oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Kaufmann von Venedig
 
Größeres Bild
 

Der Kaufmann von Venedig

Al Pacino , Jeremy Irons , Michael Radford    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Lieferung bis Freitag, 1. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nur selten hat man den Kaufmann von Venedig, eines von Shakespeares komplexesten Werken, derart üppig ausgestattet gesehen wie in dieser Adaption unter der Regie von Michael Radford (Il Postino). Ein junger Adliger namens Bassanio (Joseph Fiennes, Shakespeare in Love) möchte in einer dekadenten Version von Venedig zur Zeit der Renaissance der lieblichen Portia (der Schauspiel-Neuling Lynn Collins) den Hof machen, aber ihm fehlt das Geld, um zu ihrem Landsitz zu reisen. Er bittet seinen Freund, den Kaufmann Antonio (Jeremy Irons, Die Affäre der Sunny von B.) um Hilfe. Antonios Vermögen ist in Schiffshandelsgeschäften angelegt, daher bietet der Kaufmann an, das Geld von dem jüdischen Geldverleiher Shylock (Al Pacino, Hundstage) zu besorgen. Aber Shylock ist über Antonio verärgert, da dieser den Juden für gewöhnlich voller Verachtung behandelt hatte, und daher fordert er, dass - sollte die Schuld nicht in drei Monaten beglichen sein - der Preis dafür ein Pfund von Antonios Fleisch sein soll.

Der Kaufmann von Venedig ist als "problematisches" Stück bekannt - die Thematik um Geldverleiher und Antisemitismus verträgt sich nur schwer mit den märchenhaften Elementen der Romanze zwischen Portia und Bassanio, und einige Wendungen der Handlung wirken ein wenig willkürlich oder sogar grausam. Die Stärke von Radfords intelligenter und leidenschaftlicher Umsetzung liegt darin, dass er und die exzellente Besetzung die gegensätzlichen Facetten des Theaterstücks mit voller emotionaler Tiefe versehen, wodurch jede Frage, die das Stück aufwirft, aktuell und unausweichlich wirkt. Irons spielt besonders überzeugend: in seiner Brust wohnen sowohl Freundlichkeit als auch blinde Vorurteile - dadurch erscheinen die Auseinandersetzungen seines Charakters ebenso lebendig wie jene innerhalb des gesamten Stücks. --Bret Fetzer

Movieman.de

"Der Kaufmann von Venedig" ist eines von Shakespeares Werken, das filmisch etwas seltener umgesetzt wird, aber doch mit zu den bekanntesten des englischen Barden gehört. Michael Radford hat den Stoff akribisch umgesetzt und auch auf kleinste Details geachtet, um das Venedig des 16. Jahrhunderts wiederauferstehen zu lassen. Hochwertig besetzt, lebt der Film nicht nur von seiner herrlichen Ausstattung, sondern auch von seiner feinen Besetzung. Ein Fest für Fans des großen Dichters. Fazit: Shakespeare begeistert auch heute noch

Moviemans Kommentar zur DVD: Alles in allem eine grundsolide, gute DVD, die zwar in allen Belangen besser hätte sein können, aber mit der man durchaus zufrieden sein kann.

Bild: Das Bild ist angenehm, aber nicht unbedingt das Beste. Die Farben sind kräftig, vital und vibrierend. Venedig erwacht hier zu neuem Leben, farbgewaltig und überzeugend. Weit störender sind vorhandenes Rauschen und immer wieder auftretende stehende Rauschmuster (01:50:08), wobei die mitunter auftretenden Kompressionsartefakte in dunklen Passagen schon etwas störend sind. Der Kontrast ist in Ordnung, die Schärfe ebenso. Leider wurden aber auch Schärfefilter eingesetzt, was immer wieder mal zu störenden Auren führt, so etwa bei der Szene mit Shylock und Antonio, als das Pfand verhandelt wird (00:17:58).

