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Der Kulturinfarkt: Von Allem zu viel und überall das Gleiche. Eine Polemik über Kulturpolitik, Kulturstaat, Kultursubvention. [Gebundene Ausgabe]

Dieter Haselbach , Armin Klein , Pius Knüsel , Stephan Opitz
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

20. März 2012
Zu viel Geld für Kultur schadet nur.

Immer mehr Geld für die Kultur! Dabei haben wir schon von allem zu viel und überall das Gleiche. Vier führende Kulturexperten entlarven den Mythos vom Kulturstaat und ziehen gegen die Auswüchse der Subventionskultur zu Felde. Denn das oberste Ziel öffentlicher Kultureinrichtungen ist nicht etwa Kunst oder Innovation, sondern der schiere Selbsterhalt.

Das kulturpolitisch so erfolgreiche Programm einer »Kultur für alle« war Höhepunkt der bürgerlichen Bildungsutopie, die tief in der deutschen Klassik wurzelte: Es ging um nichts weniger als die »ästhetische Erziehung des Menschengeschlechts«; darunter machen es die Deutschen nicht. Doch längst können Kunst und Kultur weder das individuelle noch das kollektive Glücksversprechen erfüllen. Sie ermöglichen weder die Vervollkommnung des Einzelnen noch erlösen sie von den Zumutungen der Globalisierung und Moderne. Sie stiften weder den Zusammenhalt der Nation noch helfen sie bei der Integration des Fremden. Sie befördern nicht die Wirtlichkeit unserer Städte und schon gar nicht das ökonomische Wachstum durch eine blühenden »Kreativwirtschaft«. Vielmehr spaltet öffentlich geförderte Kultur die Gesellschaft. Der Fetisch Kulturstaat, in dem alle diese Wunschvorstellungen kulminieren, stößt an seine Grenzen. Wer einen Diskurs über die Ziele öffentlicher Kulturausgaben möchte, trifft auf eine harte Kulturlobby: Gegen Kultur darf niemand sein und alles, was ist, muss bleiben. Denn das oberste Ziel öffentlicher Kultureinrichtungen ist nicht etwa Kunst oder Innovation, sondern der schiere Selbsterhalt.

Haselbach, Klein, Knüsel und Opitz fordern Verzicht: Derzeit fördern wir Lobby und Institutionen - nicht die Kunst.


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Der Kulturinfarkt: Von Allem zu viel und überall das Gleiche. Eine Polemik über Kulturpolitik, Kulturstaat, Kultursubvention. + Der Exzellente Kulturbetrieb (German Edition) + Kulturfinanzierung (Kunst- Und Kulturmanagement) (German Edition)
Preis für alle drei: EUR 62,97

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Albrecht Knaus Verlag (20. März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3813504859
  • ISBN-13: 978-3813504859
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 284.357 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Indessen verrät der Ärger, dass die Autoren des ‚Kulturinfarkts‘ an eine heikle Blöße der staatlich verordneten Kulturreligion gerührt haben (…).“ (Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung)

„Eine Menge Zutreffendes steht in diesem Buch.“ (Thomas E. Schmidt, Die Zeit)

„Radikales Gedankenexperiment (...) hat in der Tat das Zeug, eine bequem gewordene und im Besitzstandsdenken erstarrte Kulturlandschaft wachzurütteln.“ (Christoph Heim, Basler Zeitung)

