Neu kaufen

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 21,36

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Jetzt eintauschen
und EUR 3,75 Gutschein erhalten
Eintausch
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Klang der Zeit. 6 CDs [Audiobook] [Audio CD]

Richard Powers , Ulrich Matthes
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (60 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 36,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Nur noch 2 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Mittwoch, 22. Mai: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch EUR 9,95  
Audio CD, Audiobook EUR 36,00  

Kurzbeschreibung

15. März 2005
In einem Roman mit großen Figuren, farbigen Dialogen und vor dem Tableau der Rassenunruhen der letzten Jahrzehnte Amerikas erzählt Richard Powers die Geschichte einer Familie mit zwei Hautfarben die eines vor den Nazis geflüchteten jüdischen Wissenschaftlers und einer Afroamerikanerin. Ihre Ehe wäre in vielen Staaten der USA noch ein Verbrechen, doch in New York fühlen sie sich sicher. Sie vertrauen ganz auf den amerikanischen Traum, dass sich jeder selbst neu erfinden kann. Mithilfe der Musik bauen sie ein Nest, das alle Dissonanzen der Welt fernhalten soll. Und es scheint zu gelingen: Der älteste Sohn wird ein gefeierter Tenor und Liedsänger, der mittlere begleitet ihn am Klavier, und einzig die Tochter durchschaut, dass sich nur Weiße leisten können, über die Hautfarbe hinwegzusehen, und schließt sich den Black Panthers an.

Denn wie eine Melodie sich nur in der Zeit der Musik entfaltet, entgeht keiner der Geschichte seiner Gegenwart: die Musik mag Zuflucht sein vor der Frage nach der Hautfarbe, doch schließlich droht die Familie an ihr zu zerbrechen.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Wird oft zusammen gekauft

Der Klang der Zeit. 6 CDs + Das größere Glück + Das Echo der Erinnerung. 6 CDs
Preis für alle drei: EUR 95,85

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen


Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Universal Music; Auflage: 1., Aufl. (15. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3829115008
  • ISBN-13: 978-3829115001
  • Größe und/oder Gewicht: 14,4 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (60 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 433.940 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Marian Anderson war eine der eindruckvollsten Sängerinnen ihrer Zeit. In den 30er-Jahren wurde die amerikanische Künstlerin in vielen europäischen Konzertsälen gefeiert, Dirigenten und Komponisten wie Sibelius oder Toscanini priesen ihre Stimme als Jahrhundertbegabung. In ihrer Heimat jedoch war die Bewunderung nicht so einhellig, denn Marian Anderson war schwarz. Als man ihr 1939 den Auftritt in einer der besten Konzerthallen Washingtons, der Constitution Hall, versagte, intervenierte Amerikas First Lady Eleanor Roosevelt. Mit ihrer Unterstützung arrangierte man ein Freiluftkonzert der Sängerin vor dem Lincoln Memorial, das von 75.000 Zuschauern besucht wurde -- ein Ereignis von hohem symbolischem Wert, das allerdings wenig am bestehenden Rassismus des weißen gegenüber dem schwarzen Amerika änderte.

In Richard Powers grandiosem Roman Der Klang der Zeit ist das legendäre Konzert eine wichtige Schlüsselszene. Nicht nur treffen sich hier die Eltern der Hauptfiguren zum ersten Mal und finden über ihre Liebe zur Musik zueinander, der Gegensatz zwischen trennendem Rassismus und versöhnender Kunst, unter der Marian Anderson zu leiden hatte, wirft von Beginn an auch einen bedrohlichen Schatten auf die Beziehung zwischen dem deutsch-jüdischen Emigranten David Strom und der Afroamerikanerin Delia Daley. Auch wenn David und Delia alles tun, um ihre drei Kinder vor dieser Bedrohung zu schützen, erweist sich die destruktive Kraft rassistischer Vorurteile letztlich stärker als die Kraft der Musik, aus unterschiedlichen Stimmen harmonische Kompositionen zu formen. Am Ende zerbricht die Familie und die Musik, die durch die Geschichte weht, wird zum Abgesang auf eine Utopie: die Überwindung des Rassismus durch den Einklang von Schwarz und Weiß.

