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Der Kaiser von China Taschenbuch – 2. August 2010


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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt lesen [70kb PDF]
  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 3 (2. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499253534
  • ISBN-13: 978-3499253539
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 1,5 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 189.044 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Tilman Rammstedt wurde 1975 in Bielefeld geboren und lebt in Berlin. Bei DuMont erschienen sein Debüt >Erledigungen vor der Feier< (2003) sowie die Romane >Wir bleiben in der Nähe< (2005) und >Der Kaiser von China< (2008). Neben vielen anderen Auszeichnungen (u.a. dem Förderpreis für grotesken literarischen Humor der Stadt Kassel) wurde Tilman Rammstedt mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis geehrt.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Tilman Rammstedt wurde 1975 in Bielefeld geboren, und studierte Philosophie und Literaturwissenschaft in Edinburgh, Tübingen und Berlin. Für seine Bücher wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis, dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis und dem Literaturpreis der deutschen Wirtschaft.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Franziska sagte, dass ich sofort kommen solle, sie sagte etwas von Identifizieren, sie sagte etwas von Einäschern, sie sagte etwas von Stammbuch, mich ließ sie dabei kaum zu Wort kommen."Wie geht es dir?", fragte ich in eine ihrer seltenen Atempausen hinein."Wie soll es mir schon gehen", sagte sie,"beschissen natürlich", dabei schluckte sie,"Beeil dich", sagte sie dann noch, bevor sie auflegte, was sie immer sagt und immer auch meint, auch wenn es ihr dann doch nie schnell genug geht, weil es ganz unmöglich ist, sich so zu beeilen, wie Franziska sich das vorstellt, weil niemand so schnell ist wie Franziska, immer wartet sie auf einen, immer dreht sie sich nach einem um, immer beendet sie die Sätze für einen, weil sie nicht nur schneller spricht, sondern auch schneller hört als andere, sie hört Dinge, die noch gar nicht gesagt worden sind, manchmal noch nicht einmal gedacht.
Franziska ist immer schon schnell gewesen, sechs aufeinanderfolgende Jahre, so fand ich heraus, war sie Jugendmeisterin im Sprint, das ist alles dokumentiert, von Anfang an ging es ihr nicht rasch genug, zwei volle Monate ist sie zu früh auf die Welt gekommen, lernte dennoch, so zumindest behauptet es ihre Mutter, noch in ihrem ersten Jahr Laufen und Sprechen, Franziska wurde vorzeitig eingeschult, um dann noch zwei Klassen, die sechste und die elfte, zu überspringen; ich habe vergessen, in wie viel Semestern sie ihr Jurastudium absolvierte, es war eine lächerlich kleine Zahl, bei ihrer Mutter hängt ein gerahmter Zeitungsausschnitt ("Im Dauerlauf durchs Examen", daneben ein Foto, Franziska, die den Fuß auf einen Stapel Gesetzbücher stellt wie auf ein erlegtes Stück Großwild). Ab diesem Zeitpunkt ist wenig gesichert, und sie selbst weicht Fragen aus, anscheinend ging sie in die USA, um zu promovieren, anscheinend arbeitete sie eine Zeit lang für Kanzleien, die, wie sie es ausdrückt,"davon leben, dass jemand einen Finger in seinen Cornflakes findet", anscheinend bekam sie dann selbst eines Tages Ärger mit der Justiz,"ein Missverständnis", behauptet sie und lächelt so, dass man ihr nicht glaubt. Franziska spricht nicht gern über ihre Vergangenheit,"Die ist immer schon so lange her", sagt sie, kneift die Augen ein paarmal zusammen und wechselt das Thema.
Bevor Franziska meine Frau wurde, ist sie meine letzte Großmutter gewesen."Ihr werdet euch jetzt öfter sehen", hat mein Großvater gesagt, damals, beim ersten gemeinsamen Abendessen mit ihr, bei dem alles stimmen sollte, und tatsächlich, überraschenderweise, alles stimmte. Franziska ging den Tisch entlang, gab reihum jedem von uns die Hand, und wir stellten uns vor."Keith", sagte ich,"Echt?", fragte Franziska, und als ich nickte, strich sie mir Anteil nehmend über den Arm."Ich werde dich nie so nennen." -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MyandMar HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 16. November 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Die älteste Idee der chinesischen Philosophie ist die Einteilung in Yin und Yang. Diese beiden Begriffe findet man nicht nur in Kunst, Wissenschaft und Architektur, sondern sie sind überall im chinesischen Denken manifestiert und durchdringen nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens. Yin und Yang entstehen aus dem einen Ursprung und bringen dann ihrerseits die enorme Vielfalt der Erscheinungen hervor. Für die Beseitigung von Hindernissen, die dem Glück im Wege stehen, für die Harmonisierung der familiären Verhältnisse und für die Wiederherstellung der Gesundheit müssen sich Yin und Yang im Gleichgewicht befinden.

