Mit Der Krieg der Elben" läutet Autor Alfred Bekker das Ende seiner Elben-Trilogie" ein. Der Untergang der Elbenheit scheint in diesem Buch greifbar nah, da sich der Sohn dem Bösen zum Sklaven gemacht hat und gegen den Vater und sein eigenes Volk in den Krieg zieht. Obwohl schon im Vorgängerband klar ist, dass die wahre Hoffnung der Elfen nicht auf den Zwillingen Magolas und Andir liegt, spielen sie doch in diesem dritten Band die wesentliche Rolle. So hat sich Alfred Bekker ein Dreiergespann bestehend aus Andir, Magolas und König Keandir zusammengelegt, aus deren Sicht maßgeblich dieser Teil der Geschichte geschildert wird. Um das Buch spannend zu halten, holt er immer neue Schreckengestalten in seine Welt, die den Elben den Garaus machen wollen, es geht sehr blutig in diesem Buch zu und Schreckensbilder dominieren die Handlung. Trotzdem schafft es Alfred Bekker, ein Gleichgewicht zwischen blutigen Kampfschauplätzen und reiner Handlung zu schaffen und so die Geschichte am Leben zu erhalten, und macht so Der Krieg der Elben" zu einer spannenden Angelegenheit. Das Ende ist leider etwas Geschmackssache, manch einer mag es, wenn es am Ende möglichst glatt verläuft und keine großen Überraschungen mehr erscheinen, andere eben nicht. Auf jeden Fall präsentieren sich das Buch sowie das Ende als abgerundete Sache, passend zur Reihe. Zu erwähnen ist noch, dass sowohl die Karte des Zwischenlandes als auch eine Inhaltsangabe am Anfang des Buches, wie in den anderen Büchern auch, zu finden ist und so auch in dieser Hinsicht seinen Vorgängern treu bleibt.