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Der Junge im gestreiften Pyjama [Taschenbuch]

John Boyne , Brigitte Jakobeit
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (302 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

6. Februar 2009
Die Geschichte von »Der Junge im gestreiften Pyjama« ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht. Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun. Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: FISCHER KJB; Auflage: 25 (6. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596806836
  • ISBN-13: 978-3596806836
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
  • Originaltitel: The Boy in the Striped Pyjamas
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (302 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.502 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

John Boyne wurde 1971 in Dublin, Irland, geboren, wo er auch heute lebt. Er studierte Englische Literatur und Kreatives Schreiben und bekam bereits als Student erste Auszeichnungen. Nach zahlreichen Kurzgeschichten hat er inzwischen sieben Romane geschrieben, von denen bisher drei auf Deutsch veröffentlicht wurden. Sein 2006 erschienener und bereit kurz darauf erfolgreich verfilmter Roman >Der Junge im gestreiften Pyjama< wurde in über 40 Sprachen übersetzt, mit zahlreichen nationalen wie internationalen Auszeichnungen und Preisen geehrt und hat weltweit über fünf Millionen Leser gefunden.

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Auf dem Umschlagtext des Jugendbuches Der Junge im gestreiften Pyjama findet der Leser nicht -- wie sonst üblich -- eine Inhaltsangabe des Romans. Vielmehr soll der Leser die Lektüre völlig unvoreingenommen beginnen und die Geschichte durch die Augen des neunjährigen Helden Bruno erleben. Bruno wächst zu Beginn des zweiten Weltkrieges wohlbehütet und glücklich mit seiner Familie in Berlin auf. Doch dann muss er plötzlich an einen Ort namens „Aus-Wisch" umziehen, weil der „Furor" den Vater dort für eine wichtige Aufgabe vorgesehen hat. Bruno kann das nicht verstehen und hasst sein neues, graues Zuhause, das in einer öden Gegend liegt, wo keiner mit ihm spielt. Besonders schrecklich und rätselhaft ist der endlose Stacheldrahtzaun hinter seinem Haus, hinter dem Menschen in gestreiften Schlafanzügen in Baracken leben. Die Antworten, die der Junge auf seine Fragen nach den "Menschen hinter dem Zaun" erhält (Antwort des Vaters: "Das sind gar keine Menschen") bringen ihn auch nicht weiter. Dann lernt er auf einem seiner Spaziergänge den gleichaltrigen Schmuel kennen, der auf der anderen Seite des Zaunes lebt, einen gestreiften Pyjama trägt und schrecklich abgemagert ist. Heimlich trifft sich Bruno von nun an fast täglich mit Schmuel und es entwickelt sich eine Freundschaft, die nur ein tragisches Ende finden kann.

Konsequent erzählt der Ire John Boyne seinen Holocaust-Roman aus der kindlich-naiven Perspektive eines neunjährigen Jungen, der nicht nur vorgibt, nicht zu wissen, sondern der wirklich nichts weiß. Durch die Unwissenheit und die Unvoreingenommenheit des Kindes, die Reduziertheit des Blickwinkels und der Sprache schafft Boyne eine neue Art des Erzählens über den Holocaust aus der Perspektive der Täter (wobei auch Bruno ein Opfer des NS-Regimes ist). Gerade das Unausgesprochene macht diesen Roman so eindringlich und schafft eine intensive Atmosphäre, der sich der Leser nicht entziehen kann. Einige Passagen erinnern an Roberto Benignis tragikomischen Film Das Leben ist schön, in dem ein Vater seinem Sohn das Leben im KZ als großes Spiel erklärt. Auch Der Junge im gestreiften Pyjama wird zurzeit unter der Regie von Mark Herman verfilmt und soll Anfang 2008 in die Kinos kommen.

"Eine Fabel" lautet der Untertitel von John Boynes Buch -- und in diesem Sinne sollte man den Roman auch lesen und verstehen, der für Jugendliche ab 13 Jahren zu empfehlen ist. Ein ungewöhnliches Jugendbuch über den Holocaust, das auch Erwachsene tief beeindruckt und erschüttert. -- Alexandra Plath -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Werbetext

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2008 (Jugendjury)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
54 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Aufgrund der zahlreichen negativen (und für mich haarsträubenden)Rezensionen in der letzten Zeit, muss ich mich jetzt hier auch einmal zu Wort melden. Ich habe dieses Buch im Rahmen meines Lehramt-Studiums gelesen und habe gelacht und geweint, aber die meiste Zeit saß ich einfach nur mit offenem Mund da und konnte es nicht fassen, was ich da lese.

