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am 24. Juni 2014
Gab es in den 30er Jahren viele Western- SciFi- und Abenteuerserials in den Kinos zu sehen, waren die 40er Jahren mehr von Gangster-, Agenten- und auch einem heute wieder sehr beliebten Subgenre der Science Fiction- dem Superhelden-Serial geprägt. Genau zu eben jenem Subgenre gehört „King of the Rocketmen“, oder wie die deutsche Verfilmung heißt: „Der König der Raketenmänner“. Mit diesem Episodenfilm hat die Independentfirma Republic Pictures vielleicht eines seiner besten und bekanntesten Serials abgeliefert. Das liegt zum einen an den für das schmale Budget sehr gut gelungenen Spezialeffekten, als auch an der ungewöhnlichen Darsteller Auswahl.

Diese waren allesamt sehr erfahren und wenn ihnen allen auch der große Durchbruch in Hollywood verwehrt geblieben war, so war ihr Bekanntheitsgrad in den 40er Jahren doch sehr hoch. Vor allem die Wahl des männlichen Hauptdarstellers Tristram Coffin und seines weiblichen Pendants Mae Clarke waren durchaus ungewöhnlich. Die männliche Hauptrolle sollte eigentlich Kirk Alyn spielen, der diesen wichtigen Part schon in den beiden von Columbia produzierten Superman Serials (1948) übernommen hatte. Coffin passte eigentlich nicht sonderlich gut auf die Rollenbeschreibung, doch füllte er sie letztlich sehr gut aus.

Mae Clark war als weibliche Hauptdarstellerin allerdings noch ungewöhnlicher, hatte sie doch zum Zeitpunkt des Drehs schon ein Alter von fast 40 Jahren erreicht und war somit eigentlich zu alt für die übliche „rettet die Schöne“ Rolle, die in einem guten Serial nicht fehlen durfte. Dennoch spielte auch sie ihre Rolle für damalige Verhältnisse sehr gut und wurde selbst von Kritikern lobend erwähnt. In ihrer langen Karriere brachte es Clarke auf über 100 Produktionen, eine unglaubliche Zahl, die aber von Tristram Coffin noch übertroffen wurde, der in über 250 Produktionen als Schauspieler zu sehen war, bevor er 1990 im Alter von 80 Jahren an Lungenkrebs starb.

„Der König der Raketenmänner“ zeichnet sich durch eine actionreiche Geschichte aus und nahm meiner Ansicht nach zumindest optisch einige Ideen des Iron Man vorweg, obwohl der erst 1963 das Licht der Welt erblickte. Storytechnisch gibt es alle bekannten Merkmale einer Superheldengeschichte, einen genialen Wissenschaftler, ein geheimes Labor, einen Superschurken mit seiner Geheimorganisation, der einen teuflischen Plan verwirklicht, um letztlich die Welt zu beherrschen. Dies wird natürlich durch unseren Superhelden verhindert.
Es ist für mich immer wieder erstaunlich, dass sich zwar die Art und Weise wie man Geschichten erzählt, geändert hat, nicht aber die Geschichten selbst. Die Action-Szenen, hauptsächlich aus Schlägereien und Schießereien bestehend, mögen jüngeren Zuschauern vielleicht etwas seltsam erscheinen. Damals nahm man noch etwas mehr Rücksicht auf die Schauspieler und konnte Actionszenen auch noch nicht digital nachbearbeiten. Des weiteren gab es noch keine Superzeitlupe, wie sie heute oft in derartigen Szenen eingesetzt wird und schon gar kein 3D. Aber die Zutaten für eine unterhaltsame Story sind da und genau das macht eben auch „King of the Rocketmen“ noch heute so unterhaltsam.
Rasante Kamerafahrten und schnelle Schnitte fehlen aufgrund der Entstehungszeit des Serials völlig und die Spezialeffekte sind selbstredend handgemacht. Die damals bekannten Techniken, wie etwa das seinerzeit noch recht neue Traveling Matte Verfahren, sowie Glasmalerei, Seile, Modellbauten und andere Tricks sind trotz des schmalen Budgets gekonnt eingesetzt. Vor allem die Flugsequenzen des Rocketeer-Vorgängers sind hervorragend gelungen und brauchen sich vor den teureren Produktionen jener Zeit nicht verstecken.

