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Der Kelim der Prinzessin: Roman [Taschenbuch]

Peter Berling
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

11. Juli 2006
Als um 1250 die Kreuzritter des Abendlandes die gefürchteten Mongolen im Kampf gegen den Islam zu Hilfe rufen, ahnen sie noch nicht, dass die Gräueltaten der Mongolen bald schon im eigenen Lager für Entsetzen sorgen. Bagdad und Aleppo sind bereits zerstört, nun steht Damaskus auf dem Plan. Nur eine geheime Bruderschaft, die sich die Versöhnung von Abendland und Orient auf die Fahnen geschrieben hat, kann die Eskalation noch aufhalten: das junge Königspaar Roc und Yeza, Erben des legendären Gralsgeschlechts und Hoffnungsträger für den Frieden. Doch dann sind die beiden Königskinder plötzlich spurlos verschwunden ...


Produktinformation

  • Taschenbuch: 527 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 1 (11. Juli 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404155394
  • ISBN-13: 978-3404155392
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 130.739 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gralssaga wird zur Pentalogie 28. März 2005
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Peter Berlings Tetralogie um "Die Kinder des Gral", die mit dem letzten Kapitel "Armageddon" in vierten Band "Der Schwarze Kelch" (1997) abgeschlossen schien, hat nun acht Jahre später mit "Der Kelim der Prinzessin" eine unerwartete Fortsetzung und ihren endgültigen Abschluss gefunden.

Bereits zwölf Jahre vor Dan Browns "Da Vinci Code" (2003) erschien mit "Die Kinder des Gral" der erste Teil von Berlings mittlerweile auf mehrere tausend Seiten angewachsenen mediävalen Gralsepos. Schon 1991 wurde dadurch eine breite Leserschar u. a. mit dem Languedoc, Rennes le Chateau, den Katharern und Templern, sowie der ominösen Prieuré de Sion vertraut gemacht. Die mit Belagerung und Fall des Montsegur (1244) beginnende Handlung brachte in den Fortsetzungen "Das Blut der Könige" (1993), "Die Krone der Welt" (1995) und insbesondere "Der schwarze Kelch" heftige Lichtung in den Reihen von Freund und Feind der Protagonisten Roger-Ramon-Bertrand Trencavel du Haute-Ségur (Roc) und Isabelle-Constance-Ramona Esclarmunde du Mont y Sion (Yeza) mit sich.

In "Der Kelim der Prinzessin" ist es Berling jedoch wieder gelungen, weitere erdichtete, teils skurrile Gestalten einzuführen, die neben und zusammen mit den historischen Personen agieren. Wie immer wurde auch an das leibliche Wohl gedacht, denn üppige und in allen Einzelheiten beschriebene Mahlzeiten fehlen ebenso wenig, wie deftige erotische Szenen. Berling hat neben seinem enormen historischen, auch das in seinem Sachbuch "Zodiak" (2002) vorgestellte, astronomische Wissen eingebracht. Einige sachliche Ungereimtheiten (z. B. wenn der Eindruck erweckt wird, dass die eigenständige, indoeuropäische Sprache der Kurden ein Dialekt des semitischen Arabisch sei) fallen daher nicht ins Gewicht. Die Handlung setzt im Jahre 1260 mit der Eroberung der syrischen Metropole Damaskus ein und findet im selben Jahr ihr furioses Finale in der Schlacht von Ain Dschalut.......

Mit 530 Seiten ist "Der Kelim der Prinzessin" zwar weniger als die Hälfte so üppig, wie seine vorangegangenen Bände ausgefallen, weist aber wie gewohnt neben "Dramatis Personae", drei historischen Landkarten, auch zwei verschieden farbige Bänder auf, die als Lesezeichen das parallele Lesen von Roman und Anmerkungen ermöglichen. Allerdings erscheint der auf den Kopf stehende Buchdeckel (!) und der Klappentext, der die Handlung 1250, also zehn Jahre früher beginnen lässt, seitens des Gustav Lübbe Verlag mit heißer Nadel gestrickt.

Peter Berling hat erneut bewiesen, dass er unangefochtener "Großmeister des Mittelalterromans" und als sein (tatsächlich historisches) Alter ego, dem Minoriten William von Roebruk, auch wichtigster Hüter der Gralskinder ist. "Der Kelim der Prinzessin" ist sehr zu empfehlen und als Paradebeispiel eines historischen Romans mit 5 Amazonsternen zu bewerten. Zum besseren Verständnis sollte der Leser jedoch zuvor die vier vorangegangenen Bände gelesen haben......

Wem das immer noch nicht reicht, dem seien mit "Franziskus oder das Zweite Memorandum" (1990), "Die Ketzerin" (2001) und "Das Kreuz der Kinder" (2003) außerdem noch drei Vorgeschichten um wichtige Personen des Gralsepos empfohlen.

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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Also, schlimmer geht's immer... 23. Mai 2006
Von D.T.
Format:Taschenbuch
Mit "Der Kelim der Prinzessin" legt Berling nun den abschließenden Band seiner Saga um die Grals-Kinder vor. Wer nun den krönenden Abschluss einer immerhin die ganze bekannte Welt umfassenden und von einer Weltverschwörung handelnden, sehr umfangreichen Historien-Saga erwartet, wird m.E. enttäuscht.

Während Roc und Yeza durch die Wüste Vorderasiens irren, macht sich einerseits ihr alter Freund Willem von Roebruk, andererseits ein ganzer Haufen von Feinden aus den Kreuzfahrerstaaten auf, um nach ihnen zu suchen.