„Ihre Thesen sind (…) wichtig. Sie kommen zur richtigen Zeit, stellen die richtigen Fragen und machen im Kern auch wegweisende Reformvorschläge.“ (Codex Flores. Onlinemagazin für alle Bereiche der klassischen Musik)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dieter Haselbach ist Professor für Soziologie an der Philipps-Universität Marburg. Für den Deutschen Bundestag verfasste er 2006 das Kulturwirtschafts-Gutachten. Armin Klein ist nach Stationen als leitender Dramaturg des Frankfurter "Theater am Turm" und Kulturreferent der Stadt Marburg seit 1994 Professor für Kulturwissenschaft und Kulturmanagement in Ludwigsburg. Pius Knüsel ist Direktor der Volkshochschule Zürich. Stephan Opitz leitete bis 1988 die Volkshochschule Schwäbisch Gmünd, bis 2000 das Nordkolleg Rendsburg und ist seither Referatsleiter für Kulturelle Grundsatzfragen im Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein sowie seit 2009 Professor für Kulturmanagement an der Christian-Albrechts-Universität Kiel.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich wird mal offen gesprochen! 21. Mai 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Ich selbst war viele Jahre in der freien Theaterszene tätig und ärgerte mich über den Popanz öffentlicher Bühnen. Öfter stellte ich mir die Frage: Wie erkläre ich das eine oder andere dem Steuerzahler? Nun bin ich mittlerweile in leitender Funktion an einem Landestheater und beherzige bei der Führung desselben die Erfahrungen, die ich in "Freiheit" über unternehmerisches Denken sammeln und in einem Kulturmanagement-Studium vertiefen durfte. Haselbach, Opitz, Knüsel und Klein schrieben das auf, was mir jahrelang unter den Nägeln brannte. Der Kulturinfarkt für mich ist ein längst überfälliges Buch, das durch seine umfassende Betrachtung und die Expertise der vier Autoren besticht. Über kleinere Mängel wie zeitweilige Redundanzen sehe ich großzügig hinweg. Es wundert mich, dass die polemischen Thesen der vier Autoren nicht als Initialzündung einer dringenden kulturpolitischen Debatte sondern als Kahlschlagsvorlage gedeutet werden. Wenn der Kulturstaat Deutschland in Gefahr ist, dann doch nicht wegen 280 Seiten im Hardcover. Dringend lesen!!
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Am Ende fragt man sich ... 7. April 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
was wollen die Autoren mir eigentlich sagen.
Die vier Autoren wollen nach eigener Aussage mit ihrer Polemik eine Sachdiskussion anstossen, die ihrer Meinung nach längst überfällig ist. Und zwar über Sinn und Unsinn staatlicher Kulturförderung. Doch haben wir diese Diskussion angesichts leerer öffentlicher Kassen nciht längst? Ja, schon, nur leider an der falschen Stelle, meinen die Autoren. Und wollen das ändern. Und haben deshalb dieses Buch geschrieben.
Dass die staatliche Kulturförderung nciht nur Gutes bringt, liegt auf der Hand, Überförderung hier, fehlerhafte Kontrolle dort und Unterförderung allerorten. Von daher ist eigentlich jeder konstruktive Diskussionsbeitrag zu begrüßen. Ob dieses Buch einer ist, ist aber fraglich.
Denn leider schauen die vier Autoren nciht genauer hin, sondern scheren alle über einen Kamm: Kunst, Theater, Literatur, Museen, Volkshochschulen, Soziokultur, Denkmalschutz, Musik, Film usw. usf.. Alles sublimiert unter dem Begriff "Kultur". Hier liegt das erste große Manko dieses Buches: Die Autoren differenzieren nciht. Besonder deutlich wird das an den Begriffen "Kunst" und "Kultur", beide werden oft synonym gebraucht. Fast so als wäre Kultur nur Kunst und als wäre jede Kunst auch Kultur. Dabei umfasst der Kulturbegriff doch viel mehr als nur künstlerisches schaffen. Die Autoren wissen das auch, setzen Kunst und Kultur aber dennoch gleich. Ich persönlich fand das beim Lesen höchst ärgerlich.
Aus dieser Gleichsetzung ergeben sich dann auch erhebliche Unschärfen in der Argumentation. Denn unterschiedliche Kultureinrichtungen arbeiten auch unterschiedlich.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Provokant mit Ecken und Kanten 5. Mai 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Die öffentliche Diskussion welche dieses Buch ausgelöst hat, zeigt wie sehr das Thema unter vorgehaltener Hand zu lange schwelte. Auf der einen Seite die Forderung der Macher teilweise ohne den Versuch einer selbstkritischen oder gar wirtschaftlichen Betrachtung der eigenen Konzepte, auf der anderen die politische Landschaft, welche all zu gerne die Kultur als Bühne der eigenen Interessen oder Eitelkeiten annimmt. Vielleicht hilft dieser doch an manchen Stellen provozierende Text, beiden Seiten ein wenig über die eigenen Konzepte nachzudenken und der Kultur einen ihr gebührenden Stellenplatz einzuräumen. Noch wichtiger aber ist, dass es neben der schwarz-weiß-Diskussion in den Medien erlaubt sein muss den Grundsatz die Allgemeinheit muss die Kultur finanzieren, ohne nachzufragen und ohne wirtschaftliche Grundanforderungen zu stellen, zur öffentlichen Rede zu stellen.
Empfehlenswerte Lektüre, jedoch sollte man sich keine Lösung davon erhoffen, sie wirft mehr Fragen auf.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Diese Kultur geht sowieso zu Ende 5. April 2012
Von Lulu TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die Autoren berichten von etwas, was sich ohnehin ereignen wird: Das klassische gebildete Bürgertum pflanzt sich kaum noch fort, also schwindet es anteilsmäßig in der Bevölkerung. Zuwanderer kommen ganz häufig aus einem anderen Kulturkreis und interessieren sich z. B. nicht für Wagner. Diejenigen, die das tun, haben meist längst das Rentenalter erreicht und sterben demnächst aus, während die Jugend andere Lebenswirklichkeit besitzten und sich kaum für Opernhäuser erwärmen kann. Gleichzeitig geht dem Staat das Geld aus: Immer mehr Gelder fließen in Transferleistungen, Renten etc., da bleibt für die große Kultur nichts mehr übrig.

