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Der Kojote wartet.
 
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Der Kojote wartet. [Taschenbuch]

Tony Hillerman , Wulf Bergner
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 2001 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 283 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb. (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499230798
  • ISBN-13: 978-3499230790
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 419.652 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Jim Chee von der Navajo Tribal Police wartet nachts vergeblich auf seinen Officer, um mit ihm die Kaffeepause zu verbringen - der Cop verbrennt mit einer Kugel im Rücken im Polizeiwagen. Der Täter scheint schnell gefunden: Ein alter Schamane torkelt nicht weit vom Tatort über den Highway, in der einen Hand eine Whiskeyflasche, in der anderen die Tatwaffe. Doch warum sollte der Mann zweihundert Meilen durchs Reservat fahren, um einen unbekannten Cop zu zu erschießen? Seit der Mordnacht ist auch ein Geschichtsprofessor spurlos verschwunden. Er besaß Tonbandaufnahmen, in denen der alte Schamane vom Kojoten erzählt, dem großen Unheilstifter der Navajo-Mythologie. Und am Ende der Kojotenfährte lauert immer der Tod ... "In seinem Roman 'Der Kojote wartet' ist Hillerman in Hochform" ("San Francisco Chronicle").

Über den Autor

Tony Hillerman wurde 1925 als Sohn eines Farmers in Oklahoma geboren und besuchte acht Jahre lang als Tagesschüler ein Internat für Indianer. Neben seinen Tätigkeiten als Journalist und Dozent an der University of New Mexico begann er Ende der sechziger Jahre Kriminalromane zu schreiben. Für seine Ethnothriller um die Navajo-Cops Jim Chee und Joe leaphorn erhielt er von der Vereinigung der amerikanischen Krimi-Autoren den Edgar Allan Poe Award und den Grandmaster Award. Hillermans Romane wurden in siebzehn Sprachen übersetzt. Der sechsfache Vater lebt mit seiner Frau in Albuquerque, New Mexico.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Kojote bringt Ärger 31. Juli 2005
Von weiser111
Format:Taschenbuch
Der Funkkontakt zu Chees Kollegen Delbert Nez ist abgebrochen -- nichts Ungewöhnliches im Reservat; Chee macht sich erst viel zu spät Sorgen. Das hat zur Folge, dass er zu spät zum Tatort kommt: Nez sitzt erschossen in einem brennenden Streifenwagen.
Ganz in der Nähe tapert ein betrunkener alter Navajo herum, ein Schamane namens Ashie Pinto. Er hat die Tatwaffe bei sich und äußert etwas, das man als Geständnis deuten kann. Der FBI kann die Akte schließen und tut das auch. Aber da sind all diese Ungereimtheiten...
Jim Chee und Joe Leaphorn sind aber beide weiter inoffiziell mit dem Fall befasst: Chee fühlt sich verantwortlich für den Tod seines Kollegen, den er alleingelassen hatte, und außerdem verteidigt seine Freundin Janet Pete den alten Pinto. Leaphorns verstorbene Frau wiederum war mit Pintos Nichte verwandt, und nun ist Leaphorn durch "Familienpflichten" an den Fall gebunden: Pintos Nichte hält ihren Onkel für unschuldig, und das tut auch die Anthropologin Louise Bourebonette, die sie begleitet und die lange mit Pinto zusammengearbeitet hat -- und die Leaphorn irgendwie beeindruckt.
Chee und Leaphorn ermitteln also zunächst getrennt, aus verschiedenen Gründen und Blickwinkeln. Es geht um weißgestrichene Felsen ausgerechnet dort, wo die Navajos traditionell Hexerei argwöhnen, und um alte Erzählungen über Butch Cassidy und Sundance Kid; es geht um einen zwielichtigen Historiker, der sich mit Butch Cassidy befasst und deswegen ebenfalls mit Pinto zusammengearbeitet hat, und der verschwunden ist; es geht um einen vietnamesischen Schullehrer, dessen Auto Chee kurz vor Nez' Ermordung in der Nähe des Tatorts sah und der in seinem Haus erschossen wird -- und es geht darum, wie der alte Pinto, der 200 Meilen entfernt lebte, zum Tatort kam. Vor allem geht es um den Kojoten in der Navajo-Mythologie, der die Harmonie stört und immer hungrig auf ein Opfer wartet.
Nach und nach können Chee und Leaphorn, zunächst jeder für sich, Zusammenhänge erkennen. Die Fäden scheinen ausgerechnet dort zusammenzulaufen, wo die Hexer (Skinwalker) auf ihre Opfer lauern...
In "Der Kojote wartet" spielt die Navajo-Mythologie keine so große Rolle für den Fall wie in einigen anderen Bänden um die Navajo-Cops Leaphorn und Chee. Dennoch ist sie präsent; die Mythen um den sinistren Kojoten, die kaum einer besser kennt als Ashie Pinto, ziehen sich als Motiv durchs Buch und bestimmen die Atmosphäre. Wie öfter bei Hillerman, so geht es auch hier nicht ausschließlich um die Aufklärung eines Mordes.
Vor allem geht es um den Kojoten der Navajo-Überlieferung und um das Unwesen, das er treibt -- und bei dem nicht immer die Guten gewinnen, leider.
Auch wenn die Handlung von "Der Kojote wartet" einige kleinere Längen hat -- spannend ist dieser Krimi allemal, vor allem aber gut geschrieben, mit stimmigen Personen- und Landschaftsschilderungen, und ganz nebenbei lernt man ein wenig die fremde Welt der Navajos kennen.
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Solide 13. Juni 2009
Format:Taschenbuch
Jim Chees Partner verbrennt im Streifenwagen - verdächtigt wird ein alter, betrunkener Schamane. Jim sucht nun die Beweise für den Mord, während seine Freundin Janet Pete den alten Mann als Anwältin vertritt. Joe Leaphorn mischt sich in den Fall auf hartnäckiges Drängen der attraktiven Ethnologin Louisa Bourebonette ein. Schließlich decken Jim und Joe ein Komplott auf, das über akademische Zirkel bis hin zur Legendenbildung um Butch Cassidy reicht...

