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Der Kalligraph. [Broschiert]

Edward Docx , Gabriele Gockel , Robert A. Weiß
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

10. April 2007
Für Jasper hält das Universum nur ein Abenteuer bereit: die Frauen. Wenn der smarte Single sich nicht gerade der schönen Kunst der Kalligraphie hingibt und Gedichte des berühmten Barockdichters John Donne abschreibt, widmet er sich dem schönen Geschlecht. Und das durchaus vielfältig. Lucy, die sich seit einem Jahr für die Auserwählte hält, stört da nicht weiter, denn Jasper jongliert geschickt mit seinen Dates und ist nie um eine Ausrede verlegen. Stets auf der Suche nach neuen Reizen, zieht er durch Londoner Bars und Betten. Ob groß oder klein, blond oder brünett, er will sie alle. Und bekommt sie auch bis er Madeleine trifft, die ihm auch im Betrügen überlegen ist. Jasper erfährt zum ersten Mal, dass das Herz mehr ist als ein Muskel, denn seine Verführungskünste verfangen nicht ... Mit seinen hinreißenden Charakteren und dem intelligenten Wechselspiel von Prosa und Donnescher Poesie ist Docx ein Roman von teuflischem Charme gelungen: witzig, geistreich und voller treffender Beobachtungen über die Lust, die Liebe und den Verrat. Ein betörend bissiges Buch für Männer und Frauen, die lieben, geliebt haben und nun hingebungsvoll hassen.

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Produktinformation

  • Broschiert: 493 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1., Aufl. (10. April 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404922514
  • ISBN-13: 978-3404922512
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.119.805 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Jasper Jackson ist ein Held, wie Oscar Wilde ihn hätte ersinnen können: verschlagen und elegant wie Felix Krull, verführerisch und gebildet wie Casanova; unwiderstehlich in seiner distinguierten Attitüde, herzerwärmend in seiner witzigen Selbstanalyse, amüsant in seinen scharfzüngigen Kommentaren zur Physiognomie von Taxifahrern oder Small-Talk. Besagter Jackson lebt - wie könnte es für eine Figur, welche Stil, Tradition und Exzentrik vereint auch anders sein - in London, wo er als gut bezahlter Kalligraph gerade einige deftig-hintersinnige Werke des Barock-Dichters John Donne kopiert. Wie der 33jährige Autor Edward Docx diese 400 Jahre alte Poesie mit den tagesaktuellen Amouren Jaspers und dann seiner ersten „echten" Liebe zur ebenbürtigen Madeleine verwebt, wie er leichthin von der Historie bestimmter Schrifttypen über hinreißend wortgewaltige Dialoge zur sinnlichen Beschreibung eines perfekten Picknicks wechselt, wie lebendig und sprachecht er den ruppigen Lebensmittelhändler oder den dekadenten Spross einer Adelsfamilie agieren lässt, und wie er schließlich die Story über viele unerwartete Kurven zum großen Knall leitet - das ist ein großartiges Lesevergnügen. Originell, unterhaltsam und very british! (cor) -- kulturnews.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

Für Jasper hält das Universum nur ein Abenteuer bereit: die Frauen. Wenn der smarte Single sich nicht gerade der Kalligraphie hingibt, widmet er sich dem schönen Geschlecht. Lucy, die sich seit einem Jahr für die Auserwählte hält, stört da nicht weiter, denn Jasper jongliert geschickt mit seinen Dates und ist nie um Ausreden verlegen. Stets auf der Suche nach neuen Reizen, zieht er durch Londoner Bars und Betten. Und seine Verführungskünste verfangen - bis er Madeleine trifft, die ihm auch im Betrügen überlegen ist ...