Die Autoren bemängeln einiges an der aktuellen Situation und schlagen einige Verbesserungsmaßnahmen vor. Allein, das wird nichts nützen, da ohnehin nichts mehr zu retten ist. Ihr Vorwurf, den kulturellen Großeinrichtungen ginge es weniger um die Vermittlung sinnvoller Kultur, sondern primär um den Selbsterhalt, ist trivial, schließlich handelt es sich beim Selbsterhalt (genauer: Kompetenzerhalt, siehe meine sonstigen Rezensionen) um das Grundprinzip des Lebens. Alle Organismen und Superorganismen (und Opernhäuser sind Superorganismen) bemühen sich primär um den eigenen Kompetenzerhalt, alles andere ist vergleichsweise nachgelagert.

Wie wäre es mit einem Anschlussbuch über die Kirchen? Auch denen geht es primär um den Kompetenzerhalt. Subventioniert werden sie gleichfalls heftig, denn wozu sonst zieht der Staat die Kirchensteuer ein? Dass die Kirchen unter einem ähnlichen Problem leiden, ist oft genug aufgezeigt worden, zum Teil sogar in Filmen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Überflüssig, verschwurbelt und ressentimentgeladen
Anfangs habe ich mich noch gefreut über die kritische Herangehensweise der vier Kulturkenner, doch spätestens bei ihren ressentimentgeladenen Bemerkungen über Kunst... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Politbuch veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend
Sehr enttäuschend dafür, dass vier sehr intelligente Männer sich zusammengtan haben (aber doch nicht wirklich, sie haben nur aneinandergereiht...). Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Kolland Dorothea veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bestens!!!
Sehr gut zu lesen. Da ich aus der Branche komme, stellt sich nur die Frage, ist es ein Wunschdenken der Autoren? Oder nur Kommerz? Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Ron veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Gamescom
statt Documenta? Na ja. Im Grunde läßt sich der Kulturinfarkt in einem einzigen Satz zusammenfassen: die öffentliche Hand kann ruhig die Hälfte der Theater... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2012 von Irmgard
4.0 von 5 Sternen Konstitutionsprinzipien zahnloser Kunst
Um gleich mit einem Lob zu beginnen: Es gehört mittlerweile große Courage dazu, sich mit den Subventionsbranchen der Republik anzulegen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juni 2012 von Gerhard Mersmann
1.0 von 5 Sternen Tablet Computer statt Instrument?!!
Dieses Buch als Kulturschaffende zu lesen hat mich einige Überwindung gekostet, aber nur der Informierte kann mitdiskutieren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Mai 2012 von Amazon Customer
1.0 von 5 Sternen Gehts noch?
Leute tut mir den Gefallen und gebt kein Geld dafür aus. Geht lieber zum nächsten Kleinkunst-Kino,-Theater... und investiert dort. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. April 2012 von F. Ophey
5.0 von 5 Sternen Ehrliche Debatten müssen sein! Gerade über die derzeitige...
Schon nach wenigen Seiten wird deutlich, dass das Buch mehr ist als Polemik. Sie dient nur an vielen Stellen als Stilmittel, um die Notwendigkeit eines kulturpolitischen Diskurses... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. April 2012 von Kulturmanagement Network
4.0 von 5 Sternen Eine hilfreiche Polemik
Die Denkansätze der Autoren sind absolut richtig, man kann nur hoffen, dass das Buch dazu hilft, die Diskussion um den modernen subventionierten Kulturbetrieb wieder etwas zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. März 2012 von Joerg Mergenthaler
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