Das Buch ist NICHT für Kinder geeignet. Die Geschichte lebt von der Kluft, die zwischen dem, was Bruno denkt und dem Wissen das jugendlichen/erwachsenen Lesers um die wahren Geschehnisse, entsteht. Das Thema Nationalsozialismus und Holocaust wird in der Schule etwa ab der 7. Klasse thematisiert, ich würde das Buch mit einer Klasse jedoch niemals vor dem 8./9. Schuljahr bearbeiten. Der Leser muss wissen, was wirklich passiert ist, das macht den Reiz der zahlreichen Leerstellen (oder wie manche es hier nennen: "Auslassungen"), aus. Leerstellen sind dazu da, damit der Leser interpretieren und aktiv am Sinnbildungsprozess teilnehmen kann. Übrigens erwähnt der Autor explizit im Prolog, dass Bruno zwar 9 Jahre alt ist, das Buch aber nicht für 9jährige geschrieben ist.

Der Autor will die Situation weder total realistisch (natürlich ist es unrealistisch, dass die beiden Jungen sich am Zaun treffen), noch geschichtlich 100 Prozent korrekt darstellen. Dafür gibt es bereits genügend andere Bücher über den Holocaust. Wie bereits oben erwähnt, sollte der Leser dieses Wissen bereits haben, wenn er dieses Buch liest. Es vermittelt also auch kein falsches Bild. Meiner Meinung nach wird hier überhaupt nichts verharmlost, ganz im Gegenteil: Alles Schreckliche, was in den Lagern passiert ist, wird dargestellt: Hunger, Misshandlung, Mord.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anrührend anders - dieses Buch zu wagen lohnt sich! 21. Januar 2014
Format:Taschenbuch
Der Lesestoff an sich ist leicht, 272 Seiten in großer Schrift, mit einer einfachen Sprache aus der Sicht eines Kindes. Der Inhalt ist aber nichts für Kinder. Ich möchte hier möglichst wenig von dem Inhalt verraten, am besten geht man völlig unvoreingenommen an dieses Buch. Sie haben an anderer Stelle schon gehört um welches Thema es in diesem Buch geht? Lassen Sie sich nicht davon abschrecken, die Aufbereitung und Sichtweise des Themas ist so ganz anderes wie in anderen Büchern.

Im Stil eines Jugendbuches erzählt ein Junge von sich und seiner Familie. Die naive Sichtweise lässt einen manchmal schmunzeln und manchmal bildet sich ein dicker Klos im Hals. Sie zeigt die Widersprüche der Erwachsenen in ungewohnter Weise auf.

Dieses Buch ist geschichtlich nicht korrekt, will es aber meiner Meinung gar nicht sein. Es baut sich einen eigenen Rahmen um sich einen gewohnten Thema ungewöhnlich zu nähern. Das diese Geschichte in der Realität so nicht hätte passieren können, sollte einem bewusst sein und ist für mich der einzige Minuspunkt. Am Ende lässt einen das Buch nachdenklich zurück und hinterlässt Eindruck. Und wer die bittere Ironie im letzten Satz des Buches nicht erkennt, sieht sie vermutlich auch nicht im Rest der Geschichte und hält dieses Buch daher wahrscheinlich für unpassend.
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29 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schön und unsentimental 30. Juli 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Eigentlich habe ich etwas gegen Bücher, die aus kindlicher Perspektive ein ernstes Thema behandeln, weil durch die naive Erzählperspektive oft auf etwas "billige" Weise Mitleid erzeugt wird. Das ist hier aber nicht der Fall, ganz im Gegenteil, der Erzählstil ist zwar kindlich-naiv, aber dennoch unsentimental. Auf den moralischen Zeigefinger wird verzichtet; er ist auch gar nicht nötig, denn die Antworten, die der 9-jährige Bruno auf seine Fragen nach den "Menschen hinter dem Zaun erhält" (Antwort des Vaters: "Das sind gar keine Menschen") sind auch so erschreckend genug. Besonders glaubhaft wird die Erzählung dadurch, dass Bruno trotz allem daran glaubt, dass sein Vater ein guter Mensch ist und niemals anderen Menschen Schaden zufügen könnte. Wie könnte auch ein Kind begreifen, welche Leiden den Menschen auf der falschen Seite des Zauns (der Begriff "Jude" taucht erst ganz am Schluss des Buches auf) gerade von der Person zugefügt werden, die es am meisten respektiert? Auch das Ende der Geschichte ist daher folgerichtig ...
Eine einfache, aber äußerst eingängige und bewegende Lektüre.
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174 von 230 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen KEINE FABEL - sondern Holocaust für Dummis !!! 20. März 2010
Format:Audio CD
Wer ein Buch über den Holocaust aus der Sicht eines 9-jährigen Kindes schreibt, der sollte sich natürlich auch in die geistige Entwicklungsstufe eines 9-jährigen hineinversetzen können, welche der Autor hier aber klar mit der eines 5-jährigen verwechselt hat.
Vor allem aber sollte er mehr als nur Grundkenntnisse von seinem Thema haben.

