Pressestimmen
"Die Essays und Betrachtungen des österreichischen Autors und Philosophen Franz Schuh beeindrucken durch intellektuelle Unbestechlichkeit, Originalität und Belesenheit, und sie bereiten großes Lesevergnügen." Kristina Pfoser, Ö1, 03.08.2011 "Raison und Raisonnement sind hier bestens zusammengebracht, dazu ein Witz, der in seiner Menschenkenntnis dem von Bernhard überlegen ist. Diesen Schuh sollte man sich ruhig anziehen. Man ist damit nicht schlecht unterwegs." Jochen Jung, Der Tagesspiegel, 30.08.2011 "Leichterhand entfaltet Schuh beim Denken und Schreiben selbst über so periphere Dinge wie ein Knie ein Gespür für die großen, ebenjene über die Liebe, die Kunst und den Tod. (…) Überhaupt ist es die Behauptung von Größe und kultureller Deutungshoheit, die Schuh immer wieder umzutreiben scheint. Was indes nicht bedeutet, dass seine Texte, zumal die Gedichte, nicht mit einer zarten Ironie und zuweilen von einem wunderbar albernen Sprachwitz durchzogen sind, mit denen er unversehens alles, auch die eigene Bedeutungshuberei unterläuft." Wiebke Porombka, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8.10.2011 "Typisch für Franz Schuh ist der universale Blick, dem keine Theorie zu hoch, keine Trivialität zu niedrig ist, um sie zum Gegenstand des Nachdenkens und Erörterns zu machen. Alltägliches und Außergewöhnliches, Banales und Exklusives werden ihm gleichermaßen zum Gegenstand der Befremdung, des Staunens und Nachdenkens." Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten, 02.11.2011 "Ein Glanzstück erzählerischer Dynamik. Ein Buch voll aufregender intellektueller Unruhe." Klaus Zeyringer, Der Standard, 21.01.2012
Kurzbeschreibung
Eine große Liebeserklärung an die Literatur ist das neue Buch des Essayisten und Schriftstellers Franz Schuh aus Österreich. Unabhängig von Moden und Genres stehen darin Erzählungen neben Essays und Gedichten, die der Frage des moralischen Urteilens und der Frage, was „gut“ ist, nachgehen. In einem Essay über Thomas Mann und Robert Musil werden beispielsweise Größenverhältnisse thematisiert. Schuh hat den „Krückenkaktus“ im Wiener Allgemeinen Krankenhaus gesehen. Er wurde ihm zum Symbol für die praktische Veranlagung von Menschen, fand aber ebenso Parallelen zu seiner eigenen Arbeit. Schuh, einer der luzidesten Denker der Gegenwart, erzählt von großen Geistern, kleinen Beobachtungen und ewigen Themen.