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Der Kontrabaß
 
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Der Kontrabaß [Taschenbuch]

Patrick Süskind
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 112 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: Neuausgabe. (Dezember 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257230001
  • ISBN-13: 978-3257230000
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,2 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.905 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Patrick Süskind
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Dem Autor gelingt eine krampflösende Drei-Spezialitäten-Mischung: von Thomas Bernhard das Insistierende; von Karl Valentin die von innen hervorbrechende Slapstickkomik; von Kroetz die detaillierte Faktenfreude und eine Genauigkeit im Sozialen." (Münchner Merkur)
"Patrick Süskind hat da mit seinen Wortwitzen das nicht nur belustigende Porträt eines Normalbürgers als Künstler entworfen. Von diesem Autor darf man einiges erwarten." (Frankfurter Rundschau)
"In Deutschland hat diese Art von Theater selten die rechte Anerkennung gefunden: Theater, das unterhält und dennoch die traurigen Töne nicht meidet. Die Angelsachsen waren uns da immer schon überlegen. So darf man es einen kleinen Glücksfall nennen, dass dem 34jährigen Bayern Patrick Süskind ein Stück wie "Der Kontrabaß" gelungen ist: ein Monodram aus dem Leben eines Hinterbänklers im städtischen Orchester." (Die Welt)

Kurzbeschreibung

Normalerweise gehen Kontrabässe unter im Orchester, es gibt keine Soloparts, höchstens Duos. Im Leben des Musikers ist der Kontrabass Geliebte, Freund, Feind und Verhinderer des eigenbestimmten Weges.
Dieses Buch bietet: soziale Analyse, Slapstick und Milieukomik sowie einen fest gespannten Bogen, der monologisch und entschlossen den Schwingungen des menschlichen Zusammenspiel(en)s nachstreicht.
"Dem Autor gelingt eine krampflösende Drei-Spezialitäten-Mischung: von Thomas Bernhard das Insistierende; von Karl Valentin die von innen hervorbrechende Slapstickkomik; von Kroetz die detaillierte Faktenfreude und eine Genauigkeit im Sozialen." (Münchner Merkur)
"Patrick Süskind hat da mit seinen Wortwitzen das nicht nur belustigende Porträt eines Normalbürgers als Künstler entworfen. Von diesem Autor darf man einiges erwarten." (Frankfurter Rundschau)
"In Deutschland hat diese Art von Theater selten die rechte Anerkennung gefunden: Theater, das unterhält und dennoch die traurigen Töne nicht meidet. Die Angelsachsen waren uns da immer schon überlegen. So darf man es einen kleinen Glücksfall nennen, dass dem 34jährigen Bayern Patrick Süskind ein Stück wie "Der Kontrabaß" gelungen ist: ein Monodram aus dem Leben eines Hinterbänklers im städtischen Orchester." (Die Welt)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Wolfgang Gonsch TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Er lebt in einer schallisolierten Wohnung, er, der mittelmäßige Musiker, er, der den Kontrabass spielt. Für ihn existieren nur noch die Musik, seine philosophischen Gedanken und seine große unerfüllte Liebe zur Sopranistin Sarah. Er, der Kontrabassist, spricht zu einem Bekannten, doch stimmt das wirklich?

Es ist eigentlich ein Monolog, ein Selbstgespräch über seine große Hassliebe - seinem Kontrabass. Dieses Musikinstrument bestimmt, ja es ist sein Leben, mit ihm teilt er seine Wohnung, er ist sein Freund, sein Feind, sein Lebensinhalt und zugleich Verhinderer eines normalen Lebensweges. Sogar sein Liebes- und Sexualleben bestimmt er, es ist so als wären sie ein altes Ehepaar das nur noch aus Gewohnheit zusammen lebt und vom Partner nichts mehr zu erwarten hat.

Anfangs zeichnet er ein sehr positives Bild von seinem Instrument: ohne Kontrabass kommt kein Orchester aus, man hört ihn zwar nicht heraus, er geht sogar darin unter - aber wehe er fehlt! Doch mit zunehmender Dauer des Gesprächs - und mit zunehmendem Alkoholgenuss - zeichnet er ein Bild des Hasses über seinen „Dreckskasten", der ihn eigentlich nur an allem hindert und behindert; nie steht er im Mittelpunkt, immer ist er nur Mitläufer - er leidet unter seiner Unauffälligkeit, erleidet eine Art Festanstellungspsychose, nie darf er wirklich frei sein!

Schließlich beschließt er auszubrechen, will „ihn" loswerden und seiner geliebten Sarah mit einem lauten Schrei mitten im Konzert seine Liebe gestehen - er wartet auf die große Wende in seinem Leben ...

Patrick Süskind ist mit diesem Buch eine kleine Meister-Novelle geglückt - kurzweilig, humorvoll, einfühlsam, voller Esprit. Er zeichnet in diesem Plot ein humoristisch-soziales Bild eines Außenseiters, eines Vereinsamten - ohne Spannungsbogen, frei von Action - mit offenem Ende. Sie werden diese liebeswerte Etüde nicht mehr aus der Hand legen, Sie wollen unbedingt wissen wie dieser tragisch-ehrliche Monolog endet: schreit er oder schreit er nicht?

Fazit: Ein Meisterwerk voller Emotionen, Musikalität und Esprit!