Gespart wurde dafür etwa an den Kulissen, die oft aus bereits abgedrehten oder in Produktion befindlichen Filmen stammen und Stuntmen traten in Nebenrollen, teilweise sogar in mehreren gleichzeitig, auf. Auch wurden möglichst viele der Flugsequenzen recycelt, so dass man z.B. immer wieder den gleichen Start des Rocketman beobachten kann, nur dass er einmal von rechts nach links und dann wieder von links nach rechts startet. Auch die Suche nach den Bösewichten aus der Luft wiederholt sich des öfteren. Doch all dies tut der Freude am schauen keinen Abbruch.

Zur Disc:

Wer sich ein wenig über frühe SciFi informieren möchte, oder wer sowieso einen Faible für alte Schinken hat, kann hier bedenkenlos zugreifen, zumal sich das DVD Label Filmjuwelen mit dem Release von „König der Raktenmänner“ wirklich einmal Mühe gegeben hat. Das ist bei weitem nicht immer der Fall und einige Produkte, wie etwa die nur sechs teilige Serie "Space Rangers" sind preislich viel zu hoch angesetzt. Dies trifft hier gottseidank nicht ganz zu, wenn auch knapp 16€ sicherlich nicht gerade günstig sind.

Für den deutschen Markt wurde das Serial zu zwei ca. 60 minütigen Filmen zusammen geschnitten, die auf der mir vorliegenden DVD wiederum zu einem kompletten Film vereint wurden, der etwa 125 Minuten lang ist. Doch fehlen keine wichtigen Szenen, die fehlenden Sequenzen beziehen sich fast vollständig auf das oben erwähnte mehrfach recycelte Material. Der englische Orginalton ist enthalten, das Bild ist restauriert und die DVD kommt mit einem interessanten Booklet daher, dem auch einige der hier erwähnten Infos entnommen sind. Auch wenige entfernte Szenen sind enthalten, wenn diese auch leider in keinen Kontext zum Film gesetzt werden können, denn jegliche Form der Beschreibung fehlt. Untertitel fehlen leider auch, dafür ist aber ein stabiler und schön anzusehender Pappschuber enthalten, so dass die Veröffentlichung insgesamt als gelungen betrachtet werden kann.
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Der König der Raketenmänner
(Rocketeer - The King of the Rocket Men)

Mit einem beherzten Griff in die Kiste mit Filmraritäten vergangener Leinwandtage hat das Label der "Filmjuwelen" einen echten kleinen Leckerbissen zutage gefördert und in einer gelungenen Präsentation auf DVD zur Veröffentlichung gebracht. Der hier von DVD zu erlebende Film entstand aus einer eigentlich zwölfteiligen und für die Kinos in den USA 1949 als Vorfilme gefertigten und gezeigten Serienproduktion. Diese sollten die Zuschauer jede Woche erneut ins Kino locken, da jede der einzelnen Folgen stets mit einem spannenden "Cliffhanger" endete.

In den Kinos in Deutschland war diese Form der Kundengewinnung und Bindung nicht ganz so geläufig und so wurden die zwölf Folgen zu zwei Kinofilmen zusammengeschnitten. Später dann wurden aus diesen beiden Kinofilme ein gut zwei Stunden laufender Fernsehfilm, der nun auch so von der hier vorliegenden DVD zu erleben ist.

Selbst wenn der ab Juni 1949 in den Kinos gezeigten Serie der Ruf von B-Movies zuteilwurde, mindert das nicht den bis heute noch hohen Unterhaltungswert und damit einhergehenden Spaß an dieser nun auch schon wieder vor mehr als sechs Jahrzehnten entstandenen Produktion.

In seiner erzählten Geschichte ganz klar in dem Genre des klassischen Comics mit bösen Schurken und alle vor diesen bewahrenden Helden angesiedelt, bietet "Der König der Raketenmänner" jede Menge Spannung mit einer gehörigen Portion Action und Fantasie. Selbst wenn die Stunts und Effekte und Trickaufnahmen nicht mehr ganz an heutige Standards heranreichen, sind sie durchaus sehenswert und machen zudem eine Menge des äußerst liebenswert nostalgischen Charmes des Films aus.