Der Klang der Zeit ist selbst durch den Versuch bestimmt, aus Gegensätzen Harmonie zu erzeugen, wenn auch eine fragile. Der Roman verwebt die Geschichte der Musikerfamilie Strom mit der Entwicklung der amerikanischen Gesellschaft zwischen den 20er-Jahren und den Rassenunruhen im Los Angeles der 90er, zugleich aber verbindet der Roman auch die Denkwelten der Physik mit den Kunstwelten der Musik. Wie auch in seinen anderen Romanen, z.B. Schattenflucht und Galathea 2.2 betrachtet Powers Kunst und Wissenschaft nicht als Widersprüche, sondern als gegenseitig erhellende Versuche des Menschen, sich selbst und seine Welt zu verstehen und zu verändern. Die Melancholie des Abgesangs, die deutlich im Roman zu spüren ist, mag gerade darin liegen, dass weder Wissenschaft noch Kunst den Rassismus aus der Welt schaffen konnten. Das kann natürlich auch Powers nicht, und doch ist Der Klang der Zeit gerade deshalb ein sehr mutiges Buch, das ein Ideal zu verteidigen versucht, ohne die Realität leugnen zu wollen. --Peter Schneck -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Eine magische Symphonie der Worte, wobei jedes Instrument, jede Geige und jede Bratsche, dem Ganzen verpflichtet bleibt. Richard Powers ist einer der gewaltigsten Erzähler seiner Zeit." (Ulrich Sonnenschein, Frankfurter Rundschau)

"Fast achthundert Seiten hat dieses Buch, und keine Seite ist zu viel." (Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung)

"Wir wüssten in der gegenwärtigen jungen europäischen Literatur schon Franzen und Eugenides nur wenige an die Seite zu stellen. Aber Powers geht über beide noch ein gutes Stück hinaus." (Andreas Isenschmid, Sonntagszeitung)

"Der größte lebende Romanautor Amerikas." (Boston Review)

"Er ähnelt den Großen des 19. Jahrhunderts, Balzac, Zola oder Tolstoj." (New York Times)

"Unter den heute schreibenden Romanciers ist er vielleicht der klügste." (The Village Voice)

"Der Teilchenbeschleuniger unter den Romanciers." (New York Times)

"Ein Wunder von einem Buch. Jeder Absatz ein Geistesblitz." (Stephan Draf, Stern)

"Der große amerikanische Romanautor Richard Powers erzählt in "Klang der Zeit" eine Geschichte voll Armut und Schönheit über eine Familie mit zwei Hautfarben und einer Leidenschaft: der Musik. Entstanden ist ein cinematographischer Roman über Amerikas jüngste Vergangenheit, über die Lüge, auf der seine Gegenwart baut, und eine einzigartige Liebeserklärung an die Musik. Zeitkritik, Gesellschaftsporträt, Sehnsucht nach einer Schönheit, die den alltäglichen Rassismus besiegt. Richard Powers verknüpft dies zu einem großen Roman." (Susanne Weingarten, Der Spiegel) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nachklang 5. August 2004
Von Leserin
Format:Gebundene Ausgabe
Man muss sich Zeit nehmen, um das Buch "Der Klang der Zeit" zu lesen. Die Geschichte von einem weißen Mann, der Anfang der 40er Jahre eine schwarze Frau heiratet und mit ihr drei Kinder bekommt, entwickelt sich zwar stetig, aber langsam. Richard Powers' Schreibstil zwingt den Leser zum Kauen....Verschlingen kann man diese Geschichte auf über 750 Seiten definitiv nicht.

