarah Krampl TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Der Protagonist reist nach New York um seine Frau zu suchen. Er schlendert durch New York und denkt über sich nach. Er erzählt zwar was er real erlebt, aber immer wieder erzählt er auch über seine Gedanken und Träume. Wie wäre es ein Leben neben dem Leben zu haben? Liest einer Freundin aus dem "Grünen Heinrich" vor. Viele bekannte Namen kommen vor, Namen wie Schiller, Hans Moser, John Ford und Fitzgerald. Er vermischt in diesem Roman seine eigene Lebensgeschichte mit der Geschichte großer Persönlichkeiten wie Schiller oder Gottfried Keller. Mir kommt es so vor, als würden ihn diese Figuren wie der grüne Heinrich oder Don Carlos einen Halt in seinem Leben geben, als würde er sich mit ihnen identifizieren, im Gegensatz zu den realen Personen um ihn herum, wie die Freundin Claire. Die Fiktion wird für ihn zur Realität und umgekehrt. Deshalb auch dieser Satz im Roman: Jedes Erlebnis wird unwirklich wenn es gedeutet wird. Lesenswert schon alleine wegen dem Erzählstil.
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0 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zuverlässiger Verkäufer 31. März 2011
Format:Taschenbuch
Das Buch kam pünktlich an und war in dem beschriebenen Zustand. Ich war sehr zufrieden und würde jederzeit wieder bei diesem Verkäufer bestellen.
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