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Der Klavierstimmer.Roman.
 
 
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Der Klavierstimmer.Roman. [Unbekannter Einband]


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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: btb Verlag in der Verlagsgruppe Random House GmbH; München;,
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442735459
  • ISBN-13: 978-3442735457
  • ASIN: B0018ZMYP0
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.660.725 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
59 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
...wird diesen Roman lieben. Pascal Mercier, ein wirklicher Könner seiner Zunft, beweist uns erneut seine Kunst, mit Worten zu spielen. Auf subtile Weise, sehr poetisch und eindrucksvoll, enthüllt der Roman "Der Klavierstimmer" ein Familiendrama, dass mir persönlich ein paar mal ein lautes: "Nein, das jetzt nicht auch noch!" entlockte. Pascale und Patricia,Geschwister, werden aus verschiedenen Teilen der Welt nach Hause gerufen: Ihr Vater, einer der besten Klavierstimmer, habe während einer Opernaufführung einen berühmten italienischen Tenor erschossen. Was mag den glücklosen Opernschreiber zu dieser Tat bewogen haben? Das Geschwisterpaar, durch eine tiefe und nur zum Teil platonische Liebe eng verbunden, beschließt, die eigenen Gefühle, Gedanken und das Erlebte ihrer Kindheit in einer Art Tagebuch niederzuschreiben um es dem jeweils anderen zum Lesen zu geben. In diesen Tagebüchern, immer abwechselnd dargeboten, entblättert sich für den Leser erst nach und nach die gesamte Tragik und der Verfall einer Familie.
Ich mag den langsamen, sprachlich dichten und psychologisch eindringlichen Schreibstil von Pascal Mercier, obwohl "Der Klavierstimmer" auch einige unnötige Längen bereithält, wo das Ganze ein bisschen langweilig zu werden droht. Deshalb ein Punkt Abzug.
Eine Empfehlung für die Liebhaber poetischer und ruhiger Romane.
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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der beeindruckende Roman "Der Klavierspieler" von Pascal Mercier hat mich zu der Erkenntnis gebracht, daß Erfolgsstreben in den meisten Fällen ein Fiebern nach Anerkennung, Beachtung und Liebe ist, so wie es sich im Leben des Protagonisten Frédéric Delacroix, alias Fritz Bärtschi, darstellt, dem es vorerst nicht genügt, als hervorragender Klavierstimmer seine Bestimmung zu finden, sondern, der den Traum hegt, als Opernkomponist zu Ruhm und Ehren zu gelangen.

Nachdem Fritz Bärtschi zuerst einige Jahre seiner Kindheit im Heim verbringt und dann von dem Klavierstimmer Pierre Delacroix und seiner Frau Sophie adoptiert wird, lernt er in seinem neuen Zuhause die Liebe zur Musik kennen. Diese wiederum soll ihm nun dabei helfen, den Applaus seiner Mitmenschen zu erlangen.

Mit Chantal, die er heiratet und die selbst durch den Einfluß eines "Übervaters" psychisch nicht ganz "koscher" ist, erzieht er die Zwillinge Patricia und Patrice. Diese, die nun selbst unter dem Einfluß der nicht ganz einfach zu nehmenden Eltern stehen, erzählen die Geschichte abwechselnd aus ihrer Sicht.

Nach wiederholten Ablehnungen seiner Werke und daraus sogar resultierenden Mordgedanken, gelangt Frédéric Delacroix am Ende zu der plötzlichen Erkenntnis, daß es eigentlich seine Bestimmung ist, einzig und allein ein guter Klavierstimmer zu sein. Seine Gedanken: "...und das genügt!" lassen plötzlich alle Anspannung von ihm - und dem Leser - abfallen.

Fazit des Romans "Der Klavierstimmer" ist letztendlich die Aussage, daß es nicht der Applaus der Mitmenschen ist, der ein Leben lebenswert macht, sondern die Fähigkeit, die eigene Begabung zu erkennen und sie als gleichwertig zu akzeptieren, um dann durch deren Einsatz im Leben Seelenfrieden zu erlangen.

Der Autor bezaubert in seinem Werk "Der Klavierstimmer" außerdem durch die erkennbare Liebe zur Sprache, die Brillanz poetischer Darstellung und die große Sensibilität des Erzählens, die mich beim Lesen begeistert haben.

