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Der Kampfhund
 
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Der Kampfhund [Gebundene Ausgabe]

Carlo Lucarelli , Peter Klöss
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 301 Seiten
  • Verlag: DUMONT Literatur und Kunst Verlag (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832160027
  • ISBN-13: 978-3832160029
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,9 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 673.711 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Bis zu seinem jeweiligen Einsatz ist Vittorio so etwas wie ein virtueller Killer. Einmal aber über das Internet aktiviert, wird er zur sehr realen Kampfmaschine, mit tödlichen Folgen für seine Opfer. Dies bekommt auch Brigadiere Carrone zu spüren, als sich nach einem Sprengstoffattentat in Bologna ein blutüberströmter Mann an seinen weißen Schulterriemen klammert. "Pitbull", kann der ihm noch mit letzter Kraft entgegenrufen -- der Name des "gefährlichsten Hundes der Welt". Und der Spitzname des Killers aus dem Internet.

Von Kampfhunden hört die italienische Inspektorin Grazia Negro im gleichnamigen Thriller von Carlo Lucarelli immer wieder, als sie sich auf die Jagd nach dem Phantommörder im World Wide Web begibt: von falschen, die dänische Freundinnen ihren verlassenen Männern als vermeindliche Pitbulls hinterlassen haben; und von echten, menschlichen, die noch gefährlicher als die Killer auf vier Pfoten sind. Der italienische Krimiautor Lucarelli lässt die Geschichten seiner Figuren, "die viel erlebt haben, und fast nur Unangenehmes, Mühseliges, Hässliches", an der langen Leine laufen, bevor er die einzelnen Erzählstränge in wildem Tempo aufeinander hetzt. Am (glücklichen?) Ende der spannenden Story steht (oder besser: liegt) ein erschossener Kampfhund, und eine mögliche Beförderung der sympathischen Inspektorin, die sich in den verzwickten Fall verbissen hat.

Nach dem faszinierenden Literaturthriller Der grüne Leguan um Liebe, Einsamkeit und die Häutungen eines verrückten Serienkillers hat der DuMont Verlag mit Der Kampfhund nun den zweiten Krimi mit der Kriminalistin Grazia vorgelegt. Und der ist noch besser als der erste. So perfekt sich die Killer Lucarellis hinter ihren diversen Masken verbergen können, so brillant kann der italienische Autor seine Geschichten in Worte kleiden. Höchste Krimiliteratur. --Stefan Kellerer

Kurzbeschreibung

Vittorio ist Berufskiller, tödlich wie ein abgerichteter Kampfhund. Er tötet, weil er bezahlt wird – aber auch, weil er nicht anders kann. Der Kampfhund: sein Markenzeichen. Niemand hat ihn jemals zu Gesicht bekommen, denn er ist ein Meister der Verkleidung und der Tarnung. Er wechselt seine Identität nach Belieben, und nur über das Internet ist Kontakt möglich. Wenn er nicht mordet, verbringt er seine Zeit damit, auf der Autobahn herumzufahren, versunken in der schwirrenden Stille seiner Gedanken.