Ton: Der Ton ist an und für sich gut. Zu beachten gilt, dass ein Werk von Shakespeare immer auf den Dialog achtet und weniger auf das Drumherum. Nichtsdestotrotz werden die Surrounds eingesetzt, so etwa für die schöne Musik, aber auch für Generierung einer räumlichen Atmosphäre. Der große Unterschied der beiden Tonspuren liegt bei der Verständlichkeit der Dialoge. Die deutsche Sprache ist klar und sauber, ohne Störung, zu jeder Sekunde bestens zu verstehen. Doch das ist nur eine Seite der Medaille, denn die englische Tonspur klingt realistischer. Hier hört man den Hall der Stimmen in den alten Gemäuern, der eben realistisch, aber dafür mitunter auch akustisch schwer zu verstehen ist. Hier erweisen sich dann die Untertitel als durchaus praktisch.

Extras: Neben dem Trailer gibt es einen Audiokommentar von Michael Radford und Lynn Collins. Während der Regisseur einiges an Hintergrundinfo vermitteln kann, ist die Mimin etwas fehl am Platz. Letztes Extra ist eine knapp halbstündige Dokumentation, bei der Cast und Crew zu Wort kommen, die einzelnen Themen aber im Schweinsgalopp abgearbeitet werden. Man hätte sich hier gewünscht, dass die Konzentration auf ein Thema hin und wieder etwas länger gehalten worden wäre. --movieman.de

VideoMarkt

Der Kaufmann Antonio will seinem Freund Bassanio das kostspielige Werben um dessen zukünftige Gemahlin, die schöne Portia, ermöglichen. Dafür leiht er sich Geld vom Juden Shylock. Als die Geschäfte schlecht gehen und Antonio die Schulden nicht zurückzahlen kann, bleibt Shylock hart. Er fordert vom Kaufmann jenes Pfund Fleisch aus dessen Körper, mit dem er für das geliehene Geld gebürgt hatte. Was dieser freilich dann nicht zu geben bereit ist und worüber schließlich in einer spektakulären Gerichtsverhandlung gestritten wird.

Video.de

Der Brite Michael Radford ("1984") hat nun den unzähligen Shakespeare-Adaptionen von Welles bis Branagh eine weitere hinzugefügt. Opulent, aufwändig, zum Teil in Venedig selbst gedreht, überzeugt diese Verfilmung auf visueller Ebene, während der inszenatorische Biss fehlt. So werden weder der antisemitische Aspekt noch die homosexuelle Spannung zwischen Antonio und Bassanio wirklich thematisiert. Shakespeare light mit Stars wie Al Pacino und Joseph Fiennes.