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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Frederic Delacroix, Deutschschweizer, in Berlin wohnhaft, ist ein begnadeter Klavierstimmer und ein (weniger begnadeter) Operkomponist; seine Frau Chantal ("Maman") schwer morphiumsüchtig. Eines Tages erschießt Frederic einen berühmten italienischen Tenor während einer "Tosca"-Vorstellung in Berlin. Nun müssen die beiden Kinder Patricia und Patrice, die 6 Jahre vor dem oben erwähnten Vorfall Berlin fluchtartig verlassen haben, zurück zu ihren Eltern. Es beginnt die Aufarbeitung einer tragischen und höchst dramatischen Familiengeschichte...

Pascal Mercier, der inzwischen durch seinen Bestseller "Nachtzug nach Lissabon" auch einem breiteren Publikum bekannt ist, veröffentlichte 1998 diese höchst dramatische Familiensaga. Geschickt gewählt ist auch die Form des Romans: Die beiden Kinder schreiben sich in je 7 Heften (gegenseitig) die Geschichte ihrer Familie von der Seele. Schicht umd Schicht - wie bei einer Zwiebel - enthüllt sich dem Leser die Tragödie eines gescheiterten Künstlers und seiner Familie in all ihren Facetten. Und wenn dann eine deutsche Zeitung diesen Roman mit Thomas Mann "Buddenbrooks" vergleicht, ist dieser Vergleich gar nicht so weit herbeigeholt!

Ein faszinierendes, unheimlich beeindruckendes Werk auf höchstem sprachlichem Niveau!
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Die neuesten Kundenrezensionen
der Klavierstimmer - tiefe Einblicke in eine bewegte Familie
Der Roman "Der Klavierstimmer" hat mich sehr gefesselt und auch tief berührt.Im Vordergrund steht das Verbrechen eines Mordes an einem berühmten Operntenor. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von jaybe veröffentlicht
Der Klavierstimmer
Ich war von Nachtzug nach Lissabon begeistert und wollte unbedingt mehr von Pascal Mercier lesen, aber Der Klavierstimmer kommt nicht ganz daran hin.
Die Story ist gut. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von B. Kugler veröffentlicht
Zauberhaft
Wunderschöner Sprachgebrauch, meisterhafte Übersetzung. Abwegiger, absurder Inhalt, doch elegant, ausdrucksvoll
und grossartig erzählt. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Linde Nyhus veröffentlicht
Lesevergnügen für viele Stunden!
Mit dem 'Klavierstimmer' hat der Autor Pascal Mercier erneut einen Roman geschaffen ('Perlmanns Schweigen', 'Nachtzug nach Lissabon'), auf den sich der Leser zunächst erst mal... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Detlef Knut veröffentlicht
wunderbar
Ein wunderbar poetisches Buch, das anrührt ohne sentimental zu sein. Wer sich für Psychoanalyse interessiert, wird an den fein ausgearbeiteten Figuren und ihren... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Microschaf veröffentlicht
leise - ja, gewaltig - ja, langweilig - nie!
Mit ach so vielen Atributen könnte ich dieses Buch beschreiben! Wenn ich hier jedoch lese, dass die Geschichte zu konstruiert wirkt, dass es Längen gibt und... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Tilo Frenzel veröffentlicht
zu Beginn etwas schwierig...
Die Zwillinge Patricia und Patrice können ihren Ohren und Augen nicht trauen.
In der Oper in Berlin ist während einer Aufführung ein Mord geschehen. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von coffeefan veröffentlicht
zu empfehlen!
ich selber habe das buch sehr gerne gelesen.
und finde es sogar besser als sein bestseller "nachtzug nach lissabon". Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Eselohr veröffentlicht
Selbstverliebt, konstruiert und redundant
Merciers Roman ist handwerklich zweifellos gut gemacht. Hier schreibt jemand, der sein verbales Handwerkszeug beherrscht. Dafür gibt es von mir zwei Sterne. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von rainqueen veröffentlicht
unerträglich melodramatisch und künstlich
Das Buch ist spannend soweit, deshalb habe ich es auch ohne Probleme zuende lesen können - obwohl sich von Seite zu Seite meine Genervtheit und Angewidertheit steigerte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Januar 2010 von Leserin
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