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Der Krieg der Erinnerung: Holocaust, Kollaboration und Widerstand im europäischen Gedächtnis
 
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Der Krieg der Erinnerung: Holocaust, Kollaboration und Widerstand im europäischen Gedächtnis [Taschenbuch]

Natalja Basic , Lars Breuer , Nicole Burgermeister , Claudia Lenz , Hans Marks , Isabella Matauschek , Sabine Moller , Friederike Pfannkuche , Harald Welzer
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 292 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 1., Aufl. (20. Juni 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596172276
  • ISBN-13: 978-3596172276
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 459.789 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Vernichtungsfeldzug der Nationalsozialisten hat tiefe Spuren im europäischen Gedächtnis hinterlassen. In diesem Buch wird erstmals untersucht, wie die Erfahrung von Krieg, Kollaboration, Komplizenschaft und Verfolgung zwischen den Generationen weitergegeben wird und welche Gestalt die Kriegserinnerung heute in verschiedenen europäischen Ländern annimmt. Dabei zeigt sich das Deutschenbild überraschend positiv, aber es zeigt sich auch, dass der Antisemitismus unerwartet tief verankert ist.

Über den Autor

Harald Welzer ist Direktor des Center for Interdisciplinary Memory Research am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen und Forschungsprofessor für Sozialpsychologie an der Universität Witten/Herdecke. Veröffentlichungen u.a.: "Das soziale Gedächtnis. Geschichte, Erinnerung, Tradierung." (als Hg); "'Opa war kein Nazi'. Nationalsozialismus und Holocaust im Familiengedächtnis" (zus. mit S. Moller u. K. Tschuggnall, 2002); "Das kommunikative Gedächtnis. Eine Theorie der Erinnerung" (2002); Täter. Wie aus ganz normalen Menschen Masssenmöder werden (2005).

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kriegserinnerungen heute 18. November 2007
Von pl TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Grundanliegen des vorliegenden Buches - herausgegeben von Harald Welzer - ist es, aufzuzeigen, wie in einigen europäischen Staaten - hier konkret Norwegen, die Niederlande, Dänemark, die Schweiz sowie Serbien und Kroatien (zu jedem dieser Länder findet man eine Einzelstudie mit zahlreichen Interviews aus allen Generationen des jeweiligen Landes) - mit den traumatischen Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges in nachträglicher Reflexion umgegangen wird. Diese nachträgliche Reflexion/ das nachträgliche Erinnern wird von Welzer als "kommunikatives Gedächtnis" bezeichnet, was sich vor allem durch seine Alltagsgebundenheit auszeichnet, heißt mit diesem werden alle Alltagserfahrunge/ -Erinnerungen zusammengefasst (Leitfrage: was halten Mitglieder für ihre eigene Vergangenheit). Im Mittelpunkt steht hier die Familie als Erinnerungsgemeinschaft, da sie nach Welzer den Schnittpunkt zwischen biographischem Erinnern und öffentlichen sowie offiziellen Geschichtsbildern bildet. Wie sehen nun die einzelnen Geschichtsbilder und die familiäre Reflexion bezüglich Holocaust, Kollaboration und Widerstand in den genannten Ländern aus? Dieser Frage wird nachgegangen, dabei ergeben sich einige interessante und signifikante Unterschiede zwischen den besagten europäischen Staaten. Die Lektüre des Buches ist eingängig und verständlich, nicht immer konsistent, da die einzelnen Beiträge von unterschiedlichen Autoren verfasst sind. Trotzdem bieten sich tiefgreifende und auch mahnende Einblicke in den Umgang mit Geschichte und wie diese verarbeitet wird.
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Format:Taschenbuch
Informativ und gut. Mehr kann und will ich dazu nicht sagen. Habe das Buch für eine Hausarbeit bestellt gehabt und viel für mein Thema darin gefunden.
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1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein bisschen trocken 3. November 2007
Format:Taschenbuch
Als ich mir das Buch gekauft habe, dachte ich nicht an eine soziologische Studie die in recht wissenschaftlicher Form aufbereitet ist, sondern eher an ein Sachbuch für die breite Öffentlichkeit. Von letzterem kann nicht die Rede sein, obwohl das Thema des Buches überaus interessant ist und doch wohl ein paar mehr Leute interssieren dürfte.
Untersucht wird die Erinnerungskultur zum Zweiten Weltkrieg in den Ländern Dänemark, Norwegen, Niederlande, Kroatien, Serbien und Schweiz. Laut Autor zum ersten mal in dieser Form bzw. ist dies überhaupt die erste Studie darüber. Die deutsche Erinnerungskultur taucht als Bezugspunkt auch immer wieder auf. Was Welzer zur Schweiz, Serbien und Kroatien zu berichten weis ist recht interessant. Die restlichen 3 Länder ähneln sich meiner Meinung nach in ihrer Erinnerungskultur jedoch sehr stark und es hätte gereicht eins oder maximal zwei davon auszuwählen und dafür lieber noch ein anderes Land aus dem osteuropäischen Land. Z.B aus dem Baltikum oder Polen zu untersuchen.
Die Interwies lesen sich nicht immer einfach, da scheinbar sämtliche "ääähmmm"s und "hmmm"s mitzitiert werden und dies den Lesefluss ungemein stört. Der Schreibstil insgesamt ist recht wissenschaftlich und nichts für den Ottonormal-Verbraucher. Es handelt sich bei diesem Buch um die Auswertung einer Studie. Für Soziologie-, Geschichts- und Kulturwissenschaftsstudenten kann das Buch daher bestimmt hilfreich sein. Für alle anderen ist dieses Buch nur bedingt zu empfehlen.
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