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Kommentar: 1. Aufl. 243 S. , Broschiert [Frankfurt am Main] : Suhrkamp, 2003. Buch als Mängelexemplar gekennzeichnet, Buch ansonsten in gutem, ungelesenem Zustand, leichte äußere Schäden. Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer liegt bei. BITTE BEACHTEN SIE: EIN VERSAND AN DHL-PACKSTATIONEN IST NUR AUF ANFRAGE MÖGLICH!!!!!!!
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Der König von Amerika: Roman (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 30. Juni 2003

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 244 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (30. Juni 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518455109
  • ISBN-13: 978-3518455104
  • Größe und/oder Gewicht: 17,2 x 10,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 866.695 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Neben den großen Präsidenten und Hollywoodstars gehört Walter Elias Disney zu den bekanntesten Persönlichkeiten Amerikas. In den USA selbst ist Disney Nationalheld. Mickey Mouse (1928), Donald Duck (1934), Pluto sowie Ahörnchen und Behörnchen sind seine beliebtesten Zeichentrickfiguren. Im Genre der Trickfilmgeschichte ist Disney einer der wichtigsten Gestalter. Mit Schneewittchen wurde er zum Urvater des farbigen Zeichentricks. Und in der ersten und bislang einzigen Disney-Biografie (1959) seiner Tochter Diane, gerät Vater Walt gar zum amerikanischen Überhelden.

In seinem autobiografischen Roman König von Amerika zeichnet Peter Stephan Jungk ein ganz anderes Bild von Disneys Persönlichkeit. Der wirtschaftliche Erfolg der Disney-Gruppe beruht auf dem Geschick seines Bruders Roy. Walt Disney dagegen ist bis ins hohe Alter ein "großer Junge" geblieben. Er hängt sentimental an seinen Jugenderinnerungen. "Disneyland" ist Walts Traum von seiner Kindheit in einer heilen Welt. Seine Ehe mit Lillian ist gescheitert. Disneys Geliebte ist Hazel, seine Krankenschwester. Politisch wird Disney bei Jungk zum Nationalisten. Er unterstützt den damals jungen Ronald Reagan im Wahlkampf. Disney steht für hartes Durchgreifen in Vietnam, ist Rassist, redet von "Negern", die in seinem Konzern höchstens als unterbezahlte Handlanger arbeiten dürfen.

Indem Peter Stephan Jungk den Mythos "Disney" demontiert, trifft er den aktuellen Trend der kritischen Disney-Rezeption an amerikanischen Universitäten. Gleichzeitig schafft er es jedoch, seinen Lesern auch eine sympathische Figur, die an ihre Träume glaubt, anzubieten.

Erzählt wird aus der Perspektive von Wilhelm Dantine, einem erfolgreichen Zeichner, der von Disney einst zu Unrecht entlassen wurde und nun auf Rache sinnt. Er begleitet Disney durch das Amerika der ausgehenden 50er- und 60er-Jahre. Jungk zeichnet dabei treffsicher das Porträt eines kleinstädtischen und introvertierten Landes. Und spannend ist das Ganze auch noch. Liest sich Jungks Roman doch fast wie ein Krimi, der seine Leser buchstäblich bis zum Schluss fesselt: Denn die Frage, was Dantine mit Disney im Schilde führt, bleibt bis zur letzten Seite offen.