Über Hunderte von Seiten schleppen sich sämtliche Figuren nun von Oase zu Oase, Festung zu Festung und Stadt zu Stadt, um permanent aus aberwitzigsten Zufällen heraus in verschiedenen Konstellationen aufeinanderzutreffen.

Berling KANN zwar schreiben, aber einen vernünftigen Plot ersetzen eben weder ein paar interessante Nebenstränge der Handlung, noch die ständig wieder bemühte Weltverschwörung. Sinnhaftigkeit hat die Geschichte für mich als Leser bis zum Ende vermissen lassen.

Die geschwollene Sprache, in der sich selbst die letzten Bettler unterhalten, und die unnachvollziehbaren Philosophierereien über das absolut langweilige, esoterische "Steinchenspiel" waren ein echtes Ärgernis - so findet die einstmals vielversprechend begonnene Saga um die Grals-Kinder irgendwie ein trauriges Ende.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ende von Berlings Hauptwerk 23. März 2005
Von kyrrdis
Format:Gebundene Ausgabe
Im Jahr 1260 bereiten sich die Mongolen unter Il-Khan Hulagu darauf vor Syrien zu unterwerfen. Die fränkischen Christen sind unschlüssig, wem sie sich zuwenden sollen, den wilden Eroberern, die sie selbst zum Kommen ermuntert haben, oder dem alten, aber bereits bekannten Feind, den Mamelucken Ägyptens.
Dazwischen steht das zurückgekehrte "Königspaar", die Kinder des Gral, Roc Trencavel und Yeza Esclarmunda, die Zeit ihres Lebens von einer geheimnisvollen Vereinigung darauf vorbereitet wurden, den Thron eines Friedensreichs zu besteigen. Nur, wo soll dieser Thron stehen? Sind die Menschen der verschiedenen Glaubensrichtungen überhaupt dafür bereit? Sind sie selbst es? Und welche Rolle spielt der Kelim, der riesenhafte Teppich der stets dort auftaucht, wo Unheil geschehen wird?

Es ist ein sehr forderndes und mitreißendes Ende seines Werkes das Berling uns hier liefert. Perfekt gelungen ist wie üblich die Einbettung in den historischen Hintergrund.
Verglichen mit den vier vorangehenden Bänden fällt dieser jedoch ein wenig ab, schon durch den geringeren Umfang und durch das Fehlen von Charakteren die in den früheren Bänden ihren Abschied nehmen mußten und keine wirklichen Nachfolger gefunden haben. Jedoch bleiben dem treuen Leser genug alte Freunde, inkl. der "Kinder", um diese Lücke nicht zu schmerzhaft werden zu lassen. Ein wenig irritierend wirken ein paar Widersprüche im Text, die noch ausgebügelt hätten werden müssen.
Jedoch spielt nichts davon wirklich eine Rolle, was zählt ist nur das Gesamtwerk und dafür ist "Der Kelim der Prinzessin" ein würdiger Abschluß der uns diesmal ein Ende bietet, das vielleicht nicht jedem gefallen wird, das aber weitaus befriedigender ist als das des vorigen Bandes.

Peter Berling ist und bleibt für mich der Meister des historischen Romans.

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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Schlecht. Nur schlecht.
Dieses Buch ist wirklich völlig sinnlos und ein unwürdiger Abschluss einer ansonsten durchaus lesenswerten Reihe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2011 von Klapauzius
2.0 von 5 Sternen War ich froh...
...als ich das Buch hinter mir hatte. Ich kapituliere nur unter größten Schmerzen vor einem Buch, diesem "Langweiler vor dem Herrn" von Peter Berling jedoch, wäre... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. April 2009 von Bernhard Kraus
1.0 von 5 Sternen Unnötig
Ich habe mir nur diesen Band durch Zufall als Mängelexemplar gesichert. Zum Glück!!!

Wie unglücklich hier Geschichte interpretiert wird, wie schlecht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Mai 2007 von Bob the builder
1.0 von 5 Sternen Überflüssig!
Da fragt man sich doch, was in aller Welt mag Herrn Berling bewogen zu haben, dieses Buch zu schreiben! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Mai 2006 von Stefan
2.0 von 5 Sternen ein katastrophales Ende.....
Das war nix!
Wer die ausnahmslos großartigen vier Romane über die Gralskinder Roc und Yeza gelesen hat, kann von dem endgültig letzten Roman dieser Reihe nur... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Januar 2006 von Dr. Manfred Wunner
5.0 von 5 Sternen Gralssaga wird zur Pentalogie
Peter Berlings Tetralogie um "Die Kinder des Gral", die mit dem letzten Kapitel "Armageddon" in vierten Band "Der Schwarze Kelch" (1997) abgeschlossen schien, hat nun mit "Der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Januar 2006 von timediver®
5.0 von 5 Sternen Gralssaga wird zur Pentalogie
Peter Berlings Tetralogie um "Die Kinder des Gral", die mit dem letzten Kapitel "Armageddon" in vierten Band "Der Schwarze Kelch" (1997) abgeschlossen schien, hat nun acht Jahre... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Januar 2006 von timediver®
4.0 von 5 Sternen Endgültig Letzter Teil der Saga um die Kinder des Gral
Wie schon die vorangegangenen Teile ist das Buch flüssig geschrieben und liest sich spannend.
Trotzdem enttäuscht bin ich deswegen, weil die Story eine einzige... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. November 2005 von G. Bogner
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend!
Wer die ersten Bände des Grals-Zyklus mit Genuss gelesen und nach dem 4. Band mit einer kleinen Träne das Ende hingenommen hat, war über die Ankündigung eines... Lesen Sie weiter...
Am 15. August 2005 veröffentlicht
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