Der Film nimmt sich in seiner Story dem damals angesagten Thema der Nuklearforschung an. Als an einem physikalischen Forschungsinstitut unter mysteriösen Umständen ein Wissenschaftler nach dem anderen zu Tode kommt, glauben nicht alle daran, dass es pure Zufälle waren. Als auch "Professor Millard" (James Craven) mittels eines vorgetäuschten Unfalls aus dem Weg geräumt werden soll, schließt sich dieser mit seinem Kollegen "Jeff King" (Tristram Coffin) zusammen. Gemeinsam wollen sie herausfinden, wer hinter den fingierten Unglücksfällen steckt und welches Ziel derjenige damit verfolgt.

Hilfe dabei bietet der gerade von "Millards" erfundene Raketenrucksack, mit dem der uralte Menschentraum des fliegenden Menschen wahr wird. Was nun folgt, ist eine ebenso spannende wie mit viel Tempo erzählte Story, die mit wilden Faustkämpfen und überraschenden Wendungen in sich gespickt ist. Zeit für Langeweile bleibt dabei für den Zuschauer auch nicht nur eine Minute.

Die Laufzeit der einen DVD dieser Veröffentlichung, die sich in einem einfachen Amaray-Case findet, beträgt laut Cover in etwa 125 Minuten. Zur Aufbewahrung gibt es einen im Comic-Style gestalteten, stabilen Pappschuber in Hochglanzoptik ganz ohne FSK-Logo. Die Bildqualität des sich von der DVD im Format 4:3 präsentierenden Schwarz-Weiß-Films empfinde ich als ansprechend. Zwar machen sich bisweilen einige mechanische Beschädigungen bemerkbar, die aber absolut hinnehmbar sind. Schärfe und Kontrast zeigen sich in fast durchweg gut gesetzten mittigen Werten und zeigen mit satten Schwarzwerten auch viele Details.

Die DVD-Menüs sind mit einigen zum Teil animierten Szenen und zu hörender Hintergrundmusik gestaltet. Sie sind dabei übersichtlich und einfach bedienbar gehalten. Neben der Option "Kinofilmfassung Starten" lassen sich in weiteren separat öffnenden Fenstern noch einige "Kapitel" anwählen.

Neben des original "Kinotrailer" zum Film können auch noch nicht ganz sechs Minuten laufende "Entfallene Szenen" angesehen werden. Außer Trailern zu noch anderen veröffentlichten Titeln der "Film- und Fernsehjuwelen" von der DVD liegt der Veröffentlichung noch ein zwanzigseitiges Booklet mit Informationen und Hintergrundwissen zum Film und zur Produktion bei. Einige Hinweise zu weiteren veröffentlichten "Highlights" der "Filmjuwelen" schließen das Booklet dann inhaltlich.

Tonbewertung:

Die DVD bietet sowohl einen deutschen als auch englischen Ton jeweils im Format Dolby digital 2.0 an. Für sein Alter ist dieser insgesamt in beiden Fassungen gut erhalten und bietet eine stetige Verständlichkeit aller Darsteller. Untertitel werden nicht von der DVD mit angeboten.

Gesamteindruck:

Mir war der Film zuvor absolut unbekannt und die Tatsache, dass er zusammengeschnitten wurde, erweckte auch nicht gerade besonders mein Vertrauen. Aber nur wenige Minuten, nachdem die hier vom Label der "Filmjuwelen" an den Start gebrachte DVD in meinem Player lag und deren Film lief, hatte er mich gefangen genommen. Sehenswertes Kino vergangener Tage in einer gelungen und stimmig umgesetzten Box.
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am 8. Januar 2014
"Der König der Raketenmänner" wurde in den 50er Jahren in kleinen Episoden als Vorfilm im Kino gezeigt. Endlich wurden diese Episoden als kompletter Film auf DVD veröffentlicht.

Der Zuschauer bekommt hier eine wirklich unterhaltsame Geschichte geboten, die besonders durch die Effekte überzeugen kann. Effekte, die auch heute noch begeistern können. Das hätte ich nie erwartet, es macht aber richtig Spaß, diese Effekte zu erleben. Auch wenn diese natürlich nicht mit heutigen Special Effects vergleichbar sind, kann man diese für damalige Verhältnisse dennoch als sehr hochwertig ansehen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass neben einer sehr gelungenen und kurzweiligen Story auch die Effekte überzeugen können. Für Nostalgiker sehr empfehlenswert. Die Bildaufnahmen sind natürlich, für damalige Verhältnisse normal, in schwarzweiss gehalten. Dennoch ist das Bild mit einer guten Schärfe und einem sehr guten Schwarzwert ausgestattet. Klasse restauriert.

