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Der Krieg am Ende der Welt: Roman (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 22. November 1999


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 725 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (22. November 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518395661
  • ISBN-13: 978-3518395660
  • Originaltitel: La guerra del fin del mundo
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,1 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.192.640 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Mario Vargas Llosa, geboren 1936 in Arequipa/Peru, studierte Geistes- und Rechtswissenschaften in Lima und Madrid. Bereits während seines Studiums schrieb er für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und veröffentlichte erste Erzählungen, ehe 1963 sein erster Roman Die Stadt und die Hunde erschien. Der peruanische Romanautor und Essayist ist stets als politischer Autor aufgetreten und ist damit auch weit über die Grenzen Perus hinaus sehr erfolgreich. Zu seinen wichtigsten Werken zählen Das grüne Haus, Das Fest des Ziegenbocks, Tante Julia und der Kunstschreiber und Das böse Mädchen.
Vargas Llosa ist Ehrendoktor verschiedener amerikanischer und europäischer Universitäten und hielt Gastprofessuren unter anderem in Harvard, Princeton und Oxford. 1990 bewarb er sich als Kandidat der oppositionellen Frente Democrático (FREDEMO) bei den peruanischen Präsidentschaftswahlen und unterlag in der Stichwahl. Daraufhin zog er sich aus der aktiven Politik zurück.

Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen erhielt er 1996 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2010 den Nobelpreis für Literatur. Heute lebt Mario Vargas Llosa in Madrid und Lima.


Foto: © Jerry Bauer

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Mario Vargas Llosa wird am 28.3.1936 in Arequipa (Peru) geboren. Seine Kindheit verbringt er in Bolivien, Piura (Nordperu) und Lima. Im Alter von 18 Jahren heiratet er Julia Urquidi, mit der er neun Jahre zusammenlebt. Diese Beziehung verarbeitet er später in seinem Roman Tante Julia und der Kunstschreiber.
Bereits während seines Studiums der Geistes- und Rechtswissenschaften in Lima und Madrid (Promotion über Gabriel García Márquez) schreibt er für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und veröffentlicht erste Erzählungen. 1963 erscheint sein erster Roman La ciudad y los perros (dt. Die Stadt und die Hunde), der auf eigenen Erfahrungen in der Kadettenanstalt ›Leoncio Prado‹ in Lima beruht. Der Roman wird in Spanien mehrfach ausgezeichnet und in über 20 Sprachen übersetzt.
Vargas Llosa lebt einige Jahre in Europa (Paris, London, Barcelona) und ist als Gastprofessor in Washington, Puerto Rico, London, New York und Cambridge tätig. 1976 wird er für zwei Jahre zum Präsidenten des PEN-Clubs gewählt. 1989 bewirbt er sich als Kandidat der oppositionellen ›Frente Democrático‹ für die peruanischen Präsidentschaftswahlen 1990 und unterliegt im zweiten Wahlgang; daraufhin Rückzug aus der aktiven Politik. Mario Vargas Llosa ist Ehrendoktor verschiedener amerikanischer und europäischer Universitäten und hält Gastprofessuren unter anderem in Harvard (1992), Princeton (1993) und Oxford (2004). 1994 erhält er den Cervantes-Preis - Spaniens bedeutendsten Literaturpreis - für sein Gesamtwerk. 1996 wird er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. 1998 wird ihm der begehrte amerikanische National Book Critics Circle Award für seine Aufsatzsammlung Making Waves zugesprochen, 1999 der spanische Journalistenpreis "Ortega y Gasset". 2002 erhält er den amerikanischen PEN/Nabokov Award.
Mario Vargas Llosa ist seit 1996 Mitglied der Real Academia Española und lebt heute mit seiner Frau Patricia in London, Paris, Madrid und Lima. 

Zuletzt erschien sein Roman Das böse Mädchen (Suhrkamp, 2006).




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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von T.V. am 17. Dezember 2009
Format: Taschenbuch
Realhistorischer Hintergrund des Romans ist die Ende des 19. Jahrhunderts im Norden Brasilien erfolgte Gründung einer Art Freistaat durch einen religiösen Fanatiker und Endzeitprediger, genannt "Der Ratgeber". Der von diesem und seinen Anhängern gegründete "Freistaat" (nicht viel mehr als ein beständig wachsendes Dorf namens Canudos) stand dem Roman zufolge in fundamentaler Opposition zur jungen Republik, welche ihn im Gegenzug ebenso unversöhnlich angefeindete und schließlich in einer (zum Teil sehr brutal geschilderten) Militäraktion zerschlug. Diesen historischen Kontext nutzt Llosa in seinem stilistisch dem realistischen Roman des 19. Jahrhunderts verwandtem Werk zum Portrait der brasilianischen Gesellschaft um 1900, wobei das Spektrum der Akteure vom Adel, übers Bildungsbürgertum und Militär bis hin zu den verarmten und verwahrlosten Unterschichten reicht.