Wie immer ist auch dieser Hillerman-Krimi sorgfältig und liebevoll geschrieben; alle Charaktere dürfen glänzen, und Leaphorns sich ändernde Einstellung zu Professor Bourebonette ist besonders nett zu beobachten. Dennoch: Obwohl der Plot solide ist, hat mich die Auflösung des Falls nicht komplett überzeugt. Daher einen Stern Abzug!
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Joe Leaphorn und Jim Chee arbeiten einmal wieder am selben Fall - Chee als Zeuge und Ermittler eines Polizistenmordes, und Leaphorn, weil er mit dem Tatverdächtigen weitläufig verwandt ist und es eine Frage der Navajo-Ehre ist, der Familie in Not zu helfen. Über unerklärliche, weiß angemalte Felsen, einen Historiker, eine Professorin für Mythen der Völker und eine spannende Wildwestgeschichte tasten sich Chee und Leaphorn an die Lösung dieses harten Falles heran. Das Buch ist ein typischer Hillerman-Thriller, angesiedelt bei der indianischen Polizei im Four-Corners-Reservat. Allerdings tritt hierbei die sonst bei Hillerman stark einbezogene indianische Mythologie und Tradition etwas in den Hintergrund, um eine Geschichte aus dem Milieu der Weißen und den dazugehörigen Kriminalfall zu formen. Lediglich ein indianischer Geschichtensammler und -erzähler beleuchtet ein wenig die Welt der Navajos. Und Jim Chee zerbricht sich den Kopf über Janet Pete, die - wie kann es anders sein - den Tatverdächtigen verteidigt und darüber Differenzen mit Chee hat. Wird Chee endlich glücklich mit Janet Pete? (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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