Die DVD erhält man in einem hochwertigen Schuber. Als Bonusmaterial liegen entfallene Szenen sowie der deutsche Kinotrailer bei. Desweiteren enthält diese Edition ein informatives Booklet mit den verschiedensten Hintergrundinformationen.

Fazit:

Ein absoluter Klassiker in einer tollen Edition. Absolut zu empfehlen!
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TOP 500 REZENSENTam 30. Oktober 2013
Noch bis in die Fünfziger Jahre hinein wurde in den US-Kinos nicht nur der groß angekündigte Hauptfilm (nach etwas oder auch etwas mehr Werbung) gezeigt, sondern es gab noch ein reichhaltiges Beiprogramm mit einen billiger produzierten Vorfilm (einem B-Movie), Cartoons sowie eine Episode eines Serials. Diese etwa zwanzigminütigen Filmchen endeten mit einem Cliffhanger, waren Teil einer Serie und wurden – zwecks Kundenbindung – in der nächsten Woche fortgesetzt.

So mancher Superheld wie Superman, Batman oder Captain America erlebte in dieser Form sein Kino- bzw. Realfilm-Debüt. Eines der schönsten Beispiele für ein gelungenes phantasievolles Serial entstand 1949, in der Spätphase des Genres. “King of the Rocket Men“ hat mit seinem originell kostümierten Raketenmann eine erinnerungswürdige Hauptfigur, die Dave Stevens zu seiner 1991 von Disney verfilmten Comicfigur “Rocketeer“ inspirierte. In den deutschen Kinos wurde “Der König der Raketenmänner“ nicht wie in den USA in zwölf Episoden gezeigt, sondern 1953 unter den Titeln “Das Geheimnis des Dr. Moran“ und “Entfesselte Kräfte“ in zwei 60-minütigen Teilen. Diese selten zu sehende Fassung, die u. a. durch aufwändig nachgedrehte deutschen Schlagzeilen in englischsprachigen Zeitungen verblüfft, ist die Grundlage dieser DVD. Dankenswerterweise verfügt dieser 125-minütige Zusammenschnitt, der auf manche Wiederholungen des insgesamt circa 40 Minuten längeren 12-teiligen Serials verzichtet, auch über eine Tonspur mit der Originalfassung.

Bemerkenswert ist der Film vor allem wegen seiner Trickeffekte. Manche davon wurden nicht eigens für das Serial realisiert. So überrascht das Finale – Achtung, Spoiler! – mit einer Flutwelt, die fast ganz New York überschwemmt. Diese aus heutiger Sicht entwaffnend naiv getricksten Szenen, die ganz gewiss Roland Emmerichs “The Day after Tomorrow“ inspirierten, stammten aus einem sehr viel älteren Film (“Deluge“ von 1931). Doch auch die eigens für das Serial von den Brüdern Howard and Theodore Lydecker zusammen gebastelten Flugszenen des Raketenmannes können heute noch beeindrucken. Durch ein System von Flaschenzügen flog ein lebensgroß nachgebauter Raketenmann mit einem Höllentempo über die echte kalifornische Landschaft!

Es ist sehr erfreulich, dass dieser Serial-Klassiker endlich als DVD vorliegt. Die Edition steckt in einem schmucken Pappschuber ohne dem lästigen FSK-Zeichen und hat als Bonusmaterial noch knapp 6 Minuten mit entfallenden Szenen und den sehr amüsanten deutschen Trailer an Bord!
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am 3. Oktober 2015
Nachfolgende Rezension fand ich im News-Ticker Nr. 391 vom 01. Oktober 2015 des TITANIC-MUSEUM-GERMANY. Ich stimme dem voll und ganz zu.

