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Der Kolonisator und der Kolonisierte: Zwei Portraits Taschenbuch – 1994


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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Europäische Verlagsanstalt (eva) (1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3434462198
  • ISBN-13: 978-3434462194
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.674.590 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Albert Memmi,
geboren 1920 in Tunis, Schriftsteller, Soziologe und Literatursoziologe. Professor Emeritus der Universität Paris, Professor der Universität Washington D.C. In Deutschland wurde Memmi vor allem bekannt durch seine Schriften zur Soziologie des Kolonialismus, zum Rassismus und zu gesellschaftlichen Randgruppen. Albert Memmi lebt in Paris.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michail Borissowitsch Chodorkowski (magnat63) am 9. Januar 2006
Format: Taschenbuch
„Die vollkommene Heilung des Kolonisierten kann erst dann gelingen, wenn seine Entfremdung total aufgehoben ist: sie wird so lange andauern, bis die Kolonisation vollständig verschwunden, d.h. wenn die Zeit der Revolte ganz beendet ist.“ ALBERT MEMMI
Dieser große Essay Albert Memmis war Ende der 50er Jahre ein Grundtext der antikolonialen Opposition. Die Kolonien sind inzwischen weitgehend abgeschafft, aber haben sich damit auch das Kolonialverhältnis und der allgegenwärtige Rassismus aufgelöst?
Auf hohem literarischem Niveau und mit einem unbestechlichen, präzisen Blick für die Realität seiner Gesellschaft zeichnet der in Tunesien als Jude geborene Albert Memmi mit diesen Porträts die Physiognomie des Kolonialismus. Man liest diese 1955/56 geschriebene Studie heute gewiss anders als in der Phase des Zerfalls der großen Kolonialimperien Englands und Frankreichs. Aber auch heute hat sie nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Rassismus und Kolonialismus als Habitus der Herren gegenüber der Knechten sind mit dem Zerfall der Kolonien nicht verschwunden. Wenn die Zeichen nicht trügen, könnten sie sich zum großen Problem einer Zukunft auswachsen, die mehr und mehr vom Nord-Süd-Konflikt geprägt wird. umnik
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