Für alle Donaldisten, Mickey-Fans und Goofy-Anhänger ein Muss! Für Amerikanisten eine echte Alternative zu allem, was bislang zu diesem Thema erschienen ist. --Martin Kilgus -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter Stephan Jungk wurde 1952 in Santa Monica/Kalifornien geboren. Er wuchs in Wien und Berlin auf und studierte von 1974 bis 1976 am American Film Institute in Los Angeles. Er hat Drehbücher, Hörspiele, Romane und eine sehr erfolgreiche Werfel- Biographie verfaßt. Schrieb Essays und Portraits in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Jungk lebt heute als freier Schriftsteller in Paris. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 27. November 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist eine gewagte Annäherung an das Phänomen Walt Disney. Als Roman getarnt kommt eigentlich eine Generalabrechnung und Demontage des amerikanischen Idols daher. Jungk verbindet die Fiktion des Zeichners Dantine (möglicherweise hat es den ja wirklich gegeben?) mit einem ziemlich heftigen Bedienen der Vorurteile und Klischees über das durchschnittliche amerikanische Landleben. Wer diese Menschen schon immer für hinterwäldlerisch, reaktionär und gefühlsduselig hielt, wird hier bedient.
Für mich als erklärten Fan Disneys und seiner Werke war es auch vor dem Buch schon klar, dass sich Walt Disney vor allem selbst mit den Federn seiner hervorragenden Trickfilmzeichner geschmückt hat.
Ansonsten war er jedoch ein Marketing-Genie und hat alleine dafür meine Bewunderng.
Das Buch ist gut geschrieben, liest sich zügig und durchaus spannend. Fast ist es ein wenig kurz geraten, mehr Informationen und angebliches Hintergrundwissen wären sicher noch dringewesen...
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Von diesem Buch hatte ich doch tatsächlich mehr erwartet. Je weiter man das Buch liest, desto deutlicher wird, dass der s.g. Will Dantine (wer weiß ob diese Person fiktiv ist oder nicht??) besessen von seinem ehemaligen Arbeitgeber Walt Disney zu sein scheint und eine krankhafte Hassliebe zu ihm verspürt. Er scheint zugleich fasziniert von ihm zu sein, andererseits empfindet er eine tiefgehende Eifersucht und Hass gegenüber W. Disney. Bis auf ein paar Informationen über Walt Disney, ist die Geschichte tatsächlich einfach nur lachhaft und hanebüchen. Besonders widerlich beschrieben wird eine Szene auf Walt Disneys Grundstück, in der "Will Dantine" mit seinem kleinen Sohn erscheint, Walt Disney sehr viele dreiste und unnötige Vorwürfe macht, sich auszieht und anmalt, mit seinem eigenen Blut (!) und eine Maus mit seinem Taschenmesser tötet, die er in einer Holzbox in seinem Rucksack hält. Nun stellt man sich natürlich die Frage, ob dieser s.g. "Will Dantine" ein Psychopath, oder einfach nur endlos besessen und eifersüchtig ist, wobei es wohl auf dasselbe Debakel hinausläuft. Zusätzlich empfinde ich es als eine Dreistigkeit, Walt Disney so darzustellen, als wäre er einfach nur ein erfolgreicher "Manager" gewesen und hätte eben nicht die Filmindustrie revolutioniert. Jeder der ein paar Interviews von Menschen gehört hat, die mit Walt Disney zusammen arbeiteten, die Filme der Studios gesehen hat, Tonaufzeichnungen von W.D. persönlich, Zeichnungen, etc. pp. kennt, weiß, dass dies eine freche Lüge ist.Lesen Sie weiter... ›
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5 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rainer Cillessen am 18. August 2003
Format: Taschenbuch
Dieses dilettantische Machwerk hätte nie zwischen zwei Buchdeckel geraten dürfen. Jungk verbindet altbekannte schmutzige Details über Walt Disney mit einer lachhaften Rahmenhandlung. Ein in Europa geborener Zeichner (klar: Europäer sind eh die besseren Menschen; sie durchschauen den amerikanischen Budenzauber im Nu), zudem Emigrant (soll auch automatisch Mitleid und Sympathie erzeugen) pflegt eine Haßliebe zu seinem Ex-Arbeitgeber Disney. Schmieriger Höhepunkt des Buches ist eine Art Happening auf Disneys Grundstück - es soll dramatisch wirken, ist aber hanebüchen und peinlich. Daß Disney durch so einen Heckmeck aus der Bahn geworfen worden wäre... völlig unmöglich. Jungk Mischmasch riecht nach kalkuliertem Effekt und Schreibe wie frisch von der Journalistenschule. Ein peinliches Buch, das zwar im renommierten Suhrkamp-Verlag erschienen ist, aber den Vergleich mit Dieter Bohlens literarischen Ergüssen nicht zu scheuen braucht.
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