Der Protagonist erzählt einer Unbekannten, die er in einer Bar kennen lernt, seine Erlebnisse als Truppenarzt im portugiesischen Kolonialkrieg in Angola. In diesem Bericht stehen eher seine persönlichen Empfindungen und seine Angst im Vordergrund, als eine detaillierte Schilderung des Kriegsverlaufs. Er berichtet was, er empfindet, wenn seine Kameraden zu Tode kommen und wie ihn manche dieser Szenen noch Jahre später verfolgen.
Besonders gut gefiel mir, die Stimmung, die durch seinen Monolog in mir erzeugt wurde. Mir wurde klar, dass jeder Krieg sinnlos ist, weil die daran beteiligten Personen einen nachhaltigen psychischen Schaden davon tragen.
Das Buch ist zwar auf einem literarisch hohen Niveau geschrieben. Der Roman leidet aber nicht darunter. Zeit- und ortspezifische Begriffe werden im Anhang gut erklärt.