Ich habe das Lesen des Buches genossen, wenngleich mir gegen Ende ein wenig die Luft ausgegangen ist, weil ich letztlich doch ein anderes Tempo beim Lesen einer Geschichte habe als Powers beim Erzählen derselben. Dass ich die letzten hundert Seiten nicht mehr mit der anfänglichen Lust gelesen habe, lag auch daran, dass Powers den Rassismus in Amerika überwiegend intellektuell seziert und seine Figuren (die schwarzen sowie die weißen) deswegen ein bisschen "blutleer" daherkommen. Der Vater, Wissenschaftler, hat das Denken zu seinem Beruf gemacht, seine Söhne, Musiker, sind zwar hoch talentiert, aber emotional zurückgeblieben. Die Mutter, Delia, bleibt immer ein wenig hinter den Männern in dieser Geschichte verborgen; ihre Tochter hingegen scheint aus nichts anderem als Gefühlen, vorzugsweise Wut, zu bestehen. Aus meiner Sicht blieb die Geschichte solange interessant, wie alle fünf zusammen waren und versuchen mussten, mit dem Farbkontrast in der Familie sowie dem sie umgebenden Rassismus klar zu kommen. Bereits mit dem Tod von Delia bricht ein Großteil der Geschichte weg.

Mehr als die musikalischen Ausführungen, die mich am Ende dann doch ein wenig nervten, weil ich den Eindruck hatte, dass Powers nur zu gern zeigen möchte, dass er überdurchschnittlich viel Ahnung hat, haben mich die Ausführungen über Raum und Zeit und die Krümmung des Menschen dazwischen begeistert. Über manche Sätze von ihm kann man schon mal gediegen eine Woche philosophieren. Noch einmal mit der Sicht des Autoren ausgestattet über die Atombombe nachzudenken, war überaus spannend. Auf diesem Terrain scheint mir Powers sicherer zu sein als im Bereich Musik oder bei der Entwicklung einer Familiensaga à la Kunta Kinte.

Insgesamt finde ich es ein gutes und wichtiges Buch. Ich werde sicher noch mehr von Powers lesen, insbesondere wenn ich "geistige Nahrung" brauche.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
82 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Nestbau zu Wasser und Fischen in der Luft 27. Mai 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Richard Powers hat mit "Der Klang der Zeit" einen Roman geschrieben, von dessen Qualität ein Jahrzehnt nur wenige hervorbringt. Das ist keine unvorsichtige These. Powers' neues, 765-seitiges Opus Magnum ist ein bravourös konzipierter, satter Dreiklang aus den Themen Musik, Physik und Rasse. Ein Dreiklang, der trotz enormer Komplexität, vollends harmonisiert und nicht überfordert.

David und Delia, Angehörige unterdrückter Minderheiten, treffen beide aus einem Fluchtreflex aufeinander. David, jüdischer Physiker aus Deutschland, flieht vor den Nazis. Delia, dunkelhäutig, entflieht ihrem vom Rassismus geprägten amerikanischen Alltag. An diesem Tag (Ostersonntag 1939) flüchten sich beide nach Washington, zum legendären Freiluftkonzert am Lincoln-Denkmal der schwarzen Altistin Marian Anderson, der aufgrund ihrer Hautfarbe ein Auftritt in der Constitution Hall verwehrt blieb. Als David nach einem Wiedersehen mit Delia fragt und sie wieder und wieder mit "unmöglich" antwortet, wäre das beinahe schon das Ende vor dem Anfang gewesen. Aber beide halten irgendeinen Schlüssel für die Zukunft in ihren Händen, der beide schließlich doch noch das tollkühne Wagnis einer schwarz-weißen Zweisamkeit eingehen lässt. David gibt ihrer gemeinsamen Zukunft, trotz der von der Zeit diktierten Rassenproblematik, mit einem jüdischen Sprichwort Zuversicht, das zum Leitmotiv des gesamten Romans wird: "Der Fisch und der Vogel können sich verlieben."

