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Der Kultfaktor
 
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Der Kultfaktor [Gebundene Ausgabe]

Klaus Schmeh
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wenn ein Produkt zum Mythos wird, hat der Produzent ausgesorgt. In seinem unterhaltsamen Buch macht sich Klaus Schmeh auf eine Spurensuche, um herauszufinden: wie wird eigentlich etwas zum „Kult“? Auf seinem Streifzug durchs 20. Jahrhundert hat er eine ganze Menge Phänomene entdeckt und untersucht, die dieses Attribut verdienen: Herr der Ringe, Casablanca, Asterix, Elvis Presley, James Bond, Harley Davidson, Star Trek, Apple-Computer, die Rolex oder Aldi zum Beispiel. Gemeinsam haben sie eine Beliebtheit, die weit über die Vernunft hinausgeht. Etwas, was Kult ist, genießt eine fast schon religiöse Verehrung. Aber warum eigentlich? Manches, was Kult wird, ist mit einem bestimmten Lebensstil verbunden. Einiges ist herausragend, besonders dauerhaft oder hochwertig, anderes schrill, unkonventionell oder „so schlecht, dass es schon wieder gut ist“. Letzteres ist, so Schmeh, typisch: Auffällig viele Kultphänomene starteten als Flops und werden oft (wie der Trabi) gerade wegen ihrer Fehler geliebt.

Zu jedem Phänomen -- natürlich sind es insgesamt 42, die Schmeh beschreibt, jeder Fan von „Per Anhalter durch die Galaxis“ weiß, warum -- erzählt Der Kultfaktor ausführlich Hintergrund und Vorgeschichte, Entstehung und Entwicklung. Natürlich wird ein wahrer Fan kaum etwas Neues über „seinen“ Kult erfahren, aber wer einfach einen vergnüglichen Streifzug ins Reich der Obsessionen unternehmen will, der ist mit seinem Buch gut bedient. Schmeh liefert gute Zusammenfassungen sowie eine Fülle von interessanten Details. Oder wussten Sie, dass der 2CV, die berühmte „Ente“, ursprünglich als Auto speziell für Bauern gedacht war, der Silvester-Sketch „Dinner for One“ in seinem Heimatland nahezu unbekannt ist oder Star Trek-Fans die NASA mit 400 000 Zuschriften förmlich gezwungen haben, das erste Space Shuttle „Enterprise“ zu nennen?

Die Lektüre des Buchs ist auch deshalb angenehm, weil das ganze Buch die Botschaft atmet: Es gibt ihn noch, den Erfolg, er ist machbar! „Herr der Ringe“ hat Neuseeland sage und schreibe 20 % mehr Touristen beschert. Nach nur 40 Millionen Dollar Produktionskosten für den ersten Film spielte Star Trek ingesamt 2 Milliarden ein – und ein Ende ist nicht in Sicht. Und die Zuschauer der ersten „Star Wars“-Filme zeigten sich so begeistert, dass viele nach der Vorführung sofort die nächste Karte kauften oder gleich an ihrem Platz sitzen blieben. Bei solchen Erfolgen horchen Marketingleute auf. Allerdings: Wer das Phänomen Kult aber gezielt nutzen oder absichtlich in Gang setzen möchte, der hat schlechte Karten. Einen Kult zu schaffen ist wie ein Lottogewinn. Deshalb ist Klaus Schmehs Buch auch keine Anleitung, sondern eher eine Art Lexikon.-- Sylvia Englert

Bestseller, Oktober 2004

Ein Buch, das keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, aber neben marketingrelevanten Details und Infos zur Allgemeinbildung auch skurrilen Lesespaß bietet.

Kurzbeschreibung

Was haben Heino und Harley, Aldi und Apple gemeinsam? Ganz einfach: Sie sind Kult! Welcher Marketingspezialist träumt nicht von einer „Kultmarke“, die jenseits aller Produktlogik geliebt wird? Auch Jägermeister, der VW Käfer oder Derrick sind längst Urgesteine der Alltagskultur - und zwar international. Wie der Kult zustande kam, welche Flops unerwartet zu Kultobjekten wurden und ob das Marketing aktiv zum Kultstatus beitragen konnte wird hier in 42 kultigen und interessanten Hintergrundgeschichten geklärt.

Über den Autor

Klaus Schmeh arbeitet hauptberuflich als Produktmanager. Nebenberuflich ist er als Journalist, Buchautor (u. a. "Die 55 größten Flops der Wirtschaftsgeschichte") und Comedy-Autor tätig.
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