Kurzbeschreibung
Der erste Band befasst sich mit dem Planeten Erde und den astrologischen Prinzipien von Mond bis Mars, der zweite Band behandelt die Prinzipien Jupiter bis Pluto. Alle Planeten und die zugehörigen Zeichen werden umfassend beschrieben: die Wirkung auf unser Verhalten, unseren Körper und unsere Berufswahl. Des Weiteren finden sich Zuordnungen der Planeten zur Mythologie, zur Pflanzenwelt, zu den Edelsteinen, zu den kabbalistischen Entsprechungen der Planeten und der Chirologie (Handlesekunst). Die intellektuelle, geistige und emotionale Beschäftigung mit den einzelnen Themen kann zu einer vertieften Erkenntnis unseres Handelns und unseres Seins und damit zu einer umfassenderen geistigen Entwicklung führen.
Über den Autor
Hermann Städeli (1923–2004) studierte klassische Philologie bei Emil Staiger an der Universität Zürich und wechselte nach ein paar Semestern zur Medizin. In seiner Ausbildung zum Psychiater und Psychotherapeuten studierte er in den 1950er-Jahren mit den grossen seines Faches: Manfred Bleuler, Jakob Lutz, Guido Fanconi. Als junger Arzt und Psychiater war er u. a. in San Francisco, Berkeley, Järna (Schweden) und Zürich tätig. Seit 1965 war er Chefarzt des von ihm gegründeten Ostschweizer Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes in St.Gallen (bis 1989). Er war lange Zeit Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Ab 1985 beschäftigte sich Hermann Städeli intensiv mit Astrologie zum vertiefenden Verständnis psychischer Erkrankungen. Hier folgte er C. G. Jung in der Einsicht, dass die Psychiatrie in ihrem Erkennen des Menschen begrenzt, und auf andere Wissenschaften angewiesen ist. Städeli benützte fortan die Astrologie als Psychologie der Alten Welt, um als Psychotherapeut noch wirkungsvoller zu dienen. In seiner Autobiografie «Da-Sein, Mit-Sein, Miteinander-Sein» schreibt er dazu: «Die analytische Erforschung der Lebensgeschichte und intellektuelle Einsichten in das Unbewusste genügten mir nicht mehr. Mir fehlte der Zugang zu den wirklichen Tiefen der menschlichen Seele.» 2002 veröffentlichte Städeli sein zweibändiges Werk «Der Kosmos in uns», an dem er 15 Jahre geschrieben hatte. Darin behandelt er nicht nur die Bedeutung der einzelnen Planeten in den Zeichen und Häusern, sondern setzt diese in Bezug zu Mythologie, Pflanzen, Metallen und der Kabbala.