Allerdings helfen Rekonvaleszenz oder Gesundheitsprophylaxe in Timan Rammstedts Roman auch nicht mehr. "Der Kaiser von China" ist tot. Doch nicht den wahren, 1967 verstorbenen Aisin Gioro Pu Yi, hat Rammstedt zum Helden seines wunderbar komischen Romans gemacht. Sein "Kaiser" ist der Großvater von Keith Stapperpfennig, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird. In China war er jedenfalls noch nie, "fast nirgendwo war er schon gewesen, wie sich herausstellte, er hatte den europäischen Kontinent niemals verlassen, Deutschland niemals verlassen, war nur einmal der holländischen Grenze recht nahe gekommen und einmal, wohlwollend betrachtet, der dänischen." Nun liegt er tot im Westerwald, obwohl er eigentlich im "Reich der Mitte" sein müsste. Und er, Keith, bei ihm. Aber gewissermaßen auch wieder nicht, denn er sitzt schon seit Tagen unter seinem Schreibtisch und verleugnet sich.

Wie jetzt? China hin und Westerwald her, wer ist denn nun wo? Und warum eigentlich immerzu nur China? Die Balance von Yin und Yang scheint gehörig instabil. Was ist passiert?
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von homer_4_president am 2. September 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Also ich habe noch nie zuvor etwas vom Autor gelesen und bin erst durch seinen Bachmannpreis ein wenig neugierig geworden. Dennoch kann ich den anderen RezensentInnen im Großen und Ganzen nur beipflichten. Eine sehr kurzweilige und unterhaltsame Lektüre ist das. Vereinfacht gesagt gibt es zwei Ebenen, eine reale und eine ausgedachte, die in fiktien Briefen beschrieben wird. Diese Briefe, die von einer erfundenen China Reise handeln, werden im Verlaufe des Buches immer länger. Das ist auch gut so, denn die sind auch die absoluten Glanzlichter des Buchs. Natürlich, wenn jemand das Phantastische nicht mag, wird er mit diesen Stellen, und so glaube ich, deshalb mit dem gesamten Roman nichts anzufangen wissen. Auf dieser also auch im Buch fiktiven Ebene geschehen viele absurde, widersinnige und fantastische Dinge, die meisterlich mit einer realistischen und natürlichen Selbstverständlichkeit beschrieben werden.

Die Prosa des Autors ist überhaupt sehr zu loben. Es ist keine schnörkelhafte oder wichtigtuerische Sprache, dennoch trifft jedes Wort. Diese scheinbare Einfachheit der Sprache, die sich in einer sehr leichten Lesbarkeit des Buchs niederschlägt, ist eine Qualität für sich. Vor allem der meisterhafte Umgang mit der indirekten Rede sei hier erwähnt, dazu zähle ich auch jene Fälle in denen der Ich-erzähler Keith einzelne Sätze oder Wörter seines Großvaters zitiert. Oft ist es gerade dieser spezielle Gebrauch der Sprache, der die Ironie und den Humor erwrikt. Wirklich komödienhaft lustig ist dieses Buch enttäuschenderwese nämlich nicht.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ela Flury am 21. März 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Der Kaiser von China
Eines gleich vorneweg: dies ist mit Sicherheit kein Buch für den breiten Geschmack!
A B E R ...
Mich hat es auf kaum zu erklärende Art und Weise fasziniert.
Der Inhalt ist vielschichtig. Es geht um einen Sonderling von Großvater (und irgendwie sind oder werden doch die meisten Menschen irgendwann zu Sonderlingen) und seinen Enkel, aus dessen Sicht das ganze Buch geschrieben ist, es geht ums Altern, darum, dass junge Menschen sich kaum Zeit nehmen für die ältere Generation und welche Blüten das treiben kann, sobald der Tod eine Umkehr endgültig verhindert.
Im Fall von K. (dem Enkel) tritt eine Art körperliche Starre ein, die in krassem Gegensatz zu seiner explosionsartig hervorbrechenden Hirntätigkeit steht.
Der Enkel weigert sich, den Tod des Großvaters zu akzeptieren, denn wie anders ließe sich erklären, dass er eine Unzahl von Geschichten erzählt, in der er und sein Großvater die tollsten Dinge erleben und in denen er selbst Unglaubliches von seinem Großvater erfährt, wozu es zu dessen Lebzeiten nie gekommen ist?
Scheinbar kann er auf diese Weise seinen Großvater noch eine Weile am Leben halten.
Ein wenig hat mich das Buch an Max Frischs MEIN NAME SEI GANTENBEIN erinnert, wo der Protagonist auch immer wieder andere Lebensmöglichkeiten anzieht wie ein beliebig zu wählendes Kleidungsstück, wo das "Was wäre wenn" immer im Raum steht.
Die erfundene Chinareise mit dem Großvater als reine Lügengeschichte zu bezeichnen, erscheint mir zu banal. Für mich ist es eher eine Wunschgeschichte, die dazu dienen soll, das wieder gut zu machen, was der Enkel im Leben versäumt hat.
Ein interessantes Buch, das viel Spielraum zur Interpretation gibt und im Leser etwas hinterlässt.
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