(Zitat:) ,,In den US-Kinos gab es in 1940-ger und 1950-ger Jahren sogenannte Serials, die so quasi als Vorfilm zum Hauptfilm in den Kinos gezeigt wurden. Das waren im Grunde Einakter (10 Min.), die dann mit einem Cliffhanger endeten, damit die Besucher schon wegen der Fortsetzung auch am nächsten Wochenende wieder ins Kino kamen. Und das funktionierte ganz gut. Sehr erfolgreich war das Serial unter dem (deutschen) Titel „Das Geheimnis des Dr.Morgan: Entfesselte Kräfte“. Davon gab es zwölf Teile und wurde im April 1949 gedreht. Inhaltlich handelte es sich um eine Mischung aus Krimi und Science Fiction. Die Geschichte drehte sich um gute Wissenschaftler und einem bösen Schurken, der einige der Wissenschaftler umbringen lässt, denn er will dessen Erfindungen an böse Schurkenstaaten verkaufen. Einer der Wissenschaftler arbeitet in einem versteckten Labor und will der Menschheit gute Erfindungen hinterlassen. Als aber auch er in Gefahr gerät, will sein Freund die Sache aufklären und bittet ihn um den neu entwickelten Raketenanzug, womit man schnell irgendwo hinfliegen kann, fast wie Superman. Und tatsächlich funktioniert der bislang unerprobte Anzug und der Mann wird bekannt als der „Raketenmann“. Darauf hat es nun der Bösewicht abgesehen, den Anzug und den Mann, der bislang unerkannt plötzlich wie aus dem Nichts auftaucht und Menschen in Gefahr helfen konnte. Es wird eine spannende Verfolgungsjagd und es bleibt die Frage, wird der „Raketenmann“ auch diesmal die Menschheit retten können? Der Gangster plant die Vernichtung von New York mittels eines gigantischen Erdbebens ... – In Deutschland kam dieses Serial als komplette Spielfilmfassung (Laufzeit ca. 123 Min.) unter dem Titel „König der Raketenmänner“ im Jahre 1953 in die Kinos und hatte ebenso großen Erfolg wie in den USA. Auch trug der Film als Untertitel den Titel „Das Geheimnis des Dr.Morgan: Entfesselte Kräfte“. Der Film inspirierte in den Jahren danach auch Comiczeichner und die erstmals 1982 erschienene Comic-Reihe „Rocketeer“. Die Filmtricks sind für damalige Zeiten absolut top, auch als die große Wasserwelle auf New York zurollt. Wer sich also bestens unterhalten lassen will, findet hier ein kleines Filmjuwel, denn hier erlebt man echtes altes Kinofeeling und die Story wirkt trotz ihres Alters noch immer spannend. Das Filmstudio existierte von 1935 bis 1959 und ihr Held, der „König der Raketenmänner“ findet noch heute begeisterte Anhänger alter, aber guter schwarz/weiß Science Fiction! + + +"
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Der Film Der König der Raketenmänner stammt aus dem Jahre 1949, die Regie übernahm Fred C. Brannon. Eigentlich handelt es sich hierbei um kleine Episoden, die damals im Kino als Vorfilm gezeigt wurden. Immer schön mit einem offenen Ende, damit die Zuschauer auch in der nächsten Woche wieder ins Kino kamen. Nun hat Filmjuwelen die Episoden auf DVD herausgebracht und die Fans können sich so über den kompletten Film freuen.

Die Geschichte dreht sich um die Wissenschaftler des Staatlichen Instituts. Sie machen einen guten Job – sterben aber der Reihe nach. Es scheint sich um einfache Unfälle zu handeln, doch es stellt sich heraus, dass hier die laufenden Forschungen sabotiert werden. Als schließlich auch Professor Millard sterben soll, rettet ihn der Raketenspezialist Jeff King das Leben. Nach der Rettung schließen sich die beiden Männer zusammen und versuchen den unbekannten Mörder zu finden…

Der Zuschauer bekommt hier eine unterhaltsame Geschichte geboten, die besonders durch die Effekte überzeugen kann. Ja, ihr lest richtig – Effekte im Jahre 1949. Klar, diese sind nicht mit den heutigen Effekten aus Hollywood zu vergleichen, aber gerade deshalb sind die Filmeffekte in Der König der Raketenmänner so interessant. Nostalgiker werden hier auf jedem Fall auf ihre Kosten kommen. Sehenswert!
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am 8. Februar 2014
Toller Film,zwar B-Wahre aber es lacht das Herz !Kann ich nur jedem "Film-Fanatiker" ans Herz legen!Jede Minute wert,den früher war mehr Rakete!
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am 21. September 2015
Ein "serial at its best". Die Tricktechnik ist zwar wirklich bestenfalls mit asbach-uralt zu beschreiben, aber gerade dadurch wirkt das Ganze äußerst charmant.
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