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Der Konflikt: Die Frau und die Mutter
 
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Der Konflikt: Die Frau und die Mutter [Taschenbuch]

Elisabeth Badinter , Stephanie Singh , Ursula Held
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Der Konflikt: Die Frau und die Mutter + Die deutsche Mutter: Der lange Schatten eines Mythos + Die Feigheit der Frauen: Rollenfallen und Geiselmentalität. - Eine Streitschrift wider den Selbstbetrug
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423346914
  • ISBN-13: 978-3423346917
  • Originaltitel: Le conflit. La femme et la mère (Editions Flammarion, Paris 2010)
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,8 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 74.689 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Badinter hat nun den Warnschuss abgefeuert – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Sie provoziert bewusst, um gehört zu werden. Ihr Anliegen ist in erster Linie, die Selbstbestimmung der Frauen zu schützen. In ihrer Streitschrift macht Badinter aber auch deutlich: Richtig oder falsch gibt es beim Thema Mutterschaft nicht. Jede Frau soll für sich selbst entscheiden können – aber Auswahlmöglichkeiten, die müsse man ihr geben! Eine Forderung, die nicht skandalös ist, sondern längst fällig war." (Christine Heckmann, Deutschlandfunk 22.11.2010)

Kurzbeschreibung

»Ich bin eine mittelmäßige Mutter, wie vermutlich die meisten Frauen«, sagt Elisabeth Badinter. Doch so freimütig äußern sich heute nur wenige. Dominiert wird das neue Mutterbild vom Diktat der Natur, »Natur« im Sinne von ständiger körperlicher Anwesenheit und Stillen mindestens ein Jahr, die für die Entwicklung unverzichtbar seien. Eine kluge Polemik über die Wahrheiten und Mythen des angeblich Natürlichen. Gegen dieses wissenschaftlich nicht begründbare Diktat setzt Badinter die Freiheit der Frauen, ihr eigenes Leben und die Beziehung zu ihren Kindern selbst zu gestalten. Denn die Angst, keine vollkommene Mutter sein zu können, führt bei vielen Frauen zum Verzicht auf Kinder.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Winfried Stanzick HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Dieses Buch ist der verzweifelte Versuch einer in Frankreich berühmten Wissenschaftlerin und Feministin gegen eine Entwicklung anzuschreiben, die sie mit Sorge erfüllt. War Frankreich, auch durch den Einfluss von Frauen wie Elisabeth Badinter und einen anderen kulturellen Hintergrund über lange Zeit geradezu das Paradebeispiel für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen mit einer entsprechend hohen Geburtenrate, scheint sich eine Entwicklung anzubahnen, die das Rad zurückdreht. Es ist das Bild der "guten Mutter", das Badinter beschreibt und kritisiert und das sie in einem Interview so definiert:
"Die 'gute Mutter' kehrt zu den Ursprünge zurück, sie lehnt Wegwerfwindeln und Babynahrung in Gläschen ab, sie stillt lange, sie arbeitet nicht, sie kümmert sich ausschließlich um ihr Kind."

Der Druck, den dieser Trend auf viele Frauen in Frankreich ausübt, ist enorm, die meisten können sich dem kaum entziehen. Zwei Faktoren benennt Badinter als Auslöser und Motor dieser für sie beklagenswerten Entwicklung, die die Frauen wieder auf die reine Mutterrolle zurückwirft, so als ob man nicht schon viel weiter gewesen wäre: Die Wirtschaftskrise und die Ökobewegung. Durch die Krise sind viele Arbeitsverhältnisse prekär und schlecht bezahlt geworden, und die Ökobewegung mit ihrem Trend zurück zur Natur erfordert viel häusliche Arbeit statt fertig produzierter Produkte vor allem für die Ernährung der kleinen Kinder.

Doch auch unabhängig davon beklagt sie die Tatsache, dass die materielle Unabhängigkeit von Frauen, die ihrer Generation so wichtig war und für die sie gekämpft haben, immer mehr jungen Frauen nicht mehr wichtig ist. Ohne Not reklamieren sie ihre Rolle als Mutter, und drängen damit diejenigen, die nach wie vor von Anfang an Beruf und Familie miteinander verbinden wollen, zunehmend in die Rolle von Rabenmüttern.

Badinter setzt sich ausführlich mit den verschiedenen Modellen und Mustern von "Mutterschaft" auseinander und fordert, vollkommen zu Recht, eine stärkere Einbeziehung der Väter.
Im Hinblick auf die demographische Entwicklung in Deutschland sagt sie in dem schon erwähnten Interview:
"Langfristig kann kein Land eine rückläufige Demographie hinnehmen. Deutschland kann nicht akzeptieren, dass es auf lange Sicht verschwindet, auch wenn uns das jetzt sehr weit entfernt scheint. Ich bin mir sicher, dass sich der Blick auf das Mutterbild wandeln wird, dass die politisch Verantwortlichen daran arbeiten werden. Kurioserweise scheint Frankreich den entgegengesetzten Pfad zu beschreiten."

Entwicklungen, auch soziale, laufen nie linear, sondern in Wellenbewegungen. Deshalb bin ich mir nicht sicher, welche Entwicklung die Debatte und vor allen Dingen die tatsächlichen Entscheidungen der Menschen in der nächsten Zeit bei uns nehmen werden.

Ein Buch, das vehement dafür plädiert, Frauen nicht auf ihre Mutterrolle festzulegen und ihnen die freie Wahl für ihr Leben zu überlassen.
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Von J
Von Amazon bestätigter Kauf
Elisabeth Badinter bringt in ihrem Buch viele Zusammenhänge in Verbindung, beleuchtet viele Fakten und Meinungen und plädiert eindrucksvoll für ein offeneres Frauenbild, welches von der Mutterrolle gelöst ist und warnt davor zuviel Druck auf Mütter durch ein zu vollkommenes Mutterbild auszuüben.
Hierzu benutzt sie sehr diverse Literatur, die sie durchweg zu den jeweiligen Stellen immer mit angibt (leider sind diese Anmerkungen erst am Ende des Buches zu finden, was ich tw. ein wenig nervig empfunden habe).
Ich kann vor allem das Vorwort, Teil I, das zweite Kapitel und Teil III sehr empfehlen - regt sehr zum Nachdenken an.

Mich hat vor allem ein kurzer Bericht auf Arte zum Kauf dieses Buches angeregt und ich habe es nicht bereut.
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