Nach dem ich das Erstlingswerk von Sabina Naber ("Die Namensvetterin") gelesen und genossen hatte, war ich sehr gespannt, wie es mit ihr weitergehen wird. Bleibt sie beim Krimi? Bleibt sie bei den gleichen HauptdarstellerInnen? Bleibt sie bei ihrem einzigartigen erotischen Stil?
Gott sei dank; dreimal ja.
Das Einzige was sich gegeüber ihrem ersten Buch vielleicht geändert hat, ist die erfreuliche Tatsache, dass es im Kreis, neben kriminalistischen und erotischen Themen, auch um gesellschaftspolitische Inhalte geht. Ich kann zwar nicht wirklich beurteilen, ob die Hintergründe der österreichischen Kirche wirklich so geheimnisvoll sind und ob der Einfluss der Geheimlogen auf die Politik so ist, wie hier dargestellt, es klingt aber überzeugend und liest sich absolut spannend.
Auf jeden Fall war auch dieses zweite Buch von Sabina Naber eines, dass mich viele Stunden Schlaf gekostet hat, da ich nicht aufhören konnte zu lesen.