Pressestimmen
Daniel Kehlmann, Literaturen
»Ebenso verstörend wie beklemmend«
Sebatsian Domsch, Frankfurter Allgemeinen Zeitung
»Die Spannung verwandelt sich in eine gärende Hysterie, als ein Privatsender ankündigt, die Videobilders des Mörders zu senden. Am Ende ein Schock, der den Leser umhaut.«
Braunschweiger Zeitung 30.04.2011
Kurzbeschreibung
»Ich wurde gebeten, alles aufzuschreiben.« Mit diesem Satz beginnt der Ich-Erzähler seinen Bericht über ein Osterwochenende, an dem er und seine Lebensgefährtin ein befreundetes Paar in der Steiermark besuchen. Während die Medien minutiös über einen am Karfreitag begangenen Doppelmord an zwei Kindern berichten, den der Mörder mit einer Videokamera aufgenommen haben soll, pendeln die vier Freunde zwischen Fernseher und Kartenspiel, Küche und Gesprächen hin und her. Angewidert und zugleich voller Lust an der Sensation, kommentieren sie das Vorgehen der Medien. Draußen, in der »wirklichen« Welt, wird unterdessen fieberhaft nach dem Mörder gesucht.
Der Verlag über das Buch
»Ein im Protokollton abgefasster Bericht, der dann besticht, wenn er den von allen moralischen Fesseln losgelösten Voyeurismus einer TV-Gesellschaft erklärbar macht.« Peter Henning im kulturSpiegel
»In Thomas Glavinic' so hervorragendem wie beklemmenden Buch Der Kameramörder geht es nicht um einen Mord, sondern um die Kamera, die dabeigewesen ist, und deswegen ist die Geschichte da am nächsten an der Realität, wo diese sich in ihrer eigenen Spiegelung verliert.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Bis zum letzten, alles entscheidenden Satz eine einen unglaublichen Sog entwickelnde Prosalektüre.« Rheinischer Merkur
»Der Kameramörder fesselt als intelligenter Krimi zum Thema Reality-TV: Man muss ins Fernsehen kommen, um sich wirklich und wichtig zu fühlen. Auf interessante Weise lässt sich mit diesem Roman ein fernsehfreier Abend verbringen.« Frankenpost -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.