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Der Klavierstimmer: Roman [Taschenbuch]

Pascal Mercier
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (55 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Oktober 2000
Ein berühmter italienischer Tenor wird während der Aufführung von Puccinis "Tosca" auf offener Bühne erschossen.

Die Kinder des Täters, die Zwillinge Patrice und Patricia, reisen nach Berlin, um zu verstehen, wie es zu dieser Tat kommen konnte. Schicht für Schicht legen sie die Beweggründe frei, die ihren Vater, einen legendären Klavierstimmer und glücklosen Opernkomponisten, zur Waffe greifen ließen.
Jahre zuvor waren sie vor ihrer inzestuösen Liebe in verschiedene Hemisphären geflohen. Ihr Wiedersehen und die zunächst unbegreifliche Tat des Vaters führen dazu, daß sie ihre Sprachlosigkeit beenden und aufschreiben, wie sie ihre einstige Intimität erlebt haben. Ein befreiender Prozeß des Erinnerns beginnt.


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: btb Verlag; Auflage: 10. (1. Oktober 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442726549
  • ISBN-13: 978-3442726547
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (55 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.067 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Im richtigen Leben heißt der Schweizer Autor Pascal Mercier eigentlich Peter Bieri und lehrt an der Berliner Universität Philosophie.

So wie es nach seinem zweiten, jetzt erschienenen Roman, Der Klavierstimmer aussieht, hat er sein Thema, oder das Thema ihn, gefunden.

Im Mittelpunkt seiner Romane steht die Sprache. Während er in seinem Erstling Perlmanns Schweigen einen Übersetzer mit den Tücken seines Berufsstandes ringen läßt, der nichts mehr zu sagen weiß, obwohl er die Sprache mehr liebt als alles andere, geht Mercier in seinem neuen Werk der Frage nach, inwieweit sich die Person und ihre Identität mittels des gesprochenen oder geschriebenen Wortes abgrenzen kann. Doch keine Angst, Mercier verpackt den philosophischen Hintergrund in eine psychologisch reizvolle, äußerst fesselnde Familientragödie.

Die Zwillinge Patrice und Patricia werden überraschend aus Paris bzw. Chile nach Hause gerufen, da ihr Vater verhaftet worden ist. Ihm wird vorgeworfen, bei einer Opernaufführung auf offener Bühne den Tenor erschossen zu haben. Hat der besonnene, ruhige Mann, der ganz in seinem Beruf als Klavierstimmer aufging, und dem die Musik die Welt bedeutet, tatsächlich diese Tat begangen?

Die Zwillinge wollen die ganze Wahrheit herausfinden und so beschließen sie, daß jeder seine Eindrücke in einem eigenen Tagebuch aufschreiben soll, das sie am Ende austauschen wollen.

Für den Leser entwickelt sich in diesen Aufzeichnungen jeweils aus weiblicher und männlicher Sicht eine unglaubliche Spannung. Die verschiedenen Blickwinkel, die enge Beziehung der Zwillinge untereinander sowie zu ihren Eltern, geben Einblicke in ein grausames Familiendrama, das sich stückweise in seiner ganzen Dramatik enthüllt.

Ein wenig erinnert die Komposition des Klavierstimmers an Javier Marias Bestseller Mein Herz so weiß. Beide Bücher beginnen mit einem ungewöhnlichen Todesfall, die Neugierde des Lesers ist geweckt und ehe er sich versieht, ist er in ein dichtes Geflecht an Beziehungen hineingezogen worden. Allerdings liest sich Mercier weitaus einfacher und flüssiger als sein spanischer Kollege.

Doch er ist ein ebenso gebildeter und kluger Autor. Kein Element steht in seinem Roman unüberlegt, alles ist intelligent durchdacht und miteinander verknüpft. Während der Klavierstimmer unverdrossen Abend für Abend an seiner neuen, wiederum erfolglosen Oper Michael Kohlhaas komponiert, wird er selbst zu dieser Kleist'schen Figur im eigenen Leben.

