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Der Kaufmann von Venedig
 
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Der Kaufmann von Venedig

Al Pacino , Jeremy Irons , Michael Radford    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Al Pacino, Jeremy Irons, Joseph Fiennes
  • Regisseur(e): Michael Radford
  • Komponist: Jocelyn Pook
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Sony Pictures Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 27. September 2005
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 126 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000AL70L6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.086 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nur selten hat man den Kaufmann von Venedig, eines von Shakespeares komplexesten Werken, derart üppig ausgestattet gesehen wie in dieser Adaption unter der Regie von Michael Radford (Il Postino). Ein junger Adliger namens Bassanio (Joseph Fiennes, Shakespeare in Love) möchte in einer dekadenten Version von Venedig zur Zeit der Renaissance der lieblichen Portia (der Schauspiel-Neuling Lynn Collins) den Hof machen, aber ihm fehlt das Geld, um zu ihrem Landsitz zu reisen. Er bittet seinen Freund, den Kaufmann Antonio (Jeremy Irons, Die Affäre der Sunny von B.) um Hilfe. Antonios Vermögen ist in Schiffshandelsgeschäften angelegt, daher bietet der Kaufmann an, das Geld von dem jüdischen Geldverleiher Shylock (Al Pacino, Hundstage) zu besorgen. Aber Shylock ist über Antonio verärgert, da dieser den Juden für gewöhnlich voller Verachtung behandelt hatte, und daher fordert er, dass - sollte die Schuld nicht in drei Monaten beglichen sein - der Preis dafür ein Pfund von Antonios Fleisch sein soll.

Der Kaufmann von Venedig ist als "problematisches" Stück bekannt - die Thematik um Geldverleiher und Antisemitismus verträgt sich nur schwer mit den märchenhaften Elementen der Romanze zwischen Portia und Bassanio, und einige Wendungen der Handlung wirken ein wenig willkürlich oder sogar grausam. Die Stärke von Radfords intelligenter und leidenschaftlicher Umsetzung liegt darin, dass er und die exzellente Besetzung die gegensätzlichen Facetten des Theaterstücks mit voller emotionaler Tiefe versehen, wodurch jede Frage, die das Stück aufwirft, aktuell und unausweichlich wirkt. Irons spielt besonders überzeugend: in seiner Brust wohnen sowohl Freundlichkeit als auch blinde Vorurteile - dadurch erscheinen die Auseinandersetzungen seines Charakters ebenso lebendig wie jene innerhalb des gesamten Stücks. --Bret Fetzer

Produktbeschreibungen

Venedig, im 16. Jahrhundert: Bassanio (JOSEPH FIENNES), ein junger, impulsiver und romantischer Aristokrat, hat durch seinen verschwenderischen Lebensstil hohe Schulden angehäuft. Damit er dennoch standesgemäß um die schöne und reiche Portia (LYNN COLLINS), in die er sich unsterblich verliebt hat, werben kann, bittet er seinen guten Freund Antonio (JEREMY IRONS) um finanzielle Unterstützung. Doch um Bassanio helfen zu können, muss Antonio seinerseits Geld leihen. Im wohlhabenden Juden Shylock (AL PACINO) findet er einen liquiden Kreditgeber, der ihm den Betrag unter einer einzigen Bedingung zinslos zur Verfügung stellt: Shylock verlangt ein Pfund Fleisch aus Antonios Körper, sollte das Darlehen nicht in der entsprechenden Frist zurück gezahlt werden. Antonio geht auf diesen ungewöhnlichen

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Woodstock
Inhalt:
Um für seinen Freund Bassanio (Joseph Fiennes) eine aufwendige Brautwerbung finanzieren zu können, nimmt der Kaufmann Antonio (Jeremy Irons) einen Kredit bei dem jüdischen Geldverleiher Shylock (Al Pacino) auf. Dieser verlangt aber keinen Zins sondern, für den Fall dass Antonio die Schuld nicht rechtzeitig bezahlt, ein Pfund von Antonios Fleisch.
Shylock, der zeit Lebens unter den Repressalien seiner christlichen Mitbürger zu leiden hatte, ist voller Groll, denn nun ist auch seine einzige Tochter mit einem christlichen Liebhaber durchgebrannt.
Als dann Antonio die Nachricht erhält, dass alle seine Schiffe gesunken sind und er die Schuld nicht zurück zahlen kann, scheint Shylock endlich zu seinem Recht und seiner Rache zu kommen. Aber da gibt es noch die kluge Portia, frisch vermählt mit Bassanio, die dem Geschehen eine andere Wendung gibt.