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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von R.S. TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Mit "Der Kontrabaß" hat Patrick Süskind eines der besten Theaterstücke des deutschen Sprachraumes geschaffen. Ein Kontrabaßspieler erzählt über sein Leben und den Kontrabaß an sich. Der einzige Schauspieler auf der Bühne ist nicht sehr glücklich mit seinem Leben, hat aber kaum den Mut und Willen sich zu ändern, wenngleich er am Ende hinaustönt er würde diesen Abend eine Handlung setzen die seinem Leben eine Wendung geben würde, so weiß doch der Leser, dass er es nicht machen wird. Süskind ist wieder einmal ein wunderbares Portrait eines Menschen gelungen. Wie bereits in "Die Taube" setzt er sich mit den unerfüllten Wünschen und Neurosen des Protagonisten auseinander.

Die Form des Dramas macht es wesentlich schwieriger das Thema zu präsentieren, da sämtliche Zusatzbeschreibungen unterbleiben müssen. Die Sprache kann natürlich nicht an die gewohnte Sprache Süskinds heranreichen, denn dann wäre der gezeichnete Charakter unglaubwürdig. Und dennoch gelingt Süskind ein vollends überzeugendes Werk, das erst in einer guten Inszenierung seine wirklich Wirkung entfalten kann. Nichtsdestotrotz ist es unbedingt lesenswert.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Tiefe des Basses 22. Januar 2007
Von chacha
Format:Taschenbuch
Das Buch handelt vor allem um die Beziehung eines Kleinstädters zur Musik. Dieser Mann ist auch gleichzeitig die einzige Person in dem Theaterstück Süskinds - ein Normalbürger der Moderne, Kontrabassist in einem städtischen Orchester, Niemand und Jemand, verliebt in die junge Sopranistin Sarah, verhasst in sich selbst.

In einem Monolog erzählt er von seiner abgöttischen Liebe zu seinem Instrument, das gleichzeitig sein schlimmster Widersacher und Spiegel des Abgrunds seiner Seele ist, schürt seinen Selbsthass mit Grübeleien über seine unspektakuläre Vergangenheit und berichtet von seiner Hoffnung auf den Aufstieg zum Generalbassisten.

Die Ironie der Geschichte steckt hinter jedem Wort, so wie bestürzende Einsicht sein Leben in Wirklichkeit als Beobachter zu leben, als hilfloser Zuschauer.

Zur Zielgruppe dürfte sich wohl jeder dazuzählen, es ist nicht nur ein Stück für fanatische Streicher oder die Biographie eines unbekannten Bassisten. Es ist mehr als das.

Eine Musikstunde der etwas anderen Art, kurzweilig, melancholisch, genial.
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Tolles Stück - Umsetzung gefällt mir leider aber gar nicht
Der Kontrabass ist wirklich ein tolles Stück. Habe es mehrfach gelesen und im Theater gesehen.
Diese CD mit Walter Schmidinger kann ich leider aber nicht... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von TuNa veröffentlicht
Beim Üben
Eine Zeitlang war Der Kontrabaß das meistgespielte Stück auf deutschen Bühnen. Was nicht nur an der Geschichte des darin auftretenden Musikers lag, auch weil... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Mai 2008 von Polar
Kurze, aber amüsante und interessante Charakterisierung
Der Text ist recht kurz und dabei äußerst lebhaft geschrieben, unterhält dabei aber fast durchgehend, wenn man seine teilweise langwierigen Aufzählungen von... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. November 2007 von Media-Mania
über das Dittersdorf-Konzert und seine seltsamen Solisten...
...eine unheimlich ironische Psychografie eines neurotischen Kontrabassisten, witzig und in einem Zug zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Oktober 2007 von Athena
Solo für den Bass
Durch den Film "Das Parfum" hat Patrick Süßkind sicher wieder eine Renaissance erlebt. Zu seinen herausragenden (leider sehr wenigen) Werken zählt der Monolog "Der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. November 2006 von G. Hautz
Wo, bitte, geht's zum Glück? Liebesglück? Ja,...
Patrick Süskinds Stück Der Kontrabass gehört zum größten und geistreichsten, was das deutsche Theater im 20. Jahrhundert hervorgebracht hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2006 von buechermaxe
Klangvoll
Mit unbeschreiblichem Charme, Witz, aber auch mit großer Wärme und Zärtlichkeit beschreibt ein Musiker seine Beziehung zu seinem Instrument, dem Kontrabass. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juni 2004 von Duracell Hase
Schizophren
Nach dem Parfum von gleichem Autor ist man ohne Zweifel enttäuscht. Zumal es hier einen kompletten Stilbruch gibt: Von der Sprache, von der Art, vom Stil - von Allem. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juli 2003 von Dennis Keller
Ein einsamer Monolog
Dunkelheit

Straßenlärm

Ein einsamer Mann mit Bierdose

im Sessel.

Und dann beginnt der Mann einen Monolog -

auf der Bühne annähernd zwei Stunden... Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 14. September 2002 von red duke
Die Eigenarten des Bassisten Seelenlebens
Und wiedereinmal widmet sich Patrick Süskind dem Leben einer verworrenen Seele. Diesesmal finden wir einen Monolog-führenden Kontrabassisten vor, der über die... Lesen Sie weiter...
Am 23. Juli 2001 veröffentlicht
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