Der Autor William Kamkwamba wächst im armen Malawi auf, den Familien geht es dort ohnehin schon schlecht, und dann kommt noch eine Missernte dazu, die die Leute hungern und alles hoffnungslos scheinen lässt.
William ist trotz der Widrigkeiten und der Not ein interessierter junger Mensch, er ist neugierig, wissbegierig, will die Funktion von Dingen verstehen und ausprobieren. Und er versucht es einfach; und erreicht praktisch ohne irgendwelche Hilfsmittel etwas, nämlich er baut ein Windrad, das Strom erzeugt, und somit seinem Heimatdorf neue Hoffnung gibt.
Das Buch lässt einen außerdem in diese fremde Kultur Einblick nehmen, in Sitten, Mythen, Politik. Das Ganze ist warmherzig erzählt, und die 'Erfolgsgeschichte' von William lässt einen an die Zukunft glauben, und daran, dass mutige Menschen wie er etwas erreichen und bewegen können, wenn man nur den Willen dazu hat und sich nicht unterkriegen lässt. Was für ein wunderbares Buch!