Die Stimmung des Romans lässt sich vielleicht dahingehend zusammenfassen, dass man als Leser sehr schnell ein Gefühl dafür entwickelt, dass am Ende des Romans zwar freilich nicht das Ende der Welt, wohl aber der gewaltsame Tod der allermeisten Protagonisten eintreten wird. Der ideologische Alleingültigkeitsanspruch sowohl der ideengebenden religiösen Fanatiker (mitsamt ihrem naiven, abergläubischen, äußerst gewaltbereiten Mitläufern), als auch der Verfechter der (vermeintlich fortschrittlichen) Republik, ist schlechterdings zu stark.
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 4. Februar 2000
Format: Taschenbuch
"Der Krieg am Ende der Welt" - In seinem unverwechselbaren, ebenso prägnanten wie eleganten Stil erzählt Vargas Llosa die authentische Geschichte eines heute längst vergessenen Konflikts aus dem Brasilien der vorletzten Jahrhundertwende. Verelendete Tagelöhner, entlaufene Sklaven, gewissenlose Halsabschneider strömen ins karge, trockene Hügelland von Bahia, einer rückständigen und bitterarmen Provinz im Nordosten. Sie scharen sich, auf Erlösung hoffend, um einen wundertätigen Wanderprediger und Propheten, der das Ende der Welt und die Befreiung der Unterdrückten beschwört, und den gottverlassenen Flecken Canudos zum Standort des Neuen Jerusalems erklärt. Die Großgrundbesitzer bangen um ihre Pfründe, abgehalfterte Monarchisten wittern Morgenluft, die Zentralgewalt der jungen Republik im fernen Rio fürchtet ein Komplott: Intrigen werden gesponnen und Soldaten in Marsch gesetzt. Ein verirrter Anarchist aus Europa wähnt sich am Beginn einer proletarischen Revolution, und ein kurzsichtiger Schmierenjournalist von der Küste wird vom Sensationsreporter eines kurzen Feldzugs gegen Aufrührer zum Berichterstatter eines eskalierenden Bürgerkriegs, schließlich zum Augenzeugen eines apokalyptischen Schlachtens weitab aller Zivilisation und Zivilisiertheit. Vargas Llosas Schilderung ist hart, bunt, plastisch, seine Sprache wie immer brillant in ihrer Prägnanz und Eleganz. Er schafft es wieder einmal, Brücken in die magische Welt naiven Volksglaubens und abergläubischer Frömmigkeit der einfachen Bevölkerung Südamerikas zu bauen, die dem aufgeklärten und vermeintlich zivilisierten Stadtmenschen so unbegreiflich und doch so plausibel erscheint.Lesen Sie weiter... ›
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Eskinoglu Sinan am 8. Dezember 2003
Format: Taschenbuch
Wenn es ein paar Bücher gibt, die man gelesen haben MUSS, bevor man diese Welt verläßt, dann gehört dieses ganz bestimmt dazu. Warum? Weil es gleichzeitig das brutalste, blutigste, grausamste und intensivste, durchdringenste, erhellenste von Menschen geschaffene Werk ist. Verstehen Sie mich nicht falsch - es handelt sich nicht um ein 08/15 Splattergeschichte, in dem mit Organen geschmückte Monster harmlose hübsche Blondinen in ihre Einzelteile hacken. Der Schrecken dieses Buches beruht auf der Sprache und auf dem Stil. Llosa schreibt unglaublich intenstiv. Obwohl die Sprache bei weitem nicht so schön gestaltet ist wie in seinen anderen Werken, ist sie viel eindringlicher, einfacher, nahezu primitiver. Llosa braucht nicht in detailreichen Ausführungen eine Schlacht oder ein Geschehen zu beschreiben. Nein - er erwähnt es nur, die Ausmalung überläßt er der Phantasie des Lesers. Leichtfüßig springt er von Schandtat zu Schantat, von Schlacht zu Schlacht, vom Blutbad bis zur unglaublichstens Unmenschlichkeit. Brutalste Schlachtpläne oder Geschehnisse (das Aussetzen von Fleischfressenden Ameisen in dem gegnerischen Krankenlazarett) werden nur so nebenbei erwähnt, die Auswirkungen der Phantasie überlassen. Die ununterbrochene Aneinanderreihung von Gewalt wirkt teilweise ermüdend, abstumpfend - jedoch versteht es Llosa meisterhaft den Leser immer wieder durch neue Stichflammen aufzuscheuchen.
Dabei erschafft er eine Welt, in der Liebe nur in seiner grotesken Form, Ideale nur in Worten und hohlen Taten, Religion nur in Fanatismus und Menschlichkeit gar nicht existieren kann. Dieses Buch zeigt dem Leser eine Welt, in der die Menschheit in jeglicher Form versagt hat.
Der Leser ist irritiert.
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