Bewertung:
Al Pacino wurde hier schon viel gelobt, und dieses Lob hat er tausendfach verdient! Man kann es gar nicht oft genug betonen, dass er allein dieses Shakespearestück zu einem atemberaubenden Filmerlebnis macht. Er charakterisiert Shylock auf sensible und überzeugende Weise, lässt den Zuschauer spüren wie verhärmt und unversöhnlich der alte Mann ist und wie tragisch und bedauernswert doch sein Schicksal. Al Pacino ist in jedem Moment der 126 Minuten der Meister dieses Filmes und Shylock Dank ihm der wahre "Held" des Stücks.
Man mag Jeremy Irons vorwerfen, dass er die Rolle des Antonio nicht in ihrer ganzen Bandbreite ausgeschöpft habe und gewiss hat man auch Joseph Fiennes schon inbrünstiger spielen sehen, aber vielleicht liegt die vermeintliche Blässe dieser beiden großen Darsteller auch nur daran, dass ein leidenschaftlicher, überragender Al Pacino als Shylock sie alle überstrahlt.

Als Kostümfilm wurde der Film im realen Venedig gedreht und Regisseur und Drehbuchautor Michael Radford hat dem venezianischen Ambiente einen recht düsteren Charme verliehen. Im Gegensatz zum bunten und freundlichen Belmont, wo Bassanio um Portia (Lynn Collins) freit, wirkt die Serenissima geradezu morbide. Auch hat Radford (bewusst?) auf einige Facetten des Shakespeare-Originals verzichtet, die Vielschichtigkeit der shakespeareschen Hauptfiguren kommt nur bei Shylock zum Vorschein, die anderen Helden bleiben eindimensional.
Schade drum, aber kein Grund um Sterne abzuziehen, denn Al Pacino hat alleine schon 100 Sterne verdient.
Und einen extra Stern gibt es von mir für das wunderbare Shakespeare Englisch (auch die deutsche Synchronisation ist ausgezeichnet), das gekonnt gesprochen, dennoch gut verständlich ist und für mein Ohr eine wahre Orgie darstellte ;-).

DVD:
Typ 9, 16:9 Widescreen, 2.35:1, Laufzeit 126 Minuten, Deutsch, Englisch, Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Dolby Digital 5.1
Bonusmaterial: Kommetnare: Michale Radford und Lynn Collins, Making of, verschiedene Trailer.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tark
Dieser Film ist ein atemberaubendes, künstlerisches Erzeugnis. Da wäre an erster Stelle die überaus kontroverse und ungewöhnliche Thematik, welche der Film beinhaltet. ein allseits verschmähter Jude fordert nach einer Bürgschaft sein Recht in Form eines ihm zustehenden Pfandes ein, wie es nicht seltsamer sein könnte. Die Liebe zu einer Frau ist die Ursache dieses Missstandes. Mehr will ich an dieser Stelle auch nicht verraten. Kombinationstechnisch präsentiert er sich als eine gekonnte Verschmelzung von tragisch-komödischen Elementen. Einige sehr überraschende Wendungen im Gefüge der Ereignisse machen den Film durchweg zu einer wahren Achterbahnfahrt der Leidenschaften und Gefühle. Die schauspielerischen Leistungen sind permanent äusserst bestechend und virtuos, es wird hingebungsvoll interpretiert, die Besetzung wurde ausserordentlich treffend gewählt. Atmosphärisch legt dieser Film aber noch einen drauf. Das berauschende Kostümdesign trägt viel zur Authentizität, aber auch zur atmosphärischen Dichte des Filmes bei. Wunderschöne Schauplätze und Kulissen sorgen für ein ungemein stimmiges Gesamtbild. Wenn hier im Hintergrund erst noch die traumhafte Musikuntermalung erklingt, kann man sich einfach nicht mehr halten. Die allgemein hochklassige Bildqualität unterstreicht die sinnliche Ästhetik des Streifens noch etwas weiter. Zu all dem wird in einer unglaublich schönen, poetischen, dichterischen Sprache miteinander gesprochen. Manchmal erscheint es dem Zuschauer wie ein Rätsel, das er erst noch entziffern muss. Wer aber etwas Fantasie mitbringt, wird hier keine grosse Mühe im Verständnis haben.