David kann die Fratze des Rassismus nicht erschrecken. Er, Inhaber des Lehrstuhls für theoretische Physik an der renomierten Columbia University, versucht Einsteins großes Erbe, die Relativitätstheorie, voranzubringen. Für David ist nicht nur die Zeit relativ. Auch Rasse stellt für ihn keine feststehende Größe dar. Also antwortet er auf die drängenden Fragen seiner drei Kinder, zu welcher Rasse sie eigentlichen gehören: "Ihr macht eure eigene Rasse auf."

Natürlich muss dieser Versuch der Kinder, jenseits aller Rassenideologie irgendwo zwischen schwarz und weiß sich selbst zu erfinden, jäh scheitern. Zwar kann die Familie von Fisch und Vogel anfangs allen Repressionen entfliehen in ein Refugium aus Musik. Doch als die Kinder so langsam das Nest verlassen, schafft es keiner der drei, "eine eigene Rasse aufzumachen". Obwohl die Kinder vom Vater David immer wieder sein Konzept von Zeit erklärt bekommen, nämlich, dass die Zeit nicht vergeht, sondern einfach "ist", dass das "Jetzt" nichts als eine "raffinierte Lüge" ist - sind alle drei zu sehr in ihrer eigenen Zeit verhaftet. Der erstgeborene Jonah, der als Tenor eine erfolgreiche Karriere einschlägt, lebt in der Zukunft. Er ignoriert schlicht und einfach die Frage nach schwarz oder weiß und wirkt realitätsfern. Die Jüngste, Ruth, verlässt als Erste den gemeinsamen Zufluchtsort Musik, bricht mit ihrem weißen Vater und schließt sich den tendenziell radikalen Black Panthers an. Sie orientiert sich zu sehr an der Vergangenheit, scheint borniert, vielleicht etwas reaktionär. Joseph schließlich, über weite Strecken der Ich-Erzähler des Romans, hat sich in der Gegenwart verfangen. Seine Bestimmung ist das Begleiten. Zuerst als Pianist an der Seite seines Bruders, dann als Lehrer an der Grundschule, die Ruth aufbaut. Joseph gelingt es nicht, etwas Eigenes aufzubauen (Jonah nennt ihn "Mule", in der Etymologie des Namens ist der zeugungsunfähige Maulesel enthalten), sein Leben ist eine Collage aus Schondagewesenem.

"Der Fisch und der Vogel können sich verlieben." War das am Ende ein Experiment, das von Anfang an utopisch sein musste? Nein, denn David und Delia teilten bei dem Konzert, als zwischen ihnen alles begann, einen Moment, in dem die Musik von Marian Anderson die Zeit zum Stillstehen brachte. In diesem Moment war alles vereint: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Über diesen Moment der eingefrorenen Zeit hinaus, teilten sie jedoch noch etwas, das beide für alles, was da kommen mag, versöhnlich stimmte. Etwas wie Schönheit. Oder Freude.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Familiengeschichte aus dem farbigen Amerika 3. Juni 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Richard Powers Der Klang der Zeit S.Fischer ISBN 3 10 059021 X

Der Klang der Zeit ist ein überdimensioniertes Werk, daß die amerikanische Geschichte der Rassensikriminierung von den frühen vierziger Jahren bis in die neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts in Worte fasst.
Am Beispiel einer schwarzen Familie, deren Tochter sich mit einem aus Deutschland geflohenen Juden verbindet, entsteht ein gewaltiges Familienepos, das Rassenhaß, Ausgeschlossensein, Verzweiflung und Identitätssuche in sich vereint. Verbindendes Glied zwischen den Beteiligten ist die Musik, insbesondere die alte Musik vom Barock bis hin zur Klassik und später noch zum Jazz.