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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen
3.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schönschreiber, Schreibkünstler, Lebenskünstler 10. August 2007
Von Ilse
Format:Broschiert
Es ist ein Liebesroman und man kann ihn auch ganz einfach als einen solchen lesen. Man kann die Lyrik des Mittelalterdichters John Donne einfach überspringen oder die interessanten Einblicke in die Kunst der Kalligraphie. Was man nicht überlesen kann, ist die schöne Sprache und den hintersinnigen Humor dieses 500 Seiten starken Bandes, welches das Erstlingswerk von Edward Docx ist. Der Kalligraph" ist 2003 in Großbritannien erschienen aber als deutsches Taschenbuch erst 2007 im BLT-Verlag. Der Autor, 72er Jahrgang, arbeitet als Journalist und ist in seinem Heimatland zudem aus Funk und Fernsehen bekannt.
Auch die Übersetzer haben ganze Arbeit geleistet.
Ich glaube, in den folgenden Jahren hatte ich wirklich mit allen Frauen der Stadt ein Liebesverhältnis: ob jung, alt, dunkel, blond, verheiratet oder lesbisch; aus Asien, Afrika, Amerika, Europa, sogar aus Belgien, mit kleinen und großen, dicken und dünnen Frauen; mit so klugen Köpfen, die an der eigenen Intelligenz zu ersticken drohten, und mit anderen, die so doof waren, dass jeder ihrer Sätze einen herzzerreißenden Kraftakt erforderte und einen Triumph bedeutete; mit locker-leichtlebigen und moralinsauer-verkniffenen, mit sexuellen Hochleistungssportlerinnen und mit Kartoffelsäcken; mit Hexen, Engeln, Sukkuben und Nymphen; mit Frauen, bei denen man vor Langeweile einschlief, sobald man ihr Schlafzimmer betreten hatte, und solchen, die einen die ganze Nacht wach hielten, weil sie den tiefsten Grund deiner Seele aufwühlten; mit Tanten, Töchtern, Müttern und Nichten; schaffen Schnecken und flotten Flittchen, Dämchen und Damen, Miezen und Mäuschen, Babys und Barbies; mit allen, die ich begehrte, und auch mit etlichen, auf die ich gar nicht heiß war. Und als ich dann zutiefst befriedigt feststellte, dass man mehr nicht wollen konnte, fing ich wieder von vorne an. Es war für alle eine schwierige Zeit. An so manchem Abend wagte ich mich nicht nach draußen aus Angst vor Prügeln oder grimmig dreinschauenden Männern, die Rache üben wollten;... Das stellt Jasper auf Seite 43 fest. Und dann kommt Lucy. Sie könnte seine Rettung sein. Gleichzeitig mit Lucy kommt auch der große Auftrag: dreißig handgeschriebene Gedichte aus Lieder und Gedichte" von John Donne, die der reiche Gus Wesley aus New York über Saul, den Vermittler, beim Kalligraphen Jasper bestellt. Während der sich an die Arbeit macht, gehen außer seiner großen Liebe" Lucy noch Cécile und Annette bei ihm aus und ein. Chaotische Tricks halten die Damen voneinander fern.
Den Lyriker John Donne beschreibt Edward Docx so: Und was für ein Werk das ist! Ausgesprochen intellektuell, doch zugleich kunstvoll erotisch... Donne ist wahrlich ein großer Dialektiker, der unangefochtene Meister der Gegensätze; seine Antithesen münden in seine Thesen, in seinen Versen drängt sich Gegensätzliches, und jeder Nebensatz wird ausgeschickt, um den kommenden in Frage zu stellen."
Und Edward Docx ist ein Meister des kurzen Abschweifens, erklärender Nebensätze, und ausdrucksstarker Adjektive.
Dann gibt es da noch die weise Großmutter in Rom, den wirklichen Freund William und Jasper Jacksons Lebensmittelhändler Roy, in Junior- und Senior-Version.
Roy sen. (der einer übergewichtigen Version von Hitler täuschend ähnlich sieht") und sein Cashew-Kern-Experiment: Irgendwann verlangt der von Jasper für eine Tüte Nüsse fünf Pfund neunundsechzig. Als Jasper das ohne Einwände bezahlen will, wehrt der ab und erklärt ihm, dass er den Preis jede Woche um zehn Pence erhöht hat, um den Wert der Ware für den Kunden zu erforschen. Das Experiment sein nun beendet, er hätte als Kunde versagt und solle seine Nüsse woanders kaufen, weil man ihn wie eine Weihnachtsgans ausnehmen könne, ohne dass er es merke.
So absurde, amüsante Nebensächlichkeiten begleiten die Geschichte über die Sache um Madeleine, die Jasper über den Hauptteil des Buches erobert, wie er meint doch die Hauptdarsteller wechseln unerwartet ihre Vormachtstellung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mal was anders 17. April 2010
Von sabrina p
Format:Gebundene Ausgabe
das erste was mich an diesem buch interessierte war die tatsache das ein mann ein liebesroman schreibt.

es lässt sich leicht und flüßig lesen und die gedichte zwischendurch sind auch mal was neues und daher ist das schon ein grund warum dieses buch außergewöhnlich ist.

ich hatte das gefühl ich bin auch in london und beobachte jasper bei allem was er so erlebt und veranstaltet.

und das ende! traumhaft!

also für jeden der mal etwas anderes leichtes zwischendurch lesen will ist hiermit auf der richtigen seite! ich kann es nur empfehlen ;) und wer es nicht liest, verpasst etwas einzigartiges.

PS: es ist auch kein typischer liebesroman und von daher eine gute wahl
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gefährliche Liebschaften 25. März 2009
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Kritiken zu dem Buch sind vielversprechend und ich las es, trotz der knapp 500 Seiten, in weniger als 10 Tagen... dennoch ganz flüssig zu lesen war es nicht.. mit der Zeit überspringt man die Donne Gedichte weil man einerseits wissen will wie es weiter geht und es andererseits schnell hinter sich bringen will. Ich habe eine sehr geteilte Meinung dazu. Kein Buch das man nochmal liest aber auch keines das man weglegt weil es schlecht ist.... trotz allem musste ich die letzten 100 seiten oft die luft anhalten und die augen aufreißen.. und der schluß... darüber habe ich gelacht.. und noch 10 minuten den kopf geschüttelt und geschmunzelt... der war nämlich ECHT GUT!!!!!!!
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