Blickpunkt: Film

Visuelle Opulenz, erzählerische Wucht und Shakespeare - Michael Radford bringt alles zusammen in seiner Leinwand-Adaption von 'Der Kaufmann von Venedig'. Allein die Besetzung mit Al Pacino als Jude Shylock und Jeremy Irons als Kaufmann Antonio, die in der Originalkulisse von Venedig gegeneinander antreten, machen diese Klassiker-Verfilmung besonders reizvoll. [BR]Shakespeares zeitloses Stück aus dem 16. Jahrhundert wird von Michael Radford voller Dramatik und Humor inszeniert. Die Geschichte ist bekannt: Der angesehene Kaufmann Antonio leiht sich Geld vom Juden Shylock, um seinem Freund Bassanio das Werben um die zukünftige Ehefrau, der klugen und schönen Portia, finanziell zu ermöglichen. Als seine Geschäfte schlecht gehen, kennt Shylock kein Pardon und fordert ihn auf, die Schulden zu begleichen oder den Vertrag zu erfüllen, nämlich diesen in Form eines Pfundes Fleisch aus Antonios Brust zu bezahlen. In einer spektakulären Gerichtsverhandlung sorgt ein unversehens auftauchender junger Doktor der Jurisprudenz samt Gehilfe für Antonios Rettung und Shylocks Verdammung. [BR]Radford balanciert geschickt zwischen Tragödie, Romanze und Komödie, zwischen harten Worten und Liebesgeflüster, Intoleranz, Eifersucht und venezianischer Liberalität. Dabei legt er den Finger auf die Wunde, prangert Diskriminierung, Vorurteile und Rachegelüste an. Auch wenn es um Antisemitismus geht, sei der Film in keinster Weise anti-semitisch, betont der Regisseur, der auch die hässlichen Seiten der damaligen Zeit zeigt, die Juden in Ghettos zwang und von 'ehrenwerten' Berufen ausschloss. Wobei Shylock streckenweise als Inkarnation des Bösen wirkt, bevor er zur mitleidsheischenden Figur mutiert. [BR]Radford bleibt der Sprache Shakespeares treu, verfeinert leicht den Subtext für den Zuschauer von Heute. Kostümdesignerin Sammy Sheldon leistete ganze Arbeit, die Details stimmen und vor allem die Atmosphäre der Lagunenstadt mit ihren geheimnisvollen Gassen und Kanälen, auf denen die Gondeln ziehen. 'Der Kaufmann von Venedig' beeindruckt durch hohen Schauwert und durch die Schauspieler, allen voran Al Pacino, der in großer Verzweiflung und Bitternis den Underdog bis zur Schmerzgrenze verkörpert und eine neue Facette seiner Schauspielkunst darbietet. Nicht nur Klassik-Liebhaber sollten das elegante Vergnügen genießen. mk.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Visuell opulente Leinwandadaption des Shakespeare-Klassiker mit Al Pacino und Jeremy Irons in Höchstform.

Kurzbeschreibung

Venedig, Ende des 16. Jahrhunderts: Aus Freundschaft zu dem frisch verliebten, aber hoch verschuldeten Aristokraten Bassanio lässt sich Kaufmann Antonio auf einen ungewöhnlichen Handel mit dem jüdischen Geldverleiher Shylock ein. Für einen Kredit von 3.000 Dukaten bürgt Antonio, der sich baldiger Einnahmen durch ausgelaufene Handelsschiffe sicher ist, mit einem Pfund seines eigenen Fleisches. Mit diesem Geld kann Bassanio jetzt angemessen um die Hand von Portia, der reichen Erbin von Belmont, werben. Die Schönheit und ihr Verehrer lieben sich, doch der Besiegelung des Glückes steht eine Klausel von Portias verstorbenem Vater im Wege. Nur der darf Portia heiraten, der aus drei verschlossenen Schatullen die richtige wählt, die ihr Bild enthält. Wie andere Bewerber aus ganz Europa, ja sogar Afrika, tritt Bassanio an, das Rätsel zu lösen. Während er dem Glück ganz nahe kommt, verliert Antonio auf See sein Vermögen und kann seine Schulden nicht begleichen. Jetzt sieht der verbitterte Shylock seine Stunde gekommen, sich für ein Leben der Demütigungen und Diskriminierungen zu rächen...

Produktbeschreibungen

Venedig, im 16. Jahrhundert: Bassanio (JOSEPH FIENNES), ein junger, impulsiver und romantischer Aristokrat, hat durch seinen verschwenderischen Lebensstil hohe Schulden angehäuft. Damit er dennoch standesgemäß um die schöne und reiche Portia (LYNN COLLINS), in die er sich unsterblich verliebt hat, werben kann, bittet er seinen guten Freund Antonio (JEREMY IRONS) um finanzielle Unterstützung. Doch um Bassanio helfen zu können, muss Antonio seinerseits Geld leihen. Im wohlhabenden Juden Shylock (AL PACINO) findet er einen liquiden Kreditgeber, der ihm den Betrag unter einer einzigen Bedingung zinslos zur Verfügung stellt: Shylock verlangt ein Pfund Fleisch aus Antonios Körper, sollte das Darlehen nicht in der entsprechenden Frist zurück gezahlt werden. Antonio geht auf diesen ungewöhnlichen
‹  Zurück zur Artikelübersicht

Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de