Delia, die farbige Mutter, und David, der jüdische Vater, bestimmen ihren Kindern Jonah, Joseph und Ruth ein Leben in Freiheit, die die Musik ihnen gewährleisten soll. Joseph, aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird, bleibt der Bruder, der allen anderen hilft, nie aber zu einem eigenen Stil und Leben für sich findet.
Von Verfolgung, Wut, Auflehnung und Hass handelt die Geschichte, von Familienzerwürfnissen um der Ideale willen, von Hoffnung und Vergeblichkeit.
Daß die Musik eine so große Rolle spielt, gibt dem Ganzen einen hintergründig -tiefsinnigen Gehalt: Bachs Motetten, Kantaten und Passionen spiegeln sinnbildlich die Leiden der Schwarzen in einer sie diskriminierenden Welt.
Der Gesang von Jonah, der sich zu immer höheren Sphären versteigt, läßt die Hoffnung auf ein besseres Leben erahnen.
Für die kenntnisreichen Liebhaber der Musik gibt es Finessen zu erfahren, die den gewöhnlichen Musikliebhaber ein wenig irritieren könnten. Nie aber habe ich in vergleichbarer Weise Ausdruck dafür gefunden, wie Musik wahrgenommen werden kann , wie sie uns Menschen zu Höhenflügen und zu einem Glück verleiten kann , das uns in schwerster Zeit in einer Gemeischaft von Gleichen Trost zu spenden vermag. Daß am Ende die Utopie einer ersehnten Freiheit scheitert, weil sie an die Grenzen der menschlichen Realität stößt, die diese Freiheit nicht jedem gewähren will, das ist die Tragik in dieser Geschichte.

Es ist ein wunderbar geschriebens Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann geschlagen hat.

Cl.B.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen höchster Lesegenuss
Ich habe selten ein Buch so geliebt wie dieses: Nachdem ich anfangs mit dem Zeitenwechsel Probleme hatte (es wird von 3 Generationen einer Familie im Wechsel erzählt) hat mich... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Eduard Hartmann veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Nur nicht als Hörbuch!
Eines der schönsten Bücher völlig verstümmelt!

Ein Buch, das einer Omage an die Musik und an die Liebe zwischen unterschiedlichster Kulturen gleicht. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Lars Schwend veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen drei Themen
Unglaublich ergreifende Liebesgeschichten stehen im Mittelpunkt dieses Romans.
Allerdings sollte man mindestens für zwei der drei folgenden Themen Interesse haben,... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Uli veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bestseller-Listen haben manchmal Grandioses ......
Bestseller-Listen haben manchmal Grandioses zu bieten.
Dieses Buch ist das beste Beispiel dafür. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Claudia Meier veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein wahrhaft großartiger "Historischer Roman"
Viel ist in den Rezensionen über dieses Buch gesagt worden. Es braucht nicht alles wiederholt zu werden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. April 2011 von Abendleser
5.0 von 5 Sternen Eine Leseoffenbarung - was für eine Sprache!
... es ist schon alles Wichtige zu diesem Roman gesagt, daher hier nur noch einmal 5 Sterne, auch für die Übersetzung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. April 2011 von Korbinian Birglbichler
5.0 von 5 Sternen Der Versuch eine neue Welt zu schaffen
Was für ein geschriebenes Epos. Mir fällt kaum vergleichbares ein, in dem Worte wie Musik komponiert werden und in ihrer Einmaligkeit und Komplexität eine Sprache... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2011 von Alexandra Graßler
5.0 von 5 Sternen Große Klasse
Das Buch war ein Geschenk, und bis dahin hatte ich noch nichts über Richard Powers gehört. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. September 2010 von Onkel Tom
1.0 von 5 Sternen Total enttäuschend...
Ich habe mich jetzt ungefähr ein halbes Jahr mit diesem Buch herum gequält und gebe mich nun nach ungefähr 200 Seiten endgültig geschlagen: ich halte es einfach... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2009 von nicie82
3.0 von 5 Sternen Formal überzeugend, aber...
...trotzdem kein ganz grosser Wurf-trotz aller Lobeshymnen! Um was es genau geht, kann man den übrigen zahlreichen Besprechungen entnehmen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. September 2009 von Johannes Disch
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Musik, Gitarrenspieler 1 08.06.2012
Alle Diskussionen  
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de