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es geht weiter mit Tungdil und seinen Zwergenfreunden! Nach dem sehr erfreulichen Erfolg des kleinen Volkes, an den manche nicht geglaubt hatten, wurde schnell der Ruf nach einer Fortsetzung seitens der Leserschaft laut. Eine Fortsetzung hat den Anspruch, keine Wiederholung des Bekannten und dabei mindestens genauso gut wie der Vorgänger zu sein. Zudem wollte ich erreichen, dass auch Leserinnen und Leser etwas mit dem Krieg der Zwerge anfangen können, ohne den Vorgängerband Die Zwerge gelesen zu haben. So habe ich mich nun auf den angedeuteten Konflikt zwischen den Zwergen konzentriert, ohne dabei die prophezeite Bedrohung aus dem Westen zu vernachlässigen. An dieser Stelle sei gesagt: Es wird noch zwergischer! Und absolut unvorhersehbar... Markus Heitz
Ich muß zugeben, daß ich mir nach dem ersten Band „Die Zwerge" nicht vorstellen konnte, daß ein zweiter Teil da auch nur annähernd heranreichen könnte. Ich erwartete einen verwässerten Aufguß der vorherigen Geschichte, wie das ja bei Fortsetzungen erfolgreicher Romane so üblich zu sein scheint...
Aber ich habe mich glücklicherweise geirrt. Und wie! „Der Krieg der Zwerge" ist in jeder Hinsicht ein würdiger Nachfolger. In Sachen Spannung, Dichte der Atmosphäre und vor allem der glaubhaften Darstellung der Charaktere setzt dieses Buch sogar noch einen oben drauf! Die Geschichte selbst beginnt genau dort, wo „Die Zwerge" endete. Man erinnere sich: Tungdil und Balyndis sahen den Meteoriten über die Berge nach Westen stürzen und irgendwo dort herunterkommen und fragten sich, ob dies ein gutes oder ein schlechtes Zeichen sei. Nun ist diese Frage eindeutig beantwortet: Ein gutes, da wir so in den Genuß von „Der Krieg der Zwerge" kommen!
Die äußerst geschickt an den Vorgängerroman angefügte Handlung dreht sich hauptsächlich um die „Schwarzwasser-Orks", die geheimen Pläne der „Dritten" und die Gefahr aus dem Westen, über die ich jetzt aber nichts verraten möchte, da hier noch einige Überraschungen ihrer Entdeckung harren.
Die Berührungspunkte dieser ineinander verwobenen Handlungsstränge ergeben zusammen das Muster einer wirklich brillanten Fantasygeschichte, in der dazu auch noch die bekannten und liebgewonnenen Hauptpersonen durch die neuen Herausforderungen charakterlich weiterentwickelt werden: Wer zum Beispiel glaubte, daß Tungdil und Balyndis nach dem ersten Mal „Weltretten" nur noch glücklich zusammen bis an das ende ihrer Tage und das der Tod sie scheide etc. pp, und somit alles erzählt und dieses Thema abgeschlossen wäre, der hat seine Rechnung ohne Markus Heitz gemacht: Nichts ist abgeschlossen, es geht alles weiter. Buchstäblich! Gegner werden zu Verbündeten, Verbündete zu Gegnern; alte Freundschaften zerfallen genau so, wie Liebe zerbricht und einstige Allianzen sich in neuer Feindschaft auflösen. Dafür tauchen neue Parteien und somit neue Möglichkeiten auf. Und all dies spielt vor dem Hintergrund des epischen Kampfes gegen Nôd´onn, denn es gibt noch die eine oder andere Auswirkung zu überstehen, die der Kampf gegen den Schwarzmagier nach sich zieht und viele alte Rechnungen zu begleichen.
Mein Fazit:
„Der Krieg der Zwerge" ist für jeden, dem „Die Zwerge" auch nur annähernd gefallen hat ein absolutes MUSS - keine Diskussion! Auch wenn man den ersten Teil nicht kennt, kann man die Geschichte problemlos verstehen, da gegebenenfalls alle relevanten Ereignisse vorher irgendwie aufgearbeitet oder von irgendwem kurz nacherzählt werden (wie gesagt, es geht ALLES weiter!) - es macht aber wirklich mehr Spaß, wenn man „Die Zwerge" kennt.
Spannung erstklassig, Charaktere vielseitig, Atmosphäre dicht, Story brillant - was kann man noch mehr sagen?
Voll verdiente fünf Sterne!
Auch der zweite Band dieser Zwergenreihe fesselt von de ersten Seite an. Auch Leser die den ersten Band noch nicht lesen konnten werden ohne Probleme reinkommen in die Geschichte und Leser des ersten Bandes lesen nichts doppelt. Perfekt für alle.
Zum Inhalt schreib ich hier bewusst wenig, da hierrüber schon genug geschrieben wurde.
Die Geschichte geht rasch weiter und hat diesmal weniger "Sprünge" zwischen den verschiedenen Gruppen. Das liest sich angenehm und man verliert selber die Übersicht nicht so schnell. Spannend wurden auch die Schnitte gemacht. Wie oft hab ich mich gefragt wie es weitergeht und habe dann weitergelesen um es zu erfahren.
Man darf auf den 3. Band gespannt sein, denn dieser zweite ist eine dicke Empfehlung wert.
5 Sterne von mir, weil ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte
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