Weibliche Gottheiten unserer heidnischen Vorfahren. Gab und gibt es sie im deutschen Sprachraum? Ja, sagen die ausgewiesenen Experten Sigrid Früh (Studium Germanistik und Volkskunde) und Kurt Derungs (Studium Germanistik und Ethnologie), man muss nur genau hinschauen. Lernen die verborgenen Zeichen ihrer Anwesenheit, die es auch heute noch reichlich gibt, zu entschlüsseln.
In der zweiten wesentlich erweiterten Neuauflage des Buches "Der Kult der drei heiligen Frauen" spüren die beiden Authoren das göttlich Weibliche in der Sprache (Orts- und Flurnamen, Märchen und Mythensagen), im profanen und klerikalen Brauchtum, anhand von Landschaftsmerkmalen und an weiblichen Kultstätten auf und weisen nach, mit welchen Mechanismen es verdeckt wurde und immer noch wird.
Was haben sie wohl gemeinsam?
- Orte wie Tripsdrill und Weibersbrunn;
- die drei kelt. Bethen Ambeth, Borbeth, Wilbeth und Petrus;
- Bethen, Betten und Bettlerinnen;
- die Farben weiß/rot/schwarz;
- die Statue der Anna Selbdritt in katholischen Kirchen;
- die Heiligen C-atharina, M-argarete und B-arbara, das Segenszeichen 20*C+M+B+11 und die Heiligen drei Könige;
- der Nikolaus, der drei goldene Kugeln an drei Jungfrauen verschenkt;
- die vielen Sagen und Lieder von drei Schwestern, Stifterinnen, verwunschenen Jungfrauen etc.?
Selbst die göttlichen Tugenden Glaube (Fides), Liebe (Caritas) und Hoffnung (Spes) mußten beim Versteckspiel herhalten.
Aber mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten. Nur eines: Der Schlüssel zum Verständnis liegt in der Sprache, einer Zahl und gewissen Farben. Wer dieses Buch liest, dem werden die Augen geöffnet, auf welche Weise seit Jahrhunderten das göttlich Weibliche in unserem Sprachraum verdrängt, versteckt und verborgen wurde.
Dies ist kein Roman a la Dan Brown, sondern die Realität in unserer Heimat. Direkt vor der Haustür.
Es wird Zeit hinzuschauen!