Am Ende, wenn die Tagebücher ausgetauscht werden, bleibt wieder die Sprache übrig und die Frage: "[I]st die stille Beschäftigung mit Worten die wirkungsvollste Art, das Leben zu verändern -- wirkungsvoller als die lauteste Explosion?" --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Pascal Merciers 'Der Klavierstimmer' in einer Neuausgabe, kompakt und kuschelig in Volleinen, ist ebenso schön." (Freundin)

"Sprachkraft, psychologische Glaubwürdigkeit und inhaltliche Ernsthaftigkeit sind, Ingredienzen eines Buches, welches ich nicht nur Künstlern als äusserst lesenswert empfehlen möchte." (Ensemble, Ausgabe 49)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
50 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Psychogramm eines Schattenkünstlers 20. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der beeindruckende Roman "Der Klavierspieler" von Pascal Mercier hat mich zu der Erkenntnis gebracht, daß Erfolgsstreben in den meisten Fällen ein Fiebern nach Anerkennung, Beachtung und Liebe ist, so wie es sich im Leben des Protagonisten Frédéric Delacroix, alias Fritz Bärtschi, darstellt, dem es vorerst nicht genügt, als hervorragender Klavierstimmer seine Bestimmung zu finden, sondern, der den Traum hegt, als Opernkomponist zu Ruhm und Ehren zu gelangen.
Nachdem Fritz Bärtschi zuerst einige Jahre seiner Kindheit im Heim verbringt und dann von dem Klavierstimmer Pierre Delacroix und seiner Frau Sophie adoptiert wird, lernt er in seinem neuen Zuhause die Liebe zur Musik kennen. Diese wiederum soll ihm nun dabei helfen, den Applaus seiner Mitmenschen zu erlangen.
Mit Chantal, die er heiratet und die selbst durch den Einfluß eines "Übervaters" psychisch nicht ganz "koscher" ist, erzieht er die Zwillinge Patricia und Patrice. Diese, die nun selbst unter dem Einfluß der nicht ganz einfach zu nehmenden Eltern stehen, erzählen die Geschichte abwechselnd aus ihrer Sicht.
Nach wiederholten Ablehnungen seiner Werke und daraus sogar resultierenden Mordgedanken, gelangt Frédéric Delacroix am Ende zu der plötzlichen Erkenntnis, daß es eigentlich seine Bestimmung ist, einzig und allein ein guter Klavierstimmer zu sein. Seine Gedanken: "...und das genügt!" lassen plötzlich alle Anspannung von ihm - und dem Leser - abfallen.
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68 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
...wird diesen Roman lieben. Pascal Mercier, ein wirklicher Könner seiner Zunft, beweist uns erneut seine Kunst, mit Worten zu spielen. Auf subtile Weise, sehr poetisch und eindrucksvoll, enthüllt der Roman "Der Klavierstimmer" ein Familiendrama, dass mir persönlich ein paar mal ein lautes: "Nein, das jetzt nicht auch noch!" entlockte. Pascale und Patricia,Geschwister, werden aus verschiedenen Teilen der Welt nach Hause gerufen: Ihr Vater, einer der besten Klavierstimmer, habe während einer Opernaufführung einen berühmten italienischen Tenor erschossen. Was mag den glücklosen Opernschreiber zu dieser Tat bewogen haben? Das Geschwisterpaar, durch eine tiefe und nur zum Teil platonische Liebe eng verbunden, beschließt, die eigenen Gefühle, Gedanken und das Erlebte ihrer Kindheit in einer Art Tagebuch niederzuschreiben um es dem jeweils anderen zum Lesen zu geben. In diesen Tagebüchern, immer abwechselnd dargeboten, entblättert sich für den Leser erst nach und nach die gesamte Tragik und der Verfall einer Familie.
Ich mag den langsamen, sprachlich dichten und psychologisch eindringlichen Schreibstil von Pascal Mercier, obwohl "Der Klavierstimmer" auch einige unnötige Längen bereithält, wo das Ganze ein bisschen langweilig zu werden droht. Deshalb ein Punkt Abzug.
Eine Empfehlung für die Liebhaber poetischer und ruhiger Romane.
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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blicke sind seltsame Wesen... 2. Mai 2006
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Frederic Delacroix, Deutschschweizer, in Berlin wohnhaft, ist ein begnadeter Klavierstimmer und ein (weniger begnadeter) Operkomponist; seine Frau Chantal ("Maman") schwer morphiumsüchtig. Eines Tages erschießt Frederic einen berühmten italienischen Tenor während einer "Tosca"-Vorstellung in Berlin. Nun müssen die beiden Kinder Patricia und Patrice, die 6 Jahre vor dem oben erwähnten Vorfall Berlin fluchtartig verlassen haben, zurück zu ihren Eltern. Es beginnt die Aufarbeitung einer tragischen und höchst dramatischen Familiengeschichte...