Fazit: Ein hochwertiges, künstlerisches Filmwerk. Selten etwas Derartiges gesehen.
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58 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bewegend, genial 20. November 2005
In Shakespeares Drama wird mehrfach davon gesprochen, dass der Jude Shylock von den Christen angespuckt wird. Was für einen Unterschied es ausmacht, wenn man das in der Verfilmung tatsächlich sieht - wie die guten Christen dem alten Mann ins Gesicht spucken. Man sieht es gleich in der Eröffnungssequenz des Films, man sieht es während des Films, und man sieht es wieder am Ende während der Gerichtsverhandlung. Am Verhalten der Christen hat sich nichts geändert; nur haben sie jetzt endlich eine Rechtfertigung für ihr Verhalten. Von Anfang an haben sie Shylock gedemütigt und ihn als Hund beschimpft; endlich verhält er sich wie einer.
Beim Lesen des Dramas ist es mir noch nie so klar geworden wie bei dem Film, dass die abschließende Gerichtsverhandlung in mehr als einer Hinsicht eine Falle ist, in die Shylock tappt. Man bereitet eine Situation vor, in der der Jude als bösartiges Hassobjekt überhaupt erst erzeugt wird. Durch Al Pacinos herausragendes Spiel, aber auch durch kluge Regieentscheidungen fängt man wirklich zu zweifeln an, ob Shylock tatsächlich von Anfang an die Absicht hatte, von seinem Anspruch auf Antonios Fleisch Gebrauch zu machen. Vielleicht fasst er den Entschluss erst, als er von Jessica verraten worden ist und verzweifelt und einsam in seinem Haus zusammensinkt.
Der Film schafft etwas ganz Außergewöhnliches: er verwandelt das Stück von einer schadenfrohen Verlach-Komödie in die Tragödie Shylocks, der sich von seinem Schmerz und seiner Rachlust hinreißen lässt.
Interessant allerdings, dass dies nur auf der Ebene der Haupthandlung geschieht. - In der Nebenhandlung um den primitiv und selbstgefällig von seinen sexuellen Erfolgen prahlenden Prinzen von Marokko, in dem einem das Fremde in Gestalt eines Krummsäbel tragenden schwarzen Moslems erscheint, haben die Filmemacher offenbar kein Problem damit, die Karikatur des kulturell Anderen der Lächerlichkeit preiszugeben ...
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Der Kaufmann von Venedig
Ob es sich bei diesem Stück wirklich um eine Komödie handelt, mag dahingestellt sein. Aus Sicht des Shylock ist es wohl eher eine Tragödie. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Tagen von Sillabub veröffentlicht
Erfrischende Inszenierung!
Al Pacino in der Rolle als Jude Shylock ist sehr intensiv. Er hat ein wunderbar ausdrucksstarkes Gesicht. Er spricht auch das Englisch mit einem Akzent, vermutlich jüdisch. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Mama veröffentlicht
Fauler Mittelweg, aber herrausragender Al Pacino als Shylock
Die größte darstellerische Leisung in dieser Adaption ist für mich mit großem Abstand Al Pacino als Shylock. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von MG veröffentlicht
eine gelungene Shakespeare Adaptation
hier stimmt alles, Kostüme, Setting und die Umsetzung des Shakespeare Stückes bis ins kleinste Detail. Von den Haupt-bis in die Nebenrollen gut besetzt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Februar 2009 von K. Preuß
Sehr empfehlenswert
Diese Filminszenierung ist sehr gut gelungen und macht Lust auf mehr, egal ob Film, Theater oder Buch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2008 von Holger Winkler
shakespeare, you are so beautiful
Venedig 1596,

Einen Schuldschein auf ein Pfund seines eigenen Fleisches -

ohne Bedenken unterschreibt Antonio (Jeremy Irons) diesen Vertrag, den er mit dem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2008 von Harriet Knöschke
Eine durchwegs gelungene Shakespeare-Neuinszenierung mit...
"Der Kaufmann von Venedig" lebt - aus filmischer Sicht - vor allem von einigen hervorragenden Dialogen, die aus der Feder eines William Shakespeare stammen (die deutsche... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Juli 2008 von Michael Krautschneider
Zahm und eitel
Nicht nur die Ausstattung, auch Inszenierung und Interpretation sind zu zahm. Lediglich Kostümfilm-Mainstream mit Shakespeare-Versen. Pacino chargiert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. April 2008 von Leser
schwierig
Eins vorweg, ich habe das Stück nicht gelesen, denke aber, dass sich er der Film sehr daran hält.
Anfangs fand ich den Film ganz gut. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2008 von Humbert Humbertson
Brillant gespielt, ebenso umgesetzt!
Im Jahr 1600 erschien die erste Ausgabe des "Merchant of Venice" von William Shakespeare. Ein märchenhafter Stoff diente dabei, wie bereits bei anderen Stücken, als... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Dezember 2007 von A. Wolf
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