Der König, der Weise und der Narr haben eines Nachts den gleichen Traum, beraten sich, sehen ihr Volk unter einer Art Sinnlosigkeitsgefühl leiden und beschließen, jeweils die vortrefflichsten Vertreter einjeder Weltreligion und einen Atheisten einzuladen, um zu entscheiden, welche Religion das Volk sich aneignen wird, um das Leben wieder mit Sinn zu füllen. Die Darstellung der Religionen ist liebevoll darum bemüht, Vorurteile zu beseitigen und Differenzen, als auch Gemeinsamkeiten aufzuzeigen. Unverständnis oder Zustimmung füreinander wird einfühlsam von den Vertretern der Religionen dem Leser mitgeteilt. Ein Plädoyer für mehr religiöse Toleranz und ein wunderbares Lesebuch für Laien. Und der Hinweis darauf, dass Religion empfunden wird, weil sie eine Herzenssache ist, und man nicht rational entscheiden kann, welche die "bessere" ist.