Durch unzählige Augenzeugenberichte, Literatur, Internetseiten, TV-Dokus, Gedenkstätten, Museen, und und und... ist es wohl bei kaum einem anderen Thema so leicht an gute Informationen heranzukommen, wie gerade beim Holocaust.
Warum hat John Boyne keine dieser Möglichkeiten genutzt?

Rein sachlich betrachtet ist das Buch einfach katastrophal schlecht recherchiert und mit so haarsträubendem Unsinn angefüllt, dass der Untertitel "Fabel" die Sache am Schluss auch nicht retten kann. Vor allem wird eine Geschichte aber auch nicht deshalb zur Fabel, weil der Autor es nunmal so auf den Buchdeckel geschrieben hat. Und ihm dieses Wort einfach nur stumm aus der Hand zu fressen, ist sicher auch nicht der richtige Weg.

Eine Fabel ist es ja schonmal gar nicht, da die handelnden Figuren einer solchen eben keine Menschen sind - wodurch sie sich ja überhaupt erst definiert. Sie ist eine klare ABSTRAKTION im Bezug auf ihre Charaktere, die in der Fabel vollkommen wertneutral als Tiere, manchmal auch als Gegenstände dargestellt werden.
Wenn überhaupt, so müsste es sich hier um eine Parabel handeln. Die Parabel nutzt FIKTIVE Inhalte um damit allgemeingültige Regeln im Bezug auf soziale und moralische Werte zu transportieren.
Doch genau hier liegt der Hase im Pfeffer.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Der Junge im gestreiften Pyjama
Ich habe mir das Buch ,,Der Junge im gestreiften Pyjama" gekauft, weil wir das Buch von der Schule aus lesen sollten. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von Mb veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ohne Worte - einfach LESEN !!!!
OHNE WORTE!!! - Buch kaufen, anfangen zu lesen und ich verspreche, man kann nicht aufhören, bis man es ausgelesen hat!!
Vor 14 Tagen von Marion Henoekl veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen eindringlich
Sicher habe ich mich auch über Brunos unsägliche Naivität gewundert, aber wenn man die 9-jährigen Kindern um sicher herum beobachtet, dann ist er letztlich gar... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Tagen von Pinky Pony veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen so schön...
Eines meiner Lieblingsbücher, absolut ergreifend durch den kindlich naiven Schreibstil. Meinen kompletten Freundeskreis konnte ich auch überzeugen. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Tagen von Franziska veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dere Junge im gestreiften Pyjama
„Wenn du dieses Buch zu lesen beginnst, wirst du früher oder später an einem Zaun ankommen. Zäune wie diese existieren überall. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von jackdeck veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen empörend
Die 1 Sterne Rezensenten haben meines Erachtens schon ausführlich geschildert, warum das Buch einfach schlecht ist. Lesen Sie weiter...
Vor 26 Tagen von hagazussa veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klasse Geschichte
Super buch kann ich nur empfehlen! Sogar 1 tick besser als der Film.Habe den Film angesehen und wollte danach das Buch lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Gabi Corinne veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen interssantes buch
habe das buch zum erstenmal gelesen.

finde es sehr gut !

ab und zu einmal in die länge gezogen, desshalb 4 sterne !
Vor 1 Monat von bookfan2 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Jugendbuch mit Tiefgang
Ein neunjähriger Junge lebt fast mitten in einem Konzentrationslager. Aber eben nur fast - er lebt nämlich im Haus des Kommandanten auf der anderen Seite des Zaunes. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Betty veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Traurig schön
Wundervoll geschriebenes, sanftes Buch. Ein neuer, anderer, notwendiger Blick auf das was geschah. Berührend, kindlich und ebenso intensiv. Tolles Buch!
Vor 1 Monat von Kaffeefreund veröffentlicht
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