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Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 07.04.2003
Joachim Käppner bespricht vier Bücher über die Bombenangriffe der Alliierten während des Zweiten Weltkriegs und die "moralische Debatte", die um das Bombardement geführt wird. In Robin Neillands "Der Krieg der Bomber" findet er das Bombardement durch die Alliierten und die damit verbundenen Leiden der Bevölkerung insgesamt als kriegsnotwendig verteidigt. Bei der Debatte über das Bombardement, die das Buch "Der Brand" von Jürgen Friedrich im letzten Jahr ausgelöst hat, zeigt sich der britische Autor dabei als Verteidiger der Luftangriffe, indem er ihnen eine "bedeutende Rolle" bei der Verkürzung des Krieges zuschreibt, so der Rezensent zustimmend. Denn auch er ist vollkommen überzeugt, dass der Krieg ohne die starke Bombardierung deutscher Städte noch länger gedauert hätte, auch, wenn, wie der Rezensent einräumt, letztlich der Krieg trotzdem über Bodenkämpfe entschieden worden sei.
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