Inspektorin Grazia Negro ist spezialisiert auf die Jagd nach Untergetauchten und arbeitet bei der ›Mobile‹ von Bologna. Während eines Abhöreinsatzes hat ein lautloser Killer die von Grazia observierten Personen ermordet. Wenn sie keinen Dienst hat, verbringt sie ihre Tage mit dem blinden Simone, aber sie beginnt sich zu fragen, ob sie ihn wirklich liebt.
Alessandro ist Student, der bei einem Internet-Provider arbeitet. Seine blonde Freundin Kristíne ist nach Dänemark heimgekehrt und lässt ihn zurück mit seinem Liebeskummer und einem Hund, den alle fälschlicherweise für einen Pitbull halten. Wenn Alessandro nicht gerade Chats kontrolliert, verbringt er seine Zeit damit, ein melancholisches Lied von Luigi Tenco zu hören, das von den immer gleichen und aussichtslosen Tagen erzählt.
So verläuft das Leben – bis sich die Lebenslinien von Vittorio, Grazia und Alessandro treffen, Grazia einen Faden nicht entdeckt, der eine endlose Serie von Verbrechen verbindet und Alessandro im falschen Chat schnüffelt. Die Jagd auf den Kampfhund beginnt.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich konnte ihn einfach nicht aus der Hand legen. Bis zum bitteren und/oder , sagen wir glücklichen Schluss. Der neue Krimi des „zur Zeit originellsten italienischen Krimiautors", legt man nicht einfach mehr aus der Hand, besonders nach dem Lesegenuss der ersten Seiten. Nach „Der grüne Leguan" ( 1999) und „Schutzengel" (2001) wuchs meine Neugier auf den nächsten Thriller von Carlo Lucarelli ins unermessliche. Lucarelli bedient sich im „Kampfhund" drei Erzählstränge, die zunächst parallel laufen und sich zum Schluss miteinander vereinen:
1. Vittorio ist Berufskiller, und der erinnert mich an den „Schakal" von Frederick Forsyth. Mit brillanter Präzision tötet er, wie ein abgerichteter Kampfhund. Er tötet, nicht nur weil er bezahlt wird, er tötet, weil er nicht anders kann, weil es sein Bedürfnis ist Menschen zu töten - gut und sicher zu töten. Sein Markenzeichen ist der Kampfhund. Wie bei dem „Schakal", hat ihn keiner jemals zu Gesicht bekommen, er hat in Laufe seines bewegten Lebens eine Meisterschaft in der Verkleidung und der Tarnung entwickelt. Er wechselt seine Identität nach Belieben und Auftrag. Kontakt bekommt man mit ihm nur per E-Mail - über das Internet. 2. Sein Gegnerin in diesem Buch ist Inspektorin der Mobile Grazia Negro und die ist spezialisiert auf die Jagd nach untergetauchten Verbrechern. So verläuft das Leben - bis eine endlose Serie von Verbrechen beginnt. 3. Alessandro, ein Student im falschen Chat schnüffelt. Die Jagd auf den Kampfhund beginnt - und endet ... - aber das wird nicht verraten. Mit ausgeklügelten stilistischen Tricks und einer immer mehr wachsender Spannung hat mir Carlo Lucarelli wieder ein exelendes Lesevergnügen verschafft - weiter so !!!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von G. Voria
Format:Gebundene Ausgabe
Lucarelli beschreibt seine Personen lebendig, echt und
voller Charakter. Die detaillierte Beschreibung der Emotionen
und Gedanken, die sich z.B. im Kopf des Pitbulls abspielen
ist schon fast erschreckend.

"Der grüne Leguan" und "Der Kampfhund" sind Bücher, die man nie mehr vergisst. Ganz sicher nicht wegen brutaler Exzesse sondern
wegen der Art wie Lucarelli es versteht die Persönlichkeiten in seinem Buch fürs geistige Auge lebendig zu machen. Man ist dabei,
ist einmal der Killer, dann die Polizistin usw.......in beiden Büchern ist der Showdown ein Leckerbissen! LESEN und dann mindestens nocheinmal LESEN....weil man es dann einfach tun muss!!

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
nahezu perfekt 5. Februar 2006
Von helmut seeger TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Eigentlich gelingt Lucarelli sein Porträt eines Profikillers nahezu perfekt. Auf gut dimensionierten 280 Seiten beschreibt er aus der Perspektive des Berufsmörders aus Leidenschaft Vittorio, der Polizistin Grazia Negro und des Studenten Allessandro die Geschichte eines Soziopathen, der nach eigenem Bekunden bis zum 59 Menschen ermordet hat und am Ende wegen einer kleinen Unachtsamkeit zur Strekcke gebracht wird.
Der Blickwinkel ist höchst originell, die Geschichte hat so gut wie keine Längen, ist stringent und glaubwürdig erzählt. Das einzig störende ist, dass Lucarellis Dialoge aus unerfindlichen Gründen stellenweise nicht als solche gekennzeichnet sind. Das verleiht dem Erzählstil in der Verbindung von Dialog und Gedankengängen des Täters teilweise etwas gewollt Literarisches - so als hätte der Autor eigentlich ein gedankenschweres literarisches Opus schaffen wollen.
Das hätte er aber besser bleiben lassen. Lucarelli ist nicht Handke. "Der Kampfhund" ist ein guter bis sehr guter Kriminalroman, aber als Kriminalliteratur würde man ihn nicht ohne weiteres bezeichnen wollen. Was Psychologie, Atmosphäre und Dramaturgie angeht, gibt es Beispiele für wesentlich eindringlicheres Schaffen.
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