Pascal Mercier, der inzwischen durch seinen Bestseller "Nachtzug nach Lissabon" auch einem breiteren Publikum bekannt ist, veröffentlichte 1998 diese höchst dramatische Familiensaga. Geschickt gewählt ist auch die Form des Romans: Die beiden Kinder schreiben sich in je 7 Heften (gegenseitig) die Geschichte ihrer Familie von der Seele. Schicht umd Schicht - wie bei einer Zwiebel - enthüllt sich dem Leser die Tragödie eines gescheiterten Künstlers und seiner Familie in all ihren Facetten. Und wenn dann eine deutsche Zeitung diesen Roman mit Thomas Mann "Buddenbrooks" vergleicht, ist dieser Vergleich gar nicht so weit herbeigeholt!

Ein faszinierendes, unheimlich beeindruckendes Werk auf höchstem sprachlichem Niveau!
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Faden verloren: Mercier und Ich 15. Februar 2009
Format:Taschenbuch
Nach Merciers "Nachtzug" verlangte es mich, in eine neue Geschichte von ihm einzutauchen. Und es wurde zur Qual, nur meine Treue zu Mercier ließ mich durchhalten. Die ersten 200 Seiten und viele Abschnitte im Schluss geben keinen wirklichen Mehrwert zum letztlich doch sehr originellen und spannenden Kern der Erzählung. Die überempfindlichen mimosenhaften und doch exzentrischen, inzestiösen Figuren nervten und bekommen in ihren seelischen Zuständen soviel Raum, dass es bis zum fast Aufgeben langweilig wird. Dieses anhaltende und übertriebene Gelaber und die zu vielen Nebensächlichkeiten um den zentralen Handlungsfaden herum zerstören das Werk, das eines werden hätte können. Der häufige Wechsel der Erzählebenen hat der Verwirrung nur noch mehr zugetan. Nur in der Kerngeschichte erkannte man Mercier wieder, den Philosophen und den Goldschmied der Worte, aber das konnte den Gesamteindruck dann doch nicht mehr retten. Resumee: Sehr gute Story, Ausführung leider vergurkt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Die seltsame Familie Delacroix...
Der 1944 geborene Berner Philosoph Peter Bieri schreibt auch Romane unter seinem Alias Pascal Mercier. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von Shaun veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen lähmend
Nach dem Roman "Nachtzug nach Lissabon" den ich kaum aus der Hand legen konnte, ist "Der Klavierstimmer" eine echte Enttäuschung!! Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von 0650hotstuff veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Klavierstimmer
Das Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann geschlagen. Die Geschichte ist sehr fesselnd, die Wortwahl faszinierend. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von anna veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen einfach Spitze
selten so ein gutes Buch gelesen. Die Qualität ist hervorragend. Es ist doch immer gut, mal bei Amazon vorbeizuschauen.
Vielen Dank
Vor 12 Monaten von Christel Bührig veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen feinfühliges Familiendrama
Eine Mordfall der sich in einer feinfühligen Aufrollung der Familiengeschichte durch die Zwillingskinder des Täters erklärt. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Simplyme veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super
Ich mag den Autor sehr gern. Stecke noch in den ersten Seiten, aber finde es schon jetzt wieder einmal sehr gelungen! :)
Vor 13 Monaten von Anne veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen atemberaubend
Wie immer bei Pascal Mercier bewegen sich Geschichte, Sprache und Spannung im Bereich der Superlative. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super guter Roman
Dieser Roman ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend. Inzwischen habe ich es bereits mehrmals verschenkt oder meine Freunde darauf aufmerksam gemacht.
Vor 18 Monaten von Alfred veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Klavierstimmer
Wer in einem Buch mehr sucht als Action und Wert legt auf ausgefeilte wortreiche Sprache, die in ihrer Faszination nicht zu übertreffen ist, der hat mit diesem Buch die... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Brigitte Günther veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Ozean des Denkens und Fühlens
Der Klavierstimmer ist ein gedankenreiches und tiefes Buch, ein Buch das Räume durchmisst, die von Berlin bis Chile, New York und San Franzisko sowie von Mailand über... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Thomas Würtz veröffentlicht
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